Red Roof Inn Hotel Miami Testbericht




ab 9,01 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 10/2003
Auf yopi.de gelistet seit 10/2003
Erfahrungsbericht von city-flitzer
Man sollte lieber im Flughafen schlafen!!
Pro:
preiswert
Kontra:
heruntergekommen
Empfehlung:
Nein
#### Einleitung ####
Auf der Fahrt in den wohlverdienten Urlaub war es notwendig eine Nacht in einem Hotel in der Nähe des Miami-International-Airports zu übernachten, denn unsere Maschine aus Madrid kam leider erst sehr spät in Miami an und ich wollte die noch verbleibenden 250 Meilen nicht unbedingt in dunkler Nacht hinter mich bringen, sondern viel lieber ausgeruht und ausgeschlafen bei Tag. Also buchten wir bereits in Deutschland ein Zimmer im Red Roof Inn in der Nähe des Flughafens. Das Red Roof Inn, so ergab eine Recherche meinerseits, gehört immerhin zu einem Konzern, dem auch die deutschen Hotels der IBIS-Kette angehören.
#### Die Anfahrt ####
Die Anfahrt ist denkbar einfach, denn vom Flughafen aus wird man mit dem hoteleigenen Shuttle-Bus abgeholt. Dazu muss man lediglich im Ankunftsbereich den Flughafen verlassen und warten bis der Bus des Hotels vorbei kommt. Das ist recht amüsant, denn dort kreisen so viele Shuttle-Busse der verschiedensten Hotels herum, das man immer wieder geneigt ist zu sagen, dass der Bus, der da jetzt kommt aber nun wirklich der richtige Bus sein müsse, bis er es dann endlich war.
Der Shuttle-Dienst des Hotels besteht zwischen 6:00 Uhr morgens und 1:00 Uhr nachts. Die Fahrt vom Flughafen bis zum Hotel dauert maximal 10 Minuten.
#### Das Hotel ####
Das Hotel liegt an einem sehr stark befahrenen Highway. Das Grundstück ist aber mit Ausnahme der Auffahrt und dem sehr großen Parkplatz sehr schön mit mediterranen Gewächsen bepflanzt.
Die Eingangshalle, die man zuerst betritt sieht recht ansprechend aus und teilt sich in den Empfangsteil und in einen Aufenthaltsteil mit Bistro–Tischen und –Stühlen, der ein wenig abgetrennt ist und wo man auch das Frühstück zu sich nehmen kann. Das Ganze ist in rotlich-grünen Pastelltönen gehalten. Alles nicht mehr neu, das kann man sehr wohl erkennen, aber es macht alles einen ordentlichen Eindruck. In diesem Eingangsbereicht gibt es auch einen Getränkeautomaten und einen öffentlichen Fernsprecher, sowie einen Geldautomaten. Die Rezeption war, trotz der späten Stunde mit zwei Personen besetzt.
Das Hotel selber besteht aus zwei 4-stöckigen Häusern (mit insgesamt wohl 200 Zimmern), die durch einen kleinen Garten, in dem sich auch der hoteleigene Pool befindet, vor einander getrennt sind. Wir hatten das Vergnügen im hinteren Gebäude zu logieren. Daher schleppten wir unser Gepäck zum anderen Haus. Einen Träger gab es nicht. Einen Wagen, der die Beförderung sicherlich erleichtert hätte, gab es zwar, aber er war nicht da und man solle doch selber schauen, wo er ist.
#### Das Zimmer ####
Das Zimmer war das Letzte eines endlos langen Ganges. Insgesamt gab es auf dieser Etage 47 Zimmer. Für die Zimmer selber (ich habe dort außer unserem auch noch einige andere Zimmer kennen gelernt) gilt eigentlich das gleiche, wie für die Eingangshalle, alles nicht mehr neu. Nur machte es auch keinen recht guten Eindruck. Die Möbel waren sehr ungepflegt, der Teppichboden fleckig und die Sanitäranlagen hatten ihre beste Zeit wohl auch schon seit Längerem hinter sich. Obwohl, unser 3-Bett-Zimmer war riesengroß und war ausgestattet mit Kabelfernseher und Klimaanlage, die zwar sehr laut war, dafür aber auch nicht unbedingt kühlte.
Gut, das alles hätte uns eigentlich nicht gestört, denn wir wollten ja nur schlafen. Aber es gab etwas, was uns am schlafen hinderte und das war dieser penetrante Geruch nach .......? Naja, nach irgend etwas, ich weiß nicht was es war. Kurz gesagt, es stank. Die Fenster zu öffnen war nicht möglich. Dieser Gestank, der mir schon beim Betreten des Hauses aufgefallen war, konnte auch die ganze Nacht nicht von der Klimaanlage beseitigt werden. Im Fahrstuhl wurde dieser Gestank von einem Rosenduft, der kurz vor unserer Ankunft dort versprüht worden war, übertüncht. Auch lecker!
Obwohl das Hotel, wie bereits am Anfang erwähnt, an einer Hauptverkehrsstraße lag und sich rechts und links des Hotels die Flugzeuge des Miami-International-Airports in den Nachthimmel erhoben, hörte man im Zimmer selbst gar nichts. Das lag nicht nur an der lauten Klimaanlage, sondern vornehmlich an den fest verschlossenen Doppelfenstern. Immerhin hatte man hier seine Ruhe, denn selbst aus dem Gang oder aus den Nachbarzimmern drang kein Geräusch zu uns herüber.
#### Das Frühstück ####
Das Reisebüro, das uns dieses Hotel vermittelt hatte, sprach von einem kontinentalen Frühstück. Was das zu bedeuten hatte, stellten wir am nächsten Morgen fest, denn da hatte man in dem Aufenthaltsteil des Empfangbereichs liebevoll ein Büffet zusammen gestellt, das aus verschiedensten Muffins und Donats, sowie Äpfeln und Kaffee bestand. Unsere Frage nach Brot und Butter wurde nur belächelt. Soviel zum kontinentalen Frühstück.
#### Die Preise ####
Die Preisgestaltung war recht einfach. Das Zimmer kostetet 59,95 $. Dieser Preis prangte auch in großen Ziffern über der Rezeption. Das „Frühstück“ war in diesem Preis selbstverständlich bereits enthalten. Da wir bereits in Deutschland zu einer Zeit gebucht hatten, als der Dollar noch recht gut da stand, haben wir dafür 60 EURO gezahlt.
#### Das Personal ####
Das Personal, besonders das, was uns am Abend empfangen hat, zeichnete sich durch Unfreundlichkeit und Inkompetenz aus. Nachdem wir nämlich mit Sack und Pack das Zimmer, das uns zugewiesen worden war, gefunden hatten, stellte sich heraus, dass es bereits belegt war. Der Herr, der dort wohnte, war gerade am Duschen, als wir dieses Zimmer betraten. Peinlich.
Das zweite uns zugewiesene Zimmer stach bereits dadurch hervor, dass von außen ein Schild „Bitte nicht stören“ an der Tür angebracht war. Ich habe dann auch davon abgesehen zu stören und dafür an der Rezeption umso mehr Dampf abgelassen. Das 3. uns zugewiesene Zimmer war dann frei.
Der junge Mann, der morgens unseren Schlüssel entgegennahm war zumindest sehr freundlich.
#### Fazit ####
Ich denke, dass dem werten Leser das Ergebnis meines Berichtes bereits klar geworden ist. Ich gebe dem Red Roof Inn am Miami-International-Airport keinen Stern. Solltet Ihr irgend wann einmal in die Verlegenheit kommen am Flughafen in Miami übernachten zu müssen, legt ein paar Euro mehr an oder schlaft gleich im Flughafengebäude. Nur tut Euch nicht das Red Roof Inn an.
In diesem Sinne
schönen Urlaub
city-flitzer
© 09.10.2003
Auf der Fahrt in den wohlverdienten Urlaub war es notwendig eine Nacht in einem Hotel in der Nähe des Miami-International-Airports zu übernachten, denn unsere Maschine aus Madrid kam leider erst sehr spät in Miami an und ich wollte die noch verbleibenden 250 Meilen nicht unbedingt in dunkler Nacht hinter mich bringen, sondern viel lieber ausgeruht und ausgeschlafen bei Tag. Also buchten wir bereits in Deutschland ein Zimmer im Red Roof Inn in der Nähe des Flughafens. Das Red Roof Inn, so ergab eine Recherche meinerseits, gehört immerhin zu einem Konzern, dem auch die deutschen Hotels der IBIS-Kette angehören.
#### Die Anfahrt ####
Die Anfahrt ist denkbar einfach, denn vom Flughafen aus wird man mit dem hoteleigenen Shuttle-Bus abgeholt. Dazu muss man lediglich im Ankunftsbereich den Flughafen verlassen und warten bis der Bus des Hotels vorbei kommt. Das ist recht amüsant, denn dort kreisen so viele Shuttle-Busse der verschiedensten Hotels herum, das man immer wieder geneigt ist zu sagen, dass der Bus, der da jetzt kommt aber nun wirklich der richtige Bus sein müsse, bis er es dann endlich war.
Der Shuttle-Dienst des Hotels besteht zwischen 6:00 Uhr morgens und 1:00 Uhr nachts. Die Fahrt vom Flughafen bis zum Hotel dauert maximal 10 Minuten.
#### Das Hotel ####
Das Hotel liegt an einem sehr stark befahrenen Highway. Das Grundstück ist aber mit Ausnahme der Auffahrt und dem sehr großen Parkplatz sehr schön mit mediterranen Gewächsen bepflanzt.
Die Eingangshalle, die man zuerst betritt sieht recht ansprechend aus und teilt sich in den Empfangsteil und in einen Aufenthaltsteil mit Bistro–Tischen und –Stühlen, der ein wenig abgetrennt ist und wo man auch das Frühstück zu sich nehmen kann. Das Ganze ist in rotlich-grünen Pastelltönen gehalten. Alles nicht mehr neu, das kann man sehr wohl erkennen, aber es macht alles einen ordentlichen Eindruck. In diesem Eingangsbereicht gibt es auch einen Getränkeautomaten und einen öffentlichen Fernsprecher, sowie einen Geldautomaten. Die Rezeption war, trotz der späten Stunde mit zwei Personen besetzt.
Das Hotel selber besteht aus zwei 4-stöckigen Häusern (mit insgesamt wohl 200 Zimmern), die durch einen kleinen Garten, in dem sich auch der hoteleigene Pool befindet, vor einander getrennt sind. Wir hatten das Vergnügen im hinteren Gebäude zu logieren. Daher schleppten wir unser Gepäck zum anderen Haus. Einen Träger gab es nicht. Einen Wagen, der die Beförderung sicherlich erleichtert hätte, gab es zwar, aber er war nicht da und man solle doch selber schauen, wo er ist.
#### Das Zimmer ####
Das Zimmer war das Letzte eines endlos langen Ganges. Insgesamt gab es auf dieser Etage 47 Zimmer. Für die Zimmer selber (ich habe dort außer unserem auch noch einige andere Zimmer kennen gelernt) gilt eigentlich das gleiche, wie für die Eingangshalle, alles nicht mehr neu. Nur machte es auch keinen recht guten Eindruck. Die Möbel waren sehr ungepflegt, der Teppichboden fleckig und die Sanitäranlagen hatten ihre beste Zeit wohl auch schon seit Längerem hinter sich. Obwohl, unser 3-Bett-Zimmer war riesengroß und war ausgestattet mit Kabelfernseher und Klimaanlage, die zwar sehr laut war, dafür aber auch nicht unbedingt kühlte.
Gut, das alles hätte uns eigentlich nicht gestört, denn wir wollten ja nur schlafen. Aber es gab etwas, was uns am schlafen hinderte und das war dieser penetrante Geruch nach .......? Naja, nach irgend etwas, ich weiß nicht was es war. Kurz gesagt, es stank. Die Fenster zu öffnen war nicht möglich. Dieser Gestank, der mir schon beim Betreten des Hauses aufgefallen war, konnte auch die ganze Nacht nicht von der Klimaanlage beseitigt werden. Im Fahrstuhl wurde dieser Gestank von einem Rosenduft, der kurz vor unserer Ankunft dort versprüht worden war, übertüncht. Auch lecker!
Obwohl das Hotel, wie bereits am Anfang erwähnt, an einer Hauptverkehrsstraße lag und sich rechts und links des Hotels die Flugzeuge des Miami-International-Airports in den Nachthimmel erhoben, hörte man im Zimmer selbst gar nichts. Das lag nicht nur an der lauten Klimaanlage, sondern vornehmlich an den fest verschlossenen Doppelfenstern. Immerhin hatte man hier seine Ruhe, denn selbst aus dem Gang oder aus den Nachbarzimmern drang kein Geräusch zu uns herüber.
#### Das Frühstück ####
Das Reisebüro, das uns dieses Hotel vermittelt hatte, sprach von einem kontinentalen Frühstück. Was das zu bedeuten hatte, stellten wir am nächsten Morgen fest, denn da hatte man in dem Aufenthaltsteil des Empfangbereichs liebevoll ein Büffet zusammen gestellt, das aus verschiedensten Muffins und Donats, sowie Äpfeln und Kaffee bestand. Unsere Frage nach Brot und Butter wurde nur belächelt. Soviel zum kontinentalen Frühstück.
#### Die Preise ####
Die Preisgestaltung war recht einfach. Das Zimmer kostetet 59,95 $. Dieser Preis prangte auch in großen Ziffern über der Rezeption. Das „Frühstück“ war in diesem Preis selbstverständlich bereits enthalten. Da wir bereits in Deutschland zu einer Zeit gebucht hatten, als der Dollar noch recht gut da stand, haben wir dafür 60 EURO gezahlt.
#### Das Personal ####
Das Personal, besonders das, was uns am Abend empfangen hat, zeichnete sich durch Unfreundlichkeit und Inkompetenz aus. Nachdem wir nämlich mit Sack und Pack das Zimmer, das uns zugewiesen worden war, gefunden hatten, stellte sich heraus, dass es bereits belegt war. Der Herr, der dort wohnte, war gerade am Duschen, als wir dieses Zimmer betraten. Peinlich.
Das zweite uns zugewiesene Zimmer stach bereits dadurch hervor, dass von außen ein Schild „Bitte nicht stören“ an der Tür angebracht war. Ich habe dann auch davon abgesehen zu stören und dafür an der Rezeption umso mehr Dampf abgelassen. Das 3. uns zugewiesene Zimmer war dann frei.
Der junge Mann, der morgens unseren Schlüssel entgegennahm war zumindest sehr freundlich.
#### Fazit ####
Ich denke, dass dem werten Leser das Ergebnis meines Berichtes bereits klar geworden ist. Ich gebe dem Red Roof Inn am Miami-International-Airport keinen Stern. Solltet Ihr irgend wann einmal in die Verlegenheit kommen am Flughafen in Miami übernachten zu müssen, legt ein paar Euro mehr an oder schlaft gleich im Flughafengebäude. Nur tut Euch nicht das Red Roof Inn an.
In diesem Sinne
schönen Urlaub
city-flitzer
© 09.10.2003
21 Bewertungen, 1 Kommentar
-
17.03.2006, 23:23 Uhr von morla
Bewertung: sehr hilfreichsehr hilfreich
Bewerten / Kommentar schreiben