Reise nach Jerusalem Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von Dorfmaus
Anstatt Stühle vielleicht mal Bälle ?
Pro:
Entwicklung von Schnelligkeit, Reaktionsfähigkeit, Ausdauer, Miteinander, Spaß ist vorprogrammiert
Kontra:
hoffentlich sind genug Stühle da ;-)
Empfehlung:
Ja
Hallo, Leute !
Ich bin gelernte Erzieherin und habe in 3 Wochen eine Weiterbildung zur Sozialpädagogin hinter mir. In meinem Ausbildungs- und Berufsleben habe ich schon etliche diverse Einrichtungen kennen gelernt und mit vielen verschieden Menschen gearbeitet. Am liebsten mag ich die Arbeit mit Kindern. Die macht mir unheimlich Spaß.
Und so kenne ich viele Kinderspiele und habe auch ausreichend Erfahrungen in der Durchführung. Diese möchte ich Euch nicht vorenthalten. ;-)
Anfangen möchte ich mit dem Spiel
Die Reise nach Jerusalem
Ich kann mich noch gut erinnern als ich im Kindergarten für leicht geistig behinderte und benachteiligte Kinder gearbeitet habe. Wir haben das Spiel rauf und runter gespielt, allerdings in einer abgewandelten Form. Doch dazu später. Erst stelle ich Euch das Originalspiel vor.
Was wird benötigt ?
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- Jede Menge Kinder, je mehr Platz man hat, desto mehr Kinder (oder auch Erwachsene) können mitspielen. Der Übersicht wegen, denke ich, sollten es nicht mehr als 20-30 sein. Es geht aber auch mit weniger. Sogar mit 2 Leuten würde das Spiel funktionieren, aber der Spaßfaktor wäre dann gleich Null.
- Ansonsten braucht man nur noch Stühle und zwar so viele, dass jeder Mitspieler einen hat, bis auf einen Mitspieler, der später leer ausgeht. ;-)
- Wird noch etwas benötigt ? Ja, Musik und gute Laune.
Spielablauf
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Zuerst werden die Stühle in zwei Reihen aufgestellt und zwar Rücken an Rücken. Je mehr Stühle es sind, desto länger ist dann auch Platzbedarf. An Kopf- und Fußende kann man ebenfalls einen Stuhl platzieren. Es muss aber auf jeden Fall ein Stuhl weniger sein, als Mitspieler.
Dann geht es los. Die Musik wird angemacht, schön laut, dass auch alle etwas hören. Vielleicht auch etwas schneller, dass die Stimmung und die Bewegungen schön rasant sind. Um so mehr Spaß macht dieses Spiel.
Mit der Musik laufen die Spieler um alle Stühle herum. Alle sind in Bewegung.
Plötzlich stoppt die Musik (die der Spielleiter bedient) und alle Mitspieler suchen sich einen Stuhl auf dem sie Platz finden.
Nur einer wird Pech haben, er findet keinen. Derjenige scheidet aus.
In der zweiten Runde wird ein Stuhl entfernt, damit wieder ein Spieler übrig bleibt. Los geht es mit Musik, die nach einer kleinen Weile wieder plötzlich ausgeht. Alle Spieler suchen sich einen Stuhl und wieder wird ein Spieler übrigbleiben, der ausscheidet.
Dritte Runde, ein Stuhl weg, Musik an, loslaufen, Musik aus, setzen und so weiter.
Das Spiel geht so lange bis ein Spieler den letzten Stuhl erhascht hat. Der ist dann der Sieger.
Vielleicht wird es auch schnell langweilig, immer nur um die Stühle laufen ? Kein Problem. Probiert einfach andere Fortbewegungsarten aus. Z.B Entengang, hüpfen auf einem Bein, auf beiden Beinen, Vierfüßlergang (lustig ist es aus dieser Position hochzukommen und einen Stuhl zu finden ;-)). Lasst Euch einfach noch mehr einfallen.
Meine Meinung
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Ich glaube, dass ich oben in der Spielbeschreibung schon recht gut rübergebracht habe, wie viel Spaß dieses Spiel macht. Gerade bei Kindern ist der Bewegungsdrang groß und dem wird das Spiel mehr als gerecht.
Da das Spiel auch wenig Ansprüche hat ist es schnell organisiert. Stühle gibt es überall (hoffentlich genug ;-)). Musik kann man zur Not auch selber machen, vielleicht mit einer Trommel ?
Wenn viele mitmachen ist natürlich etwas mehr Platz erforderlich. Was spricht dagegen, es an der frischen Luft zu spielen ? Nichts, also raus.
Superlustig ist es als Spielleiter bei dem Getümmel zuzuschauen. Wenn zwei Spieler um einen Stuhl kämpfen, wenn auf einmal 2 Popos auf einem Stuhl landen wollen. *g*
Ein Spielleiter muss schon gute Augen haben, damit er gerecht urteilen kann, wer das Spiel verlassen muss.
Was ich auch besonders gut an diesem Spiel finde ist die Einsatzmöglichkeit. Ob zur Familienfeier, Kindergeburtstag, Faschingsfeier, im Kindergarten, in der Turnhalle und und und.
Uns was erst die Kinder für Fähigkeiten und Fertigkeiten dabei erlangen können, vor allem im sozialen Bereich, der Umgang miteinander, aber auch gegeneinander, ohne zu zanken, schubsen o.ä. Also wird bei den Kindern die Teamfähigkeit durch das Spiel sehr positiv beeinflusst.
Zusammenfassung
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Die Reise nach Jerusalem ist ein schnelles Laufspiel, bei dem Bewegung, Schnelligkeit und Reaktion und Konzentration gefragt sind.
Es ist spielbar in Räumen, wie auch im Freien.
Meine Abwandlung
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Anfangs habe ich erwähnt, dass ich das Spiel mit benachteiligten Kindern in einer Abwandlung gespielt habe. Ich organisierte eine Stunde in der Sporthalle. Für die Stühle nahm ich Bälle, aber wieder einer weniger als Mitspieler.
Diese verteilte ich in der gesamten Halle. Den Kindern habe ich vorher erklärt, dass sie sich frei in der Halle bewegen können, aber die Bälle nicht berühren sollen.
Mit der Trommel habe ich den Takt geschlagen und die Kinder flitzten durch die Halle. Sie fühlten sich wohl nicht durch irgendwelche Zwänge eingeengt. Sie konnten laufen, egal wohin. Bis ein kräftiger Schlag mit der Trommel den Takt beendete.
Nun flitzten sie erst recht durcheinander, um ja einen Ball zu erhaschen. Der weitere Ablauf sollte Euch aber nun bekannt sein.
Diese einfache Spielregel hat sogar fast jedes Kind auf Anhieb verstanden. 3 Durchgänge musste ich mit etwa 12 Kindern spielen, denn sie wollten einfach nicht aufhören. Sie hatten einen höllischen Spaß.
Nachdem der dritte Sieger ermittelt war musste ich Schluss machen, denn die Köpfe glühten und sie schwitzen. Eine Ruhephase war dann angebracht.
Eine Woche später, in der nächsten Sportstunde wollten sie kein anderes Spiel spielen, sondern mein Ball-Jerusalem. ;-)
Vielen Dank fürs Lesen
Eure Maus aus dem Dorf
Ich bin gelernte Erzieherin und habe in 3 Wochen eine Weiterbildung zur Sozialpädagogin hinter mir. In meinem Ausbildungs- und Berufsleben habe ich schon etliche diverse Einrichtungen kennen gelernt und mit vielen verschieden Menschen gearbeitet. Am liebsten mag ich die Arbeit mit Kindern. Die macht mir unheimlich Spaß.
Und so kenne ich viele Kinderspiele und habe auch ausreichend Erfahrungen in der Durchführung. Diese möchte ich Euch nicht vorenthalten. ;-)
Anfangen möchte ich mit dem Spiel
Die Reise nach Jerusalem
Ich kann mich noch gut erinnern als ich im Kindergarten für leicht geistig behinderte und benachteiligte Kinder gearbeitet habe. Wir haben das Spiel rauf und runter gespielt, allerdings in einer abgewandelten Form. Doch dazu später. Erst stelle ich Euch das Originalspiel vor.
Was wird benötigt ?
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- Jede Menge Kinder, je mehr Platz man hat, desto mehr Kinder (oder auch Erwachsene) können mitspielen. Der Übersicht wegen, denke ich, sollten es nicht mehr als 20-30 sein. Es geht aber auch mit weniger. Sogar mit 2 Leuten würde das Spiel funktionieren, aber der Spaßfaktor wäre dann gleich Null.
- Ansonsten braucht man nur noch Stühle und zwar so viele, dass jeder Mitspieler einen hat, bis auf einen Mitspieler, der später leer ausgeht. ;-)
- Wird noch etwas benötigt ? Ja, Musik und gute Laune.
Spielablauf
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Zuerst werden die Stühle in zwei Reihen aufgestellt und zwar Rücken an Rücken. Je mehr Stühle es sind, desto länger ist dann auch Platzbedarf. An Kopf- und Fußende kann man ebenfalls einen Stuhl platzieren. Es muss aber auf jeden Fall ein Stuhl weniger sein, als Mitspieler.
Dann geht es los. Die Musik wird angemacht, schön laut, dass auch alle etwas hören. Vielleicht auch etwas schneller, dass die Stimmung und die Bewegungen schön rasant sind. Um so mehr Spaß macht dieses Spiel.
Mit der Musik laufen die Spieler um alle Stühle herum. Alle sind in Bewegung.
Plötzlich stoppt die Musik (die der Spielleiter bedient) und alle Mitspieler suchen sich einen Stuhl auf dem sie Platz finden.
Nur einer wird Pech haben, er findet keinen. Derjenige scheidet aus.
In der zweiten Runde wird ein Stuhl entfernt, damit wieder ein Spieler übrig bleibt. Los geht es mit Musik, die nach einer kleinen Weile wieder plötzlich ausgeht. Alle Spieler suchen sich einen Stuhl und wieder wird ein Spieler übrigbleiben, der ausscheidet.
Dritte Runde, ein Stuhl weg, Musik an, loslaufen, Musik aus, setzen und so weiter.
Das Spiel geht so lange bis ein Spieler den letzten Stuhl erhascht hat. Der ist dann der Sieger.
Vielleicht wird es auch schnell langweilig, immer nur um die Stühle laufen ? Kein Problem. Probiert einfach andere Fortbewegungsarten aus. Z.B Entengang, hüpfen auf einem Bein, auf beiden Beinen, Vierfüßlergang (lustig ist es aus dieser Position hochzukommen und einen Stuhl zu finden ;-)). Lasst Euch einfach noch mehr einfallen.
Meine Meinung
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Ich glaube, dass ich oben in der Spielbeschreibung schon recht gut rübergebracht habe, wie viel Spaß dieses Spiel macht. Gerade bei Kindern ist der Bewegungsdrang groß und dem wird das Spiel mehr als gerecht.
Da das Spiel auch wenig Ansprüche hat ist es schnell organisiert. Stühle gibt es überall (hoffentlich genug ;-)). Musik kann man zur Not auch selber machen, vielleicht mit einer Trommel ?
Wenn viele mitmachen ist natürlich etwas mehr Platz erforderlich. Was spricht dagegen, es an der frischen Luft zu spielen ? Nichts, also raus.
Superlustig ist es als Spielleiter bei dem Getümmel zuzuschauen. Wenn zwei Spieler um einen Stuhl kämpfen, wenn auf einmal 2 Popos auf einem Stuhl landen wollen. *g*
Ein Spielleiter muss schon gute Augen haben, damit er gerecht urteilen kann, wer das Spiel verlassen muss.
Was ich auch besonders gut an diesem Spiel finde ist die Einsatzmöglichkeit. Ob zur Familienfeier, Kindergeburtstag, Faschingsfeier, im Kindergarten, in der Turnhalle und und und.
Uns was erst die Kinder für Fähigkeiten und Fertigkeiten dabei erlangen können, vor allem im sozialen Bereich, der Umgang miteinander, aber auch gegeneinander, ohne zu zanken, schubsen o.ä. Also wird bei den Kindern die Teamfähigkeit durch das Spiel sehr positiv beeinflusst.
Zusammenfassung
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Die Reise nach Jerusalem ist ein schnelles Laufspiel, bei dem Bewegung, Schnelligkeit und Reaktion und Konzentration gefragt sind.
Es ist spielbar in Räumen, wie auch im Freien.
Meine Abwandlung
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Anfangs habe ich erwähnt, dass ich das Spiel mit benachteiligten Kindern in einer Abwandlung gespielt habe. Ich organisierte eine Stunde in der Sporthalle. Für die Stühle nahm ich Bälle, aber wieder einer weniger als Mitspieler.
Diese verteilte ich in der gesamten Halle. Den Kindern habe ich vorher erklärt, dass sie sich frei in der Halle bewegen können, aber die Bälle nicht berühren sollen.
Mit der Trommel habe ich den Takt geschlagen und die Kinder flitzten durch die Halle. Sie fühlten sich wohl nicht durch irgendwelche Zwänge eingeengt. Sie konnten laufen, egal wohin. Bis ein kräftiger Schlag mit der Trommel den Takt beendete.
Nun flitzten sie erst recht durcheinander, um ja einen Ball zu erhaschen. Der weitere Ablauf sollte Euch aber nun bekannt sein.
Diese einfache Spielregel hat sogar fast jedes Kind auf Anhieb verstanden. 3 Durchgänge musste ich mit etwa 12 Kindern spielen, denn sie wollten einfach nicht aufhören. Sie hatten einen höllischen Spaß.
Nachdem der dritte Sieger ermittelt war musste ich Schluss machen, denn die Köpfe glühten und sie schwitzen. Eine Ruhephase war dann angebracht.
Eine Woche später, in der nächsten Sportstunde wollten sie kein anderes Spiel spielen, sondern mein Ball-Jerusalem. ;-)
Vielen Dank fürs Lesen
Eure Maus aus dem Dorf
45 Bewertungen, 1 Kommentar
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11.04.2004, 18:44 Uhr von store_troll
Bewertung: sehr hilfreichEin sh von mir, trollige Grüße
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