Reloop RP-5000 MK Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Ausstattung:
- Verarbeitung:
- Klangqualität:
- Bedienkomfort:
Erfahrungsbericht von Rubberduck
Leider nur ein Reloop
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hi Partypeople,
Auch heute wieder ein Bericht über ein technisches Produkt und aus meiner Erfahrungskiste. Heute werde ich versuchen euch den Reloop RP-5000 Mk II etwas näher zu bringen. Leider wird größtenteils Die Marke Reloop immer noch belächelt und trägt den Ruf Anfängerequitment zu produzieren. Aber dem möchte ich heute ma entgegenwirken. Allein das schon Leute und DJ-Götter wie Sven Väth oder Miss Djax die Geräte kauften sollten doch alle Kritiker nachdenklich stimmen. Ich muß allerdings zugeben das ich früher auch nicht viel von Reloop hielt. Aber nun genug der Worte, zum Player.
Das Design:
Von der anordung mag er wie jeder andere Vinylplayer aussehen. Aber sehen wir mal genauer hin. Was sofort ins Auge sticht wie eine Nadel ist die Frontplatte die mit schwarzem Klavierlack beschichtet ist. Sieht super nobel aus und verleiht dem RP-5000 MK II einen Hauch von Luxus. Es finden sich auch jede Menge Köpfe vor die im Technikbereich näher beschrieben werden. Gebettet ist unser Turntable auf 4 großen Schockabsorbierenden Füßen die ihm einen stabilen Stand verschaffen. Die ausfahrbare Nadelbeleuchtung ist meines wissens eh schon Standart bei DJ Turntables. Im Gesamtbild wirkt er jedoch sehr sauber und nicht zu verspielt. Die Verarbeitung ist 1a Qualität.
Die Technik:
Hier zeigt Reloop was sie gelernt haben. Ein quarzgesteuerter Hightorque Motor mit 2200g/cm Drehmoment wurde hier eingepflanzt. Damit ist hier mehr Kraft am Start als bei einem Technics 1210er. Mit einer Start/Stopzeit von 0,7 Sekunden liegt man hier allerdings mit dem Technics Modell auf einer Welle. Zusätzlich ist der Motor mit einem Quarz Lock ausgerüstet. Der Pitchbereich ist in zwei Stufen zu +/- 10 und 20% vertreten. Für die Playgeschwindigkeit stehen hier drei statt zwei Möglichkeiten bereit. Zwischen 33,3 45 und 78 Umdrehungen kann man hier wählen. Auch ein Schalter für Vorwärts-Rückwärtslauf finden wir auf der Deckplatte. Der statisch ausbalancierte Tonarm ist außerdem noch höhenverstellbar. Vorteilhaft ist noch zu erwähnen das eine automatische Pitch Bend Funktion hier ebenfalls zur Anwendung kommt, was das kurze anschieben/abbremsen der Platte bedeutet. Nette Gimicks sind die Anschlußmöglichkeit eines Fernstarters und eines BPM Counters.
Daten:
Gewicht: 14,0kg
Maße: 450x352x148,5mm
Gleichlaufschwankungen: 0,05% WRMS
Lieferumfang:
mit Neopren Slipmat
Reloop Headshell leider ohne System
Mein Fazit:
Ein Player der es in sich hat. Auch wenn ein Anschluß von Fernstarter für mich totaler Quatsch ist ich unter der Rubrik Geldschneiderei einsortiere. Auch der Anschluß eines BPM Counters an den layer selbst halte ich nicht für logisch, den erstens wer macht sowas und zweitens schließe ich einen Bpm Counter zwischen Mixer und Verstärker. Aber sei`s drum. An sich haben wir einen Player vor uns der seinem Preis/Leistungs Niveau vollends gerecht wird. Den mit einem Preis von 349.-€ bekommt ja doch immerhin ein Super Gerät vorgesetzt. Allerdings hätte man auf den Schnick Schnack von Rückwärtslauf verzichten können. Ich kenne keinen der sowas macht. Wenn ihr jemand kennt sagt sagt mir das bitte. Mein nächstes Problem mit diesem Reloop ist die Geschwindigkeit von 78 Umdr/min. Gibt es denn noch Platten in diesem Format bzw. werden den noch welche produziert. Denn ich glaube kaum das sich ein altes Mütterchen so ein Gerät für ihre alten Scheiben kauft.
Leider muß ich mich hier mal outen und sagen das ich ein treuer Anhänger des Technics Kultes bin und somit diese meine Player einem Kumpel vermacht habe. Der allerdings ist hochzufrieden. Geeignet ist dieser Player eigentlich für jeden, egal ob Home DJ oder Club Master. Dank des starken Motors und der zuverlässigen Laufeigenschaften hat keinen Grund aus der Ruhe zu kommen. Abschließend bleibt halt immer die Frage ob ich so einen Überschuß an Features wirklich brauche und ob ein Player mit gleicher Leistung aber geringerer Preis nicht sinnvoller ist.
Nun wie immer der Dank an alle Leser für eure Zeit und die hoffentlich gute Bewertung. Ich hoffe ich konnte euch auch heute wieder ein Stück weit helfen.
Bis zum nächsten mal wenn ich euch dann hoffentlich den Nachfolger RP-6000 MK5s vorstellen darf (hab schon zwei bestellt).
(poste meine Berichte auch bei Ciao)
Auch heute wieder ein Bericht über ein technisches Produkt und aus meiner Erfahrungskiste. Heute werde ich versuchen euch den Reloop RP-5000 Mk II etwas näher zu bringen. Leider wird größtenteils Die Marke Reloop immer noch belächelt und trägt den Ruf Anfängerequitment zu produzieren. Aber dem möchte ich heute ma entgegenwirken. Allein das schon Leute und DJ-Götter wie Sven Väth oder Miss Djax die Geräte kauften sollten doch alle Kritiker nachdenklich stimmen. Ich muß allerdings zugeben das ich früher auch nicht viel von Reloop hielt. Aber nun genug der Worte, zum Player.
Das Design:
Von der anordung mag er wie jeder andere Vinylplayer aussehen. Aber sehen wir mal genauer hin. Was sofort ins Auge sticht wie eine Nadel ist die Frontplatte die mit schwarzem Klavierlack beschichtet ist. Sieht super nobel aus und verleiht dem RP-5000 MK II einen Hauch von Luxus. Es finden sich auch jede Menge Köpfe vor die im Technikbereich näher beschrieben werden. Gebettet ist unser Turntable auf 4 großen Schockabsorbierenden Füßen die ihm einen stabilen Stand verschaffen. Die ausfahrbare Nadelbeleuchtung ist meines wissens eh schon Standart bei DJ Turntables. Im Gesamtbild wirkt er jedoch sehr sauber und nicht zu verspielt. Die Verarbeitung ist 1a Qualität.
Die Technik:
Hier zeigt Reloop was sie gelernt haben. Ein quarzgesteuerter Hightorque Motor mit 2200g/cm Drehmoment wurde hier eingepflanzt. Damit ist hier mehr Kraft am Start als bei einem Technics 1210er. Mit einer Start/Stopzeit von 0,7 Sekunden liegt man hier allerdings mit dem Technics Modell auf einer Welle. Zusätzlich ist der Motor mit einem Quarz Lock ausgerüstet. Der Pitchbereich ist in zwei Stufen zu +/- 10 und 20% vertreten. Für die Playgeschwindigkeit stehen hier drei statt zwei Möglichkeiten bereit. Zwischen 33,3 45 und 78 Umdrehungen kann man hier wählen. Auch ein Schalter für Vorwärts-Rückwärtslauf finden wir auf der Deckplatte. Der statisch ausbalancierte Tonarm ist außerdem noch höhenverstellbar. Vorteilhaft ist noch zu erwähnen das eine automatische Pitch Bend Funktion hier ebenfalls zur Anwendung kommt, was das kurze anschieben/abbremsen der Platte bedeutet. Nette Gimicks sind die Anschlußmöglichkeit eines Fernstarters und eines BPM Counters.
Daten:
Gewicht: 14,0kg
Maße: 450x352x148,5mm
Gleichlaufschwankungen: 0,05% WRMS
Lieferumfang:
mit Neopren Slipmat
Reloop Headshell leider ohne System
Mein Fazit:
Ein Player der es in sich hat. Auch wenn ein Anschluß von Fernstarter für mich totaler Quatsch ist ich unter der Rubrik Geldschneiderei einsortiere. Auch der Anschluß eines BPM Counters an den layer selbst halte ich nicht für logisch, den erstens wer macht sowas und zweitens schließe ich einen Bpm Counter zwischen Mixer und Verstärker. Aber sei`s drum. An sich haben wir einen Player vor uns der seinem Preis/Leistungs Niveau vollends gerecht wird. Den mit einem Preis von 349.-€ bekommt ja doch immerhin ein Super Gerät vorgesetzt. Allerdings hätte man auf den Schnick Schnack von Rückwärtslauf verzichten können. Ich kenne keinen der sowas macht. Wenn ihr jemand kennt sagt sagt mir das bitte. Mein nächstes Problem mit diesem Reloop ist die Geschwindigkeit von 78 Umdr/min. Gibt es denn noch Platten in diesem Format bzw. werden den noch welche produziert. Denn ich glaube kaum das sich ein altes Mütterchen so ein Gerät für ihre alten Scheiben kauft.
Leider muß ich mich hier mal outen und sagen das ich ein treuer Anhänger des Technics Kultes bin und somit diese meine Player einem Kumpel vermacht habe. Der allerdings ist hochzufrieden. Geeignet ist dieser Player eigentlich für jeden, egal ob Home DJ oder Club Master. Dank des starken Motors und der zuverlässigen Laufeigenschaften hat keinen Grund aus der Ruhe zu kommen. Abschließend bleibt halt immer die Frage ob ich so einen Überschuß an Features wirklich brauche und ob ein Player mit gleicher Leistung aber geringerer Preis nicht sinnvoller ist.
Nun wie immer der Dank an alle Leser für eure Zeit und die hoffentlich gute Bewertung. Ich hoffe ich konnte euch auch heute wieder ein Stück weit helfen.
Bis zum nächsten mal wenn ich euch dann hoffentlich den Nachfolger RP-6000 MK5s vorstellen darf (hab schon zwei bestellt).
(poste meine Berichte auch bei Ciao)
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