Pralinen Testbericht

So-sollten-sie-dann-aussehen
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  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von stephan_1

\'Marzipan\' heisst das Zauberwort ...

5
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  niedrig
  • Kosten:  niedrig
  • Geeignet für:  Sonn- & Feiertage

Pro:

sehr einfach zu merken und schnell zubereitet

Kontra:

teure Zutaten und massig Kalorien/Cholesterin

Empfehlung:

Ja

Nachdem ich noch immer vergeblich auf die Freigabe der Kategorie für die Gebäckpresse warte noch ein tolles Rezept für ebendiese, um mir und \'meinen\' Lesern das warten zu verkürzen!

Und dieses Pralinenrezept ist wirklich genial - und vor allem noch einfacher zu merken als mein hier veröffentlichtes Keksrezept!! (vor allem für Marzipan-Liebhaber wie mich :-) !!)

Erst am Freitag wieder erfolgreich getestet, waren ca. 80 Stück schon am nächsten Tag - mit Hilfe von nur 2 Freunden - vernichtet :-) !!

Also mal eine tolle Variante zum Standard-Keks kurz vor Weihnachten:


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MARZIPAN-PRALINEN

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Zutaten: |
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• 200g Marzipan (nicht unbedingt das Billigste - dem Geschmack zuliebe!)

• 200g Nuss-Nougat (ich nehme meistens das von Odense, da man das überall bekommt; Am bestens schmeckt mir allerdings jenes - bei uns eher schwer erhältliche - von Schwartau!)

• 100g Butter

• 100g Staubzucker (Puderzucker)

• Vanille-Aroma


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Zubereitung: |
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(So wie ich es halt mache :-) !)

Butter schaumig schlagen und anschließend das Marzipan unterrühren (kann man vorher ruhig ein wenig erwärmen, damit es leichter geht - geht nämlich in Wirklichkeit nicht so leicht wie in der Milka-Werbung *g* !!)
Dann Staubzucker ebenfalls gut unterheben. (Auf jeden Fall Staubzucker verwenden; Kristallzucker führt nur - schon in geringsten Mengen - zu einem unangenehmen \'Knirschen\' beim Verzehr, was den Genus sicher deutlich schmälert!)
Und schließlich das geschmolzene Nuss-Nougat beifügen. (Entweder klassisch über Wasserdampf unter ständigem rühren. - Der moderne Hausmann verwendet dazu seine Mikrowelle. - Aber auch hier unbedingt Ruhezeiten und Umrühren nicht vergessen!!)

Das mit dem Vanille-Aroma ist so eine Sache: Natürlich kann man einfach Vanillezucker nehmen; allerdings tritt dann wieder das \'Knirsch-Problem\' auf!
Am Empfehlenswertesten ist sicher sogenannte \'Butter-Vanille\', da diese schon flüssig und sehr gut im Geschmack ist. Ist allerdings ein teurer Spaß und auch nicht immer leicht erhältlich!!

Die ganze Masse dann ab in die Teig-/Dekor-Presse und Form nach Wunsch wählen. - Am einfachsten bekommt man ein hübsches Ergebnis mit einem Spritz-Aufsatz (wie z.B. führ Schlag-Sahne!), indem man das ganze nach Geschmack in Form bringt.
Als Auflage verwende ich Butter-Papier (am günstigsten), gut geeignet sind aber sicher z.B. auch Backpapier oder auch Alu-Folie!

Das ganz dann für mind. 2-3 Stunden in den Kühlschrank!


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Tipps & Tricks: |
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Man muss natürlich keine Gebäckpresse besitzen, um die Pralinen machen zu können. Alles was einigermaßen einem Spritz-Sack (oder wie immer das dann regional genannt wird!) gleichkommt tut´s auch. - Und ich kenne auch Leute die wahre Kunstwerke nur mit einem Löffel formen können!!! (Ich gehöre halt nicht dazu :-) !)

Bis zum Zucker mische ich alles noch per Hand durch, da das einfach effizienter geht. Nach hinzufügen des flüssigen Nuss-Nougat würde ich die Hände allerdings auf jeden Fall aus dem Spiel lassen! - außer man will die ganze Maße sowieso gleich von den Fingern essen :-) !

Das Ganze ist freilich auch eine Kalorien- und Cholesterin-Bombe. - Wer will kann also zumindest statt Butter cholesterinarme Margarine verwenden. - Gleich gut schmecken tut es allerdings sicher nicht :-) !
Wer die Pralinen ein wenig fester mag, der kann statt Butter Kokosfett nehmen, dass doch besser aushärtet. Im Originalrezept sollte man die Pralinen wirklich nur direkt aus dem Kühlschrank genießen, damit sie nicht gleich in der Hand zerschmelzen!

Fein sehen die Pralinen auch aus, wenn man sie in kleine Papiertütchen füllt (\"Rumkugel-Größe\" - ja nicht zu groß, damit sie nicht \'verloren\' wirken!); ich habe mir nicht die Mühe gemacht, da ich dabei - beim Testen - auch einiges an \'Abfall\' produziert habe.

Zum Zucker: Natürlich kann man den Staubzucker auch leicht selbst machen, wenn man gerade keinen zu Hause hat: Einfach Kristall-Zucker kurz in die Kaffe-/Nuss-Mühle - und fertig ist der perfekt Staubzucker. Und so lässt sich natürlich auch das Vanillezucker-Problem elegant lösen!)
Auf keinen Fall verwenden sollte man auch sogenannten \'Streuzucker\', da dieser Trennmittel enthält und somit die Konsistenz der ganzen Praline gefährdet! (Wir wollen ja, dass alles schön \'zusammenklebt\'!)

Zur Haltbarkeit: Also Härtetest habe ich da noch nie einen geschafft :-) !! - auf Grund der Zutaten würde ich die Pralinen allerdings auf jeden Fall nach wenigen Tagen verzehren! (wie gesagt: Gar kein Problem *g*!)

Noch besser zur Aufbewahrung ist auf jeden Fall ein kalter und trockener(!) Ort, was der Kühlschrank ja nicht ist!! Also ich habe zum Beispiel beim letzten Mal die Außentemperaturen von 3°C genützt und die Pralinen gleich draußen (vorsichtig aber keinesfalls luftdicht abgedeckt) aushärten lassen. Das geht deutlich schneller und sie schmelzen auch wieder langsamer, da sie auch Flüssigkeit verlieren!
(Liegt am Zucker und gilt deshalb natürlich für alle zuckerhältigen Rezepturen, die nicht gebacken werden!!)


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So, dass sollte das wichtigste gewesen sein. - Freue mich auch über weitere Tipps & Tricks dazu, die ich auch gerne noch hier anfüge (falls jemand das draußen ein Pralinen-Profi ist :-) !!)



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Ich schreibe unter dem selben Namen auch bei ciao.com und als \'s.t.e.p.h.a.n\' bei dooyoo.de!

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