Ravensburger Der Zerstreute Pharao Testbericht

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- Präsentation:
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von Paukenfrosch
Schatzjagd in Ägypten
Pro:
originelles Spiel; trainiert das Gedächtnis spielerisch; sehr schöne Aufmachung etc .
Kontra:
man muß beim Kauf auf den Preis achten
Empfehlung:
Ja
Der zerstreute Pharao
von
Ravensburger
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Allgemeine Informationen
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“Der zerstreute Pharao” ist ein Brettspiel, bei dem Köpfchen gefragt ist. Gedacht ist es für 2 bis 5 Spieler von 8 bis 99 Jahren.
Das Spiel gibt es bereits seit 1997. Derzeit kann man es für einen Preis zwischen 14 und 20 Euro erwerben. Eine neuere Aufmachung des Spiels trägt auch den Zusatznamen “Ramses II”. Gibt es bei der älteren Ausgabe noch 48 Schatzkarten, so sind es bei den neueren Ausgaben des Spiels nur noch 30, was sich auf die Spielzeit auswirkt.
Hergestellt wird das Spiel vom Ravensburger Spieleverlag.
www.ravensburger.de
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Lieferumfang
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Ein extra Spielbrett gibt es bei diesem Spiel nicht, denn es befindet sich direkt im Karton. Eingeteilt ist es in 48 Felder (6 x 8), in die die 48 runden Papp-Chips vor jedem Spiel neu eingelegt werden. Es sind 12 Schatz-Chips und 36 Blanko-Chips. Eine gelochte Pappe wird darüber aufgelegt, damit darauf die 47 roten, blauen und goldenen Plastik-Pyramiden gut rutschen.
Ergänzt werden die Spielutensilien durch 48 Karten. Rückseitig sind sie mit 1, 2 und 3 bedruckt. Die Vorderseiten zeigen Schätze, die mit den Chips übereinstimmen. Aufgedruckte Zahlen geben die Gewinnpunkte an. Bei den 2er-Karten gibt es zusätzlich noch ganz besondere Aktionskarten, die das Spiel erschweren.
Abgerundet wird der Lieferumfang mit einer sehr hübsch gestalteten Spielanleitung. In Wort und Bild werden hier die Regeln des Spieles einfach und verständlich erklärt.
Sämtliche Spielutensilien sind mit großer Liebe zum Detail gestaltet. Man fühlt sich sofort ins abenteuerliche Ägypten versetzt. Die Gestaltung der karten und Chips laden direkt zum Träumen ein. Selbst der Karton ist ringsum mit lustigen ägyptischen Gemälden verziert. Besonders hübsch ist allerdings die Spieleanleitung.
Bis auf die Pyramiden sind sämtliche Utensilien aus Pappe bzw. stärkerem Papier. Man sollte also sorgfältig damit umgehen, damit sie lange halten. Die Plastikpyramiden sind da schon stabiler.
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Spielprinzip & Spielvorbereitung
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“Der steinreiche, aber leider etwas schusselige Pharao hat in seinem Leben zahlreiche Schätze aus aller Herren Länder gesammelt und in seinen Pyramiden vor Dieben versteckt. Doch leider hat er den Überblick verloren und ist sich nicht mehr sicher, wo er was vergraben hat!
Aber zum Glück seid ihr ja da, um ihm zu helfen, seine Schätze wiederzufinden. Wer die meisten Schätze des Pharaos findet und damit die wertvollsten Schatzkarten sammelt, gewinnt.”
Soweit die Worte des Herstellers...
Vor jedem Spiel werden die Chips in das Spielbrett eingelegt. Die 48 Felder sind grob in 12 Quadrate á 4 Felder eingeteilt. In jedes Quadrat werden ein Schatz-Chips und drei Blanko-Chips eingelegt. Darauf legt man das gelochte Raster und darauf setzt man die 47 Pyramiden. Ein Feld bleibt frei. Dieses darf keinen Schatz zeigen.
Die Karten werden nach der Rückseitennummerierung sortiert. Jeder der drei Stapel wird getrennt voneinander gemischt und als verdeckter Talon auf den Tisch gelegt.
Und schon kann die ägyptische Schatzsuche beginnen...
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Spielverlauf
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Die oberste Karte des 1er Stapels wird aufgedeckt. Sie zeigt den ersten Schatz, den es zu suchen gilt.
Der erste Mitspieler schiebt nun eine Pyramide auf das leere Feld, so daß ein neues Feld offengelegt wird. Nun gibt es drei Möglichkeiten:
1.) das Feld ist leer > der Mitspieler darf eine weitere Pyramide verschieben
2.) das Feld zeigt einen anderen Schatz > der nächster Mitspieler ist am Zug
3.) das Feld zeigt den gesuchten Schatz > der Mitspieler darf die Schatzkarte nehmen und deckt die nächste Schatzkarte auf; der nächste Mitspieler ist am Zug
Auf diese Art und Weise geht es reihum. Ist der 1er Stapel aufgebraucht, wird der 2er Stapel genommen. Hier lungern Sonderkarten mit bestimmten Aufgaben. Mal muß man zu einem vorgegebenen Schatz laufen, mal muß man einen Schatz benennen und ihn fehlerfrei anlaufen, dann wiederum gibt es einen Sandsturm, bei dem das Spielbrett um 180° gedreht werden muß. Insgesamt gibt es fünf verschiedene Aktionen, bei denen man Mitspieler um gewonnene Karten erleichtern kann, bei denen man aber auch an seine Mitspieler Karten verlieren kann.
Der 3er Stapel besteht dann wieder nur aus Schatzkarten, jedoch sind diese mit einer höheren Punktzahl versehen. Eine Karte in diesem Stapel ist die Ende-Karte. Legt man diese frei, dann werden die Punkte aller gewonnenen Karten zusammengezählt und auf diese Weise der Gewinner des Spiels ermittelt.
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Spielerfahrung
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Gleich zu Beginn muß ich anmerken, daß meine Tochter im März erst 6 Jahre alt geworden ist. Sie war also im Januar, als sie das Spiel zum allerersten Mal spielte, noch 5 und hat das Spielprinzip sofort verstanden. Sie konnte beim Spiel mit uns Großen sehr gut mithalten, ganz im Gegenteil: oft wußte nur sie ganz genau, wo sich der gesuchte Schatz verbarg. Die Altersempfehlung des Herstellers ist also nicht ganz korrekt und dient eigentlich nur der groben Orientierung. Nach obenhin gibt es aber wirklich keine Grenze. Gedächtnistraining ist für jedes Alter gut.
Das Spiel ist jedes Mal aufs neue eine Herausforderung. Sicherlich kann man sich schon vorab beim Bestücken des Spielbrettes so einige Plätze mit Schätzen merken, aber 12 Schätze - das ist dann doch schon recht viel.
Die erste Runde mit den 1er Karten dient mehr dem Aufwärmen. Man prägt sich hierbei die Schätze und ihre Standorte genauer ein, merkt sich aber auch die Blankofelder, die man ja zum Umlaufen der nicht gesuchten Schätze braucht. Auch hier kann man sich bei jedem Zug neue Schleichwege einprägen.
Verzwickt ist die 2. Runde mit den Aktionskarten. Teilweise zum Verrücktwerden ist diese Etappe, denn durch die Sonderaktionen wird man abgelenkt, was dazu führen kann, manche Schatzplätze wieder zu vergessen. Besonders haaresträubend ist der Sandsturm, denn gerade dann, wenn man meint, alle Schatzfelder genau im Köpfchen zu haben, dann steht die Wüste plötzlich Kopf.
Die 3. Etappe ist sehr wichtig, denn hier kann man richtig Punkte scheffeln, da die 3er Karten die höchste Punktzahl haben. Nach 30 Karten hat man es nun doch endlich geschafft, sich das Spielbrett mit den Schätzen einzuprägen, doch die Mitspieler ja auch. Also ist neben Glück auch Köpfchen gefragt. Höchst konzentriert schiebt nun jeder die Pyramiden über das Spielbrett, in der großen Hoffnung, sich nicht zu irren, denn das jähe Ende naht. Manchmal ist es leider schon die erste Karte des 3er Stapels, dann ist das Hoffen auf die große Punktejagd umsonst.
Oft waren wir Großen in der dritten Spieletappe schon so verwirrt, daß wir gegen meine Tochter kaum eine Chance hatten, die gnadenlos die Schatzkarten einsammelte. Ihr Memory-Training hat sich nun bezahlt gemacht.
Trotzdem hatten wir alle unseren Spaß an dem Spiel. Es ist ungemein kurzweilig, weil so abwechslungsreich. Es ist auch sehr unterhaltsam, weil es einen auf spielerische Weise in eine andere Welt entführt. Es ist für jung und alt aber auch sehr schön, weil es auf interessante Art das Gedächtnis trainiert. Man übt mit diesem Spiel seine Konzentrations- und Merkfähigkeit.
Nach gut 20 Minuten, die das Spiel auf jeden Fall dauert - manchmal geht es auch länger als eine halbe Stunde - braucht man aber eine Pause, damit die grauen Zellen sich erholen können. Eigentlich hat man damit genug; allerhöchstens spielt man ein zweites Spiel. Danach ist jedoch die Luft raus. Aber nicht für lange, denn dieses Spiel zieht einen immer wieder in seinen Bann.
In unserer gesamten Familie erfreut sich dieses Spiel großer Beliebtheit. Ich kann es daher mit 5 Sternen empfehlen. Beim Kauf sollte man aber nach dem Preis gucken. 20 Euro müssen ja nicht ausgegeben werden, wenn man das Spiel schon für 15 Euro haben kann.
( Mein Bericht erschien bereits auf Ciao am 24. Juli 2009 )
34 Bewertungen, 9 Kommentare
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01.10.2009, 13:58 Uhr von Kleinnightwish
Bewertung: sehr hilfreichganz viele liebe grüße von der angi :)
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27.07.2009, 10:51 Uhr von tk7722
Bewertung: sehr hilfreichEin sehr interessanter Bericht, liebe Grüße
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27.07.2009, 00:05 Uhr von sigrid9979
Bewertung: sehr hilfreichGut gemacht ..Lg Sigi
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26.07.2009, 23:12 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichwünsche dir einen schönen sonntag abend lg. petra
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26.07.2009, 21:28 Uhr von geligiraffe
Bewertung: sehr hilfreichschöner Bericht liebe Grüße Angelika
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26.07.2009, 20:03 Uhr von minasteini
Bewertung: sehr hilfreichSh und lg. Freue mich über Gegenlesung.
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26.07.2009, 19:06 Uhr von sayjay
Bewertung: sehr hilfreich-omg- dieses Spiel hatte ich total vergessen!
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26.07.2009, 17:33 Uhr von catmum68
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreicher Bericht LG
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26.07.2009, 17:09 Uhr von chan5
Bewertung: besonders wertvolldas Spiel mag ich auch gerne!!
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