mehr zum Thema Rauchmelder Testbericht
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Erfahrungsbericht von mattha
Sicher ist sicher
Pro:
Kostengünstiger Schutz, leicht zu installieren, geringer Wartungsaufwand
Kontra:
Nichts
Empfehlung:
Ja
heute berichte ich über einen Zufallskauf, der meine Einstellung zum Thema Rauchmelder gründlich verändert hat. Vor einiger Zeit gabs bei unserem Einkaufscenter um die Ecke Rauchmelder zu 7,95 Euro. Ohne mir grosse Gedanken zu machen hab ich dann so ein Gerät einfach mal gekauft. Einen Tag später hat mich dann meine Frau losgeschickt, um noch zwei weitere Rauchmelder zu kaufen, da wir uns nicht entscheiden konnten, in welchen Raum wir das Ding hängen sollen.
Ich hab die Dinger dann mit Batterien bestückt und jeweils einen in die Küche, ins Arbeitszimmer und ins Schlafzimmer gelegt.
Einige Wochen später hatte ich frei. In der Küche kochten Kartoffeln und ich sass im Arbeitszimmer am PC. Irgendwann kam plötzlich aus der Küche ein infernaler Lärm. Schon beim Betreten des Flurs wusste ich, dass ich die Kartoffeln vergessen hatte. Alles war voller Qualm und ich konnte kaum noch atmen. Es brannte zwar nicht, aber der Qualm zog in Sekundenschnelle durch die ganze Wohnung. Während ich noch in der Küche die Fenster aufriss, heulte schon der Rauchmelder im Arbeitszimmer los. Auch dort konnte man die Hand vor Augen nicht mehr sehen und praktisch nicht mehr atmen.
Die Moral dieser selbsterlebten Geschichte: Erstens bemerkt man häufig brennende oder qualmende Geräte o.ä. sehr spät, zweitens findet man sich in einer voll verqualmten Wohnung selber kaum noch zurecht, obwohl man dort schon länger wohnt und drittens würde man im Schlaf nichts davon mitbekommen und einfach ersticken.
Nach diesem eher langen Einstieg jetzt zum eigentlichen Rauchmelder. Wenn man den einschlägigen Informationsmedien trauen darf, sind die meisten auf dem Markt befindlichen Rauchmelder völlig OK. Man sollte - wie bei allen Elektrogeräten - auf das GS-Zeichen achten. Viele Rauchmelder haben einen optischen Sensor, mit dem sie Rauch \"wahrnehmen\". Genau dieses System haben unsere Rauchmelder auch.
Worauf man auf jeden Fall achten sollte:
- Die meisten Rauchmelder, die für den privaten Bereich angeboten werden, werden über Batterien betrieben. Diese halten zwar lange, aber nicht ewig. Ein guter Raumelder sollte sich daher bei schwacher Batterie entweder selbst bemerkbar machen oder eine Vorrichtung zum Prüfen der Funktionstätigkeit besitzen. Unsere Rauchmelder haben einen Knopf, mit dem man prüfen kann, ob die \"Sirene\" und der Sensor noch funktioniert. Das ist zwar etwas unpraktisch, wenn die Dinger erst einmal unter der Decke hängen, aber man sollte trotzdem einmal in der Woche eine Prüfung vornehmen.
- Die Lautstärke eines solchen Gerätes kann nicht hoch genug sein. Wenn man es bei der Prüfung der Lautstärke gut neben dem Gerät aushalten kann, ist der Rauchmelder eindeutig zu leise. Ich kann zwar keinen Mindestwert in db angeben, den man mindestens erreichen sollte, aber der Krach sollte schon in den Bereich \"schmerzhaft\" gehen.
- Man sollte darauf achten, dass ein Batteriewechsel auch dann möglich ist, wenn der Rauchmelder unter der Decke angebracht ist, da man sonst alle zwei Jahre das Gerät erst wieder demontieren muss.
- Unbedingt zu beachten ist, dass bei der nächsten Renovierung auf keinen Fall über den Rauchmelder drüber gestrichen wird. Ist der Sensor durch Farbe bedeckt, bekommt man entweder einen Daueralarm oder - viel schlimmer - das Gerät meldet nichts mehr - auch nicht, wenns mal wirklich brennt.
- Ein Rauchmelder in der Küche macht auf jeden Fall Sinn; man sollte ihn nur nicht direkt über den Herd hängen, denn dort qualmts beim Kochen öfter mal gewollt.
- Ein Gerät sollte man auf jeden Fall im Schlafzimmer haben, denn dort ist die Gefahr, unbemerkt im Schlaf zu ersticken natürlich am Grössten.
Der Einbau ist kinderleicht: Die Rückseite des Rauchmelders wird mit zwei Schrauben an der Decke fixiert. Danach kann man den Deckel aufsetzen und der Rauchmelder ist einsatzbereit. Natürlich muss man vorher die Batterie einlegen.
Wir haben wie gesagt jeweils ein Gerät in der Küche, im Arbeitszimmer und im Schlafzimmer. Obwohl bei uns zuhause geraucht wird und wir jeden Tag kochen, hat es noch niemals einen Fehlalarm gegeben.
Die drei Geräte zusammen haben knapp 25 Euro gekostet - eine wirklich gute und vernünftige Investition in die eigene Sicherheit.
68 Bewertungen, 7 Kommentare
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12.06.2006, 14:15 Uhr von Zuckermaus29
Bewertung: sehr hilfreich"sh" von mir für Dich :o) Viele Grüße Jeanny
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04.06.2006, 14:21 Uhr von Estha
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨¨*:•. ... sh ... .•:*¨¨*:•.
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28.05.2006, 20:13 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh! ....... LG, Marianne ... ;o)
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27.04.2006, 15:54 Uhr von iii
Bewertung: sehr hilfreich+++ sehr hilfreich +++
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24.04.2006, 19:30 Uhr von Mogry1987
Bewertung: sehr hilfreichSH ;) LG Stefanie :)
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24.03.2006, 13:12 Uhr von Connector
Bewertung: sehr hilfreichDanke für deine Lesung und zur Belohnung folgt auch gleich eine Gegenlesung. LG an Dich!
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20.12.2005, 23:05 Uhr von Angelina88
Bewertung: sehr hilfreichLG, Angelina
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