Resident Evil - Apocalypse (DVD) Testbericht

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Erfahrungsbericht von Kuschelwuschel

NACKTE Milla metzelt ZOMBIES nieder

Pro:

Action, Special Effects, nackte Milla

Kontra:

Inhalt, Dialog, Darsteller, Logik, never ending Story

Empfehlung:

Nein

Am Montag war ich in der Preview von \"Resident Evil: Apocalypse\" im Kinopolis Kino in Frankfurt (Main-Taunus-Zentrum in Sulzbach). Dieser Film mit Milla Jovovich läuft am Donnerstag, den 23.09.2004, in den deutschen Kinos an.



Resident Evil: Apocalypse
Horror/Science Fiction
Großbritannien/Deutschland 2004
ca. 93 Minuten
Start: 23.09.2004
FSK: 18 Jahre



Regie: Alexander Witt

Darsteller: Milla Jovovich, Sienna Guillory, Oded Fehr, Thomas Kretschmann, Jared Harris, Sandrine Holt, Razaaq Adoti, Mike Epps, Sophie Vavasseur, Zack Ward, Matthew G. Taylor

Drehbuch: Paul W.S. Anderson
Kamera: Derek Rogers, Christian Sebaldt
Produzenten: Don Carmody, Jeremy Bolt, Paul W.S. Anderson
Ausführende- / Koproduzenten: Bernd Eichinger, Samuel Hadida, Victor Hadida, Robert Kulzer
Casting: Tina Gerussi, Robyn Ray
Musik: Jeff Danna
Schnitt: Eddie Hamilton



Rückblick Resident Evil Teil 1:

In dem unterirdischen und streng geheimen Forschungslabor (namens „Hive“) der Firma Umbrella Corporation wird ein tödlicher Virus freigesetzt. Der „T-Virus“ war eigentlich für die Lebensverlängerung der Menschen gedacht, sorgte aber dafür, dass aus bereits toten Menschen Zombies wurden. Alice (Milla Jovovich) und ein Kollege überlebten das „Abenteuer“ im „Hive“ und wurden ins Krankenhaus der Umrella Corporation zu weiteren Untersuchungen gebracht.


Inhalt Resident Evil Teil 2:

Nach einiger Zeit öffnen Forscher den „Hive“ wieder, dadurch verbreitete sich das „T-Virus“ und die Zombies in der Stadt Rancoon City. Unter Major Cain (Thomas Kretschmann) wird daraufhin die Stadt abgeriegelt und nur noch gesunde Menschen können diese durch eine Schleuse verlassen. Als sich das Virus bis zur Schleuse ausdehnt, wird diese geschlossen, mit der Konsequenz das alle Bewohner den Zombies ausgeliefert sind.

Verschiedene Gruppierungen (Polizei, Spezial Einheiten usw.) innerhalb der Stadt gehen gemeinsam gegen die Zombies vor, aber die Anzahl der Untoten ist einfach zu groß um lange Stand zu halten.

Zwischenzeitlich wird Alice (Milla Jovovich) aus ihrem Tiefschlaf im Krankenhaus erweckt und befindet sich nun wieder mitten im Geschehen. Nach ihrer damaligen Einlieferung in das Krankenhaus wurde sie Biogenetisch verändert, so dass sich ihre Kraft, Ausdauer und ihre Reflex immens verbessert haben.

Unterwegs trifft sie auf die ebenso Schlagkräftige Polizistin Jill Valentine (Sienna Guillory) und weitere verschiedene Überlebende. Zusammen wollen sie dem Albtraum entkommen. Der bereits evakuierte Wissenschaftler Dr. Charles Ashford (Jared Harris) möchte Ihnen von außen helfen, sofern sie seine kleine Tochter Angie Ashford (Sophie Vavasseur), die auch noch in der Stadt ist, retten. Also, macht sich die Gruppe auf die Suche nach Angie.

Dabei sind die Zombies noch nicht einmal das größte Probleme, denn neben Untoten Hunden treibt sich auch ein noch viel gefährlicherer Gegner in der Stadt herum - Nemesis (Matthew G. Taylor). Der damalige Überlebende wurde durch Umbrella Corporation bis zur Unkenntlichkeit verändert. Für Major Cain ist dies nun genau der richtige Zeitpunkt um seine Waffe Nemesis zu testen, die Stadt soll ohnehin durch einen Raketenabwurf dem Erdboden gleich gemacht werden um den Virus einzudämmen und die Vorfälle zu verschleiern.


Wie es weitergeht müsst ihr schon selbst rausfinden, sonst ist ja die ganze Spannung und der Witz des Films weg. *grins*

Gelingt es der Gruppe um Alice Angie zu finden und die Stadt lebend zu verlassen? Oder sind die Zombies oder gar Nemesis schneller? Wird Major Caine wirklich die Stadt vernichten?



Rollen:

Alice - Milla Jovovich
Jill Valentine - Sienna Guillory
Carlos Oliveira - Oded Fehr
Major Cain - Thomas Kretschmann
Dr. Charles Ashford - Jared Harris
L. J. - Mike Epps
Terri Morales - Sandrine Holt
Angie Ashford - Sophie Vavasseur
Peyton Wells - Razaaq Adoti
Nemesis - Matthew G. Taylor
Nicholai Sokolov - Zack Ward
Sniper - Frank Chiesurin
Matt Addison - Eric Mabius



Filmographie:

Milla Jovovich u.a.: \"Rückkehr Zur Blauen Lagune\", \" Chaplin\", \"Das fünfte Element\", \"Johanna von Orleans\", \"Zoolander\", \"Resident Evil\"

Sienna Guilloryu.a.: \"Sorted\", \" The Time Machine\", \"

Oded Fehr u.a.: \"Die Mumie\", \"Rent-A-Man\", \"Die Mumie kehrt zurück\"

Thomas Kretschmann u.a.: \" Stalingrad\", \" Prinz Eisenherz\", \" U-571\", \"Blade II\", \"Der Untergang\"



Kuschelwuschels Meinung und Fazit:

„Resident Evil: Apocalypse“ ist eine Mischung aus Horror und Science-Fiction Film, wobei weder das eine noch das andere richtig überzeugt. OK, wenn man in diesen Film geht – gibt man einfach sein Gehirn an der Kasse ab. Denn letztendlich ist es ein Film über den man nicht Nachdenken braucht.

Gut ist, dass der Film direkt an den ersten Teil anknüpft und das in kurzen Rückblenden auf die Geschehnisse im ersten Teil eingegangen wird. So hat man dann zumindest auch einen kleinen Bezug zu dem Film, auch wenn man Teil 1 nicht gesehen hat. Sofern man aber ein Freund dieses Genres ist, sollte man sich die Filme schon in der richtigen Reihenfolge ansehen. Weiterhin sind die Special Effects, die Stunts, Action Szenen und Nemesis gut gemacht. Ab und zu gab es auch ein paar wenige Szenen bei denen ich durchaus Lachen konnte .Dies war aber auch schon fast alles was ich gut fand. Als männlicher Zuschauer gefällt einem dann sicherlich auch noch die beiden attraktiven weiblichen Hauptdarsteller! Zum eine Sienna Guillory und zum anderen Milla Jovovich die man auch Nackt bewundern kann.

Schlecht fand ich die Darstellung der Untoten, erst wurden sie nur Schemenhaft und verwaschen in kurzen ruckartigen Sequenzen gezeigt und dann als man sie endlich gesehen hat war ich doch eher enttäuscht. Letztendlich sollten Untote doch immer irgendwie gruselig oder Angst einflößend sein, dies traf bei diesen Zombies aber nicht zu. Weiterhin fand ich die Darstellung von Major Caine auch eher blas, auf jeden Fall fand ich die Stimme vom Major wirklich schwach. Aber auch insgesamt haben mir die Synchronstimme nicht gut gefallen.

Außerdem war der Inhalt, die Dialoge und die Logik auch nicht besonders gut und dienten letztendlich nur dafür, dass ein Feuerwerk an Special-Effects gezündet wird. Mir war auch gar nicht klar, was das eigentlich für Viecher waren, die sich so schnell in der Kirche bewegt haben! Warum haben die sich nur dort aufgehalten und warum waren es nur drei? Kamen die aus dem Hive? Wie konnte Alice mit dem Motorrad eigentlich durch das vom Boden Meter hoch liegende Kirchenfenster springen / fliegen? Sie hat zwar enorme Kräfte, aber doch nicht das Motorrad? Von ihrem schwächlichen, ängstlichen und verletzten Eindruck im Krankenhaus hat sie sich auch wundersam in Minuten erholt!? Warum wurden einige Menschen nach einer Verwundung durch die Untoten relativ schnell auch zu solchen, wohingegen es bei anderen doch recht lange gedauert hat? Warum haben es die gut ausgebildeten Militärs, Polizisten und Spezialeinheiten nicht geschafft mit ihren vielen Waffen die Untoten zu besiegen? Die Stadt sah von ihrer Größe nicht so aus, als würden dort hunderttausende von Menschen wohnen. Auch das Öffnen des verschlossenen Hive war doch auch einfach nur lächerlich! Eine Handvoll Wissenschaftler öffnet das Tor, drei bis vier gehen rein und werden gleich von den vielen Untoten, die direkt hinter der Tür lauern, aufgemischt und schon ist die Büchse der Pandora geöffnet. Warum gab es überhaupt noch Untote im Hive?

OK, vielleicht habe ich mir auch einfach zu viel Gedanken gemacht und habe die Regel nicht befolgt – „Gehirn an der Kasse abgeben!“

Nur so geht es, keinerlei Erwartungen haben, nicht darüber nachdenken und sich einfach von den Effekten und dem Geballer beeindrucken lassen.

Ich habe neben dem Inhalt und der schwachen Logik, auch mehr spannende und ängstliche Momente vermißt. Zombies hatten für mich aber immer etwas grauenhaftes an sich, dies hat hier gefehlt. Lediglich die Dobermänner waren Angst einflößend dargestellt. Auch die Wesen in der Kirche hatten ihren Schrecken verloren, nachdem sie gezeigt wurden. Nemesis war zwar gut dargestellt und ein Übermonster, aber am Ende dann doch so wie ich es befürchtet hatte. Somit war auch der Film und das Ende schnell durchschaubar und es fehlte an besonderen Überraschungen und Wendungen. Am schlimmsten aber ist, dass sofort die Überleitung zu einem bestimmt kommenden dritten Teil folgte. Überflüssig zu sagen, dass in einem solchen Film die Schauspieler nicht wirklich durch Leistung glänzen können, so kann ich dafür eigentlich weder positive noch negative Worte finden.

Anscheinend haben die deutschen Schauspieler im Ausland auch (leider) nur die Möglichkeit Schurken / Bösewichte zu spielen (zum Beispiel: James Bond, Tomb Raider, King Arthur usw.)

Zitat Cinema: „Während die erste Verfilmung der Videospiel-Reihe in seinem klaustrophobischen Minimalismus vor allem Joypad-Artisten und Splatterjünger begeisterte, zielt die Fortsetzung nun aufs breite Publikum.“ Nun ich finde, dass mit dem Film auch nicht mehr oder andere Kinogänger angesprochen werden, als beim ersten Teil.

Ich habe mich zwar nicht schlecht unterhalten gefühlt, schließlich sind auch knapp 95 Minuten Action und Ballern kurzweilig, aber ein mehr von dem fehlenden Rest wäre nötig gewesen um mich zu fesseln, zu begeistern oder mich für den Film wirklich zu interessieren. Für mich ist „Resident Evil: Apocalypse“ aufgrund der oben beschriebenen Punkte ein nicht empfehlenswerter Film. Er bekommt trotzdem zwei Punkte, da er ja auch ein paar positive Aspekte hatte: Action, Stunt, Special Effects, attraktive Darsteller. Nicht desto trotz, reicht das eben nicht immer aus für einen guten Film. Sicherlich ist der Film für Genre Liebhaber und für die Spiele Fans eher interessant., als für den Durchschnitts-Kinogänger.

Mir wird der Film jedenfalls nicht lange im Gedächtnis haften bleiben und um mich an den ersten Teil zu erinnern, mußte ich mich doch schon sehr anstrengen – so wenig gute / interessante Szenen hatte ich mit dem Film verbunden.

Achso, die Preview Version war (zu Recht) ab 18, kann aber vielleicht noch zum offiziellen Start am 23.09. geändert werden – sofern entsprechende Szenen raus geschnitten werden.

Auch wenn die Filem überhaupt nicht vergleichbar sind, hat mirder Film „30 über Nacht“ viel besser gefallen – mehr dazu in meinem nächsten Bericht!


Weitere Informationen über diesen Film könnt ihr euch auf der Homepage ansehen: http://www.re2.film.de/


Viel Spaß beim (nicht) Ansehen dieses Films, wünscht euch Kuschelwuschel

24 Bewertungen, 2 Kommentare

  • cleo0405

    08.10.2004, 18:42 Uhr von cleo0405
    Bewertung: sehr hilfreich

    Die drei Dinger in der Kirche nennt man "Licker" siehe auch: http://www.moviefans.de/resident-evil/a-z/licker.html! Sie heißen so, weil sie so ne lange Zunge haben. Ich kenn die schon aus dem Computerspiel. Das ist ne sehr gute Basis zu de

  • Joebln

    28.09.2004, 19:56 Uhr von Joebln
    Bewertung: sehr hilfreich

    mir aufgrund der Vorschau für Teil 2 mal Teil 1 aus der Videothek geholt. Der war richtig geil!