Religions- und Sektenkritik Testbericht

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Erfahrungsbericht von cornfue

Religionkritik

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

Religionskritik

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Yopianer,
mein Bericht wird sie mit der Kritik an der Religion konfrontieren. Viele Menschen machen es sich sehr einfach in dem sie kaum über Religion nachdenken. Begründungen warum es Religion nicht geben kann, nannten schon Kant, Marx, Freud ...

Die Religion scheint zu den Menschen zu gehören, wie die Sprache oder der Gebrauch von Werkzeugen. Denn seit es Menschen gibt, gibt es in allen Kulturen Religion. Zu Beginn der Menschheit beantworteten die Menschen ihre Fragen mit Mythen. Den verschiedenen Lebenssituationen wurden Feste, Riten und sakramentale Handlungen zugeordnet. Zu jeder Religion gehören heilige Orte, Sakramente, Kultgegenstände und Opfer.
Diese Vorstellungen von Gott sind mir bekannt;
Eingottglaube (Monotheismus)
Glaube an mehrere Götter (Polytheismus)
Glaube an die Beseeltheit aller Dinge (Animismus)

Menschen, welche die Existenz von Gott / Göttern bestreiten oder gottlos Handeln, nennt man Atheisten.
Die Religionskritik ist in sich difus und widersprüchlich, da sie sich nicht auf einen klar zu umreißenden Gegenstand richtet. Es kann Kritik an der eigenen Religion, an einer anderen Religion oder an jeglicher Religion geübt werden.
Die Religionskritik teilt sich in zwei Arten: Innere und Äußere
Die innere Kritik wird von Glaubenden geübt. Sie teilt sich wiederum in immanente und externe Kritik. Die immanente Religionskritik wird an der eigenen Religion geübt. Die Kritiker versuchen die Religion zu verbessern, Fehler aufzuzeigen um die eigene Religion zu verbessern und um die eigene Religion zu erhalten. Die externe Religionskritik wird an einer anderen Religion geübt, um zum Beispiel die eigene besser darzustellen (Vergleich) . Diese Kritik führte auch oft zu Glaubenskriegen.
Die Äußere Religionskritik wird von Atheisten und Nichtglaubenden geübt. Die menschliche Freiheit, die Wissenschaft und die Vernunft disqualifizieren die Religion.

Der bedeutendste Aufkläre Immanuel Kant definiert die Aufklärung als Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit (diese ist durch die Faulheit und Feigheit verursacht). Er war der Meinung,
dass die Philosophie an die Stelle der Religion rückt. Man soll sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen bedienen. Der Mensch wird erwachsen, wenn er den Weg zur Wahrheit selbständig geht. Aber I. Kant leugnet nicht Gott, er leugnet nur die Beweisbarkeit Gottes.
Ludwig Feuerbach ergänzte die Kritik von Kant:
1.Der Mensch denkt über sich selbst und über die Gattung Mensch nach, er entwickelt ein Idealbild.
2.Das Idealbild des Menschen verselbstständigt sich. Der Mensch erkennt nicht mehr, dass das Bild in seinen Gedanken entstanden ist. Das Idealbild wird eigenständig und der Mensch nennt es unter anderem auch Gott.
3.Die Religion muss auf die Philosophie zurückgeführt werden. Das Idealbild muss abgeschafft werden und somit soll auch die Religion abgeschafft werden. Seine Theorie ist nicht vollständig. Er lässt die Erfahrung weg und denkt nicht daran, dass es in vielen Religionen Bilderverbot gibt.
Karl Marx geht von Feuerbachs Theorie aus: er hat die Gottesexistenz abgelehnt und dies nachgewiesen. Jedoch erkennt er auch Feuerbachs Fehler: er geht vom abstrakten Menschen aus und nicht vom materiellen Verhältnissen. Er ist der Meinung das der Unterbau entscheidend ist und der geistige Überbau sich daraus ergibt. Aus der Not der Entfremdung entsteht die Religion. Wenn man diese Entfremdung erträgt hört die Religion auf (der Unterbau ist berichtigt) Seine Kritik ist logisch, doch wenn der Überbau eigenständig ist, ist alles falsch. Lenin war der Meinung das die herrschende Klasse dem Volk Religion „verordnet“ (um es unter Kontrolle zu halten). Sigmund Freud erklärt die Religion damit, dass Gott im Unterbewusstsein entsteht (durch die Bedrohung von der Außenwelt). Gott sei ein seelisches Phänomen, um den Konflikt mit der Außenwelt zu vermeiden. Die Religion dient zur Bewältigung der Schuld und Angst (eine Art Zwangsneurose). Freud meint das es Gott nicht geben kann, er ist nur eine ausgedachte Figur. Seine Kritik trifft nicht auf alle Religionen zu und ist unvollständig (+ zweifelhaft) wie alle anderen genannten Kritiken auch.
Jeder sollte seine eigene Meinung über Religion haben und nicht versuchen andere zu beeinflussen.

Eine Antwort auf die wahre Religion? Eine mögliche Antwort steht in meinen anderen Bericht: Nathan der Weise – Das Herzstück die Ringparabel.
Ich bin in einem katholischen Ort im Eichsfeld (Mittelpunkt der BRD) aufgewachsen, und ich gehe mindestens einmal in der Woche in die Kirche (immer Sonntags, an Feiertagen, ... )

Vielen Dank fürs Lesen dieses (komplizierten) Berichtes und viel Spaß beim bewerten. Ich hoffe niemand musste meinen Bericht mehrmals durchlesen J.


Man liest sich euer CORNFUE

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