Das Relikt. Museum der Angst (Taschenbuch) / Douglas Preston, Lincoln Child Testbericht

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Erfahrungsbericht von BOLSCHEWIK

Der Dachboden des Teufels ***ATTIC***

Pro:

Billig

Kontra:

Siehe Bericht....

Empfehlung:

Nein

ATTIC
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Titel: ATTIC
Autoren: Douglas Preston/Lincoln Child
Jahr: 1997
Seiten: 554
Verlag: Knaur
Preis: 8,90€
ISBN: 3-426-61823-0
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AUTOREN:
Douglas Preston ist der Bruder des nicht minder bekannten Autors Richard Preston („Hot Zone“, „Cobra, der mit seinen Thrillern über tödliche Viren und biologische Kampfstoffe weit oben in den amerikanischen Bestsellerlisten stand. Das diese beiden Autoren Brüder sind ist manchmal unverkennbar, auch wenn sie verschiedene Themen bevorzugen.


Mein Erfahrungsbericht über ATTIC ( ohne Geschichtsnacherzählung!!)

Woher habe ich das Buch??
Das Buch habe ich bei „Buchticket“ getauscht. Als Lesebuch in sehr gutem Zustand….

Warum habe ich es getauscht??
Ich habe bereits verschiedene andere Bücher dieser Autoren gelesen und war einfach nur neugierig. und bin nicht enttäuscht worden.

Zum Buch….
Erscheinungsbild :
Als Paperback in Standartgröße … passt gut in die Reisetasche zum eben so Weglesen. Auf der Vorderseite die beiden Autorennamen als Werbeträger(?) und darunter in groß rötlich mit gelb unterlegt der Titel „ATTIC“ Der Hintergrund einfach in schwarz gehalten.
Also ohne große Effekte oder Fotos . Gefällt mit ganz gut.


Personen :

MAGO
Wissenschaftlerin im Museum Sie war auch bereits mit Polizei in Kontakt ( RELIC)
Sie scheint manchmal mehr zu ahnen als zu Wissen . trotzdem sympathisch.

SMITHBACK
Sensationsjournalist der“ NY POST“ Der Sensationsreporter ist gewissenlos und passt damit genau in das Bild eines Klatschreporters .Immer auf der Suche nach der Superstory
Dadurch gerät er in diese Geschichte..

Captain WAXIE
Karrierepolizist
Dumm einfallslos…Auf der Suche nach einem passenden Schuldigen um den fall schnell zu beenden, mehr ist nicht zu sagen

SGT Hayward
Hierarchiemuffel, aber genau in ihrer Dienstauffassung Sie studiert und war früher bei der Bahnpolizei und wird durch ihre Vorkenntnisse unverzichtbar. ( Schubladenfigur)

Mephisto
Anführer der Untergrundwelt Etwas undurchsichtig,

D Agosta
Der gemütliche Stadtbulle D`Agosta, in der Karriere von Schleimern überholt ( WAXIE) und ein wenig ohne Illusionen . Aber ehrlich und ein guter Cop

Pendergast
Der smarte FBIler
FBI-Agent Pendergast ist eine Mischung aus allen Helden die irgendwo rumlaufen . Gebildet ein guter Waffenkenner und ein Verkleidungskünstler.. Also die Superwaffe des Buches…
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STORY
Die ganze Geschichte startet im Schmutzigsten Kanal New Yorks . Das ist an sich schon ungewöhnlich. Gesucht wird Heroin , welches auf der Flucht vor der Polizei dort weggeworfen wurde.. gefunden werden zwei enthauptete Leichen… Womit wir schon beim Thema sind…Eines dieser Skelette ist stark deformiert, so dass der Anthropologe Dr. Frack und seine frühere Assistenin Margo Green vom Labor des Naturhistorischen Museums in New York zu den kriminalistischen Untersuchungen herangezogen werden.
Doch diese Leichen sind nicht die einzigen . N.Y. wird von einer grausamen Serie an Morden erschüttert. Obdachlose werden enthauptet aufgefunden …. Die Ermittler, u. a. ein alter Bekannter aus \"Relic\" - FBI-Agent Pendergast - vermuten ( natürlich)zwischen den Leichen aus dem Hudson River und den Morden an den Obdachlosen einen Zusammenhang. ATTIC schließt an die als „DAS RELIKT“ im Kino bekannte Geschichte an …Das ehemalige Team aus \"Das Relikt\" macht sich an die Lösung des Geheimnisses und stößt dabei auf längst vergessene Bereiche in den tiefen New Yorks vor. Dort befindet sich eine Untergrundbahn die um 1900 für die Superreichen dieser zeit gebaut wurde und später in Vergessenheit geriet…. Hier ist des Teufels Dachboden….und das Grauen ist hier heimisch …Doch nicht nur Monstren bevölkern den Untergrund . Nein hier hat sich eine „Parallelgesellschaft“ gebildet. New York ist von einem weit verzweigten System aus Schächten, Stollen, Gängen, Hohlräumen und Kanälen durchzogen, das in vielen Etagen tief unter die Erde führt, in dem sich die Ausgestoßenen der Gesellschaft eingenistet und ein neues Leben aufgebaut haben. Ebenfalls auf diese Spur gestoßen ist der Post-Reporter Smithback. Je tiefer die Wohnungen der Maulwurfmenschen in den Untergrund reichen, um so größer ist deren sozialer Abstieg. Im Verlauf des Buches arbeitet sich das Team immer tiefer in diese Welt hinein , und kommt dem Grauen immer näher …Bis sie ihm im natürlich vorhandenen Endkampf gegenüberstehen.


FAZIT:

Während Richard Preston jedoch in „Cobra“ Vorgänge beschreibt, die mit etwas (schlechter) Phantasie real sein (bzw. werden) könnten, ist das was in „Attic“ von Douglas Preston verfaßt wurde, am ehesten noch eine Mischung zwischen Perry „Rhodan und Steven King“
Aber Spannung bis zum FINALE .So soll und muß ein guter ( nicht sehr gut)unterhaltender Thriller sein…
Alles in allem ist \"Attic\", trotz der kleinen Schwächen ein lesenswerter Science-Thriller, der auch dann fesselt, wenn man der Vorgängerroman nicht kennt. Das ist für mich ein deutlicher Pluspunkt . Ich konnte in das Buch OHNE Vorkenntnisse die bei diversen Serien erforderlich ( CLANCY) sind einsteigen. Allgemein ist die Ausdrucksweise des Buches sehr gut da habe ich schon Thriller gelesen die mit Fachwörtern zwar um sich warfen , aber einfach nur schlecht waren ( ICE STATION z.B.) Bei den Autopsien der Leichen, mit medizinischen Begriffen aller Art wird geradezu jongliert. Das Kleine Latinum wird hier und da auch angewendet, was dem Buch gut zu Gesicht steht. \"..., dass die Bißspuren ihrer Meinung nach nicht post mortem erfolgt sind?\"


CONTRA.:
Die entscheidenden Wendungen des Buches sind zu konstruiert , die Wahrscheinlichkeiten einfach zu gering , als das diese in der gegebenen Reihenfolge ( oder überhaupt) eintreten
Die Figuren ein wenig blass zu schubladenhaft. Außerdem ist das Buch zu brutal um fünf Sterne zu bekommen.


Empfehlung :
Wenn man es auf dem Grabbeltisch irgendwo für 2 € bekommt OK , aber mehr muß man nicht bezahlen . Es ist ein Massenbuch und auch in vielen Tauschbörsen zu finden

4 Bewertungen