Damals war es Friedrich (Taschenbuch) / Hans Peter Richter Testbericht

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Erfahrungsbericht von LilithIbi
Gestern er, heute ich, morgen DU
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Wer kennt es nicht, den Spruch „Was hab ICH denn damit zu tun?“ ~ viel zu oft gehört, vielleicht auch selbst schon benutzt.
Nach der Lektüre dieses Buches denkt vielleicht der ein oder andere doch mal darüber nach....
„Damals war es Friedrich“ erzählt von einer „Geschichte“, die sich in der „Nazizeit“ zugetragen hat. Man hält also nicht einen x-beliebigen Roman in der Hand, sondern einen Tatsachenbericht, ein Stück Geschichte sozusagen. Und genau dieses Faktum lässt den Leser noch gebannter auf die Zeilen starren; und trägt dafür Sorge, dass der ein oder andere sich fragt, wie die Mitmenschen damals all das zulassen und gar richtig finden konnten.
Der Schreibstil sorgt dafür, dass man sich regelrecht in die Geschehnisse hineinkatapultiert fühlt ~ der Autor verwandte die Ich-Perspektive, so dass der Leser gar nicht umhin kommt, sich mit der Hauptfigur identifiziert; die Verfolgung und Ängste der Juden hautnah miterlebt. Es geht zudem um Freundschaft zwischen eines Juden und eines arischen Jungens; die das „Problem“ ihrer von klein auf bestehenden Freundschaft nicht verstehen können lange Zeit.
Im Verlauf des Buches schürt sich die Welle des (Juden~)Hasses immer mehr zu; Friedrich darf die Schule nicht mehr besuchen, seine Eltern verlieren ihre Arbeit, Freundschaften und Bekanntschaften zerbrechen; schließlich stirbt die Mutter nach einer „Begegnung“ mit der Gestapo. Der Vater Friedrichs hadert mit seinem Schicksal, Friedrich selbst versucht die Situation mit kindlicher Fassung zu tragen soweit es eben geht.
Zu dem Inhalt möchte ich eigentlich nicht viel sagen ~ große Überraschungen sind hier ohnehin nicht gediegen, da die bittere Wahrheit ein jeder kennt: Hass~ und Hetzkampagnen gegen Juden; es ist, als ob der Mensch endlich etwas gefunden hat, an dem er seinen Frust auslassen kann......
„Nebenbei“ erfährt man einiges über dieses Thema, ohne das sich hier etwas wie “trockener Geschichtsstoff“ liest.
Leicht verständlich, einfühlsam und bewegend öffnet „Damals war es Friedrich“ dem Leser die Augen auf eine andere Art und Weise, indem es genau das in dem Menschen anspricht, was viele viel zu oft wegschließen wollen ~ die Seele und das Herz....
Nach der Lektüre dieses Buches denkt vielleicht der ein oder andere doch mal darüber nach....
„Damals war es Friedrich“ erzählt von einer „Geschichte“, die sich in der „Nazizeit“ zugetragen hat. Man hält also nicht einen x-beliebigen Roman in der Hand, sondern einen Tatsachenbericht, ein Stück Geschichte sozusagen. Und genau dieses Faktum lässt den Leser noch gebannter auf die Zeilen starren; und trägt dafür Sorge, dass der ein oder andere sich fragt, wie die Mitmenschen damals all das zulassen und gar richtig finden konnten.
Der Schreibstil sorgt dafür, dass man sich regelrecht in die Geschehnisse hineinkatapultiert fühlt ~ der Autor verwandte die Ich-Perspektive, so dass der Leser gar nicht umhin kommt, sich mit der Hauptfigur identifiziert; die Verfolgung und Ängste der Juden hautnah miterlebt. Es geht zudem um Freundschaft zwischen eines Juden und eines arischen Jungens; die das „Problem“ ihrer von klein auf bestehenden Freundschaft nicht verstehen können lange Zeit.
Im Verlauf des Buches schürt sich die Welle des (Juden~)Hasses immer mehr zu; Friedrich darf die Schule nicht mehr besuchen, seine Eltern verlieren ihre Arbeit, Freundschaften und Bekanntschaften zerbrechen; schließlich stirbt die Mutter nach einer „Begegnung“ mit der Gestapo. Der Vater Friedrichs hadert mit seinem Schicksal, Friedrich selbst versucht die Situation mit kindlicher Fassung zu tragen soweit es eben geht.
Zu dem Inhalt möchte ich eigentlich nicht viel sagen ~ große Überraschungen sind hier ohnehin nicht gediegen, da die bittere Wahrheit ein jeder kennt: Hass~ und Hetzkampagnen gegen Juden; es ist, als ob der Mensch endlich etwas gefunden hat, an dem er seinen Frust auslassen kann......
„Nebenbei“ erfährt man einiges über dieses Thema, ohne das sich hier etwas wie “trockener Geschichtsstoff“ liest.
Leicht verständlich, einfühlsam und bewegend öffnet „Damals war es Friedrich“ dem Leser die Augen auf eine andere Art und Weise, indem es genau das in dem Menschen anspricht, was viele viel zu oft wegschließen wollen ~ die Seele und das Herz....
16 Bewertungen, 5 Kommentare
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05.05.2007, 14:01 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh! Etwas kurz vielleicht, aber alle Infos sind enthalten. Karin
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21.08.2006, 10:41 Uhr von phobee
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreich! LG, Pia
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21.08.2006, 00:02 Uhr von hurb
Bewertung: sehr hilfreichSchöner Bericht, SH :)
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20.08.2006, 23:37 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichsh :o)
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20.08.2006, 18:00 Uhr von kreinsch2
Bewertung: sehr hilfreichsh - Gruß Kathrin
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