Rheumaplast N Rheumapflaster Testbericht
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Erfahrungsbericht von schnappzicke
STEIF AM MORGEN ?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Sonntagmorgen...ich dämmere langsam aus dem Tiefschlaf hervor, die Augen noch genüsslich geschlossen. Die Vöglein zwitschern ein fröhliches Lied. Kein Wecker versucht erbarmungslos mich aus dem warmen Bettchen zu treiben. Nööö, aufstehen mag ich noch nicht. Ich kuschel mich lieber noch ein bisschen an meinen selig schlummernden Lieblingsmann. Ja wo isser denn ? Ach so, auf der anderen Bettseite. Dann dreh ich mich halt um ... aber ... was muss ich da spüren ?
Das Problem
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Er ist stocksteif, hart wie Granit, wie in Eisen gegossen und völlig unbeweglich .... AUA !
Nein, nicht was Ihr jetzt denkt, hört auf zu grinsen. Ich meine meinen Nacken, ihr Ferkel. Über Nacht komplett verhärtet, keine Chance den Kopf schmerzfrei zu bewegen oder gar zu drehen. Jedes Kuschelbedürfnis verschwindet innerhalb einer Millisekunde ins erotische Nirwana. Doch nicht heute, denke ich, nicht jetzt, ausgerechnet am Wochenende.... So ein Mist.
Ich setze mich vorsichtig im Bett auf und fühle mich plötzlich, als wäre ich uralt. Das ich morgens schon mal so aussehe, daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt, aber das ich mich auch so fühle ´gg´.
Laaangsaaam aufstehen, ganz gegen meine sonstigen Gewohnheiten. Nur nicht versuchen nach unten zu schauen, blind die Puschen suchen und leise aus dem Schlafzimmer wanken. Boaah, tut das weh.
Was ist wohl passiert letzte Nacht ? Wo kommt diese plötzliche Verhärtung der ansonsten geschmeidigen Muskulatur unterhalb meines müden Kopfes her ?
Die Medizin bezeichnet diese Verhärtung der Muskeln als ´Muskelhartspann´. Der steife Nacken, der Hexenschuss oder Ischiasprobleme sind typische Erscheinungen dieses Muskelhartspanns. Es behindert den gesamten Bewegungsablauf (kann ich nur bestätigen) und nötigt den Betroffenen (also mich) zur Schonhaltung. Die Schonhaltung nimmt man ganz automatisch ein, um die Schmerzen nicht unnötig heraufzubeschwören.
Für mich fühlt es sich an, wie ein ganz ganz schlimmer Muskelkater. Aber ich habe am Vortag eigentlich nichts getan, das ein solches Symptom auslösen könnte. Dachte ich zumindest.
Die meisten Muskelbeschwerden entstehen, wenn Muskeln überbeansprucht werden. Ein normaler Muskel ist 12 bis 20 Sekunden belastbar. Wird er dann wieder entspannt und in die normale Stellung zurückbefordert, können Nährstoffe und Sauerstoffe mit dem Blut nachfließen. Geschieht dies nicht, kommt es zu einer Unterversorgung, die dann den ´Hartspann´ auslöst. Dies kann schon bei ausgiebigen Computersitzungen passieren, bei denen man, ohne Pause und ausreichend Bewegung zwischendurch, in teilweise unbequemer Haltung vor dem PC hockt.
Das wird wohl auch bei mir der Auslöser gewesen sein. Mehrere Stunden am PC am Vorabend, verbunden mit einer gehörigen Portion Zugluft, da ich wieder zuviel geraucht habe und daher Fenster und Türe zum Lüften offen hatte.
Doch was kann ich jetzt tun, um schnellstmöglich und schonend die Schmerzen zu lindern ? Mir fällt sofort Wärme ein. Leider haben wir keine Rotlichtlampe zuhause, also muss erst mal eine heiße Dusche auf das geplagte Körperteil herhalten.
Schnell (nicht wirklich schnell) ins Bad, unter Schmerzen aus dem Schlafi gequält und ab unter die Dusche. Den Massagestrahl am Duschkopf eingestellt, Wassertemperatur so heiß wie gerade eben erträglich hochgeregelt und den Nacken druntergehalten. Schööön, das hilft wirklich. Ordentlich waschen fällt heute aus, ich bekomme kaum die Arme hoch, aber das Gröbste wird wohl abgespült `lol´.
Naja, das hat ein bissi geholfen. Zumindest so lange das Wasser lief und der Nacken warm war. Und jetzt ? Zu meinen Eltern fahren und die Rotlichtlampe holen ? Geht nicht, ich kann mich ja nicht ordentlich umdrehen und ohne Schulterblick beim Abbiegen ist mir das zu riskant.
Der rettende Einfall
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Plötzlich ! Die Erleuchtung ! Ein bisschen Blut und Sauerstoff scheint an den verhärteten Muskeln vorbei, doch noch zu meinem plöten Hirn zu gelangen..
Zu meinem 30. Geburtstag haben mir meine wohlmeinenden, herzallerliebsten Freunde ein nettes Paketchen gepackt, gefüllt mit allem was die alternde Dame von Welt, ab diesem Zeitpunkt so braucht. Stützstrümpfe, Faltencremes, Miederhöschen (die braunen, großen), Knoblauch-Pillen, Klosterfrau-Melissengeist, Doppelherz und jetzt kommt die Rettung...ein RHEUMAPFLASTER !! Danke, Ihr Lieben. Ihr seid so vorausschauend.
Dieses Pflaster harrt seitdem in meinem Badezimmerschrank aus und wartet auf seine Bestimmung.
Das Produkt als solches
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Hmmh, schauen wir uns das Ding mal an. Zwei Pflaster sind eingeschweißt in eine 21 x 15 cm große knallig-orange farbene Hülle aus festem Papier. Oben steht in großen braunen Lettern `Rheumaplast N`. Darunter in zwei weißen Kreisen ist ein männlicher nackter Oberkörper abgebildet, der ein Pflaster in der Nierengegend trägt.
Der Typ guckt leicht verstört und erinnert mich ein bisschen an Fritz Wepper in jungen Jahren. Unter Fritz steht dann, dass die Packung ein Wärmepflaster zur Schmerzlinderung bei Muskelverspannungen, Hexenschuß, Rheuma oder steifen Nacken enthält. Daneben ist das Pflaster abgebildet, unter dem Pflaster schlagen Flammen (Flammen ?) hervor. Sollte mir das zu denken geben, ich denke nicht.
Hinten auf der Verpackung findet man die Eigenschaften des Pflasters. Das Pflaster enthält Wirkstoffe aus dem spanischen Pfeffer (lat. Capsicum frutescens) und zwar genau 424-573 mg Cayennepfeffer und 25 mg Cayennepfefferextrakt.
Diese lösen einen dosierten Hautreiz und eine verstärkte Durchblutung im Anwendungsgebiet aus. Da der Patient (das bin ich) dann ein wohltuendes, langanhaltendes Wärmegefühl spürt soll eine schnelle Schmerzlinderung die Folge sein.
Als weitere Anwendungsgebiete werden Muskel- und Gelenkschmerzen, die durch den schmerzhaften Muskelhartspann im Schulter-Arm-Bereich sowie im Bereich der Wirbelsäule z.B. hervorgerufen durch mein o.g. Beispiel oder andere Überanstrengungen oder Erkältungen hervorgerufen wurden. Auch sind noch vier Bildchen aufgedruckt, mit Beispielen, wo man die Pflaster überall anwenden kann (Rücken, Wade, Schulter und über dem Po).
Das Produkt sollte erst ab dem Schulkindalter angewandt werden ist dort noch vermerkt. Außerdem sollten alle schmerzgeplagten, die auf Paprikazubereitungen aller Art allergisch reagieren abstand von diesem Pflaster nehmen. Die Hautstellen, die mit dem Pflaster in Berührung kommen dürfen auch nicht verletzt oder entzündet sein.
Als Nebenwirkungen werden Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut in Form von Quaddeln oder Bläschen genannt. Na, das Risiko gehe ich ein...
Auch sollten zusätzlich zum Pflaster keine weiteren Wärmequellen im Schmerzgebiet benutzt werden, wie z.B. Heizkissen oder Rotlicht oder eine Wärmflasche.
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind nach Herstellerangaben (Fa. Beiersdorf AG in Hamburg) im übrigen nicht bekannt.
Die Anwendung
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Nun geht’s ans Eingemachte. Schutzfolie entfernen. O.k. erledigt. Zum Vorschein kommen zwei hellbraune Pflaster mit vielen Löchern in der Grösse 12 x 18 cm. Sie sehen aus und fühlen sich an wie normale Wundpflaster, nur halt grösser. Die Pflaster riechen allerdings nicht nach Pfeffer oder Paprika sondern irgendwie nach Krankenhaus, so medizinisch steril halt. Sooo, die Schutzfolie vom Pflaster abpopeln geht ganz einfach. Dann das Pflaster auf die trockene und gründlich gereinigte Hautstelle auflegen. Naja, sauber bin ich ja jetzt, eben noch die Haare hochbinden. Boah, tut das weh, Pflaster andrücken und glattstreichen. Fertig !
Man kann das Pflaster auch passend zurechtschneiden, aber ich geb mir die ´volle Dröhnung`.
Die Wirkung
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Erstmal passiert nix. Aber nach zwei, drei Minuten wird es langsam warm. Also, so richtig warm, eigentlich echt heiß. Auf der Packung steht noch, dass die Behandlung abzubrechen ist, wenn die Wärmewirkung als zu stark empfunden wird. Nee, das steh ich jetzt durch.
Schnell habe ich mich an den ´Fremdkörper´ in meinem Nacken gewöhnt, das Wärmegefühl ist wirklich angenehm und lindert die Schmerzen spürbar.
Übersehen hatte ich allerdings, dass man das Pflaster nach Ablauf des Verfallsdatums eigentlich nicht mehr anwenden sollte. Meins war seit zwei Monaten abgelaufen. Egal, es wirkt gut und ´nebenwirkt´ nicht erkennbar.
Das Fazit (weil ich immer noch nicht weiss,
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wie man Räsümä richtig schreibt)
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Ich war sehr froh, dieses Wärmepflaster zufällig im Haus gehabt zu haben und kann die Wirkung nur als sehr positiv beschreiben. Ich habe es, wie angegeben die Höchsttragedauer von zwei Tagen genutzt. Danach soll man es entfernen um der Pfeffer- und Paprikagetressten Oberhaut wieder Erholung zu gönnen. Den dann noch vorhanden leichten Restschmerz, habe ich mit leichten Dehnübungen dann völlig beseitigt.
Also, ihr lieben Computerlinge, wenn ihr mal wieder am PC genächtigt oder eure armen Muskeln ungewohnter sportlicher Betätigung ausgesetzt habt, denkt an meine Worte. Legt euch einen Vorrat dieser Pflaster zu. Sie sind leicht zu handhaben, helfen schnell und wirksam und enthalten natürliche Wirkstoffe. Der Preis ist mit ca. DM 6,00 mehr als o.k.
Erhältlich sind sie in gutsortierten Drogerien, Apotheken und natürlich über das Internet. Aber bewegt euch lieber, geht ruhig mal raus und kauft die Dinger im wirklichen Leben. Das entspannt die Muskulatur ! Und das habt ihr nach dieser, mal wieder viel zu langen Meinung, sicherlich bitter nötig.
In diesem Sinne grüsst Euch alle ganz herzlich und unverkrampft
die Schnappi
Das Problem
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Er ist stocksteif, hart wie Granit, wie in Eisen gegossen und völlig unbeweglich .... AUA !
Nein, nicht was Ihr jetzt denkt, hört auf zu grinsen. Ich meine meinen Nacken, ihr Ferkel. Über Nacht komplett verhärtet, keine Chance den Kopf schmerzfrei zu bewegen oder gar zu drehen. Jedes Kuschelbedürfnis verschwindet innerhalb einer Millisekunde ins erotische Nirwana. Doch nicht heute, denke ich, nicht jetzt, ausgerechnet am Wochenende.... So ein Mist.
Ich setze mich vorsichtig im Bett auf und fühle mich plötzlich, als wäre ich uralt. Das ich morgens schon mal so aussehe, daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt, aber das ich mich auch so fühle ´gg´.
Laaangsaaam aufstehen, ganz gegen meine sonstigen Gewohnheiten. Nur nicht versuchen nach unten zu schauen, blind die Puschen suchen und leise aus dem Schlafzimmer wanken. Boaah, tut das weh.
Was ist wohl passiert letzte Nacht ? Wo kommt diese plötzliche Verhärtung der ansonsten geschmeidigen Muskulatur unterhalb meines müden Kopfes her ?
Die Medizin bezeichnet diese Verhärtung der Muskeln als ´Muskelhartspann´. Der steife Nacken, der Hexenschuss oder Ischiasprobleme sind typische Erscheinungen dieses Muskelhartspanns. Es behindert den gesamten Bewegungsablauf (kann ich nur bestätigen) und nötigt den Betroffenen (also mich) zur Schonhaltung. Die Schonhaltung nimmt man ganz automatisch ein, um die Schmerzen nicht unnötig heraufzubeschwören.
Für mich fühlt es sich an, wie ein ganz ganz schlimmer Muskelkater. Aber ich habe am Vortag eigentlich nichts getan, das ein solches Symptom auslösen könnte. Dachte ich zumindest.
Die meisten Muskelbeschwerden entstehen, wenn Muskeln überbeansprucht werden. Ein normaler Muskel ist 12 bis 20 Sekunden belastbar. Wird er dann wieder entspannt und in die normale Stellung zurückbefordert, können Nährstoffe und Sauerstoffe mit dem Blut nachfließen. Geschieht dies nicht, kommt es zu einer Unterversorgung, die dann den ´Hartspann´ auslöst. Dies kann schon bei ausgiebigen Computersitzungen passieren, bei denen man, ohne Pause und ausreichend Bewegung zwischendurch, in teilweise unbequemer Haltung vor dem PC hockt.
Das wird wohl auch bei mir der Auslöser gewesen sein. Mehrere Stunden am PC am Vorabend, verbunden mit einer gehörigen Portion Zugluft, da ich wieder zuviel geraucht habe und daher Fenster und Türe zum Lüften offen hatte.
Doch was kann ich jetzt tun, um schnellstmöglich und schonend die Schmerzen zu lindern ? Mir fällt sofort Wärme ein. Leider haben wir keine Rotlichtlampe zuhause, also muss erst mal eine heiße Dusche auf das geplagte Körperteil herhalten.
Schnell (nicht wirklich schnell) ins Bad, unter Schmerzen aus dem Schlafi gequält und ab unter die Dusche. Den Massagestrahl am Duschkopf eingestellt, Wassertemperatur so heiß wie gerade eben erträglich hochgeregelt und den Nacken druntergehalten. Schööön, das hilft wirklich. Ordentlich waschen fällt heute aus, ich bekomme kaum die Arme hoch, aber das Gröbste wird wohl abgespült `lol´.
Naja, das hat ein bissi geholfen. Zumindest so lange das Wasser lief und der Nacken warm war. Und jetzt ? Zu meinen Eltern fahren und die Rotlichtlampe holen ? Geht nicht, ich kann mich ja nicht ordentlich umdrehen und ohne Schulterblick beim Abbiegen ist mir das zu riskant.
Der rettende Einfall
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Plötzlich ! Die Erleuchtung ! Ein bisschen Blut und Sauerstoff scheint an den verhärteten Muskeln vorbei, doch noch zu meinem plöten Hirn zu gelangen..
Zu meinem 30. Geburtstag haben mir meine wohlmeinenden, herzallerliebsten Freunde ein nettes Paketchen gepackt, gefüllt mit allem was die alternde Dame von Welt, ab diesem Zeitpunkt so braucht. Stützstrümpfe, Faltencremes, Miederhöschen (die braunen, großen), Knoblauch-Pillen, Klosterfrau-Melissengeist, Doppelherz und jetzt kommt die Rettung...ein RHEUMAPFLASTER !! Danke, Ihr Lieben. Ihr seid so vorausschauend.
Dieses Pflaster harrt seitdem in meinem Badezimmerschrank aus und wartet auf seine Bestimmung.
Das Produkt als solches
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Hmmh, schauen wir uns das Ding mal an. Zwei Pflaster sind eingeschweißt in eine 21 x 15 cm große knallig-orange farbene Hülle aus festem Papier. Oben steht in großen braunen Lettern `Rheumaplast N`. Darunter in zwei weißen Kreisen ist ein männlicher nackter Oberkörper abgebildet, der ein Pflaster in der Nierengegend trägt.
Der Typ guckt leicht verstört und erinnert mich ein bisschen an Fritz Wepper in jungen Jahren. Unter Fritz steht dann, dass die Packung ein Wärmepflaster zur Schmerzlinderung bei Muskelverspannungen, Hexenschuß, Rheuma oder steifen Nacken enthält. Daneben ist das Pflaster abgebildet, unter dem Pflaster schlagen Flammen (Flammen ?) hervor. Sollte mir das zu denken geben, ich denke nicht.
Hinten auf der Verpackung findet man die Eigenschaften des Pflasters. Das Pflaster enthält Wirkstoffe aus dem spanischen Pfeffer (lat. Capsicum frutescens) und zwar genau 424-573 mg Cayennepfeffer und 25 mg Cayennepfefferextrakt.
Diese lösen einen dosierten Hautreiz und eine verstärkte Durchblutung im Anwendungsgebiet aus. Da der Patient (das bin ich) dann ein wohltuendes, langanhaltendes Wärmegefühl spürt soll eine schnelle Schmerzlinderung die Folge sein.
Als weitere Anwendungsgebiete werden Muskel- und Gelenkschmerzen, die durch den schmerzhaften Muskelhartspann im Schulter-Arm-Bereich sowie im Bereich der Wirbelsäule z.B. hervorgerufen durch mein o.g. Beispiel oder andere Überanstrengungen oder Erkältungen hervorgerufen wurden. Auch sind noch vier Bildchen aufgedruckt, mit Beispielen, wo man die Pflaster überall anwenden kann (Rücken, Wade, Schulter und über dem Po).
Das Produkt sollte erst ab dem Schulkindalter angewandt werden ist dort noch vermerkt. Außerdem sollten alle schmerzgeplagten, die auf Paprikazubereitungen aller Art allergisch reagieren abstand von diesem Pflaster nehmen. Die Hautstellen, die mit dem Pflaster in Berührung kommen dürfen auch nicht verletzt oder entzündet sein.
Als Nebenwirkungen werden Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut in Form von Quaddeln oder Bläschen genannt. Na, das Risiko gehe ich ein...
Auch sollten zusätzlich zum Pflaster keine weiteren Wärmequellen im Schmerzgebiet benutzt werden, wie z.B. Heizkissen oder Rotlicht oder eine Wärmflasche.
Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind nach Herstellerangaben (Fa. Beiersdorf AG in Hamburg) im übrigen nicht bekannt.
Die Anwendung
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Nun geht’s ans Eingemachte. Schutzfolie entfernen. O.k. erledigt. Zum Vorschein kommen zwei hellbraune Pflaster mit vielen Löchern in der Grösse 12 x 18 cm. Sie sehen aus und fühlen sich an wie normale Wundpflaster, nur halt grösser. Die Pflaster riechen allerdings nicht nach Pfeffer oder Paprika sondern irgendwie nach Krankenhaus, so medizinisch steril halt. Sooo, die Schutzfolie vom Pflaster abpopeln geht ganz einfach. Dann das Pflaster auf die trockene und gründlich gereinigte Hautstelle auflegen. Naja, sauber bin ich ja jetzt, eben noch die Haare hochbinden. Boah, tut das weh, Pflaster andrücken und glattstreichen. Fertig !
Man kann das Pflaster auch passend zurechtschneiden, aber ich geb mir die ´volle Dröhnung`.
Die Wirkung
===========
Erstmal passiert nix. Aber nach zwei, drei Minuten wird es langsam warm. Also, so richtig warm, eigentlich echt heiß. Auf der Packung steht noch, dass die Behandlung abzubrechen ist, wenn die Wärmewirkung als zu stark empfunden wird. Nee, das steh ich jetzt durch.
Schnell habe ich mich an den ´Fremdkörper´ in meinem Nacken gewöhnt, das Wärmegefühl ist wirklich angenehm und lindert die Schmerzen spürbar.
Übersehen hatte ich allerdings, dass man das Pflaster nach Ablauf des Verfallsdatums eigentlich nicht mehr anwenden sollte. Meins war seit zwei Monaten abgelaufen. Egal, es wirkt gut und ´nebenwirkt´ nicht erkennbar.
Das Fazit (weil ich immer noch nicht weiss,
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wie man Räsümä richtig schreibt)
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Ich war sehr froh, dieses Wärmepflaster zufällig im Haus gehabt zu haben und kann die Wirkung nur als sehr positiv beschreiben. Ich habe es, wie angegeben die Höchsttragedauer von zwei Tagen genutzt. Danach soll man es entfernen um der Pfeffer- und Paprikagetressten Oberhaut wieder Erholung zu gönnen. Den dann noch vorhanden leichten Restschmerz, habe ich mit leichten Dehnübungen dann völlig beseitigt.
Also, ihr lieben Computerlinge, wenn ihr mal wieder am PC genächtigt oder eure armen Muskeln ungewohnter sportlicher Betätigung ausgesetzt habt, denkt an meine Worte. Legt euch einen Vorrat dieser Pflaster zu. Sie sind leicht zu handhaben, helfen schnell und wirksam und enthalten natürliche Wirkstoffe. Der Preis ist mit ca. DM 6,00 mehr als o.k.
Erhältlich sind sie in gutsortierten Drogerien, Apotheken und natürlich über das Internet. Aber bewegt euch lieber, geht ruhig mal raus und kauft die Dinger im wirklichen Leben. Das entspannt die Muskulatur ! Und das habt ihr nach dieser, mal wieder viel zu langen Meinung, sicherlich bitter nötig.
In diesem Sinne grüsst Euch alle ganz herzlich und unverkrampft
die Schnappi
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