Punk'd Testbericht
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- Romantik:
Erfahrungsbericht von trampastheo
Ashton Kutcher als Nachfolger von Kurt Felix und Paola
Pro:
Moderator, Ideengeber, Regisseur, Produzent, Megatalent: Ashton Kutcher – Prominente werden reingelegt – gut bedachte Streiche
Kontra:
Die meisten Prominenten sind dem deutschen Zuschauer nicht bekannt
Empfehlung:
Ja
Wenn ich bedenke, dass ich vor nicht all zu langer Zeit eigentlich mit MTV sehr wenig am Hut hatte (ein paar neue Videoclips anschauen und mehr nicht) und auf einmal jede Woche mindestens 10 Stunden den Musiksender verfolge, dann muss sich doch irgend etwas am Programm verändert haben. Jünger bin ich nicht geworden, also kann es nur an den Sendungen liegen. Mit Sendungen wie Dismissed, I bet you will, Jackass und Punk’d hat mich MTV seit vielen Monaten gewonnen und darin liegt auch das Geheimnis des allgemeinen Erfolgs von MTV. Um Punk’d, geht es in meinem heutigen Bericht.
Was ist Punk’d?
Punk’d ist eine Sendung, die dem Stil einer \"Versteckten Kamera\" (wo seid ihr nur Kurt Felix und Paola, Schweizer Freunde – ihr fehlt im deutschen Fernsehen!) ähnelt. Es geht darum Prominente reinzulegen, in denen man sie vor einer Situation stellt, die sie natürlich nicht erwarten. Danach lauert man mit den Kameras und wartet gespannt auf die Reaktion des Prominenten. Am Ende, nachdem der Star so richtig ausgenommen wurde, erscheint (nicht immer, aber bei den meisten Fällen), der Produzent und Moderator der Sendung Ashton Kutcher, um ihn aufzuklären, dass er reingelegt wurde (das bedeutet auch das Wort Punk’d). Es werden meistens Prominente aus Film und Musik drangenommen. Jede Sendung von Punk’d geht um die 29 Minuten und es werden meist drei Videos gezeigt.
Moderator, Regisseur, Ideengeber und Produzent Ashton Kutcher
Es ist unglaublich, was Ashton Kutcher in Hollywood seit 7 Jahren geleistet hat. Er hat einige lustige Komödien gedreht, hat sehr gelungene Auftritte als Modell hinter sich und nun macht er einen Welterfolg mit Punk’d (seine Hochzeit vor wenigen Wochen mit Demi Moore nicht zu vergessen!). Ashton Kutcher hat sich einen riesigen Traum erfüllt: er ist Moderator, Ideengeber, Regisseur und Produzent seiner eigenen Sendung, deren Rechte seiner eigenen Firma gehören und all das im Alter von 26 Jahren! Wie einst Kutcher in einem Interview meinte, wolle er nicht mehr in das Komödiengenre mit den üblichen Klischeerolle in Verbindung gebracht werden („Ey, wo ist mein Auto“ und „Voll verheiratet“), so dass er sich entschlossen hat, was eigenes auf die Beine zu stellen. Das ist ihm mit Punk’d sensationell gelungen.
Kutcher erscheint in Punk’d zwischen den Videofilmen und am Anfang der Sendung vor der Kamera. In einem schwarz-weiß Format gibt er mit seiner witzigen Art und Weise dem Zuschauer zu verstehen, was ihn gleich erwarten wird. Wenn der Dreh beginnt und der Prominente in greifbarer Näher ist, hilft Kutcher seinen Leute, die den Prominenten reinlegen sollen, in dem er ihnen sogar via Mikrofon Sätze ins Ohr flüstert, die sie sagen sollen. Da er hinter der Bühne, in seinem Van, einen kühleren Kopf als die Akteure bewahrt und eben auch ein Megatalent im Improvisieren ist und Kreativität seine Stärke ist, kommen dann immer sehr lustige Ideen, um den Streich am Prominenten noch besser ausklingen zu lassen. Der ganze Erfolg von Punk’d ist auch Ashton zurückzuführen. Nicht umsonst gehört Punk’d zu den beliebtesten Sendungen auf MTV, mit hohen Einschaltquoten und einem sicherlich lange andauernden Erfolg (bis irgendwann die Ideen oder die Prominenz ausgehen).
Sendezeiten von Punk’d auf MTV
Dienstag 17.00 Uhr – 17.29 Uhr
Mittwoch 17:00 – 17.29 Uhr
Freitag 17:00 Uhr – 17:29 Uhr
Sonntag 14.00 Uhr – 14.29 Uhr
Gesamteindruck von der Sendung
Punk’d ist eine einmalige Sendung, bei der ich immer richtig Spaß habe zuzuschauen. Immer war ich Freund von Sendungen, die mit versteckter Kamera zu tun hatten. Ich finde es sehr interessant die Reaktionen von Menschen zu beobachten, wenn sie vor Tatsachen gestellt werden, sie schockieren, überraschen, aus dem Rhythmus bringen. Bevor Punk’d so richtig beginnt, wird erst einmal gezeigt, welche Prominenten reingelegt werden, so dass ich mich entscheiden kann, ob mich es überhaupt interessiert. Würde man z.B. einen Eminem reinlegen, würde ich sofort ausschalten und nicht weiterschauen, denn da habe ich sicherlich besseres zu tun. Würde man eine Whitney Houston reinlegen, würde ich halb Deutschland und Europa anrufen, um Freunden und Bekannten das mitzuteilen (aber Whitney ist eben nicht leicht zu kriegen – auch für Kutcher nicht). Finde es also außerordentlich gut von Kutcher, dass er hier schon mal die Vorschau der Sendung zeigt.
Bei manchen Prominenten muss man wirklich so richtig lachen, wie sie von Kutchers Leuten reingelegt werden. Vor einigen Monaten war es z.B. Justin Timberlake, der von der „Steuerfahndung“ (IRS) in seiner Wohnung so richtig ausgenommen wurde. Nachdem ihm mitgeteilt wurde, dass er Steuern hinterzogen hatte, war Justin so geschockt, dass man glaubte, dass er gleich umfällt. War eine richtig lustige Situation für den Zuschauer, der den Sachverhalt natürlich kennt. Für Timberlake muss es weniger amüsant gewesen sein. Erst nachdem er am Ende aufgeklärt wurde, dass er sich in „Punk’d“ befindet, konnte der Junge wieder aufatmen und auch wieder lachen. Trotz des großen Zitterns, den die meisten Prominente hier miterleben, so geht Punk’d niemals über die Grenze des menschlichen und sollte etwas außer Kontrolle geraten (wenn z.B. ein Rapper auf einmal, voller Wut, auf die Akteure losgeht), verlässt Ashton Kutcher sofort seinen Van und geht auf die Prominenten zu, um dem Streich ein Ende zu bereiten. Was die Prominenten übrigens oftmals nach der Aufklärung des Streichs für Worte um sich werfen, die teilweise mit einem Piepton überspielt werden, sind unglaublich. Hier sieht man auch andere Seiten der Stars, die man nur aus ihren Filmrollen oder Bühnenauftritten kennt. Nur in 2-3 Malen bis heute, hatte ich als Zuschauer den Eindruck, dass der Prominente etwas von der versteckten Kamera und dem Streich mitbekommen hat und danach einfach weiter mitgespielt hat. Meistens sind Kutchers Akteure so professionell, dass keines der „Opfer“ etwas vom Streich bemerkt.
Negativ für den deutschen Zuschauer ist es allemal, dass man die meisten der Prominenten nicht kennt. Sicherlich ist ein R. Kelly oder ein Justin Timberlake bei uns allen bekannt, aber manch junger Schauspieler oder Rapper (werden sehr oft reingelegt), sind nur auf der anderen Seite des Teichs bei den Zuschauern ein Begriff. Das ist auch der einzige Grund, weshalb ich an dieser Stelle einen Stern vom Gesamturteil abziehe. Punk’d ist eine sehenswerte Comedy-Sendung, die den Freunden der versteckten Kamera sehr gefallen wird.
Was ist Punk’d?
Punk’d ist eine Sendung, die dem Stil einer \"Versteckten Kamera\" (wo seid ihr nur Kurt Felix und Paola, Schweizer Freunde – ihr fehlt im deutschen Fernsehen!) ähnelt. Es geht darum Prominente reinzulegen, in denen man sie vor einer Situation stellt, die sie natürlich nicht erwarten. Danach lauert man mit den Kameras und wartet gespannt auf die Reaktion des Prominenten. Am Ende, nachdem der Star so richtig ausgenommen wurde, erscheint (nicht immer, aber bei den meisten Fällen), der Produzent und Moderator der Sendung Ashton Kutcher, um ihn aufzuklären, dass er reingelegt wurde (das bedeutet auch das Wort Punk’d). Es werden meistens Prominente aus Film und Musik drangenommen. Jede Sendung von Punk’d geht um die 29 Minuten und es werden meist drei Videos gezeigt.
Moderator, Regisseur, Ideengeber und Produzent Ashton Kutcher
Es ist unglaublich, was Ashton Kutcher in Hollywood seit 7 Jahren geleistet hat. Er hat einige lustige Komödien gedreht, hat sehr gelungene Auftritte als Modell hinter sich und nun macht er einen Welterfolg mit Punk’d (seine Hochzeit vor wenigen Wochen mit Demi Moore nicht zu vergessen!). Ashton Kutcher hat sich einen riesigen Traum erfüllt: er ist Moderator, Ideengeber, Regisseur und Produzent seiner eigenen Sendung, deren Rechte seiner eigenen Firma gehören und all das im Alter von 26 Jahren! Wie einst Kutcher in einem Interview meinte, wolle er nicht mehr in das Komödiengenre mit den üblichen Klischeerolle in Verbindung gebracht werden („Ey, wo ist mein Auto“ und „Voll verheiratet“), so dass er sich entschlossen hat, was eigenes auf die Beine zu stellen. Das ist ihm mit Punk’d sensationell gelungen.
Kutcher erscheint in Punk’d zwischen den Videofilmen und am Anfang der Sendung vor der Kamera. In einem schwarz-weiß Format gibt er mit seiner witzigen Art und Weise dem Zuschauer zu verstehen, was ihn gleich erwarten wird. Wenn der Dreh beginnt und der Prominente in greifbarer Näher ist, hilft Kutcher seinen Leute, die den Prominenten reinlegen sollen, in dem er ihnen sogar via Mikrofon Sätze ins Ohr flüstert, die sie sagen sollen. Da er hinter der Bühne, in seinem Van, einen kühleren Kopf als die Akteure bewahrt und eben auch ein Megatalent im Improvisieren ist und Kreativität seine Stärke ist, kommen dann immer sehr lustige Ideen, um den Streich am Prominenten noch besser ausklingen zu lassen. Der ganze Erfolg von Punk’d ist auch Ashton zurückzuführen. Nicht umsonst gehört Punk’d zu den beliebtesten Sendungen auf MTV, mit hohen Einschaltquoten und einem sicherlich lange andauernden Erfolg (bis irgendwann die Ideen oder die Prominenz ausgehen).
Sendezeiten von Punk’d auf MTV
Dienstag 17.00 Uhr – 17.29 Uhr
Mittwoch 17:00 – 17.29 Uhr
Freitag 17:00 Uhr – 17:29 Uhr
Sonntag 14.00 Uhr – 14.29 Uhr
Gesamteindruck von der Sendung
Punk’d ist eine einmalige Sendung, bei der ich immer richtig Spaß habe zuzuschauen. Immer war ich Freund von Sendungen, die mit versteckter Kamera zu tun hatten. Ich finde es sehr interessant die Reaktionen von Menschen zu beobachten, wenn sie vor Tatsachen gestellt werden, sie schockieren, überraschen, aus dem Rhythmus bringen. Bevor Punk’d so richtig beginnt, wird erst einmal gezeigt, welche Prominenten reingelegt werden, so dass ich mich entscheiden kann, ob mich es überhaupt interessiert. Würde man z.B. einen Eminem reinlegen, würde ich sofort ausschalten und nicht weiterschauen, denn da habe ich sicherlich besseres zu tun. Würde man eine Whitney Houston reinlegen, würde ich halb Deutschland und Europa anrufen, um Freunden und Bekannten das mitzuteilen (aber Whitney ist eben nicht leicht zu kriegen – auch für Kutcher nicht). Finde es also außerordentlich gut von Kutcher, dass er hier schon mal die Vorschau der Sendung zeigt.
Bei manchen Prominenten muss man wirklich so richtig lachen, wie sie von Kutchers Leuten reingelegt werden. Vor einigen Monaten war es z.B. Justin Timberlake, der von der „Steuerfahndung“ (IRS) in seiner Wohnung so richtig ausgenommen wurde. Nachdem ihm mitgeteilt wurde, dass er Steuern hinterzogen hatte, war Justin so geschockt, dass man glaubte, dass er gleich umfällt. War eine richtig lustige Situation für den Zuschauer, der den Sachverhalt natürlich kennt. Für Timberlake muss es weniger amüsant gewesen sein. Erst nachdem er am Ende aufgeklärt wurde, dass er sich in „Punk’d“ befindet, konnte der Junge wieder aufatmen und auch wieder lachen. Trotz des großen Zitterns, den die meisten Prominente hier miterleben, so geht Punk’d niemals über die Grenze des menschlichen und sollte etwas außer Kontrolle geraten (wenn z.B. ein Rapper auf einmal, voller Wut, auf die Akteure losgeht), verlässt Ashton Kutcher sofort seinen Van und geht auf die Prominenten zu, um dem Streich ein Ende zu bereiten. Was die Prominenten übrigens oftmals nach der Aufklärung des Streichs für Worte um sich werfen, die teilweise mit einem Piepton überspielt werden, sind unglaublich. Hier sieht man auch andere Seiten der Stars, die man nur aus ihren Filmrollen oder Bühnenauftritten kennt. Nur in 2-3 Malen bis heute, hatte ich als Zuschauer den Eindruck, dass der Prominente etwas von der versteckten Kamera und dem Streich mitbekommen hat und danach einfach weiter mitgespielt hat. Meistens sind Kutchers Akteure so professionell, dass keines der „Opfer“ etwas vom Streich bemerkt.
Negativ für den deutschen Zuschauer ist es allemal, dass man die meisten der Prominenten nicht kennt. Sicherlich ist ein R. Kelly oder ein Justin Timberlake bei uns allen bekannt, aber manch junger Schauspieler oder Rapper (werden sehr oft reingelegt), sind nur auf der anderen Seite des Teichs bei den Zuschauern ein Begriff. Das ist auch der einzige Grund, weshalb ich an dieser Stelle einen Stern vom Gesamturteil abziehe. Punk’d ist eine sehenswerte Comedy-Sendung, die den Freunden der versteckten Kamera sehr gefallen wird.
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