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Erfahrungsbericht von Jakini

Sollte in keinem Haus fehlen

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Wie wir zu den Rauchmeldern kamen:
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Im November 2002 haben wir unser Mittelreihenhaus bezogen. Da sich dieses auf vier Etagen erstreckt, der Eingang im Souterrain ist und die beiden großen Mädchen ihre Zimmer unter dem Dach haben, war mir schon recht mulmig bei dem Gedanken, was ist, wenn es mal brennt? Und so stand für mich vom Kauftag an fest, daß Rauchmelder in das Haus kommen. Zwar ist mein Mann hier vom Fach, doch eher was große Anlagen angeht, weniger die kleinen Privaten und so sahen wir uns in verschiedenen Baumärkten um, bis wir auf die REV Rauchmelder trafen, die es im Oktober im Bauhaus im Angebot zu 6,95 Euro gab.

Wie sehen die Rauchmelder aus:
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Eigentlich sehen die Rauchmelder alle sehr ähnlich aus. Es handelt sich dabei um runde Plastikdosen, mit einem Durchmesser von ca. 10 cm und einer Höhe von knapp 3 cm.
Der Rauchmelder besteht aus zwei Teilen, einer Scheibe, die an der Decke festgeschraubt wird, und einem Deckel, der mit neune kleinen löchern, einer kleinen Lampe und einem Knopf versehen ist.
Zur Anbringung muß man natürlich bohren, doch das sollte für niemanden ein Problem sein.
Betrieben werden die Rauchmelder mit einer 9 Volt Blockbatterie, die beim Kauf mit dabei war.

Ein Plus der REV Rauchmelder ist, daß sie 5 Jahre Garantie haben und bei Stiftung Warentest mit sehr gut abgeschnitten haben. Dies war letzten Endes auch ein Grund, warum wir uns für diese Rauchmelder und nicht für eine kleine Anlage entschieden haben.

Wie sind unsere Erfahrungen mit den Rauchmeldern:
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Wir haben für unser Haus insgesamt 10 Rauchmelder gekauft, drei für den Souterrain/Keller Bereich, zwei für das EG, zwei für den zweiten Stock, für jedes Zimmer dort einen und drei für die oberste Etage, die dann eine große Flurdecke hat.

Küchen und Bäder sollte man nicht mit einem Rauchmelder ausstatten, denn hier entsteht sehr oft Wasserdampf, sei es in der Küche beim Kochen oder im Bad beim Duschen, so daß der Rauchmelder ständig Alarm von sich geben würde.

Mein Mann hat beruflich mit Rauchmeldern zu tun, so hat er dann auch entschieden, wo genau die Rauchmelder bei uns angebracht werden sollten, und ich denke, die Plätze hat er gut gewählt, so z.B. im Hobbyraum in der Nähe des PC und des Fernsehers an der Decke, im Wohnzimmer ebenfalls in der Nähe des Fernsehers und den Schlafräumen in der Nähe der Deckenlampen.

Die Anbringung war sehr einfach, man sollte jedoch vorher testen, ob der Rauchmelder funktioniert. Hierfür gibt es bei dem REV Rauchmelder eine kleine Taste, die man ca. 3 Sekunden gedrückt halten sollte, dann ertönt ein Probesignal. Somit war die Anbringung der Rauchmelder natürlich sehr laub. Diese Probe sollte laut Hersteller einmal wöchentlich durchgeführt werden, doch ich muß gestehen, daß wir dies nicht so häufig machen, einfach auch, weil nicht nur in unserem Haus, sondern auch bei den Nachbarn der eindringliche Ton zu hören ist.

Als wir uns noch damit befasst hatten, was wir denn kaufen, ob einzelne Rauchmelder, oder eine Anlage, denn ich hatte schon Bedenken, ob ich unseren Rauchmelder im Keller hören würde, wenn ich im Schlafzimmer liege und schlafe, somit hatte ich eher an eine kleine Anlage gedacht, die dann im Schlafzimmer endet. Doch was ist, wenn ich bei den Kindern im Zimmer schlafe? Der Verkäufer im Baumarkt erzählte uns, daß die Rauchmelder laut genug wären, daß man sie im ganzen Haus hört und das kann ich bestätigen.
Wir haben dies zum einen beim Anbau getestet, mein Mann hat im Keller den Testalarm ausgelöst und ich war im Schlafzimmer, bei verschlossener Tür und haben den Alarm klar und deutlich gehört.
Ebenso habe ich gehört, wie unsere Nachbarn, die die gleichen Rauchmelder gekauft haben, ihre beim Anbau getestet haben. An dem Tag war ich alleine im Haus und rannte dann natürlich ängstlich in jedes Zimmer, woher denn der Alarm käme, an die Nachbarn hatte ich in dem Moment nicht gedacht. Da nirgends etwas los war, und sich der Ton nach einem Testalarm anhörte, fragte ich die Nachbarn kurz darauf, ob sie vielleicht die gleichen Rauchmelder hätten und diese getestet hatten, was sie bejahten.

Ich finde diese Lautstärke, wenn auch für einen Test nervig, wohl aber für den Notfall sehr gut, so hören nicht nur wir den Alarm, wenn denn was sein sollte, sondern auch unsere Nachbarn, vorallem auch, wenn wir nicht im Haus sind, und es sollte etwas passieren, denn Kühlschrank, Gefrierschrank und Herd bleiben auch angeschlossen, wenn wir verreist sind, alle übrigen Stecker werden rausgezogen.

Wegen des lauten Tons, trauche ich mich aber nicht wirklich einmal die Woche die Rauchmelder zu testen, was laut meinem Mann auch nicht unbedingt notwendig ist. Einmal im Monat ist vollkommen ausreichend.
Meine schlafenden Kinder stört der Alarm des Rauchmelders aber überhaupt nicht, denn als wir die Rauchmelder angebracht haben, hat meine Mittlere auf dem Sofa im Wohnzimmer Mittagsschlaf gemacht. Sie hat nicht einen Test mitbekommen, was ich wiederum beängstigend finde, denn wenn der Alarm ertönt, hoffe ich schon, daß die Kinder aufwachen und sich rühren, zumindest in der Lage sind, mit uns das Haus zu verlassen, ohne noch schlafend getragen zu werden. Zwar haben wir den beiden großen Mädchen erklärt, daß sie bei dem Ton, wenn der ertönt, sofort das Haus verlassen sollen, der Großen, daß sie bitte ihre kleinen Schwestern irgendwie mitnimmt und diese nicht hilflos zurückläßt, aber ob sie wirklich von dem wirklich lauten und eindringlichen Ton wach werden, das bezweifel ich leider. Doch sie werden auch älter und ich hoffe, dann bekommen sie eher etwas mit.

Wir hatten bisher auch schon einen kleinen Alarm, bei dem aber niemand in große Panik geriet. Leider wurde in unserem Haus viel gefuscht und es mußte nachgearbeitet werden. So vorallem in den Zimmern unserer beiden großen Töchter, wo wir die Dachschrägen noch einmal leicht geöffnet und neu verklebt werden mußten. Diese Stellen wurden wieder Gipskarton geschlossen und verspachtelt. Die Verspachtelungen mußten natürlich glatt geschliffen werden, da die Firma dies nach zwei Wochen, wie die Kinder die Zimmer nicht nutzen konnten, weil die Schränke komplett abgedeckt waren, nicht gemacht hatte, übernahm mein Mann die Arbeit selber. Während des Schleifens fing in dem Zimmer, in dem mein Mann arbeitete der Rauchmelder sofort an, Alarm zu schlagen, ausgelöst durch den Staub und den leichten Qualm, der durch das Schleifen entstanden war. Natürlich wußten wir alle, was los war, aber ich fand es auch irgendwie beruhigend, der Rauchmelder hat sofort reagiert, als etwas passierte, denn gerade um die Zimmer dort oben ging es mir ja, weil ich Angst habe, bei einem Brand meine Kinder nicht rechtzeitig von dort oben runter zu bekommen.

Fazit:
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Ich kann diese Rauchmelder auf jeden Fall empfehlen, seit dem wir unser Haus damit ausgstattet haben, fühle ich mich auf jeden Fall wohler und auch sicherer. Die Anbringung ist sehr leicht und der Ton ist so laut, daß man ihn eigentlich nicht überhören kann, es sei denn man hat so einen tiefen und festen Schlaf, wie meine mittlere Tochter.

Rauchmelder sollten in keinem Haus fehlen, denn sie können Leben retten. Die meisten Menschen verbrennen nicht, sie ersticken an dem Qualm, der als erstes entsteht. Hat man Rauchmelder im Haus, kann man im Notfall das Haus noch rechtzeitig verlassen!!! So bin ich eigentlich auch dafür, daß Hausbesitzer von Mietwohnungen in jedem Treppenhaus einen Rauchmelder anbringen müssen, denn oftmals brennt es ja in Miethäusern, meistens weil Jugendliche im Keller kokeln, wie es vor einem guten Jahr in Hamburg der Fall war. Hier war dann allerdings der Dachboden eines Hochhauses betroffen.
Und auch Mieter sollten sich in ihren Mietwohnungen Rauchmelder anbringen, die Rauchmelder der Firma REV sind auf keinen Fall teuer, die Handhabe ist sehr leicht und sie haben meiner Meinung nach die Bewertung gut von Stiftung Warentest berechtigt erhalten.

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