Queen Mary Testbericht




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Auf yopi.de gelistet seit 02/2004
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Erfahrungsbericht von Ritzilein
Geister und Legenden
Pro:
Historisch und architektonisch sehr interessanr, gute Tour, gute Restaurants
Kontra:
Hotelzimmer und Preis
Empfehlung:
Ja
Hello there!
Viele von Euch werden ja schon mitbekommen haben, wie sehr ich es liebe zu verreisen. Ich habe einige gute Freunde in Amerika und England, die ich sehr vermisse und daher nutze ich jede Chance, mich in den Flieger zu setzen.
Ein Highlight eines jeden Urlaubs mit meinen Freunden ist es immer, wenn wir in einer Gruppe Besichtigungen machen. Schaut man sich alleine eine Sehenswürdigkeit an, ist das zwar schön, aber in einer Gruppe hat man viel mehr Spaß und erinnert sich somit auch viel länger und positiver an das Ereignis.
So geschah es auch auf der Queen Mary. Der einst größte Luxus-Ozean-Dampfer, liegt seit 1971 im Hafen von Long Beach und wird als Hotelschiff genutzt. Außerdem kann man einen großen Teil des Schiffs auch als Tourist besichtigen, ohne dass man hier nächtigt.
Drei Male habe ich diese alte Schiff nun schon gesehen. Beim ersten Mal war es nur eine ganz kurze Besichtigung. Als ich vor knapp 7 Jahren mit meinem Vater eine USA-Kanada-Rundreise machte, fuhren wir auch nach Long Beach, weil er unbedingt diesen Ozean-Dampfer aus grauer Vorzeit sehen wollte. Damals hatte ich noch kein Interesse an diesem Schiff, also stand ich nur blöde neben ihm und ließ in schwärmen, wie groß und gewaltig der Dampfer war.
1998 bekam ich plötzlich extrem viel Interesse an diesem Schiff, weil eine Folge meiner Lieblingsserie \"Akte X\" auf dem Dampfer gedreht wurde. Und so kam es, dass ich im Dezember 2001 mit diversen internationalen Freunden und allesamt Akte-X-Fans, eine Besichtigungstour darauf machte. Erst machten wir die Ghosts and Legends Tour mit, von der ich gleich noch weiter berichten werde, und dann tobten wir auf eigener Faust durch die Hotelgänge des Schiffes und versuchten die Originaldrehorte zu finden. Eine Mitarbeiterin war sogar so freundlich uns einen Moment in den Großen Ballraum zu lassen, damit wir dort unsere Fotos machen konnte. Jaja, lacht nur, Akte-X-Fans sind schon komisch :-)).
An jenem Tag sind tolle Fotos entstanden, an die ich mich immer noch mit einem Lächeln erinnere und vergessen werde ich das wohl nie.
2002 kam ich dann zurück auf das Schiff. Dieses Mal hatte ich mich mit einer Freundin fr eine Nacht dort eingemietet. Die Queen Mary ist nämlich neben bei noch ein Hotel. Drei Sterne hatte uns der Reiseanbieter versprochen, allerdings war unser Zimmer keine 3 Sterne wert :-(. Ich hatte mit diese Unterkunft gewünscht, weil ich an dem Tag im Jahre 2002 meinen 28. Geburtstag feierte und ich dachte, wenn ich schon weit weg von zu Hause bin, dann sollte es was Besonderes werden. Nun ja, das Dinner in einem der nobleren Restaurants war ganz schön, das Zimmer war katastrophal, aber die Besichtigung und die Ghosts and Legends Tour war mal wieder klasse.
So, nun mal etwas mehr zur Ghosts and Legends Tour, von der ich immer schreibe. Hierbei handelt es sich um einen Rundgang, der an eine Geisterbahn erinnert. Man wandert mit einem Führer durch die Räume, die eigentlich nicht zugänglich sind. Die Tour beginnt mit einem Besuch im alten Hallenbad und führt durch den Maschinenraum in den vordersten Bereich des Schiffes. Die Tour findet meist im Dämmerlicht, manchmal sogar in totaler Finsternis statt. Die Tourguides erzählen die wichtigsten historischen Ereignisse und berichten, wie viele Menschen schon auf tragische Weise ihr Leben im Inneren des Schiffes verloren haben.
Ich finde die Tour sehr interessant und lustig, muss aber auch sagen, dass sie nichts für allzu schwache Nerven ist. Als ich die Tour zum ersten Mal machte, hatte meine 45jährige Freundin fast einen Herzinfarkt, weil sie im Dunkeln totale Panik bekam *lach*. Wer aber nicht so änglich ist und Überraschungen mag, der sollte diese Tour auf jeden Fall mal machen.
Die Ghosts and Legends Tour kostet heute für Erwachsene 23 Dollar, für Senioren 20 Dollar und für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren 12 Dollar. Im Preis eingeschlossen ist nach der Tour noch die self-guided-Schiffs-Tour, was bedeutet, dass man sich auf dem Schiff bewegen kann. Manche Gänge sind jedoch nur für Hotelgäste vorgesehen, aber es fällt eigentlich nicht auf, wenn man trotzdem mal reingeht ;-)).
Die Geschichte der Queen Mary ist lang, um genau zu sein, etwa 78 Jahre alt. Denn im Jahre 1926 wurde die Queen Mary von der Cunard Line geplant, gut 10 Jahre später, am 27. Mai 1936 fuhr sie von Southhampton, England los, auf Jungfernfahrt, am 1. Juni kam sie schließlich in New York, USA an.
Im 2. Weltkrieg wird die Queen Mary als Truppenschiff eingesetzt und dies ist nun auch das erste Mal, dass ein Schiff mehr als 10.000 Menschen an Bord hatte. Später im Krieg erhöht sich diese Zahl sogar auf 16.683. Prominentester Seereisender in dieser Zeit war wohl Winston Churchill, der zu einer Konferenz nach Kanada und wieder zurück nach England musste.
Wie schon erwähnt, liegt die Queen Mary seit 1971 im Hafen von Long Beach, die ersten Hotelzimmer wurden 1 Jahr später eröffnet und seit 1993 gibt es sogar Audiotouren auf Deutsch :-)).
Ich möchte die Queen Mary allen Kalifornien-Reisenden empfehlen, denn sie ist einzigartig. Elegant und historisch liegt sie im Hafen und selbst wenn man die Geistertour nicht mitmachen möchte, sollte man sich doch einmal die Empfangshalle mit den schönen, roten Teppichen und die Promenadendecks angesehen haben.
Für leibliche Wohl sorgen auf der Queen Mary übrigens 7 verschiedene Restaurants, die ich noch nicht alle ausprobiert habe. Zu empfehlen ist aber auf jeden Fall das Promenaden Cafe und das Chelsea. Außerdem gibt es noch einen Eiscremeladen, der wunderbare Köstlichkeiten verkauft.
Auf der Queen Mary wurden schon zahlreiche Filme gedreht, Akte-X ist da also keine Ausnahme. Ich hoffe, dass auch noch viele, viele dazukommen. Schön wäre es, wenn die Hotelzimmer mal renoviert würden, aber naja, alt ist ja manchmal auch ganz witzig ;-).
Ich bin jetzt übrigens hier absichtlich nicht auf das \"Hotel\" Queen Mary eingegangen, weil das sicherlich den Rahmen gesprengt hätte und ich ja eigentlich auch nur unter der Rubrik Sightseeing schreibe. Vielleicht werde ich aber nochmal über das Hotelschiff Queen Mary schreiben, welches bei Weitem nicht so interessant ist, wie die Besichtigungstouren, die man als Touri machen kann.
Fall ihr noch mehr Infos wünscht, www.queenmary.com. Daher habe ich übrigens auch die zeitlichen Daten und Eintrittspreise, ist also alles auf dem aktuellen Stand.
Zu finden ist die Queen Mary übrigens ganz leicht. Fahrt einfach über die I710 oder andere Strasse nach Long Beach rein und schon ist alles ausgeschildert.
So, nun hoffe ich, dass ich Euch einen kleinen Einblick in meine liebste Sehenswürdigkeit in Long Beach geben konnte. Ich hoffe, dass ich es dieses Jahr nochmal dort hin schaffe, ich vermisse diesen alten Ozeanriesen irgendwie.
Liebe Grüße, Bianca
Viele von Euch werden ja schon mitbekommen haben, wie sehr ich es liebe zu verreisen. Ich habe einige gute Freunde in Amerika und England, die ich sehr vermisse und daher nutze ich jede Chance, mich in den Flieger zu setzen.
Ein Highlight eines jeden Urlaubs mit meinen Freunden ist es immer, wenn wir in einer Gruppe Besichtigungen machen. Schaut man sich alleine eine Sehenswürdigkeit an, ist das zwar schön, aber in einer Gruppe hat man viel mehr Spaß und erinnert sich somit auch viel länger und positiver an das Ereignis.
So geschah es auch auf der Queen Mary. Der einst größte Luxus-Ozean-Dampfer, liegt seit 1971 im Hafen von Long Beach und wird als Hotelschiff genutzt. Außerdem kann man einen großen Teil des Schiffs auch als Tourist besichtigen, ohne dass man hier nächtigt.
Drei Male habe ich diese alte Schiff nun schon gesehen. Beim ersten Mal war es nur eine ganz kurze Besichtigung. Als ich vor knapp 7 Jahren mit meinem Vater eine USA-Kanada-Rundreise machte, fuhren wir auch nach Long Beach, weil er unbedingt diesen Ozean-Dampfer aus grauer Vorzeit sehen wollte. Damals hatte ich noch kein Interesse an diesem Schiff, also stand ich nur blöde neben ihm und ließ in schwärmen, wie groß und gewaltig der Dampfer war.
1998 bekam ich plötzlich extrem viel Interesse an diesem Schiff, weil eine Folge meiner Lieblingsserie \"Akte X\" auf dem Dampfer gedreht wurde. Und so kam es, dass ich im Dezember 2001 mit diversen internationalen Freunden und allesamt Akte-X-Fans, eine Besichtigungstour darauf machte. Erst machten wir die Ghosts and Legends Tour mit, von der ich gleich noch weiter berichten werde, und dann tobten wir auf eigener Faust durch die Hotelgänge des Schiffes und versuchten die Originaldrehorte zu finden. Eine Mitarbeiterin war sogar so freundlich uns einen Moment in den Großen Ballraum zu lassen, damit wir dort unsere Fotos machen konnte. Jaja, lacht nur, Akte-X-Fans sind schon komisch :-)).
An jenem Tag sind tolle Fotos entstanden, an die ich mich immer noch mit einem Lächeln erinnere und vergessen werde ich das wohl nie.
2002 kam ich dann zurück auf das Schiff. Dieses Mal hatte ich mich mit einer Freundin fr eine Nacht dort eingemietet. Die Queen Mary ist nämlich neben bei noch ein Hotel. Drei Sterne hatte uns der Reiseanbieter versprochen, allerdings war unser Zimmer keine 3 Sterne wert :-(. Ich hatte mit diese Unterkunft gewünscht, weil ich an dem Tag im Jahre 2002 meinen 28. Geburtstag feierte und ich dachte, wenn ich schon weit weg von zu Hause bin, dann sollte es was Besonderes werden. Nun ja, das Dinner in einem der nobleren Restaurants war ganz schön, das Zimmer war katastrophal, aber die Besichtigung und die Ghosts and Legends Tour war mal wieder klasse.
So, nun mal etwas mehr zur Ghosts and Legends Tour, von der ich immer schreibe. Hierbei handelt es sich um einen Rundgang, der an eine Geisterbahn erinnert. Man wandert mit einem Führer durch die Räume, die eigentlich nicht zugänglich sind. Die Tour beginnt mit einem Besuch im alten Hallenbad und führt durch den Maschinenraum in den vordersten Bereich des Schiffes. Die Tour findet meist im Dämmerlicht, manchmal sogar in totaler Finsternis statt. Die Tourguides erzählen die wichtigsten historischen Ereignisse und berichten, wie viele Menschen schon auf tragische Weise ihr Leben im Inneren des Schiffes verloren haben.
Ich finde die Tour sehr interessant und lustig, muss aber auch sagen, dass sie nichts für allzu schwache Nerven ist. Als ich die Tour zum ersten Mal machte, hatte meine 45jährige Freundin fast einen Herzinfarkt, weil sie im Dunkeln totale Panik bekam *lach*. Wer aber nicht so änglich ist und Überraschungen mag, der sollte diese Tour auf jeden Fall mal machen.
Die Ghosts and Legends Tour kostet heute für Erwachsene 23 Dollar, für Senioren 20 Dollar und für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren 12 Dollar. Im Preis eingeschlossen ist nach der Tour noch die self-guided-Schiffs-Tour, was bedeutet, dass man sich auf dem Schiff bewegen kann. Manche Gänge sind jedoch nur für Hotelgäste vorgesehen, aber es fällt eigentlich nicht auf, wenn man trotzdem mal reingeht ;-)).
Die Geschichte der Queen Mary ist lang, um genau zu sein, etwa 78 Jahre alt. Denn im Jahre 1926 wurde die Queen Mary von der Cunard Line geplant, gut 10 Jahre später, am 27. Mai 1936 fuhr sie von Southhampton, England los, auf Jungfernfahrt, am 1. Juni kam sie schließlich in New York, USA an.
Im 2. Weltkrieg wird die Queen Mary als Truppenschiff eingesetzt und dies ist nun auch das erste Mal, dass ein Schiff mehr als 10.000 Menschen an Bord hatte. Später im Krieg erhöht sich diese Zahl sogar auf 16.683. Prominentester Seereisender in dieser Zeit war wohl Winston Churchill, der zu einer Konferenz nach Kanada und wieder zurück nach England musste.
Wie schon erwähnt, liegt die Queen Mary seit 1971 im Hafen von Long Beach, die ersten Hotelzimmer wurden 1 Jahr später eröffnet und seit 1993 gibt es sogar Audiotouren auf Deutsch :-)).
Ich möchte die Queen Mary allen Kalifornien-Reisenden empfehlen, denn sie ist einzigartig. Elegant und historisch liegt sie im Hafen und selbst wenn man die Geistertour nicht mitmachen möchte, sollte man sich doch einmal die Empfangshalle mit den schönen, roten Teppichen und die Promenadendecks angesehen haben.
Für leibliche Wohl sorgen auf der Queen Mary übrigens 7 verschiedene Restaurants, die ich noch nicht alle ausprobiert habe. Zu empfehlen ist aber auf jeden Fall das Promenaden Cafe und das Chelsea. Außerdem gibt es noch einen Eiscremeladen, der wunderbare Köstlichkeiten verkauft.
Auf der Queen Mary wurden schon zahlreiche Filme gedreht, Akte-X ist da also keine Ausnahme. Ich hoffe, dass auch noch viele, viele dazukommen. Schön wäre es, wenn die Hotelzimmer mal renoviert würden, aber naja, alt ist ja manchmal auch ganz witzig ;-).
Ich bin jetzt übrigens hier absichtlich nicht auf das \"Hotel\" Queen Mary eingegangen, weil das sicherlich den Rahmen gesprengt hätte und ich ja eigentlich auch nur unter der Rubrik Sightseeing schreibe. Vielleicht werde ich aber nochmal über das Hotelschiff Queen Mary schreiben, welches bei Weitem nicht so interessant ist, wie die Besichtigungstouren, die man als Touri machen kann.
Fall ihr noch mehr Infos wünscht, www.queenmary.com. Daher habe ich übrigens auch die zeitlichen Daten und Eintrittspreise, ist also alles auf dem aktuellen Stand.
Zu finden ist die Queen Mary übrigens ganz leicht. Fahrt einfach über die I710 oder andere Strasse nach Long Beach rein und schon ist alles ausgeschildert.
So, nun hoffe ich, dass ich Euch einen kleinen Einblick in meine liebste Sehenswürdigkeit in Long Beach geben konnte. Ich hoffe, dass ich es dieses Jahr nochmal dort hin schaffe, ich vermisse diesen alten Ozeanriesen irgendwie.
Liebe Grüße, Bianca
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