Powerslave (1984) - Iron Maiden Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Cover-Design:
- Klangqualität:
Erfahrungsbericht von peryk
Sklaven der Macht ....
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nach ihrer ?World Piece Tour? 1983 nahmen Iron Maiden erst mal ein paar Monate frei, bevor es im Frühjahr 1984 wieder ins Studio ging.
Maiden suchten sich nach den Bahamas (?Piece of Mind? Sessions) jetzt die fränzösische Kleinstadt Le Chalet als Aufnahmeort aus (Drummer Nicko McBrain wohnte gleich um die Ecke.)
Im August 84 wurde als Vorgeschmack auf das kommende Album der Klassiker ?2 minutes to midnight? (UK#11) veröffentlicht. Die Band ging noch im selben Monat auf die elfmonatige ?World Slavery?-Tour, in deren Rahmen sie als erste westliche Heavy-Metal Band auch hinter dem Eisernen Vorhang auftraten (Polen, Ungarn, Tschechien etc.).
Wohlgemerkt, dies alles schon bevor das zugehörige Album erschien ! Im November des selben Jahres war es dann soweit. ?Powerslave? (UK#2 US#21) erschien endlich, und die Band veröffentlichte die 2. Single-auskopplung ?Aces High? (UK#20).
Einer der Stopps der ?World Slavery? Tour war am 14. bis 17. März 1985 die Long Beach Arena in Kalifornien, wo das legendäre Live-Album ?Live after Death? (Ihr dürft 3 mal raten, über was meine nächsten 2 Berichte gehen ! [?Piece of Mind? & ?]) mitgeschnitten wurde....
################################################
DIE MUSIK (Best Tracks/Anspieltipps: *)
-----------------------------------------
1.?Aces High? 4:29 (Harris) *
Das Album beginnt gleich mit einem echten Klassiker. ?Aces High? über die ?Battle of Britain? geschrieben, hat eine der eingängigsten Melodien, und einen der besten Chorus(e?) die Iron Maiden jemals geschrieben haben.
2.?Two minutes to midnight? 5:59 (Smith/Dickinson) *
Geschrieben über den Rüstungswahn der 80er (Es gab eine Uhr, auf der verzeichnet war, wie weit die Menschheit noch von ihrer Vernichtung entfernt war. Wenn beide Zeiger auf 12 Uhr standen war es so weit [Nukleare Vernichtung]. Zu einem Zeitpunkt zu Beginn der 80er stand die Uhr auf 11.58 Uhr !).
Der Song überzeugt durch ein Wahnsinnsriff, und einen Spitzen-Chorus. In der Mitte gibt es einige der besten Gitarren-Soli, die die Gitarristen Murray und Smith jemals gespielt haben. Es spricht für den Song, dass er seit der ?World Slavery?-Tour nie wieder aus dem Maiden Live-Set genommen wurde !
3.?Losfer Words (Big Ophra) 4:12 (H)
Wo viel Licht ?. ? Dieses Instrumental ist der Inbegriff des Wortes Filler (Das was die Musiker auf die CDs packen, wenn es an guten Songideen fehlt). Die Band poltert uninspiriert geschlagene 5 Minuten durch ein Instrumental, dass man am besten auf irgend einer B-Seite vergraben hätte.
4.?Flash of the Blade? 4:02 (D)
Von Sänger Dickinson über einen japanischen Schwertkampf-Meister geschrieben (Bruce Dickinson war jahrelang in der britischen Nationalmannschaft im Fechten). Der Song ist einfacher Metal, mit einem tollen Riff.
5.?The Duellists? 6:06 (H) *
Ein (leider) vergessenes Juwel. Der Song handelt über den ersten Ridley Scott Film gleichen Namens. Der Song wird vom Basspiel von Steve Harris, und dem Twin-Lead Guitar Spiel der beiden Gitarristen getragen (Achtet auf den tollen Instrumentalen Mittelteil, und den Taktwechsel vor dem Chorus).
6.?Back in the Village? (D/S) 5:20
Die zweite Gurke auf dem Album. Dickinson und Smith schrieben wieder einen Song über die britische TV-Serie ?The Fugitive? (auf ihr basiert auch ?The Prisoner? von der ?Number of Beast?-CD). Der Song hat das selbe Problem wie Track 3: Er zieht sich ewig, und nervt mit einem viel zu einfachen Chorus.
7.?Powerslave? (D) 6:47 *
Je nachdem welche Fassung ihr von ?Powerslave? besitzt, hört ihr am Ende vom letzten Song (oder zu beginn vom Titletrack) jemanden in einen Abgrund stürzen. Der Titletrack überzeugt durch fette Gitarren, und guter Hookline. Im Mittelteil könnt ihr dann Sänger Bruce Dickinson Rhythmusgitarre spielen hören !
8.?Rime of the Ancient Mariner? (H) 13:36
Die Spieldauer ist kein Tippfehler ! Bassist hatte die Macke Album für Album ein super-komplexes Stück zu schreiben. Basierend auf einem Poem von Samuel Taylor Coleridge sind die Lyrics des Songs kaum verständlich. Ihr müsst es euch so vorstellen: Zu Beginn ein ganz normaler Maiden-Song, dann ein Tempowechsel. Plötzlich setzt nach 5 Minuten die Musik aus. Mann hört nur noch eine Rhythmusgitarre, und eine Grabesstimme erzählt Passagen aus dem Werk Coleridges´ nach. 3 Minuten später setzt die Musik wieder ein (, und zwar mit anderer Geschwindigkeit und Textur als zu beginn), und der Song endet genauso wieder, wie er angefangen hat.
Der beste Song den Maiden je geschrieben haben (von den ?Kopflastigen)
############################################
FAZIT
Gut, aber....
Auf ?Powerslave? sind einige der allerbesten Maiden-Songs.
Das Album ist nicht in einer Klasse mit den vorhergehenden Alben, da Unmengen Filler vorhanden ist (Back in Village, Losfer Words).
Dies ist bei einer Band, die früher nie ein Album mit auch nur einem schwachen Song herausgegeben hat, unverzeihlich. Irgendwie wirkt auch alles wie Stückwerk, und mir fehlt der Zusammenhang zwischen den Songs (Schwer beschreibbar, aber es fehlt das gewisse Etwas ....)
Das Album wurde 1998 nochmal als Multimedia CD herausgegeben. Features: Digital remastered, 24 page Booklet w/Lyrics & photos, Picture-disc, & 2 Multimedia Videos (?Aces High? - **** ?2 minutes to midnight? - ***)
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EMI 1984 (1998) 51:20 min
Maiden suchten sich nach den Bahamas (?Piece of Mind? Sessions) jetzt die fränzösische Kleinstadt Le Chalet als Aufnahmeort aus (Drummer Nicko McBrain wohnte gleich um die Ecke.)
Im August 84 wurde als Vorgeschmack auf das kommende Album der Klassiker ?2 minutes to midnight? (UK#11) veröffentlicht. Die Band ging noch im selben Monat auf die elfmonatige ?World Slavery?-Tour, in deren Rahmen sie als erste westliche Heavy-Metal Band auch hinter dem Eisernen Vorhang auftraten (Polen, Ungarn, Tschechien etc.).
Wohlgemerkt, dies alles schon bevor das zugehörige Album erschien ! Im November des selben Jahres war es dann soweit. ?Powerslave? (UK#2 US#21) erschien endlich, und die Band veröffentlichte die 2. Single-auskopplung ?Aces High? (UK#20).
Einer der Stopps der ?World Slavery? Tour war am 14. bis 17. März 1985 die Long Beach Arena in Kalifornien, wo das legendäre Live-Album ?Live after Death? (Ihr dürft 3 mal raten, über was meine nächsten 2 Berichte gehen ! [?Piece of Mind? & ?]) mitgeschnitten wurde....
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DIE MUSIK (Best Tracks/Anspieltipps: *)
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1.?Aces High? 4:29 (Harris) *
Das Album beginnt gleich mit einem echten Klassiker. ?Aces High? über die ?Battle of Britain? geschrieben, hat eine der eingängigsten Melodien, und einen der besten Chorus(e?) die Iron Maiden jemals geschrieben haben.
2.?Two minutes to midnight? 5:59 (Smith/Dickinson) *
Geschrieben über den Rüstungswahn der 80er (Es gab eine Uhr, auf der verzeichnet war, wie weit die Menschheit noch von ihrer Vernichtung entfernt war. Wenn beide Zeiger auf 12 Uhr standen war es so weit [Nukleare Vernichtung]. Zu einem Zeitpunkt zu Beginn der 80er stand die Uhr auf 11.58 Uhr !).
Der Song überzeugt durch ein Wahnsinnsriff, und einen Spitzen-Chorus. In der Mitte gibt es einige der besten Gitarren-Soli, die die Gitarristen Murray und Smith jemals gespielt haben. Es spricht für den Song, dass er seit der ?World Slavery?-Tour nie wieder aus dem Maiden Live-Set genommen wurde !
3.?Losfer Words (Big Ophra) 4:12 (H)
Wo viel Licht ?. ? Dieses Instrumental ist der Inbegriff des Wortes Filler (Das was die Musiker auf die CDs packen, wenn es an guten Songideen fehlt). Die Band poltert uninspiriert geschlagene 5 Minuten durch ein Instrumental, dass man am besten auf irgend einer B-Seite vergraben hätte.
4.?Flash of the Blade? 4:02 (D)
Von Sänger Dickinson über einen japanischen Schwertkampf-Meister geschrieben (Bruce Dickinson war jahrelang in der britischen Nationalmannschaft im Fechten). Der Song ist einfacher Metal, mit einem tollen Riff.
5.?The Duellists? 6:06 (H) *
Ein (leider) vergessenes Juwel. Der Song handelt über den ersten Ridley Scott Film gleichen Namens. Der Song wird vom Basspiel von Steve Harris, und dem Twin-Lead Guitar Spiel der beiden Gitarristen getragen (Achtet auf den tollen Instrumentalen Mittelteil, und den Taktwechsel vor dem Chorus).
6.?Back in the Village? (D/S) 5:20
Die zweite Gurke auf dem Album. Dickinson und Smith schrieben wieder einen Song über die britische TV-Serie ?The Fugitive? (auf ihr basiert auch ?The Prisoner? von der ?Number of Beast?-CD). Der Song hat das selbe Problem wie Track 3: Er zieht sich ewig, und nervt mit einem viel zu einfachen Chorus.
7.?Powerslave? (D) 6:47 *
Je nachdem welche Fassung ihr von ?Powerslave? besitzt, hört ihr am Ende vom letzten Song (oder zu beginn vom Titletrack) jemanden in einen Abgrund stürzen. Der Titletrack überzeugt durch fette Gitarren, und guter Hookline. Im Mittelteil könnt ihr dann Sänger Bruce Dickinson Rhythmusgitarre spielen hören !
8.?Rime of the Ancient Mariner? (H) 13:36
Die Spieldauer ist kein Tippfehler ! Bassist hatte die Macke Album für Album ein super-komplexes Stück zu schreiben. Basierend auf einem Poem von Samuel Taylor Coleridge sind die Lyrics des Songs kaum verständlich. Ihr müsst es euch so vorstellen: Zu Beginn ein ganz normaler Maiden-Song, dann ein Tempowechsel. Plötzlich setzt nach 5 Minuten die Musik aus. Mann hört nur noch eine Rhythmusgitarre, und eine Grabesstimme erzählt Passagen aus dem Werk Coleridges´ nach. 3 Minuten später setzt die Musik wieder ein (, und zwar mit anderer Geschwindigkeit und Textur als zu beginn), und der Song endet genauso wieder, wie er angefangen hat.
Der beste Song den Maiden je geschrieben haben (von den ?Kopflastigen)
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FAZIT
Gut, aber....
Auf ?Powerslave? sind einige der allerbesten Maiden-Songs.
Das Album ist nicht in einer Klasse mit den vorhergehenden Alben, da Unmengen Filler vorhanden ist (Back in Village, Losfer Words).
Dies ist bei einer Band, die früher nie ein Album mit auch nur einem schwachen Song herausgegeben hat, unverzeihlich. Irgendwie wirkt auch alles wie Stückwerk, und mir fehlt der Zusammenhang zwischen den Songs (Schwer beschreibbar, aber es fehlt das gewisse Etwas ....)
Das Album wurde 1998 nochmal als Multimedia CD herausgegeben. Features: Digital remastered, 24 page Booklet w/Lyrics & photos, Picture-disc, & 2 Multimedia Videos (?Aces High? - **** ?2 minutes to midnight? - ***)
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EMI 1984 (1998) 51:20 min
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