Prager Strasse Testbericht
ab 7,98 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 06/2005
Auf yopi.de gelistet seit 06/2005
Erfahrungsbericht von cooly
Die Einkaufsmeile der Stadt
Pro:
Warenangebot , moderne Architektur, ständiger Wandel
Kontra:
Parkplatzgebühren sind die höchsten in ganz Ostdeutschland.
Empfehlung:
Ja
Ein Bericht über die größte Einkaufsmeile und berühmteste Handelsstrasse Dresdens.
Zunächst muss man erst einmal sagen, dass es 2 verschiedene Prager Strassen gibt.
Zum einen ist da die Prachtmeile vor 1945 (Bombennacht) mit den Edelsten Hotels, Theatern, Kinos und Geschäften der Stadt. Sie war entstanden zwischen dem alten Zentrum von Dresden und dem damals neu errichteten Hauptbahnhof entlang der Fernstrasse Berlin-Wien, die über Dresden und Prag verlief.
Nach dem Krieg beseitigte man in ihrem Areal sämtliche Gebäude, so dass eine neue Bebauung nach sozialistischem Stiel als Fußgängerzone erfolgen konnte. Der Verkehr wurde vom Bahnhof vorbei neben der alten Einkaufsstrasse und dem Zentrum entlang einer Automagistrale (Sankt Petersburger Str.) geleitet.
So entstand in den 60iger und 70iger Jahren eine riesige Mustereinkaufsstrasse mit großen Interhotels, Kinokomplex und Wahrenhäusern. Diese waren allerdings so großzügig angeordnet, dass Sich ein Besucher eher verloren als genießend sich in dieser Einkaufsstrasse vorkam. Neben den gewaltigen Gebäuden waren vor allem die großen Denkmäler, Springbrunnenanlagen und Plätze, die das Bild für den Besucher prägten.
Die letzte Phase ihrer Entwicklung zur Sympathischen Shoppingmeile begann 1990 mit dem Ende der DDR-Baudoktrin. Sie beinhaltete Lückenschliesungen, Renovierungen und Abrisse. Desweitern wurde sie durch eine in die Erde verlegte Hauptstrasse bis zum Hauptbahnhof verlängert. Noch immer allerdings weißt sie große Lücken und auch Potential auf. Ununterbrochen verändert sie sich, und für die nächsten Jahrzehnte ist auch noch weit und breit kein Ende der Umgestaltung abzusehen. So ist eine Beschreibung immer nur eine Momentaufnahme des Istzustandes.
Trotzdem möchte ich es ein wenig versuchen:
Beginnen kann man im Hauptbahnhof, von hier an führt eine unterirdische Shoppingmall (Nur halb fertig) direkt unter die Prager Strasse und man kommt an Ihrem Anfang, dem Wiener
Platz heraus. Links von uns ist schon die erste Galerie mit über 20 Geschäften und Gaststätten, die sich im wiedererbauten neuen Kugelhaus befinden. bis zum Prager Platz (eine Weitung der Strasse) haben wir mehrere Geschäfte linker und rechter Hand. Wir gehen dabei über ein riesiges Bauloch, was für einen Operrettenneubau vorgesehen ist.
Danach beginnen neben Restaurants und Kinos (Rundkino / Kristallpalast) die größeren Kaufhäuser wie Wöhrl und Karstadt(2x), Haus des Buches (Größtes Buchgeschäft Ostdeutschlands) und am Ende Setzt sich die Shoppingzone Nahtlos in der Seestrasse (Cup) und Altmarktgalerie (Sinn Leffers, Saturn) fort. So dass, wenn der Dresdner sagt ich gehe shoppen auf die Prager Strasse ,er die Verlängerungen um den Altmarkt und den Hauptbahnhof dazuzählt.
Zum Warenangebot kann man sagen:
Wer edle Designerboutiquen und Antiquitätenhändler sucht, der soll doch bitte auf die andere Elbseite in die feine Innere Neustadt z.b. auf die barocke Königsstrasse gehen.
Und wer Läden ab vom Mainstream und auch etwas ausgeflippt liebt, der geht dann doch gleich in das Kneipen und Szeneviertel Äussere Neustadt.
So brauch sich keiner aufregen, dass es viele Geschäfte auch in \"seiner\" nahe gelegenen Metropole gibt.
Und wenn der Dresdner mal noch mehr shoppen will, dann gibt es ja immer noch die Megastädte Prag und Berlin, die beide von Dresden nicht weit sind.
Zunächst muss man erst einmal sagen, dass es 2 verschiedene Prager Strassen gibt.
Zum einen ist da die Prachtmeile vor 1945 (Bombennacht) mit den Edelsten Hotels, Theatern, Kinos und Geschäften der Stadt. Sie war entstanden zwischen dem alten Zentrum von Dresden und dem damals neu errichteten Hauptbahnhof entlang der Fernstrasse Berlin-Wien, die über Dresden und Prag verlief.
Nach dem Krieg beseitigte man in ihrem Areal sämtliche Gebäude, so dass eine neue Bebauung nach sozialistischem Stiel als Fußgängerzone erfolgen konnte. Der Verkehr wurde vom Bahnhof vorbei neben der alten Einkaufsstrasse und dem Zentrum entlang einer Automagistrale (Sankt Petersburger Str.) geleitet.
So entstand in den 60iger und 70iger Jahren eine riesige Mustereinkaufsstrasse mit großen Interhotels, Kinokomplex und Wahrenhäusern. Diese waren allerdings so großzügig angeordnet, dass Sich ein Besucher eher verloren als genießend sich in dieser Einkaufsstrasse vorkam. Neben den gewaltigen Gebäuden waren vor allem die großen Denkmäler, Springbrunnenanlagen und Plätze, die das Bild für den Besucher prägten.
Die letzte Phase ihrer Entwicklung zur Sympathischen Shoppingmeile begann 1990 mit dem Ende der DDR-Baudoktrin. Sie beinhaltete Lückenschliesungen, Renovierungen und Abrisse. Desweitern wurde sie durch eine in die Erde verlegte Hauptstrasse bis zum Hauptbahnhof verlängert. Noch immer allerdings weißt sie große Lücken und auch Potential auf. Ununterbrochen verändert sie sich, und für die nächsten Jahrzehnte ist auch noch weit und breit kein Ende der Umgestaltung abzusehen. So ist eine Beschreibung immer nur eine Momentaufnahme des Istzustandes.
Trotzdem möchte ich es ein wenig versuchen:
Beginnen kann man im Hauptbahnhof, von hier an führt eine unterirdische Shoppingmall (Nur halb fertig) direkt unter die Prager Strasse und man kommt an Ihrem Anfang, dem Wiener
Platz heraus. Links von uns ist schon die erste Galerie mit über 20 Geschäften und Gaststätten, die sich im wiedererbauten neuen Kugelhaus befinden. bis zum Prager Platz (eine Weitung der Strasse) haben wir mehrere Geschäfte linker und rechter Hand. Wir gehen dabei über ein riesiges Bauloch, was für einen Operrettenneubau vorgesehen ist.
Danach beginnen neben Restaurants und Kinos (Rundkino / Kristallpalast) die größeren Kaufhäuser wie Wöhrl und Karstadt(2x), Haus des Buches (Größtes Buchgeschäft Ostdeutschlands) und am Ende Setzt sich die Shoppingzone Nahtlos in der Seestrasse (Cup) und Altmarktgalerie (Sinn Leffers, Saturn) fort. So dass, wenn der Dresdner sagt ich gehe shoppen auf die Prager Strasse ,er die Verlängerungen um den Altmarkt und den Hauptbahnhof dazuzählt.
Zum Warenangebot kann man sagen:
Wer edle Designerboutiquen und Antiquitätenhändler sucht, der soll doch bitte auf die andere Elbseite in die feine Innere Neustadt z.b. auf die barocke Königsstrasse gehen.
Und wer Läden ab vom Mainstream und auch etwas ausgeflippt liebt, der geht dann doch gleich in das Kneipen und Szeneviertel Äussere Neustadt.
So brauch sich keiner aufregen, dass es viele Geschäfte auch in \"seiner\" nahe gelegenen Metropole gibt.
Und wenn der Dresdner mal noch mehr shoppen will, dann gibt es ja immer noch die Megastädte Prag und Berlin, die beide von Dresden nicht weit sind.
Bewerten / Kommentar schreiben