Erfahrungsbericht von Creeptceeper
Alice im Zombieland
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Nun sind auch schon wieder ein paar Jahre ins Land gezogen, bis die Fortsetzung von „Resident Evil“ ins Kino kommt. Doch nun ist sie. Der erste Teil war mehr oder minder nur ein Ärgernis. Aber etwas anderes kann man auch nicht von einem Paul Anderson Film erwarten. Das aufatmen bei mir war groß als ich hörte, dass er seine Untalentierten Finger, nicht wieder in die Fortsetzung steckt.
Die Story von „Resident Evil Apocalypse“ beginnt genau beim Schluss des ersten Teils. Dort wurde die Überlebenden Alice und ihr Kollege von den Umbrella Forschern gefangen genommen. Doch die Infektion weitet sich über die ganze Stadt aus. So kann Alice das Labor verlassen. Doch auf den Straßen herrscht das Chaos. Alle Leute versuchen vor den Zombieherden aus der Stadt zu flüchten. Doch die Forscher riegeln die ganze Stadt ab. Nur eine kleine Gruppe von Überlebenden verbarrikadiert sich in der Stadt. Als sie schon glauben das es keinen Ausweg mehr gibt. Erreicht sie ein Telefonanruf. Ein Forscher, der sich außerhalb von Raccon City aufhält, bietet den Überlebenden eine letzte Chance zur Flucht. Dafür sollen sie seine Tochter finden. Nun beginnt der Kampf gegen die Zeit, Zombies und den genmanipulierten Nemises. Diesen hat die Umbrella Konzern nämlich auf die Stadt losgelassen um ihn zu testen.
Der Regisseur Alexander Witt gibt mit „Resident Evil 2“ sein Regiedebüt. Aber ganz neu in dem Fach ist er auch nicht mehr. Früher war er Second- Unit Director bei Actionszenen. Zu seinen Arbeiten gehören Filme wie „Gladiator“, „Black Hawk Dawn“ und „Tripple X“. Man sieht also das der Mann was von Action versteht. Mit dabei ist auch wieder Milla Jovovich. Diese spielte die Rolle der Alice auch schon im ersten Teil. Jovovich kennt aus unter anderem aus Filmen wie „Das fünfte Element“ oder „Johanna von Orleans“. Dabei in kleineren Nebenrollen sind auch Thomas Kretschmann, Sienna Guillory, Oded Fehr und Zack Ward.
Das wichtigste einmal zuerst. Der zweite Teil ist deutlich besser als der erste Teil. Doch trotzdem hat der Film auch noch einige Probleme. Zum einen hat der Film nichts mehr mit den Videospielen gemeinsam, was vielen Fans sauer aufstoßen könnte. Und zum anderen muss man den Film als Action und nicht als Zombiefilm bezeichnen. Es gibt zwar ein paar Zombies die auch niedergemetzelt werden, aber eigentlich ist „Resident Evil: Apocalypse“, ein reiner Actionfilm. Mann hätte mehr wert auf die Zombies nehmen sollen, sie dienen wie im Teil eins schon wieder nur als billige Schockeffekte. Auch leider muss man sagen das die Zombies, meistens nur mit einer Salve von Kugeln getötet werden und nicht durch einen Kopfschuss. Und wenn es dann doch mal einen Kopfschuss gibt, wird dieser so schnell gezeigt das man fast nichts sieht. Auch ist der Film nicht besonders blutig geworden, es werden noch nicht einmal viele Leute gebissen.
Doch der Film hat auch seine guten Seiten, die Action im Film ist im großen und ganzen gelungen. Auch das der Film viel Action beinhaltet, ist durchaus sehr gut. Dann so wird überspielt wie dünn die Handlung ist. Und was an Handlung dar ist, wurde meistens aus anderen Filmen geklaut. So erinnert die Thematik einen Auftrag erfüllen, damit aus der Stadt rauskommt schon sehr an „Die Klapperschlange“ von John Carpenter. Der Nemises Zombie erinnert schon sehr an „The Terminator“ oder Verhoevens „RoboCop“. Doch ich finde immer besser gut geklaut als schlecht selber gemacht. Und das trifft auf den Film zu. Die Action wurde aber ein bisschen zu schnell inszeniert. Teilweise wirkt es so hektisch das kaum die Kamera folgen kann. Doch die Stunts und Explosionen sind spektakulärer geworden gegenüber dem ersten Teil. Hier wurde endlich auf das gesetzt was ein richtiger Zombiefilm braucht, nämlich sehr viel Action und dazu noch blutig. In Vergleich zum ersten Teil würde ich sagen, dass der Blutanteil durchaus höher geworden ist.
Der Film ist so einer wo man am Eingang sein Gehirn gepflegt zurück lassen kann. Dann hier gibt es eine sehr simple Geschichte mit jeder Menge Action. Ein weiterer Pluspunkt gegenüber dem ersten Teil ist, dass hier kaum noch wert auf die Videospielvorlage gelegt wird. Zwar vergraulet man vielleicht ein paar Fans der Serie, doch im großen und ganzen kann man sagen, dass diese eigentlich nicht zu enttäuscht sein dürften. Es gibt zwar immer Leute die meckern weil eine Verfilmung, nicht mehr Originalgetreu ist, doch ein Videospiel ist eine ganz andere Sache als ein Film. Das einzig gravierende was verändert wurde, mal abgesehen von der ganzen Story, ist das der Nemises Zombie jetzt über Waffen verfügt. Aber ich finde der erste Tei von Resident Evil, war schon sehr nah dran an der Vorlage des Spiels. Und da fast niemand den Film mochte war es eine nötige Konsequenz, den zweiten Teil anderes zu gestallten.
Der Film bietet eigentlich keinerlei Atmosphäre wie in einem klassischen Zombie oder Horrorfilm. Von der Machart erinnert er schon sehr an die „House of the Dead“ Verfilmung. Doch diese hat einen großen Vorteil gegenüber „Resident Evil : Apocalypse“. „House of the Dead“ ist eine Low Budget Produktion gewesen und konnte so viel mehr Gewalt in den Film bringen. Doch ich finde es nicht sehr schlimm das „Resident Evil 2“ nicht so ist wie die klassischen Zombiefilme. Dafür ist er ein sehr guter und teilweise auch etwas harter Film geworden. Das gruseligste am Film ist, wenn man Milla Jovovich nackt sieht. Ich finde sowieso das sie eine Fehlbesetzung ist, diese dürre Klappergestell. Und die nackt Szene war ja nur abstoßend. Wer soll dann glauben das die mal Model war, außer von der Figur her. Man kann doch nicht so ein verhungertes Elend als Held besetzen dass geht einfach nicht. Sie kann zwar alles töten aber nichts essen, da erwarte ich andere oder bessere Darsteller in einem Film. Sie sieht aber nicht nur beschießen aus, sie schauspielert auch so wie sie aussieht. Im Film hat sie vielleicht drei Gesichtszüge drauf. Damit macht sie nur Leuten wie Steven Segal oder ähnlichen Konsorten Konkurrenz.
Noch mal kurz muss erwähnt werden, dass die Kinosynchro von „Constantin“ eine glatte Frechheit ist. So schlecht wurde meiner Meinung nach noch nie ein Film im Kino synchronisiert. Aber das darf man dem Film ja nicht anlasten.
Resident Evil: Apocalypse ist blutig, laut und verdammt Prollig. Doch wenn so etwas nicht stört, der Wert seine Freude am Film haben. Auch zu empfehlen für alle Liebhaber von Zombiefilmen.
Originaltitel: Resident Evil: Apocalypse
Herstellungsland: Deutschland
Frankreich
Großbritannien
Erscheinungsjahr: 2004
Regie: Alexander Witt
Darsteller: Milla Jovovich
Sienna Guillory
Oded Fehr
Thomas Kretschmann
Jared Harris
Sandrine Holt
Razaaq Adoti
Mike Epps
Sophie Vavasseur
Zack Ward
Matthew G. Taylor
Shaun Austin-Olsen
Tim Burd
Frank Chiesurin
Jo Chim
Die Story von „Resident Evil Apocalypse“ beginnt genau beim Schluss des ersten Teils. Dort wurde die Überlebenden Alice und ihr Kollege von den Umbrella Forschern gefangen genommen. Doch die Infektion weitet sich über die ganze Stadt aus. So kann Alice das Labor verlassen. Doch auf den Straßen herrscht das Chaos. Alle Leute versuchen vor den Zombieherden aus der Stadt zu flüchten. Doch die Forscher riegeln die ganze Stadt ab. Nur eine kleine Gruppe von Überlebenden verbarrikadiert sich in der Stadt. Als sie schon glauben das es keinen Ausweg mehr gibt. Erreicht sie ein Telefonanruf. Ein Forscher, der sich außerhalb von Raccon City aufhält, bietet den Überlebenden eine letzte Chance zur Flucht. Dafür sollen sie seine Tochter finden. Nun beginnt der Kampf gegen die Zeit, Zombies und den genmanipulierten Nemises. Diesen hat die Umbrella Konzern nämlich auf die Stadt losgelassen um ihn zu testen.
Der Regisseur Alexander Witt gibt mit „Resident Evil 2“ sein Regiedebüt. Aber ganz neu in dem Fach ist er auch nicht mehr. Früher war er Second- Unit Director bei Actionszenen. Zu seinen Arbeiten gehören Filme wie „Gladiator“, „Black Hawk Dawn“ und „Tripple X“. Man sieht also das der Mann was von Action versteht. Mit dabei ist auch wieder Milla Jovovich. Diese spielte die Rolle der Alice auch schon im ersten Teil. Jovovich kennt aus unter anderem aus Filmen wie „Das fünfte Element“ oder „Johanna von Orleans“. Dabei in kleineren Nebenrollen sind auch Thomas Kretschmann, Sienna Guillory, Oded Fehr und Zack Ward.
Das wichtigste einmal zuerst. Der zweite Teil ist deutlich besser als der erste Teil. Doch trotzdem hat der Film auch noch einige Probleme. Zum einen hat der Film nichts mehr mit den Videospielen gemeinsam, was vielen Fans sauer aufstoßen könnte. Und zum anderen muss man den Film als Action und nicht als Zombiefilm bezeichnen. Es gibt zwar ein paar Zombies die auch niedergemetzelt werden, aber eigentlich ist „Resident Evil: Apocalypse“, ein reiner Actionfilm. Mann hätte mehr wert auf die Zombies nehmen sollen, sie dienen wie im Teil eins schon wieder nur als billige Schockeffekte. Auch leider muss man sagen das die Zombies, meistens nur mit einer Salve von Kugeln getötet werden und nicht durch einen Kopfschuss. Und wenn es dann doch mal einen Kopfschuss gibt, wird dieser so schnell gezeigt das man fast nichts sieht. Auch ist der Film nicht besonders blutig geworden, es werden noch nicht einmal viele Leute gebissen.
Doch der Film hat auch seine guten Seiten, die Action im Film ist im großen und ganzen gelungen. Auch das der Film viel Action beinhaltet, ist durchaus sehr gut. Dann so wird überspielt wie dünn die Handlung ist. Und was an Handlung dar ist, wurde meistens aus anderen Filmen geklaut. So erinnert die Thematik einen Auftrag erfüllen, damit aus der Stadt rauskommt schon sehr an „Die Klapperschlange“ von John Carpenter. Der Nemises Zombie erinnert schon sehr an „The Terminator“ oder Verhoevens „RoboCop“. Doch ich finde immer besser gut geklaut als schlecht selber gemacht. Und das trifft auf den Film zu. Die Action wurde aber ein bisschen zu schnell inszeniert. Teilweise wirkt es so hektisch das kaum die Kamera folgen kann. Doch die Stunts und Explosionen sind spektakulärer geworden gegenüber dem ersten Teil. Hier wurde endlich auf das gesetzt was ein richtiger Zombiefilm braucht, nämlich sehr viel Action und dazu noch blutig. In Vergleich zum ersten Teil würde ich sagen, dass der Blutanteil durchaus höher geworden ist.
Der Film ist so einer wo man am Eingang sein Gehirn gepflegt zurück lassen kann. Dann hier gibt es eine sehr simple Geschichte mit jeder Menge Action. Ein weiterer Pluspunkt gegenüber dem ersten Teil ist, dass hier kaum noch wert auf die Videospielvorlage gelegt wird. Zwar vergraulet man vielleicht ein paar Fans der Serie, doch im großen und ganzen kann man sagen, dass diese eigentlich nicht zu enttäuscht sein dürften. Es gibt zwar immer Leute die meckern weil eine Verfilmung, nicht mehr Originalgetreu ist, doch ein Videospiel ist eine ganz andere Sache als ein Film. Das einzig gravierende was verändert wurde, mal abgesehen von der ganzen Story, ist das der Nemises Zombie jetzt über Waffen verfügt. Aber ich finde der erste Tei von Resident Evil, war schon sehr nah dran an der Vorlage des Spiels. Und da fast niemand den Film mochte war es eine nötige Konsequenz, den zweiten Teil anderes zu gestallten.
Der Film bietet eigentlich keinerlei Atmosphäre wie in einem klassischen Zombie oder Horrorfilm. Von der Machart erinnert er schon sehr an die „House of the Dead“ Verfilmung. Doch diese hat einen großen Vorteil gegenüber „Resident Evil : Apocalypse“. „House of the Dead“ ist eine Low Budget Produktion gewesen und konnte so viel mehr Gewalt in den Film bringen. Doch ich finde es nicht sehr schlimm das „Resident Evil 2“ nicht so ist wie die klassischen Zombiefilme. Dafür ist er ein sehr guter und teilweise auch etwas harter Film geworden. Das gruseligste am Film ist, wenn man Milla Jovovich nackt sieht. Ich finde sowieso das sie eine Fehlbesetzung ist, diese dürre Klappergestell. Und die nackt Szene war ja nur abstoßend. Wer soll dann glauben das die mal Model war, außer von der Figur her. Man kann doch nicht so ein verhungertes Elend als Held besetzen dass geht einfach nicht. Sie kann zwar alles töten aber nichts essen, da erwarte ich andere oder bessere Darsteller in einem Film. Sie sieht aber nicht nur beschießen aus, sie schauspielert auch so wie sie aussieht. Im Film hat sie vielleicht drei Gesichtszüge drauf. Damit macht sie nur Leuten wie Steven Segal oder ähnlichen Konsorten Konkurrenz.
Noch mal kurz muss erwähnt werden, dass die Kinosynchro von „Constantin“ eine glatte Frechheit ist. So schlecht wurde meiner Meinung nach noch nie ein Film im Kino synchronisiert. Aber das darf man dem Film ja nicht anlasten.
Resident Evil: Apocalypse ist blutig, laut und verdammt Prollig. Doch wenn so etwas nicht stört, der Wert seine Freude am Film haben. Auch zu empfehlen für alle Liebhaber von Zombiefilmen.
Originaltitel: Resident Evil: Apocalypse
Herstellungsland: Deutschland
Frankreich
Großbritannien
Erscheinungsjahr: 2004
Regie: Alexander Witt
Darsteller: Milla Jovovich
Sienna Guillory
Oded Fehr
Thomas Kretschmann
Jared Harris
Sandrine Holt
Razaaq Adoti
Mike Epps
Sophie Vavasseur
Zack Ward
Matthew G. Taylor
Shaun Austin-Olsen
Tim Burd
Frank Chiesurin
Jo Chim




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