Ravensburger Aquarium Testbericht
Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
- Präsentation:
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von Paukenfrosch
Fischers Fritze fischt frische Fische
Pro:
ein sehr schön aufgemachtes Kinderspiel; übt die Motorik, Geschicklichkeit, Ausdauer und Konzentration; übt erstes Rechnen
Kontra:
einige Kritikpunkte an der Beschaffenheit der Utensilien; evt . der Preis
Empfehlung:
Ja
"Aquarium"
von Ravensburger
Damals ist sie 2 Jahre alt geworden und war hocherfreut darüber. Seitdem haben wir es schon sehr oft gespielt. Grund genug, endlich mal einen Bericht darüber zu verfassen…
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Allgemeine Infos zum Spiel
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"Aquarium" ist ein Angelspiel für Kinder von 3 bis 6 Jahren. Gedacht ist es laut Kartonaufschrift für 1 bis 4 Spieler, jedoch befinden sich nur 2 Angeln im Set. Hersteller des Spiels ist die Firma Ravensburger, die für ihre durchweg schönen Spiele und Bücher bekannt ist. Informationen zur Firma und deren aktuellen Produkte bekommt man auf der Internetseite www.ravensburger.de.
Ravensburger Spieleverlag
Postfach 1860
88188 Ravensburg
Zu kaufen gibt es dieses Spiel eigentlich überall, wo es Spielzeug gibt. Der Preis dafür beträgt ca. 15 €.
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Lieferumfang
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In einem ganz normalen Spielekarton ( ca. 23 cm x 33 cm x 3 cm) befinden sich neben der Spielanleitung in vier verschiedenen Sprachen (deutsch, französisch, italienisch, niederländisch), 2 Angeln mit magnetischem Kopf, ein aus Pappe gefalztes Aquarium, eine vorgestanzte Pappe mit den zu angelnden Fischen und 14 kleine Metallringe.
Anhand der Utensilien ist leicht zu erkennen, daß vor dem ersten Spiel erst einmal etwas gebastelt werden muß. So muß man die Figuren aus der gestanzten Pappe ausdrücken. Das klappt sehr gut, denn die Pappe ist relativ dick und somit stabil, aber auch die Stanzungen sind sehr gut. In jeder Pappfigur befindet sich auch noch ein kleines Löchlein. Hier hinein müssen nun die kleinen Metallringe, die man sehr vorsichtig behandelt sollte, um sie nicht zu verbiegen.
Insgesamt gibt es 14 Pappfiguren. Bis auf die Schatzkiste sind sie von 1 bis 13 durchnummeriert. Es sind aber nicht alles Fische, denn ein Tintenfisch und ein Seestern tummeln sich ebenso dazwischen, wie auch eine Flaschenpost, eine Blechbüchse und sogar ein kaputter Stiefel. Die Größe dieser zu angelnden Objekte ist unterschiedlich groß und kunterbunt gestaltet. So hat man ein ansprechend buntes Allerlei in seinem Aquarium.
Das Aquarium ist vor jedem Spiel schnell aufzubauen. Im Inneren des Kartons befindet sich eine dem Meeresgrund gleichende bunte Pappe, in deren Mitte sich eine quadratische Vertiefung befindet. Hier setzt man die beigelegte und schon gefaltete Pappvorrichtung ein. Diese ist mit vielen Fischen, Pflanzen und Muscheln bedruckt. So erhält man ein sehr hübsches dreidimensionales Aquarium. Dort hinein gibt man die Pappfiguren.
Nun aber schnell die Angel zur Hand, denn jetzt kann das Spiel beginnen…
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Das Spiel
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Ziel des Spieles ist es, alle Gegenstände aus dem Aquarium zu fischen. Das geschieht mehr oder weniger blind, denn ins Aquarium darf nicht hineingeguckt werden.
Die beigelegte Spielregel besagt, daß die Mitspieler abwechselnd in Uhrzeigerichtung mit dem Angeln dran sind. Jeder Mitspieler darf zwei Versuche starten. Sind alle Gegenstände aus dem Aquarium gefischt worden, dann werden die Punkte laut Aufdruck zusammenaddiert. Für Flasche, Dose und Schatzkiste gibt es je 10 Punkte extra. Gewinner ist der Mitspieler mit der höchsten Punktzahl.
Eine weitere Spielregel besagt, daß man bei geangelter Schatztruhe zusätzlich Glück hat, denn hat man sie erhascht, dann darf man noch einen weiteren Angelversuch starten, muß jedoch die Truhe wieder hineinwerfen. Wo hier das Glück liegen soll, bliebt mir bis heute verborgen. Diese Regel verstehe ich nicht.
Aber das ist auch völlig egal, denn wir haben unsere eigenen Spielregeln:
Die Mitspieler angeln reihum, starten jedoch nur einen Versuch pro Runde. Angelt man die Schatztruhe, dann darf noch einmal geangelt werden, wobei dieser Gegenstand dann punktemäßig doppelt zählt. Die geangelten Gegenstände behält dann jeder Mitspieler bei sich, damit man am Ende die Punkte zählen kann. Hier rechnen wir etwas anders, als uns die Spielregel vorgibt.
Wir zählen die vorgegeben Punkte zusammen. Inklusive der durch die Schatztruhe zusätzlich erhaltenen Punkte.
Bei der zweiten Abrechnungsvariante werden die Punkte der Dose und des Stiefels abgezogen, denn das ist Unrat, die Flaschenpost jedoch zählt dreifach.
Der Möglichkeiten gibt es gar viel, wie man dieses Spiel spielen kann. Für kleine Kinder ist die rechnerische Variante völlig ohne Belang. Hauptsache ist für sie, sie angeln überhaupt einen Fisch. Somit ist die Variante mit dem Aufaddieren der Punkte für größere Kinder geeignet, die schon bis 10 rechnen können. Das empfohlene Alter kann man somit getrost auf 8 Jahre raufsetzen. Hier kann man auch gleich etwas rechnen üben, da kommt zusätzlich Spaß auf und man lernt spielerisch kopfrechnen.
Mit meiner Annika (jetzt 3 Jahre) angele ich einfach nur so. Zwar immer abwechselnd, aber ohne die Punkte zusammenzurechnen. Wir zählen einfach nur die Anzahl der Gegenstände. Gewonnen hat dann der mit den meisten. Diese Art zu spielen gefällt ihr prima, wobei sie auch gern ohne das Bassin angelt. Das ist anfangs aber egal, denn das Angeln muß ja auch erst einmal geübt werden. Es ist nämlich gar nicht so einfach, den ständig pendelnden Magnetkopf der Angel genau auf einen Metallring zu lenken. Da ist bei kleinen Kindern Ausdauer und Konzentration gefragt. Motorik und Geschicklichkeit werden hierdurch bestens trainiert. Und so ist es sehr toll, daß man dieses Spiel auch ganz allein spielen kann. Ja, das macht meine Annika auch sehr oft und es macht ihr großen Spaß.
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Fazit
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An diesem Angelspiel namens "Aquarium" finden meine Tochter und ich großen Gefallen. Und zwar schon seit einem Jahr, denn sie hatte es ja zu ihrem 2. Geburtstag geschenkt bekommen. Und so komme ich, auch wenn ich dieses Spiel letztendlich zum Kauf empfehlen werde zu einigen Kritikpunkten:
Eigentlich ist das Spiel für 3 bis 6 jährige Kinder gedacht. Man kann es aber auch schon mit 2 jährigen spielen, wenn sie das nötige Interesse zeigen. So würde ich aber auch die Grenze nach oben verschieben, denn da man zum Ende des Spieles die Punkte zusammenrechnen muß, haben Schulkinder der 1. und 2. Klasse ebenso noch Spaß an diesem Spiel.
Des Weiteren wird dieses Spiel für 1 bis 4 Spieler empfohlen. Allein gespielt kann das Kind hier seine Geschicklichkeit, Motorik, Ausdauer und Konzentration üben. Das finde ich sehr gut. Der Gewinnerdruck entfällt, einzig das Üben steht im Vordergrund und das geschieht hier spielerisch. Hierbei zeigt meine Annika viel Ausdauer und gönnt mir somit ein wenig Zeit zum Verschnaufen.
Zu zweit macht uns (Annika und mir) das Spiel aber am meisten Spaß. So ist jeder abwechselnd dran und es entstehen keine langen Wartezeiten zwischen den einzelnen Runden. Wir angeln um die Wette die dicksten Fische und freuen uns riesig, wenn wir endlich die Schatzkiste ergattert haben. Es gibt jedes Mal viel zu lachen.
Spielt man mit mehreren Personen, dann muß man die Angeln weiterreichen, denn es gibt nur 2 davon im Set. Leider! Auch entstehen hier die eben erwähnten langen Pausen, die bei kleinen Kindern schnell Unruhe aufkommen lassen.
Die Spieldauer wird mit ca. 15 Minuten angegeben. Das kommt für eine Runde mit vier Personen auch gut hin. Spielt man zu zweit, dann dauert es nicht so lange. Aber wenn man Lust hat, dann kann man ja mehrere Runden spielen. Auf jeden Fall ist dieses Spiel immer schnell bei der Hand und auch für Eltern mit wenig Zeit ist es möglich, mal ein paar Spielchen zwischendurch mit ihrem Kind zu machen.
Auch sei erwähnt, daß man dieses Spiel mit hektischen und grobmotorischen Kindern nur im Beisein der Eltern spielen sollte. Die Beschaffenheit der Spielutensilien verlangt dies einfach. So gibt es die ersten Probleme bei der recht biegsamen Plastikangel, an der feine Bänder hängen, die sich sehr schnell verhaddeln. Paßt man nicht auf, dann gibt es kaum lösbare Verknotungen. So sollte man die beiden Angeln beim Wegräumen des Spieles auch getrennt voneinander in den Karton legen.
Das Bassin aus Pappe ist nicht so stabil wie die Fische und die anderen zu angelnden Gegenstände, aber dennoch sollte man bei beidem aufpassen, daß hier nicht mit Gewalt Knicke oder gar Risse entstehen. Ein wachsames Elternauge sollte also bei ganz kleinen Anglern immer dabei sein.
Wir haben dieses Spiel nun schon seit einem Jahr und alle Spielutensilien sind noch in neuwertigem Zustand. Annika geht sehr sorgsam damit um. So werden wir auch noch in Zukunft viel Freude mit diesem Spiel haben. Und deshalb stört der eigentlich recht hohe Preis von 15 Euro dann doch nicht mehr so sehr, denn man hat ja eine recht lange Spielfreude.
So gebe ich gern eine Kaufempfehlung mit 4 Sternen…
( Mein Bericht erschien bereits auf Ciao am 31. März 2006 )
41 Bewertungen, 14 Kommentare
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22.02.2007, 21:06 Uhr von Zzaldo
Bewertung: sehr hilfreichein sh von mir für Dich. LG Stephan
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21.02.2007, 11:31 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich☼☼ Sehr Hilƒreich ☼☼
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19.02.2007, 14:17 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
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19.02.2007, 11:43 Uhr von LittleSparko
Bewertung: sehr hilfreichlg, daniela
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19.02.2007, 10:57 Uhr von creedy18
Bewertung: sehr hilfreichsh + vg
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19.02.2007, 10:46 Uhr von Baby1
Bewertung: sehr hilfreich.•:*¨ ¨*:•. Liebe Grüße Anita .•:*¨ ¨*:•.
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19.02.2007, 10:34 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichDa bekommste ein SH von mir für dein Bericht.lg Bernd
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19.02.2007, 09:54 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichdas hatte ich als Kind schon :-)
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19.02.2007, 09:31 Uhr von frauohneahnung
Bewertung: sehr hilfreichsh+lg ;)
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19.02.2007, 09:20 Uhr von sandrad198
Bewertung: sehr hilfreich-*-sh+lg-*-Sandra :o)
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19.02.2007, 09:07 Uhr von BOSS_DOG
Bewertung: sehr hilfreichsh **grüß dich**
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19.02.2007, 09:05 Uhr von lemsi
Bewertung: sehr hilfreichEin prima Bericht von dir, ich wünsche dir eine schöne Woche..lg Susi
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19.02.2007, 08:54 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreich***SH und LG***
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19.02.2007, 08:42 Uhr von pyragoon
Bewertung: sehr hilfreichsh. lg mm *dreifachgrins*
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