Erfahrungsbericht von rengert
Sinnloses Gemetzel nun in einer Fortsetzung
Pro:
Ein Film geht ja zum Glück nicht ewig
Kontra:
Trotzdem sind manche Filme immer noch zu lang, weniger spannend, Ende wird blöd verzögert, schlechte Stimmen, schlechtes Drehbuch
Empfehlung:
Nein
Als bekennender Cineast lasse ich mich auch mal überreden, einen Film im Kino zu schauen, den ich eigentlich nicht sehen wollte – zu mindestens nicht für 4,50 € im Kino. Aber gut, ausgerüstet mit genügend CAB ergebe ich mich meinem Schicksal.
Aber vorweg
°°°°°°°°°°°°°°°
Der Film ist ja nun eine Fortsetzung und man zeigte schon am Ende des ersten Teils Anspruch auf eine Fortsetzung und wie es scheint hat man ja nun genügend in den Kinos eingenommen hat ;) Für all diejenigen, die das erste Abenteuer verpasst haben, gibt es hier einen kurzen Überblick. Diesen bekommt man auch zu Beginn von Apokalypse. Alice erzählt ihre Geschichte.
Sie arbeitete für eine Firma namens Umbrella, welche einen riesigen Laborkomplex unter einer Stadt betrieben hat. Sie war für die Sicherheit zuständig und hatte dementsprechende Ausbildungen genossen.
Es wurde ein Virus freigesetzt – man forscht an biologischen und chemischen Kampfstoffen – und dieser hat eine entsetzliche Wirkung. Der Virus haucht toten Zellen wieder leben ein. Dies klingt toll, ist es aber nicht. Lebende Tote wandern Geistlos umher auf der Suche nach „Nahrung“ und beißen jeden tot, der ihnen vor den Mund kommt. Auch diejenigen die nur gebissen werden, mutieren innerhalb weniger Stunden und fristen ein Leben als Zombie.
Ganze zwei Personen können dieser Hölle entkommen. Der Film endet damit, dass Alice – kommt frisch aus dem Krankenhaus, so scheint es – auf der Straße steht und das absolute Chaos herrscht. Die „Seuche“ hat also die Oberfläche erreicht.
Mit dieser Szene greift man sogar dem Anfang der Fortsetzung voraus.
Die Fortsetzung kann beginnen
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Friede herrscht in der Stadt, man sieht die Idylle eines amerikanischen Vorstädtchens. Ich fing schon an mich zu wundern, kannte ich doch das Ende von Teil 1, und schon machen die Betreiber der Laborkomplexes den entscheidenden Fehler. Man möchte erfahren, was da unten vorgefallen ist und schickt einen Trupp los. Dies kann natürlich nur scheitern.
Man entscheidet sich die Stadt zu evakuieren und sie abzuriegeln. Den Wall um die Stadt kann man nur einer Stelle überwinden und dort wird man kontrolliert, aber dann erreicht der Virus auch diesen Punkt und mit diesem Zeitpunkt wird die Stadt abgeriegelt.
Zuvor hatte man führende Forscher aus der Stadt mit großen Vans geholt. Nur ein Wagen wird sein Einsatzziel nicht erreichen, was Pech für die Insassen ist, wird später zur letzten Hoffnung einiger wenigen, die noch aus der Stadt wollen.
Die Polizistin Jill Valentine und ihr Kollege zum Beispiel, sie waren schon am Tor und müssen nun wieder in die Stadt. Ihr Kollege wurde allerdings am Tor gebissen und noch ahnt keiner, was dies bedeutet. Mit einer Reporterin verschanzen sie sich in einer Kirche, doch sie sind nicht allein. Seltsame Monster sind in der Kirche, tierähnliche Monster, sie gab es auch schon in Teil eins. Der Tod der drei unausweichlich?
Doch dann kommt der große Auftritt von Alice, mit einer Motorrad durch die bemalten Glasscheiben der Kirche und dann legt sie auf spektakuläre Weise die Viecher um.
Nun ist man also zu viert und ihnen wird schnell klar, dass man diesen Ort verlassen. Doch wohin? Das ist hier die Frage, schließlich wird man sie am Tor ja nicht rauslassen. Doch da klingelt der Retter auch schon an.
In dem verunglückten Fahrzeug saß die Tochter eines der Forscher und dieser will dies natürlich gerettet sehen, selber kann er nichts machen, da er im Rollstuhl sitzt, aber über seinen Computer hat er Zugriff auf die Kameras in der Stadt und so ruft er einfach mal Alice an und unterbreitet ihnen ein Angebot. Wenn sie seine Tochter retten, nennt er ihnen einen Weg aus der Stadt.
Aber er geht auch Nummer sicher und „schickt“ weitere los. Eigentlich waren sie ein Teil einer speziellen Einsatztruppe von Umbrella, sahen sich nun aber hilflos den Zombies ausgesetzt und wollen alles tun um aus der Stadt zu kommen. Sie wurden nur als Testpersonen in der Stadt ausgesetzt worden, so scheint es – dazu später mehr.
Du dann gibt es ja noch das Projekt Nemesis. Ein Mensch? Ein Tier? Eher ein „Etwas“. Es wird wie zuvor auch Alice „erweckt“, es entstammt aus dem Umbrella-Labor und es wird klar, dass es sich um den zweiten Überlebenden des ersten Vorfalles handelt. Durch die Firma wird er mit Waffen ausgerüstet und so stiefelt er durch die Stadt und zum „Testen“ wird es dann auch mal auf einen Spezialtrupp losgelassen, die bei der ganzen Ballerei einfach nicht checken, dass ihre Schüsse auf Brust und Bauch nichts nützen, die haben wohl noch nichts von „Headshot“ gehört.
Viel Beißerei, viel Schießerei, ein paar Explosionen später ist der Film schon wieder vorbei. Nicht wirklich, denn es dehnt sich wie Gummi.
Jetzt sag ich euch aber gehörig meine Meinung
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Wie gesagt, dehnt sich der Film sehr unangenehm in die Länge. Ich dachte ich sitze da ewig im Kino, dabei hat er keine ungewöhnliche Länge. Man hat den Film einfach etwas falsch konzipiert. Der Spannungsbogen ist schon auf dem Boden aufgeschlagen, da hängt man immer noch eine Szene dran. Man erwartet durch die Gegebenheiten das Ende und es ist es nicht.
Die Story an sich ist ja nun auch wieder nicht das Wahre. Der Virus selbst bietet ja erst einmal nicht mehr als Beißerei. Man fügt aber etwas Hintergrundgeschichte ein, dabei spielt sogar die Rettungsaktion des Mädchen eine Rolle, denn auch sie ist infiziert genauso wie Alice, aber beide sind keine Zombies geworden, denn es gibt ein Gegenmittel. Der Virus tut bei ihnen aber gut, bei Alice sorgt er für Regeneration und Stärke und bei dem Mädchen, dass sie überhaupt laufen kann. Denn dafür hat ihr Vater eigentlich geforscht und dann hat man ihm seine Ergebnisse weggenommen und auf ein anderes Ziel hin angewendet. Da sieht man wieder einmal, wie skrupellos machtbesessene sein können. Das war wohl auch der Grund, warum man wieder in den Laborkomplex musste, man wollte einfach erfahren, was der Virus gemacht hat. Hinzukommt das Nemesisprojekt, ein mutierter Mensch, der nun einem Monster gleichkommt und unter Kontrolle von Umbrella steht.
Um die Spannung – nun ja – und den Zeitdruck noch etwas zu erhöhen, so führt man einfach die Tatsache ein, dass man per Nuklearrakete das Problem beseitigen will.
Mag alles interessant sein, wirkt aber willkürlich zusammengewürfelt. Aber vielleicht entstammt das ganze auch aus dem Spiel, wäre nett wenn mir das einer in seinem Kommentar sagen könnte. Und wenn wir schon beim Thema Spiel sind, kann ich gleich weiter kritisieren. Der ganze Verlauf wirkt nämlich wie ein solches Spiel. Mit sinnlosen Dialogen kämpft man sich von Kampfszene zu Kampfszene. Man geht ein paar Schritt und wechselt ein paar Worte und schon muss man wieder um sich ballern. Und wenn unser kleiner Trupp nicht am kämpfen ist, dann wechselt man schnell die Szenerie und dann kämpfen eben die Spezialtruppen.
Die Schauspieler können in der Szenerie wenig glänzen, sie können kaum überzeugen, da helfen die zum Teil schlecht gewählten Synchronstimmen auch nicht gerade. Dies trifft auf die Frauen zu. Die Männer haben es in solchen Filmen doch etwas leichter, sie legen einfach ihr kernigstes Gesicht auf. In solchen Filmen ist von Schauspielern – so denke ich – eh weniger zu erwarten, andere Darsteller hätte dem Film auch nicht mehr Wert gegeben. Es fehlt da einfach an andere Stelle, einfach etwas mehr Geist und vielleicht etwas Witz.
Die Umsetzung musste in Teil zwei etwas anderes leisten, so wechselte die Szenerie in einer Stadt, man befindet sich also nicht mehr unter der Erde in geschlossenen Räumen. Als Schauplätze findet man eine Kirche, ein Friedhof, die offene Straße und eine Schule und trotzdem ist alles wieder eher düster, so hat man die Story in die Nacht gelegt. Die Zombies sind sicherlich gelungen, man kann aber in der Hinsicht nicht wirklich neues bringen, das wäre ja auch verwunderlich. Die Menschen-Zombies weisen überzeugende Masken und MakeUp auf. Andere Wesen sind dann eher am Computer entstanden. Die Monster in der Kirche sind so welche, leider ist es dort sehr dunkel, so dass man sehr wenig erkennen kann.
Noch ein paar Fakten
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Darsteller: Milla Jovovich (Das 5. Element, Johanna von Orleans, Resident Evil), Sienna Guillory (The Time Machine, Sorted), Oded Fehr ( Die Mumie kehrt zurück, Rent A Man ), Thomas Kretchmann (Untergang, Der Solist, Stalingrad), Jared Harris (Mr. Deeds, Lost in Space, B.Monkey), Sandrine Holt (Girls & Boys, John Woo´s The Thief), Razaaq Adoti, Mike Epps, Sophie Vavasseur, Zack Ward
Drehbuch: Paul W.S Anderson
Regie: Alexander Witt
Produzenten: Don Carmody, J. Bolt, P.W.S. Anderson
Ausführende P.: Bernd Eichinger, Robert Kulzer, ...
Etwas zum Ende (Evtl. überspringen)
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Wie erwähnt plant man ja die Stadt per Nuklearschlag auszulöschen. Also Umbrella plant dies, also kein Staat ist dafür verantwortlich und kein Militär. Wie geplant so auch geschehen. Beim Rathaus wird die Rakete explodieren und beeindruckend wird die Stadt zerlegt. Doch man schiebt das Ganze dann einem Atomkraftwerk in die Schuhe, also kein Ausbruch einer Seuche und keine Nuklearrakete. Das wirkt aber nun mehr als dumm, hatten doch die Medien davon schon berichtet und eine Explosion eines Atomkraftwerks wird man doch von der eines Nuklearrakete auseinanderhalten können, zumal ja die Rakete in der Luft explodiert ist und wie es aussieht auch nicht gerade in der Nähe eines Atomkraftwerkes. Dies soll wohl die Macht einer Firma zeigen, Kapital regiert die Welt. Was ist die Macht, die man verlieren könnte , gegen eine Stadt.
Zum Schluss ist alles in Ordnung mit unserem kleinen Trupp. Alice ist beim Hubschrauberabsturz – mit dem Heli konnte man die Stadt verlassen – ums Leben gekommen, aber das ist bei Alice ja nicht so wilde ;) Sie ist quicklebendig und nachdem sie sich wieder erinnert und alle in einem neuen Labor fertig gemacht hat, reist sie mit ihren Freunden ab.
Ein Blick ins All zeigt uns noch einen Satelliten mit Umbrella-Symbol, was soll uns dies sagen, soll alles auch auf einen neuen Teil hinweisen?
Fazit
°°°°°°°°
Eine Fortsetzung, die man sich hätte sparen können. Meine Kinobegleitung war aber sichtlich begeisterter – naja in Grenzen ;) – er fand allerdings ja auch Teil sehr gut. Für Fans des ersten Teil und vielleicht auch Fans der Spiele sicherlich anschauenswert, obwohl ich auch meine Zweifel habe. Aber für andere nicht empfehlenswert.
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit, Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Aber vorweg
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Der Film ist ja nun eine Fortsetzung und man zeigte schon am Ende des ersten Teils Anspruch auf eine Fortsetzung und wie es scheint hat man ja nun genügend in den Kinos eingenommen hat ;) Für all diejenigen, die das erste Abenteuer verpasst haben, gibt es hier einen kurzen Überblick. Diesen bekommt man auch zu Beginn von Apokalypse. Alice erzählt ihre Geschichte.
Sie arbeitete für eine Firma namens Umbrella, welche einen riesigen Laborkomplex unter einer Stadt betrieben hat. Sie war für die Sicherheit zuständig und hatte dementsprechende Ausbildungen genossen.
Es wurde ein Virus freigesetzt – man forscht an biologischen und chemischen Kampfstoffen – und dieser hat eine entsetzliche Wirkung. Der Virus haucht toten Zellen wieder leben ein. Dies klingt toll, ist es aber nicht. Lebende Tote wandern Geistlos umher auf der Suche nach „Nahrung“ und beißen jeden tot, der ihnen vor den Mund kommt. Auch diejenigen die nur gebissen werden, mutieren innerhalb weniger Stunden und fristen ein Leben als Zombie.
Ganze zwei Personen können dieser Hölle entkommen. Der Film endet damit, dass Alice – kommt frisch aus dem Krankenhaus, so scheint es – auf der Straße steht und das absolute Chaos herrscht. Die „Seuche“ hat also die Oberfläche erreicht.
Mit dieser Szene greift man sogar dem Anfang der Fortsetzung voraus.
Die Fortsetzung kann beginnen
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Friede herrscht in der Stadt, man sieht die Idylle eines amerikanischen Vorstädtchens. Ich fing schon an mich zu wundern, kannte ich doch das Ende von Teil 1, und schon machen die Betreiber der Laborkomplexes den entscheidenden Fehler. Man möchte erfahren, was da unten vorgefallen ist und schickt einen Trupp los. Dies kann natürlich nur scheitern.
Man entscheidet sich die Stadt zu evakuieren und sie abzuriegeln. Den Wall um die Stadt kann man nur einer Stelle überwinden und dort wird man kontrolliert, aber dann erreicht der Virus auch diesen Punkt und mit diesem Zeitpunkt wird die Stadt abgeriegelt.
Zuvor hatte man führende Forscher aus der Stadt mit großen Vans geholt. Nur ein Wagen wird sein Einsatzziel nicht erreichen, was Pech für die Insassen ist, wird später zur letzten Hoffnung einiger wenigen, die noch aus der Stadt wollen.
Die Polizistin Jill Valentine und ihr Kollege zum Beispiel, sie waren schon am Tor und müssen nun wieder in die Stadt. Ihr Kollege wurde allerdings am Tor gebissen und noch ahnt keiner, was dies bedeutet. Mit einer Reporterin verschanzen sie sich in einer Kirche, doch sie sind nicht allein. Seltsame Monster sind in der Kirche, tierähnliche Monster, sie gab es auch schon in Teil eins. Der Tod der drei unausweichlich?
Doch dann kommt der große Auftritt von Alice, mit einer Motorrad durch die bemalten Glasscheiben der Kirche und dann legt sie auf spektakuläre Weise die Viecher um.
Nun ist man also zu viert und ihnen wird schnell klar, dass man diesen Ort verlassen. Doch wohin? Das ist hier die Frage, schließlich wird man sie am Tor ja nicht rauslassen. Doch da klingelt der Retter auch schon an.
In dem verunglückten Fahrzeug saß die Tochter eines der Forscher und dieser will dies natürlich gerettet sehen, selber kann er nichts machen, da er im Rollstuhl sitzt, aber über seinen Computer hat er Zugriff auf die Kameras in der Stadt und so ruft er einfach mal Alice an und unterbreitet ihnen ein Angebot. Wenn sie seine Tochter retten, nennt er ihnen einen Weg aus der Stadt.
Aber er geht auch Nummer sicher und „schickt“ weitere los. Eigentlich waren sie ein Teil einer speziellen Einsatztruppe von Umbrella, sahen sich nun aber hilflos den Zombies ausgesetzt und wollen alles tun um aus der Stadt zu kommen. Sie wurden nur als Testpersonen in der Stadt ausgesetzt worden, so scheint es – dazu später mehr.
Du dann gibt es ja noch das Projekt Nemesis. Ein Mensch? Ein Tier? Eher ein „Etwas“. Es wird wie zuvor auch Alice „erweckt“, es entstammt aus dem Umbrella-Labor und es wird klar, dass es sich um den zweiten Überlebenden des ersten Vorfalles handelt. Durch die Firma wird er mit Waffen ausgerüstet und so stiefelt er durch die Stadt und zum „Testen“ wird es dann auch mal auf einen Spezialtrupp losgelassen, die bei der ganzen Ballerei einfach nicht checken, dass ihre Schüsse auf Brust und Bauch nichts nützen, die haben wohl noch nichts von „Headshot“ gehört.
Viel Beißerei, viel Schießerei, ein paar Explosionen später ist der Film schon wieder vorbei. Nicht wirklich, denn es dehnt sich wie Gummi.
Jetzt sag ich euch aber gehörig meine Meinung
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Wie gesagt, dehnt sich der Film sehr unangenehm in die Länge. Ich dachte ich sitze da ewig im Kino, dabei hat er keine ungewöhnliche Länge. Man hat den Film einfach etwas falsch konzipiert. Der Spannungsbogen ist schon auf dem Boden aufgeschlagen, da hängt man immer noch eine Szene dran. Man erwartet durch die Gegebenheiten das Ende und es ist es nicht.
Die Story an sich ist ja nun auch wieder nicht das Wahre. Der Virus selbst bietet ja erst einmal nicht mehr als Beißerei. Man fügt aber etwas Hintergrundgeschichte ein, dabei spielt sogar die Rettungsaktion des Mädchen eine Rolle, denn auch sie ist infiziert genauso wie Alice, aber beide sind keine Zombies geworden, denn es gibt ein Gegenmittel. Der Virus tut bei ihnen aber gut, bei Alice sorgt er für Regeneration und Stärke und bei dem Mädchen, dass sie überhaupt laufen kann. Denn dafür hat ihr Vater eigentlich geforscht und dann hat man ihm seine Ergebnisse weggenommen und auf ein anderes Ziel hin angewendet. Da sieht man wieder einmal, wie skrupellos machtbesessene sein können. Das war wohl auch der Grund, warum man wieder in den Laborkomplex musste, man wollte einfach erfahren, was der Virus gemacht hat. Hinzukommt das Nemesisprojekt, ein mutierter Mensch, der nun einem Monster gleichkommt und unter Kontrolle von Umbrella steht.
Um die Spannung – nun ja – und den Zeitdruck noch etwas zu erhöhen, so führt man einfach die Tatsache ein, dass man per Nuklearrakete das Problem beseitigen will.
Mag alles interessant sein, wirkt aber willkürlich zusammengewürfelt. Aber vielleicht entstammt das ganze auch aus dem Spiel, wäre nett wenn mir das einer in seinem Kommentar sagen könnte. Und wenn wir schon beim Thema Spiel sind, kann ich gleich weiter kritisieren. Der ganze Verlauf wirkt nämlich wie ein solches Spiel. Mit sinnlosen Dialogen kämpft man sich von Kampfszene zu Kampfszene. Man geht ein paar Schritt und wechselt ein paar Worte und schon muss man wieder um sich ballern. Und wenn unser kleiner Trupp nicht am kämpfen ist, dann wechselt man schnell die Szenerie und dann kämpfen eben die Spezialtruppen.
Die Schauspieler können in der Szenerie wenig glänzen, sie können kaum überzeugen, da helfen die zum Teil schlecht gewählten Synchronstimmen auch nicht gerade. Dies trifft auf die Frauen zu. Die Männer haben es in solchen Filmen doch etwas leichter, sie legen einfach ihr kernigstes Gesicht auf. In solchen Filmen ist von Schauspielern – so denke ich – eh weniger zu erwarten, andere Darsteller hätte dem Film auch nicht mehr Wert gegeben. Es fehlt da einfach an andere Stelle, einfach etwas mehr Geist und vielleicht etwas Witz.
Die Umsetzung musste in Teil zwei etwas anderes leisten, so wechselte die Szenerie in einer Stadt, man befindet sich also nicht mehr unter der Erde in geschlossenen Räumen. Als Schauplätze findet man eine Kirche, ein Friedhof, die offene Straße und eine Schule und trotzdem ist alles wieder eher düster, so hat man die Story in die Nacht gelegt. Die Zombies sind sicherlich gelungen, man kann aber in der Hinsicht nicht wirklich neues bringen, das wäre ja auch verwunderlich. Die Menschen-Zombies weisen überzeugende Masken und MakeUp auf. Andere Wesen sind dann eher am Computer entstanden. Die Monster in der Kirche sind so welche, leider ist es dort sehr dunkel, so dass man sehr wenig erkennen kann.
Noch ein paar Fakten
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Darsteller: Milla Jovovich (Das 5. Element, Johanna von Orleans, Resident Evil), Sienna Guillory (The Time Machine, Sorted), Oded Fehr ( Die Mumie kehrt zurück, Rent A Man ), Thomas Kretchmann (Untergang, Der Solist, Stalingrad), Jared Harris (Mr. Deeds, Lost in Space, B.Monkey), Sandrine Holt (Girls & Boys, John Woo´s The Thief), Razaaq Adoti, Mike Epps, Sophie Vavasseur, Zack Ward
Drehbuch: Paul W.S Anderson
Regie: Alexander Witt
Produzenten: Don Carmody, J. Bolt, P.W.S. Anderson
Ausführende P.: Bernd Eichinger, Robert Kulzer, ...
Etwas zum Ende (Evtl. überspringen)
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Wie erwähnt plant man ja die Stadt per Nuklearschlag auszulöschen. Also Umbrella plant dies, also kein Staat ist dafür verantwortlich und kein Militär. Wie geplant so auch geschehen. Beim Rathaus wird die Rakete explodieren und beeindruckend wird die Stadt zerlegt. Doch man schiebt das Ganze dann einem Atomkraftwerk in die Schuhe, also kein Ausbruch einer Seuche und keine Nuklearrakete. Das wirkt aber nun mehr als dumm, hatten doch die Medien davon schon berichtet und eine Explosion eines Atomkraftwerks wird man doch von der eines Nuklearrakete auseinanderhalten können, zumal ja die Rakete in der Luft explodiert ist und wie es aussieht auch nicht gerade in der Nähe eines Atomkraftwerkes. Dies soll wohl die Macht einer Firma zeigen, Kapital regiert die Welt. Was ist die Macht, die man verlieren könnte , gegen eine Stadt.
Zum Schluss ist alles in Ordnung mit unserem kleinen Trupp. Alice ist beim Hubschrauberabsturz – mit dem Heli konnte man die Stadt verlassen – ums Leben gekommen, aber das ist bei Alice ja nicht so wilde ;) Sie ist quicklebendig und nachdem sie sich wieder erinnert und alle in einem neuen Labor fertig gemacht hat, reist sie mit ihren Freunden ab.
Ein Blick ins All zeigt uns noch einen Satelliten mit Umbrella-Symbol, was soll uns dies sagen, soll alles auch auf einen neuen Teil hinweisen?
Fazit
°°°°°°°°
Eine Fortsetzung, die man sich hätte sparen können. Meine Kinobegleitung war aber sichtlich begeisterter – naja in Grenzen ;) – er fand allerdings ja auch Teil sehr gut. Für Fans des ersten Teil und vielleicht auch Fans der Spiele sicherlich anschauenswert, obwohl ich auch meine Zweifel habe. Aber für andere nicht empfehlenswert.
Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit, Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
18 Bewertungen, 1 Kommentar
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25.11.2004, 19:14 Uhr von mima007
Bewertung: sehr hilfreichCAB, ey, Mann? +++ Ansonsten gefällt mir dein Bericht sehr gut:-) VG, mima




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