Renovierung (Tipps & Tricks) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Erfahrungsbericht von Jakini
Wie man Schimmel am besten vermeidet
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Nein
Warum ich über dieses Thema schreibe:
=====================================
Leider habe ich schon öfter mit Schimmel zu tun gehabt und es ist mir ein Graus, doch immer kann man Schimmel leider nicht vermeiden, vorallem dann nicht, wenn der Vermiter nichts unternimmt.
So war es in meiner dritten Wohnung, die ich gemeinsam mit meinem Mann und kurz darauf unserer großen Tochter bewohnt habe. Es war eigentlich eine sehr schöne Wohnung, drei Zimmer, sehr gut geschnitten, Altbau. Wir haben uns wohlgefühlt, aber nur bis der erste Winter kam, dann krabbelte langsam von Boden rauf im Schlafzimmer der schwarze Schimmel. Natürlich haben wir sofort den Vermieter informiert, der nur meinte, wir müssen besser lüften und heizen.
Zunächst ließen wir uns damit auch abstempeln, denn bis dahin hatten wir noch keine Erfahrungen mit Schimmel gemacht, waren damals auch noch recht jung, gerade mal 25 Jahre alt. Doch egal, wie intensiv wir lüfteten und auch heizten, dabei hasse ich beheizte Schlafzimmer, der Schimmel verschwand nicht. Dann erinnerte ich mich daran, daß das Schlafzimmer der eizige Raum war, der frisch renoviert war, als wir die Wohnung besichtigt hatten, wer streicht einen Raum, wenn er ausszieht, entweder muß die gesamte Wohnung renoviert werden, oder gar nichts, aber nur ein Raum?
Wie es dann der Zufall so wollte, hieß eine Vormieterin aus dem Haus genauso wie ich, mit Vor und Nachnamen und so wurde meine Post nach unsere Hochzeit, durch ihren Nachsendeantrag zu denen geschickt. Dadurch lernen wir uns kennen, als wir knapp vier Monate in der Wohnung gewohnt hatte. Von ihr erfuhren wir dann, daß in unserer Wohnung die Mieter jährlich ausgezogen sind, wegen dem Schimmel im Schlafzimmer. Die Feuchtigkeit kommt klar aus dem Keller, dort lagert der benachbarte Blumenladen seine Pflanzen und jeden Abend gießt die Besitzerin schön ihre Wassereimer im Keller aus, damit die Pflanzen über Nacht nicht vertrocknen. Schnell konnten wir nachvollziehen, das es stimmte. Doch was sollten wir tun. Wie alle anderen flüchten?
Das sah ich nicht ein, denn unser neues Bett war inzwischen auch schon angefangen zu schimmeln und das wollte ich gefälligst ersetzt bekommen. Also gingn wir zum Mieterschutzbund, der den Vermieter anschrieb und ihn aufforderte, den Zustand abzustellen. Wir haben bis auf weiters die Miete massiv gekürzt und das Geld auf ein Sparbuch zwischengelagert.
Der Vermieter hat sich um nichts gekümmert, hat uns auf Zahlung der Miete verklagt und verloren. Das Gericht gab uns Recht, Messungen haben eindeutig ergeben, daß die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, und daß dieses aus dem Keller kommt. Leider haben wir unser Bett nicht ersetzt bekommen, da der Mieterschutzbund geschlampt hat und vergaß, trotz mehrmaliger Aufforderung unserer Seits, dies mit angzugeben. Immerhin hatten wir ein ein halb Jahre lang die Miete um 50 % Prozent gekürzt, wo war das Geld vom Bett fast raus. Dafür warten wir noch heute auf die Rückzahlung der letzten Nebenkostenabrechnung, die wir sicherlich nicht mehr bekommen werden, dazu ist es nun schon zu lange her, der Vermieter hat sich also auf miese Weise sein Geld geholt, wir hätten von ihm gut 800,-- DM bekommen müssen, doch für eine weitere Klage fehlt mir die Kraft, da dies die Zeit war, wo mein kranker Sohn auf die Welt kam und dann auch starb.
Da der Vermieter aber auch nach dem gerichtlichen Beschluß nichts gegen den Schimmel unternommen hat, sind wir dann doch umgezogen, nach zwei Jahren Kampf, haben wir aufgegeben. Besuchstermine für die Wohnung gab es in der Zeit, wo wir dort noch wohnten nicht, der Vermieter hat das Schlafzimmer sicherlich wieder überstreichen lassen und die Tatsache des Schimmesl verschwiegen. Ab und zu waren wir noch mal in der Nähe der Wohnung und merkten, daß mal Gardinen dort hingen und mal die Wohnung leer stand. Tja, die Wohnung ist wohl immer noch verschimmelt und der Vermieter haut weiterhin ahnungslose Menschen über das Ohr, die dann nach kurzer Zeit den Schimmel bemerken und ausziehen. Leider gibt es von dieser Sorte noch mehr Vermieter, da viele Wohnung zu teuer sind, können sich manche das auch erlauben.
Dennoch habe ich aus der Situation gelernt. Ein Sachverständiger hat uns klar erklärt, daß Schimmel bei Holzfensterrahmen so gut wir gar nicht auftreten dürfte, hier könne es keines Falls daran liegen, daß zu wenig gelüftet wird und wir hatten Holzfensterrahmen. Viel mehr wäre der Schimmel dann oben in den Ecken am Fenster, und nicht am Fußboden über die gesamte Wand verteilt
Doch wir haben noch mehr gelernt, wenn man sich eine Wohnung ansieht, und es ist ein Raum komplett renoviert, dann sollte das einem schon zu denken geben, wenn die übrigen Räume renovierungsbedürftig sind, da ist bei einer alten Wohnung mit Sicherheit etwas faul.
Aber es gibt noch andere Ursachen mit für Schimmel. Neubauten z.B. sind sehr feucht und man muß zusehen, daß man mit viel Lüften und Heizen die Feuchtigkeit aus dem Raum bekommt. Die Heinzungsluft findet die Feuchtigkeit, klare kalte Winterluft, wie wir sie derzeit haben, saugt sie dann auf.
Unsere letzte Wohnung, in die wir nach der Schimmelwohnung gezogen waren, war ein Neubau. Hier hatten wir im ersten Winter eine ganze Menge an Feuchtigkeit an den Scheiben. Jeden Morgen habe ich die Fenster trockengewischt, glücklicher Weise. Und min. drei Mal täglich habe ich intensiv gelüftet, wobei intensiv nicht lange, sondern kurz, aber kräftig bedeute.
Fensterbänke sollte man immer frei halten, auch wenn Blumen oder in Kinderzimmern Stofftiere drauf gut aussehen, doch sie hintern, daß man das Fenster komplett öffnen kann, denn das ist besonders wichtig, beim richtigen Lüften. Kurz bei komplett geöffneten Fenster, am besten wenn man Durchzug machen kann. Das habe ich immer gemacht, während meine Kinder, für die die Zugluft schädlich hätte sein können, im Bas waren. So kam es morgens und abends zu richtig frischer Luft in der Wohnung. Wir hatten in unserer Wohnung somit keine Probleme mit Schimmel. Wohl aber andere Nachbarn, bei denen die Gummidichtung in den Fenstern total schwarz wurden. Sie hatten immer auf Kipp gelüftet und die Fenster am Morgen nicht trocken gewischt, so hat sich der Schimmel schön absetzen können.
Nun wohnen wir in unserem Eigenheim, bezogen im November 2002, also auch immer noch recht neu. Das Haus wurde im letzten Sommer gebaut, ist also auch ein Neubau.
Zwar haben wir Glück, daß unsere Wände relativ trocken waren, als wir streichen konnten, doch bei einige anderen Käufern waren die nass und die Maler mußten trotzdem streichen, was in manchen Häusern auch zu Schimmelbildungen geführt hat. Wenn man baut, also drauf achten, daß erst gestrichen wird, wenn der Putzt komplett durchgetrocknet ist, sonst gibt es Schimmel.
Aber auch wir wurden nicht verschont, denn der Trockenbau ist noch nicht so auf dem Laufenden, was die Energiesparhäuser angeht. So haben sie einen alten rissigen Kleber genutzt, als sie die Dampfsperre, die verhindern soll, daß die warme Luft aus den Räumen zum Spitzboden aufsteigt, verklebt wurde. Der Kleber riss und die warme Luft konnte aufsteigen. Die Dämmwolle auf dem Spitzboden war eine richtige Kältebrücke wurden und somit komplett nass. Da wir den Spitzboden mit USB Platten begehbar gemacht haben, kam keine Luft dran, obwohl mein Mann Luftlöcher eingebohrt hatte.
So mußte dann alles rausgerissen und neu gemacht werde, inkl. der Folie, die ja falsch verklebt war. Inzwischen ist diese Arbeit drei Wochen her, und es hat sich keine neue Feuchtigkeit gebildet, die erste Feuchtigkeit war schon zwei Wochen nach unserem Einzug zu sehen, es lag also wirklich an dieser falschen Abdichtung, denn das Haus ist ein Energiesparhaus und entsprechend gut eingepackt, die Feuchtigkeit kann außer durch die Fenster un die Lüftungsanlage, die sich jedoch in den Bädern befindet, nicht entweichen.
Laut der WK, die unser Haus gefördert hat, dürfen wir nicht lüften, wegen der Energie, die dann verloren geht und weil angeblich alles über die Lüftungsanlage geschafft wird. Zum Glück habe ich nicht auf die gehört, die ein Gutachter, der bei anderen Häusern den schon entstandenen Schimmel angesehen hat, hat klar gesagt, ohne Lüften geht es nicht, auch nicht mit der Lüftungsanlage. Drei Mal täglich Stoßlüften, am besten mit Durchzug und damit fahren wir ganz gut. Die Feuchtigkeit an den Fenstern ist bei uns fast weg, ich brauche nur noch ein Küchentuch für alle acht Fenster zum trockenwischen, wo ich die ersten Wochen ein Tuch je Fenster gebraucht habe. Somit haben wir die Baufeuchtigkeit fast raus aus dem Haus und darüber bin ich besonders froh. Trotzdem werde ich auch weiterhin drei Mal täglich Durchzug im Haus machen, weil das die beste und intensivste Art zu Lüften ist. Die Wände kühlen in der kurzen Zeit, max. 5 Minuten, nicht aus, so muß man dann auch nicht wieder neu aufheizen.
Ich hoffe, mit meinem Bericht ein klein wenig helfen zu können, auf daß ihr alle schimmelfreie Häuser oder Wohnungen habt.
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Leider habe ich schon öfter mit Schimmel zu tun gehabt und es ist mir ein Graus, doch immer kann man Schimmel leider nicht vermeiden, vorallem dann nicht, wenn der Vermiter nichts unternimmt.
So war es in meiner dritten Wohnung, die ich gemeinsam mit meinem Mann und kurz darauf unserer großen Tochter bewohnt habe. Es war eigentlich eine sehr schöne Wohnung, drei Zimmer, sehr gut geschnitten, Altbau. Wir haben uns wohlgefühlt, aber nur bis der erste Winter kam, dann krabbelte langsam von Boden rauf im Schlafzimmer der schwarze Schimmel. Natürlich haben wir sofort den Vermieter informiert, der nur meinte, wir müssen besser lüften und heizen.
Zunächst ließen wir uns damit auch abstempeln, denn bis dahin hatten wir noch keine Erfahrungen mit Schimmel gemacht, waren damals auch noch recht jung, gerade mal 25 Jahre alt. Doch egal, wie intensiv wir lüfteten und auch heizten, dabei hasse ich beheizte Schlafzimmer, der Schimmel verschwand nicht. Dann erinnerte ich mich daran, daß das Schlafzimmer der eizige Raum war, der frisch renoviert war, als wir die Wohnung besichtigt hatten, wer streicht einen Raum, wenn er ausszieht, entweder muß die gesamte Wohnung renoviert werden, oder gar nichts, aber nur ein Raum?
Wie es dann der Zufall so wollte, hieß eine Vormieterin aus dem Haus genauso wie ich, mit Vor und Nachnamen und so wurde meine Post nach unsere Hochzeit, durch ihren Nachsendeantrag zu denen geschickt. Dadurch lernen wir uns kennen, als wir knapp vier Monate in der Wohnung gewohnt hatte. Von ihr erfuhren wir dann, daß in unserer Wohnung die Mieter jährlich ausgezogen sind, wegen dem Schimmel im Schlafzimmer. Die Feuchtigkeit kommt klar aus dem Keller, dort lagert der benachbarte Blumenladen seine Pflanzen und jeden Abend gießt die Besitzerin schön ihre Wassereimer im Keller aus, damit die Pflanzen über Nacht nicht vertrocknen. Schnell konnten wir nachvollziehen, das es stimmte. Doch was sollten wir tun. Wie alle anderen flüchten?
Das sah ich nicht ein, denn unser neues Bett war inzwischen auch schon angefangen zu schimmeln und das wollte ich gefälligst ersetzt bekommen. Also gingn wir zum Mieterschutzbund, der den Vermieter anschrieb und ihn aufforderte, den Zustand abzustellen. Wir haben bis auf weiters die Miete massiv gekürzt und das Geld auf ein Sparbuch zwischengelagert.
Der Vermieter hat sich um nichts gekümmert, hat uns auf Zahlung der Miete verklagt und verloren. Das Gericht gab uns Recht, Messungen haben eindeutig ergeben, daß die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, und daß dieses aus dem Keller kommt. Leider haben wir unser Bett nicht ersetzt bekommen, da der Mieterschutzbund geschlampt hat und vergaß, trotz mehrmaliger Aufforderung unserer Seits, dies mit angzugeben. Immerhin hatten wir ein ein halb Jahre lang die Miete um 50 % Prozent gekürzt, wo war das Geld vom Bett fast raus. Dafür warten wir noch heute auf die Rückzahlung der letzten Nebenkostenabrechnung, die wir sicherlich nicht mehr bekommen werden, dazu ist es nun schon zu lange her, der Vermieter hat sich also auf miese Weise sein Geld geholt, wir hätten von ihm gut 800,-- DM bekommen müssen, doch für eine weitere Klage fehlt mir die Kraft, da dies die Zeit war, wo mein kranker Sohn auf die Welt kam und dann auch starb.
Da der Vermieter aber auch nach dem gerichtlichen Beschluß nichts gegen den Schimmel unternommen hat, sind wir dann doch umgezogen, nach zwei Jahren Kampf, haben wir aufgegeben. Besuchstermine für die Wohnung gab es in der Zeit, wo wir dort noch wohnten nicht, der Vermieter hat das Schlafzimmer sicherlich wieder überstreichen lassen und die Tatsache des Schimmesl verschwiegen. Ab und zu waren wir noch mal in der Nähe der Wohnung und merkten, daß mal Gardinen dort hingen und mal die Wohnung leer stand. Tja, die Wohnung ist wohl immer noch verschimmelt und der Vermieter haut weiterhin ahnungslose Menschen über das Ohr, die dann nach kurzer Zeit den Schimmel bemerken und ausziehen. Leider gibt es von dieser Sorte noch mehr Vermieter, da viele Wohnung zu teuer sind, können sich manche das auch erlauben.
Dennoch habe ich aus der Situation gelernt. Ein Sachverständiger hat uns klar erklärt, daß Schimmel bei Holzfensterrahmen so gut wir gar nicht auftreten dürfte, hier könne es keines Falls daran liegen, daß zu wenig gelüftet wird und wir hatten Holzfensterrahmen. Viel mehr wäre der Schimmel dann oben in den Ecken am Fenster, und nicht am Fußboden über die gesamte Wand verteilt
Doch wir haben noch mehr gelernt, wenn man sich eine Wohnung ansieht, und es ist ein Raum komplett renoviert, dann sollte das einem schon zu denken geben, wenn die übrigen Räume renovierungsbedürftig sind, da ist bei einer alten Wohnung mit Sicherheit etwas faul.
Aber es gibt noch andere Ursachen mit für Schimmel. Neubauten z.B. sind sehr feucht und man muß zusehen, daß man mit viel Lüften und Heizen die Feuchtigkeit aus dem Raum bekommt. Die Heinzungsluft findet die Feuchtigkeit, klare kalte Winterluft, wie wir sie derzeit haben, saugt sie dann auf.
Unsere letzte Wohnung, in die wir nach der Schimmelwohnung gezogen waren, war ein Neubau. Hier hatten wir im ersten Winter eine ganze Menge an Feuchtigkeit an den Scheiben. Jeden Morgen habe ich die Fenster trockengewischt, glücklicher Weise. Und min. drei Mal täglich habe ich intensiv gelüftet, wobei intensiv nicht lange, sondern kurz, aber kräftig bedeute.
Fensterbänke sollte man immer frei halten, auch wenn Blumen oder in Kinderzimmern Stofftiere drauf gut aussehen, doch sie hintern, daß man das Fenster komplett öffnen kann, denn das ist besonders wichtig, beim richtigen Lüften. Kurz bei komplett geöffneten Fenster, am besten wenn man Durchzug machen kann. Das habe ich immer gemacht, während meine Kinder, für die die Zugluft schädlich hätte sein können, im Bas waren. So kam es morgens und abends zu richtig frischer Luft in der Wohnung. Wir hatten in unserer Wohnung somit keine Probleme mit Schimmel. Wohl aber andere Nachbarn, bei denen die Gummidichtung in den Fenstern total schwarz wurden. Sie hatten immer auf Kipp gelüftet und die Fenster am Morgen nicht trocken gewischt, so hat sich der Schimmel schön absetzen können.
Nun wohnen wir in unserem Eigenheim, bezogen im November 2002, also auch immer noch recht neu. Das Haus wurde im letzten Sommer gebaut, ist also auch ein Neubau.
Zwar haben wir Glück, daß unsere Wände relativ trocken waren, als wir streichen konnten, doch bei einige anderen Käufern waren die nass und die Maler mußten trotzdem streichen, was in manchen Häusern auch zu Schimmelbildungen geführt hat. Wenn man baut, also drauf achten, daß erst gestrichen wird, wenn der Putzt komplett durchgetrocknet ist, sonst gibt es Schimmel.
Aber auch wir wurden nicht verschont, denn der Trockenbau ist noch nicht so auf dem Laufenden, was die Energiesparhäuser angeht. So haben sie einen alten rissigen Kleber genutzt, als sie die Dampfsperre, die verhindern soll, daß die warme Luft aus den Räumen zum Spitzboden aufsteigt, verklebt wurde. Der Kleber riss und die warme Luft konnte aufsteigen. Die Dämmwolle auf dem Spitzboden war eine richtige Kältebrücke wurden und somit komplett nass. Da wir den Spitzboden mit USB Platten begehbar gemacht haben, kam keine Luft dran, obwohl mein Mann Luftlöcher eingebohrt hatte.
So mußte dann alles rausgerissen und neu gemacht werde, inkl. der Folie, die ja falsch verklebt war. Inzwischen ist diese Arbeit drei Wochen her, und es hat sich keine neue Feuchtigkeit gebildet, die erste Feuchtigkeit war schon zwei Wochen nach unserem Einzug zu sehen, es lag also wirklich an dieser falschen Abdichtung, denn das Haus ist ein Energiesparhaus und entsprechend gut eingepackt, die Feuchtigkeit kann außer durch die Fenster un die Lüftungsanlage, die sich jedoch in den Bädern befindet, nicht entweichen.
Laut der WK, die unser Haus gefördert hat, dürfen wir nicht lüften, wegen der Energie, die dann verloren geht und weil angeblich alles über die Lüftungsanlage geschafft wird. Zum Glück habe ich nicht auf die gehört, die ein Gutachter, der bei anderen Häusern den schon entstandenen Schimmel angesehen hat, hat klar gesagt, ohne Lüften geht es nicht, auch nicht mit der Lüftungsanlage. Drei Mal täglich Stoßlüften, am besten mit Durchzug und damit fahren wir ganz gut. Die Feuchtigkeit an den Fenstern ist bei uns fast weg, ich brauche nur noch ein Küchentuch für alle acht Fenster zum trockenwischen, wo ich die ersten Wochen ein Tuch je Fenster gebraucht habe. Somit haben wir die Baufeuchtigkeit fast raus aus dem Haus und darüber bin ich besonders froh. Trotzdem werde ich auch weiterhin drei Mal täglich Durchzug im Haus machen, weil das die beste und intensivste Art zu Lüften ist. Die Wände kühlen in der kurzen Zeit, max. 5 Minuten, nicht aus, so muß man dann auch nicht wieder neu aufheizen.
Ich hoffe, mit meinem Bericht ein klein wenig helfen zu können, auf daß ihr alle schimmelfreie Häuser oder Wohnungen habt.
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