Pritt Correction Fluid (weiß) Testbericht

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ab 3,74
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Erfahrungsbericht von ManoK

Reizend, aber wie!!

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Vorwort
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Im Zeitalter des Computers sollte man meinen, dass man auf diesen kleinen Bürohelfer verzichten kann, da ja die Korrektur eines Fehlers am PC die einfachste Sache der Welt ist und auch einer der großen Vorteile gegenüber der alten Schreibmachine.
Ganz komme ich jedoch nicht ohne diese Korrekturflüssigkeit aus. Meistens wird sie verwendet, um eine Kopiervorlage für meine Zwecke zu modifizieren. Auch das würde natürlich am PC auch gehen, würde man die Vorlage einscannen und dann bearbeiten, aber da ist die alte Methode einfach noch schneller.

Pritt Fluid
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In dem kleinen Fläschchen, welches einen Durchmesser von ungefähr drei cm und eine Höhe von ca acht cm hat, befinden sich 20 ml der Flüssigkeit, die uns das Korrigieren von kleinen Fehlern leicht machen soll. Bevor ich aber zur Wirkung und zur Handhabung komme, kurz etwas zu den Aufdrucken auf dem Fläschchen. Da sind übrigens alle Angaben in drei Sprachen gemacht.

Als erstes findet man den Hinweis, dass man das Fläschchen vor Gebrauch schütteln soll, wobei es natürlich verschlossen sein sollte. Weiterhin findet man einige Hinweise, die einen doch eher nachdenklich stimmen sollten. So wird durch zwei Warnschildchen darauf hingewiesen, dass das Fläschchen leicht entzündlich ist und auch reizend, wobei reizend natürlich im negativen Sinn gemeint ist. Dieses „Reizende“ spürt man denn auch sofort, wenn man das Fläschchen öffnet. Es steigt einem ein beizender Geruch in die Nase, von dem man sofort annimmt, dass er bei einigen Menschen Suchtsymptome bewirkt. Diesen Geruch noch in der Nase, lese ich dann weiter, dass der Inhalt des Fläschchens oder das Fläschchen selber, wer weiß das schon, schädlich für Wasserorganismen sei und dass er in Gewässern langfristige schädliche Wirkungen haben könne.

Da bin ich doch jetzt etwas erschrocken und mache mich eigentlich ungern an das Abdecken einer Zahl, die ich aus meiner Kopiervorlage entfernen möchte. Das Abdecken aber erledigt das Pritt Fluid (fast) perfekt. Schraubt man die Kappe los, so befindet sich in der Innenseite eben dieser Kappe ein integrierter Pinsel, wie man ihn wohl von Nagellacken auch kennt. Gefüllt mit der weißen Flüssigkeit streicht man nun mit dem Pinselchen über die abzudekcende Fläche, und schon ist das nicht mehr zu lesen, was da einmal stand. Bei mit Füller geschriebenem muss man eventuell diesen Vorgang wiederholen, um die gewünschte Wirkung auch tatsächlich in vollem Umfang zu erzielen.

Im Gegensatz zu früheren Zeiten ist das Abgedeckte auch schon nach kurzer Zeit trocken und somit auch überschreibbar. Oder aber es verursacht keine unliebsamen Rückstände auf der Scheibe des Fotokopierers. Diese schnelle Trocknungszeit hat aber auch wohl einen Nachteil: Die sehr schmal gehaltene Öffnung des Fläschchens trocknet ziemlich fix ein, so dass man immer sehr schnell die Kappe zuschrauben muss, um nicht schon nach kurzer Zeit das Fläschchen nebst Inhalt entsorgen zu müssen.

Fazit
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Im Zeitalter, da nur noch wenige Menschen mit einer Schreibmaschine schreiben und ihre Korrekturen doch wohl viel komfortabler am PC direkt tätigen können, ist man erstaunt, dass es überhaupt noch diese Abdeckflüssigkeiten gibt. Das schnelltrocknende Pritt – Fluid ist wohl von der Qualität her zu empfehlen, der Geruch aber und die Tatsache, dass es sich hier wohl um ein nicht gerade umweltfreundliches Produkt handelt, hat mich nun nachdenklich gemacht und ich werde mich in nächster Zeit wohl nach Alternativen umsehen, da ich zur Zeit auf diese Abdeckflüssigkeit (noch) nicht verzichten kann.

Kostenpunkt des 20 ml – Fläschchens ca 1 Euto

28 Bewertungen