Pritt Stick 20g Testbericht

Pritt-stick-20g
ab 11,87
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Erfahrungsbericht von Ardie

Der Pritt Stick - klebt und klebt nicht

Pro:

Einfache Handhabung Guenstiger Preis

Kontra:

Patzt leicht ein wegen Verformung Trocknet zu schnell ein Zerreisst ggf. das Papier beim Auftrag

Empfehlung:

Ja

Liebe Yopi-Gemeinde,

zuhause, in der Schule, im Buero: immer gibt es was zum Kleben. Vornehmlich streiten sich in Deutschland wohl die Firmen UHU und PRITT darum, uns eine zu kleben.

Hat man frueher nur die Fluessigkleber gekannt, so hilft heutzutage im Falle eines Falles immer oefter der Klebestift, der sowohl Vorteile wie auch Nachteile gegenueber den Fluessigklebern hat.

Ich verwende eigentlich fast nur noch den Klebestift, obwohl ich nicht immer ganz zufrieden bin mit dessen Leistung. Das mag daran liegen, dass ich einfach keinen Bock habe, mir ein ganzes Arsenal an Klebutensilien anzuschaffen, und dann muss halt der Stift genuegen.

Den Pritt gibt es in den Ausfuehrugnen 20g und 40g, wobei die mit der kleineren Ausfuehrung feiner dosiert werden kann. Damit kann man auch einmal einen Briefumschlag zukleben, dessen Gummierung ausgetrocknet ist (ich erwische staendig solche).

Egal ob man nun zum kleinen oder zum grossen Pritt greift, vierNachteile muss man sehr oft in Kauf nehmen:

1) man darf nicht zu sehr aufdruecken beim Kleberauftrag, da die Klebesaeule sich sonst verformt und dann patzt, wenn nicht gleich, dann jedenfalls beim naechsten Gebrauch. Dies scheint wohl daran zu liegen, dass die Konsistenz des Klebstoffes zu duenn ist, sonst koennte diese nachteilige Verformung verhindert werden

2) der Stift trocknet relativ schnell aus: kaum hat man ihn einige Zeit nicht benutzt, schon erlebt man beim Oeffnen eine boese Ueberraschung: die Klebesaeule ist oben eingetrocknet und hart geworden, womit der Stift unbrauchbar ist. Mein Tipp: in diesem Fall die Klebesaeule weiter herausdrehen und versuchen, die obere, feste Schicht mit einem scharfen Messer oder besser noch mit einem Cutter abzuschneiden (das ist aber meistens eine Sauerei)

3) da das Gehaeuse undurchsichtig ist, weiss man nie genau, wieviel Klebstoff noch drin ist, und der Kleber verbraucht sich schneller, als man denkt. Dagegen hilft nur eins: stets einen Reservestift vorraetig haben (der dann aber wieder leicht eintrocknet!)

4) gravierender fuer mich ist folgendes Problem: wenn man zum Beispiel relativ duennes Papier kleben will, dann besteht die Gefahr, dass dieses durch den notwendigen Druck, den man mit dem Stift ausueben muss, zerknittert oder sogar reisst - dazu kommt es besonders leicht, wenn man etwa einen Zeitungsausschnitt zwecks Aufbewahrung auf ein DIN-A4-Blatt aufkleben will.

Die Klebeergebnisse sind allerdings trotz dieser Nachteile relativ gut, und der Stift ist halt ebenso billig wie einfach in der Benuetzung, dazu trocknet die Klebestelle schnell wieder und gibt eine passable Verbindung.

Fazit: einfach und schnell, aber nur, wenn es um Papier geht. Fuer alle anderen Stoffe muss man halt dann doch zur Flinken Flasche greifen.

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