Pringles Paprika Testbericht

Pringles-paprika
ab 11,79
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Summe aller Bewertungen
  • Geschmack:  sehr gut
  • Geruch:  sehr gut
  • Suchtfaktor:  durchschnittlich
  • Anhalten der Frische nach Öffnen:  sehr lang

Erfahrungsbericht von glenview

Da bleib ich doch lieber bei Schokolade ;-)

3
  • Geschmack:  durchschnittlich
  • Geruch:  durchschnittlich
  • Suchtfaktor:  hoch
  • Anhalten der Frische nach Öffnen:  lang
  • Kaufanreiz:  Zufall

Pro:

milder Geschmack | wiederverschließbar | mundgerecht

Kontra:

milder Geschmack | als Abfallprodukt recht voluminös | teuer | macht \"süchtig\" | nicht wirklich gesund

Empfehlung:

Ja

Neulich war ich mal ganz experimentierfreudig und kaufte anstatt Schokolade Chips. Natürlich wollte ich mir was gönnen, deshalb sollten es Pringles sein. Es gab einige kuriose Sorten, so experimentierfreudig war ich aber nun doch nicht. Deshalb entschied ich mich für die Sorte Paprika, vor allem deshalb, weil dort 25 g extra drin waren.

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__Entstehung der Kartoffelchips
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Folgende Informationen kommen von der Seite http://www.esa.org.uk/consumer/german/history/frmain.htm
Da ich nicht alles umschreiben wollte und auch nicht kopieren wollte (Quellenangaben hin und her, es gibt ja immer Leute die...) könnt ihr die weitere Geschichte der Kartoffelchips dort gerne weiter lesen. Nur soviel:

„Kartoffelchips wurden zuerst 1853 von einem indianischen Koch - Mr. George Crum - in einem vornehmen Hotel in Saratoga Springs im US-Staat New York zubereitet. Er bereitete dieses neue Gericht für den Eisenbahnmagnaten Cornelius Vanderbilt zu - dieser war ein äußerst anspruchsvoller Kunde, der sich beschwerte, dass seine Chips nicht dünn genug geschnitten waren und sie wiederholt zur Küche zurücksandte. Nachdem er das zurückgeschickte Gericht mehrmals entgegengenommen hatte, entschloss sich der Koch, dem unbequemen Kunden eine Lektion zu erteilen. Er schnitt Kartoffeln in hauchdünne Scheibchen und wendete sie dann leicht in siedendem Öl, bis sie knusprig und golden waren. Crums Scherz ging jedoch ins Auge: Kartoffelchips (oder potato crisps, wie Engländer sie noch heute nennen) waren ein durchschlagender Erfolg.“

Weitere Internetrecherchen bei www.wikipedia.de ergaben:
dass es sich bei dem hier vorliegenden Produkt nicht um wirkliche Kartoffelchips handelt. Steht ja auch nirgend auf der Verpackung. Aus rechtlichen Gründen dürfen sich diese Art der Kartoffelchips, welche aus Kartoffel-„Brei“ hergestellt werden, nur Kartoffelerzeugnis nennen. Der Pringles-Hersteller Procter&Gamble verlor einen gerichtlichen Streit um den Namen Kartoffelchips und darf die Pringles nicht so nennen.
Ferner muß es denn Glauben gegeben haben, die Dosen ließen sich als Funkverstärker / Antennen für Wireless-LAN verwenden. Die Zeitschrift „c´t“ hat die saber in ihrer Ausgabe 9/2003 wiederlegt. Ich weiß nicht wie die Leute darauf kommen. Vielleicht, weil das Innere der Pappdose mit einer Art Silberpapier überzogen ist. Jedenfalls sieht es silbern aus.

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__Bezugsquellen
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Diese Chips sind in jedem gut sortierten Supermarkt erhältlich. Ich habe sie allerdings bei Schlecker gekauft. Dort standen zwar verschiedene Sorten wild durcheinander gewürfelt im Regal, aber ich bin ja irgendwie fündig geworden.
Auf den Preis habe ich am Regal nicht geachtet. Ich habe jetzt für die 225 g Dose 1,59 € bezahlt. Keine Ahnung, ob die 200 g Dosen auch soviel kosteten oder weniger.
Eigentlich bin ich bei so was sonst sehr skeptisch. Ich kenn das von meinem Katzenfutter: es sind „12“ Tütchen enthalten, dann waren es auf einmal „10 + 2“ und jetzt haben die den Vogel abgeschossen und schreiben „9 + 3 gratis“. Kosten tut es natürlich immer dasselbe.
Aber ich schweife ab.

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__Verpackung
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Die wiederverschließbare Papprollendose ist in meinem Fall ( mit den 25 g extra) knapp 26 cm hoch. Auf dem Yopi-Bild ist eine andere Sorte abgebildet, naja. Im Regal überragte sie die normalen Dosen um ein paar cm. Auf der ansonsten in Orangetönen gehaltenen Dose sind die oberen 3,5 cm auch in Gelb abgesetzt und es steht „King Size* + 25 g extra“ drauf. Das * muss ich auf der Verpackung schon suchen. Schließlich finde ich „*format géant“. In einer anderen Sprache find ich das * nicht erklärt, aber ich beherrsche ja als gebildeter Mensch beide Sprachen und kann mir die Übersetzung zusammenreimen.

Die sonstigen Angaben sind in elf Sprachen verfasst. Deutsch steht wenigstens an zweiter Stelle. Somit kommen wir zum Kleingedruckten:


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__Zutaten
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„Knabbergebäck mit Paprikageschmack“
Kartoffelpüreepulver, pflanzliches Fett, pflanzliches Öl, Weizenstärke, Reismehl, Maismehl, Maltodextrin, Emulgator : E471, Dextrose, Hefepulver, Salz, Geschmacksverstärker: Mononatriumglutamat, Dinatriumguanylat und Dinatriuminosinat, Paniermehl, Zwiebelpulver, Paprikapulver, Knoblauchpulver, Farbstoff: Paprikaextrakt, Aroma.

Mindestens haltbar bis Ende 4/2006 also in zwei Jahren.
Unter Schutzatmosphäre verpackt.

Bei der Zutatenliste frage ich mich, was aus der Idee des indianischen Kochs geworden ist. Hört sich ja nicht sehr lecker an.

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__Nährwerte /100 g
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Brennwert | 2304 kJ (553 kcal)
Eiweiß | 4,7 g
Kohlenhydrate | 47 g
davon Zucker | 3,1 g
Fett | 36 g
davon gesättigte Fettsäuren | 13 g
Ballaststoffe | 2,8 g
Natrium | 0,57 g

Gut finde ich den Hinweis, dass es sich hierbei um ein Lebensmittel handelt, welches sowohl vegetarisch als auch vegan ist.

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__Hersteller
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Made in Belgium(Mechelen) Procter & Gamble Manufacturing Belgium NV, Temselaan 55, B- 1853 Strombeek- Bever
www.pringles.com , 0180 2316723

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__Praxistest
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Ich ziehe den durchsichtigen Plastikdeckel ab. Das war ja einfach, gepoppt hat hier aber nix. Als nächstes muß man eine Schutzfolie abziehen, das gestaltet sich schon viel schwieriger. Sie klebt ganz gewaltig an der Dose und ich muß mich wirklich anstrengen. Ich will auch nicht zu grob sein, da ich die Folie gerne an einem Stück abziehen möchte. Schließlich gelingt es mir doch und ich stecke meine Nase in die Röhre.

Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen, es riecht nach Speck! Bäh, das mag ich nicht. Ehrlich, ich fing es riecht nach Speck. Vielleicht noch einen Hauch Zwiebel, aber Paprika geht an meiner Nase etwas vorbei.

Auch der Geschmack lässt mich jetzt nicht jubilieren. Also nicht übel, aber irgendwie hab ich da mehr erwartet. Ich finde, die Chips halten sich mit dem Geschmack doch etwas zurück. Nicht, das sie nicht schmecken würden, aber sie sind doch sehr mild.
Auch der Nachgeschmack ist nicht zu intensiv. Bei manchen Chips „brennt“ es ja förmlich noch auf den Lippen. Hier merke ich höchstens ein kleines Prickeln.

Die Chips an sich sind gut zu essen. Sie sind mundgerecht geformt und bilden beim Zerbeißen keine scharfen Kanten aus. Sie zerschmelzen förmlich auf der Zunge, was ich sehr angenehm finde. Natürlich kann man sie auch schnell zerbeißen, wenn man es gerne knusprig hat. Im Allgemeinen sind die Chips dicker als sie herkömmlichen Tütenchips.

Natürlich sehen sie auch anders aus als Tütenchips. Das liegt daran, dass Stapelchips aus Kartoffelpüree anstatt aus Kartoffelscheiben gemacht sind. Wie die genau hergestellt werden, weiß ich nicht, aber das kann man im Internet bestimmt auch irgendwo herausfinden.
Die Farbe ist sehr hell, nur an den Rändern werden sie etwas dunkler. Abgesehen davon sehen sie schon so aus, als seien sie mit Paprikapulver bedeckt, die leicht rötliche Färbung ist verschieden stark ausgeprägt. Farblich sind sie also nicht ganz so identisch (klar) wie in der Form.

Ferner sollte ich nicht vergessen zu erwähnen, dass man tierischen Durst davon bekommt. Soviel Würze ist als doch noch dran. Aber Trinken ist ja schließlich gesund. Im Gegensatz zu Chips. ;-)

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__Fazit
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Prinzipiell bin ich kein Chipsesser, abgesehen von Stapelchips. Die find ich super. Ich ess immer die aus dem Aldi. Da dachte ich, ich kann hiermit doch nichts falsch machen, aber die Aldi-Chips schmecken intensiver. Hat Pringles da mal ausnahmsweise mit den Geschmacksverstärkern gespart? Wenn ich mir jetzt mit den Chips auch mal den Preis auf der Zunge zergehen lasse , 1,59 Euro (entsprechen 3,11 DM), vergeht mir der Appetit doch leicht. Denn auch wenn ich den Chips jetzt nicht die volle Punktzahl geben kann, so muß ich doch zugeben, das die Dose sich sehr schnell leerte. Für das kurze Vergnügen ist das Ganze nicht wirklich günstig.
In nächster Zeit werde ich mir diese Pringles sicher nicht noch mal gönnen. Entweder ich kaufe gleich im Aldi oder Lidl oder ich nehme die Pringles Classic. Bei Letzteren brauche ich mich jedenfalls nicht wundern, wenn sie mild schmecken.
Schön finde ich die Wiederverschließbarkeit der Dose. Allerdings nimmt sie zuviel Platz im Müll ein. Und kann ich das jetzt ins Altpapier schmeißen? Ich meine wegen des silbernen Zeugs innendrin?
Insgesamt würde ich nie ein „nicht empfehlenswert“ aussprechen. Aber mehr als drei Sterne sind nicht drin, da Geschmack und Preis mich nicht überzeugen konnten

25 Bewertungen, 1 Kommentar

  • kruemel02

    13.04.2005, 15:54 Uhr von kruemel02
    Bewertung: sehr hilfreich

    als Verstärker? Oh Nein! Ich esse absolut keine Chips, mag die Dinger einfach net. Schöner bericht trotzdem. LG Oli