Pritt Stick 20g Testbericht

Pritt-stick-20g
ab 11,87
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Erfahrungsbericht von 11Ama

Wat kütt dat kütt

Pro:

siehe oben

Kontra:

siehe oben

Empfehlung:

Ja

So sagt der Rheinländer über die Unabänderlichkeit der Dinge. Tja, wer sich eines Klebestiftes bedient, will in der Regel genau das produzieren: Unabänderlichkeit. Fest pappen sollen die Dinger, die man da festklebt, so schön \"für die Ewigkeit\".

Der Pritt-Stift ist eine Möglichkeit, dies zu tun. Dabei handelt es sich um ein Konkurrenz-Produkt der Firma Henkel zum altbekannten Uhu aus der Tube und war seinerzeit (irgendwann in den 70ern wohl) der letzte Schrei. Tropft nicht, klebt gut, fertig.

Tja, Tropft nicht:
Das kann man wirklich sagen. Und bei Klebestiften wird man noch ein wenig mehr sagen müssen, nämlich ob sie schmieren. In der Tat ist der Pritt-Stift da ein wirklicher Gewinner: Selbst wenn man ganze Seiten Papier o.ä. zusammenklebt, dann bleiben keine ekligen Schmiere-Ränder übrig, sondern de rDeckel läßt sich immer noch gut und schmierefrei schließen.

Klebt gut:
Da wird es schon schwieriger. Ich benutze den Pritt-Stift vor allem zum Papier-Kleben, und da vor allem, um Photos in Photoalben festzumachen oder um Photos auf Grußkarten zu befestigen. Die Grußkarten verlassen meinHaus und werden nicht mehr gesehen - und meine Empfänger haben sich bis jetzt noch nicht beschwert, dass Photo und Karte getrennt angekommen seien.
Auch die Photo-Alben-Photos lassen sich gut befestigen. Allerdings ist mein Problem, dass sich nach einiger Zeit, ca. 1/2 Jahr, die PHotos dann doch zunehmend selbständig machen - jedenfalls diese, die einer besonderen Belastung ausgesetzt sind (Pfalz oder Randlage). Das ist besonders dann ärgerlich, wenn man mühsam eine Art von Collage zusammengestellt hat, die sich dann allein durch Zeitablauf in ihre - im Einzelnen nicht so prickelnden - Einzelteile auflöst.
Diese nachteilige Klebewirkung macht sich auch schon beim ersten Einkleben bemerkbar. Während der Einsatz eines Flüssigklebers ermöglicht, auch auf gewelltem Papier (z.B. zum Heftungsrand hin) Bilder nach nur kurzem Festhalten gezielt zu befestigen, lösen sich die Bilder auf den gewellten STellen nach dem Einsatz des Pritt-Klebers ganz schnell wieder.
Der Fairness halaber muß ich aber gestehen, dass ich schon viele dieser Stifte ausprobiert habe und keiner eigentlich besser war - es scheint also ein generelles Problem zu sein.

Fertig: Noch nicht, halt, stop!
Der Geruch noch: Pritt riecht kaum, Schnüffeln ist also nicht angesagt, aber auch der penetrante Geruch von Lösungsmittel o.ä. fehlt (glücklicherweise) völlig.

Und fehlt noch, wie lange der Stift einsetzbar ist. Meine Erfahrung ist, dass die Klebewirkung möglich ist bis zu ca. 2 Jahren - erst dann ist der Stift hart und mehr oder weniger untauglich. Das finde ich schon enorm!

Bleibt noch ein Wort zum Preis. Mit ca. 2 € ist der Pritt-Stift nicht gerade billig unter den Konkurrenz-Angeboten. Er klebt aber - im Rahmen von Klebestiften - sehr gut, stinkt nicht und schmiert vor allem nicht. Daher: Wer auf Flüssigkleber verzichten will, ist hiermit gut aufgehoben.

Es grüßt seit langem mal wieder
Eure
Ama

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