Damals war es Friedrich (Taschenbuch) / Hans Peter Richter Testbericht

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Erfahrungsbericht von kusnojo
Ermordung der Juden
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Hallo liebe yopi User,
es war wieder Zeit für einen neuen Bericht, und da ich viel lese wird mein Bericht über ein weiteres Buch handeln. Vor ca. 1 1/2 Jahren habe ich das Buch „Damals war es Friedrich“ gelesen, was ich persönlich sehr gut fand, es handelt um einen Juden namens Friedrich, der durch die Zeit der Judenvernichtung immer mehr zugrunde geht.
Inhaltsverzeichnis:
1.) Einige Infos, die beim Kauf des Buches wichtig sein könnten
2.) Inhalt des Buches
3.) Informationen über den Autor und zum Buch
4.) Inhaltsangabe zum Buch
5.) Was will uns der Autor sagen?
6.) Fazit
1.) Infos zum Buch:
Produktart: Taschenbuch (Buch)
ISBN: 3-423-07800-6
Verlag/Hersteller: dtv
Herstellungsland: Deutschland
Auflage: 50. Auflage August 2003
Buchseiten: 172
Preis: 5.50€
2.) Inhalt des Buches:
Vorgeschicht(1925) 9
Reibekuchen (1929) 11
Schnee (1929) 15
Großvater (1930) 22 Freitagabend(1930) 26
Schulanfang (1931) 29
Schulweg (1933)
36
Die Schlaufe (1933) 43
Der Ball (1933) 50
Treppengespräch (1933) 54
Herr Schneider (1933) 57
Die Verhandlung (1933) 62
Im Kaufhaus (1933) 69
Der Lehrer (1934) 73
Die Reinemachefrau (1935)
79
Gründe (1936) 83
Im Schwimmbad (1938) 90
Das Fest (1938) 95
Begegnung (1938)
102
Der Pogrom (1938)
106
Der Tod (1938) 113
Lampen (1939)
119
Der Film (1940) 122
Bänke (1940) 128
Der Rabbi (1941)
133
Sterne (1941)
137
Salomon
140
Besuch (1941) 144
Fledderer (1941)
146
Das Bild (1942) 149
Im Keller (1942) 153
Ende (1942) 157
Anhang 160
Zeittafel 168
3.) Informationen über den Autor und zum Buch:
Dr. Hans Peter Richter wurde 1926 in Köln geboren. Er arbeitet vorwiegend wissenschaftlich. Daneben hat er zahlreiche Bücher für Erwachsene, Jugendliche und Kinder geschrieben und herausgegeben. Zweimal erhielt er für seine Arbeiten ein Stipendium an der Cité Internationale des Arts in Paris.
Hans Peter Richter starb im November 1993.
„Damals war es Friedrich“ wurde mit dem Mildred- Batchelder- Award der American Library Association für das beste in Amerika veröffentlichte Jugendbuch eines nichtamerikanischen Autors ausgezeichnet, dem Sebaldus- Jugendbuchpreis und dem Woodward- School- Book- Award . Das Buch stand außerdem in der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis. Das Buch wurde 1974 von Hans Peter Richter geschrieben. Das Buch gibt es in 14 Sprachen: Dänisch, Englisch, Französisch, Friesisch, Hebräisch, Italienisch, Japanisch, Katalanisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch
Spanisch (Kastilisch) und natürlich Deutsch.
4.) Inhaltsangabe zum Buch:
Inhaltlich geht es bei „Damals war es Friedrich“ um die Freundschaft zwischen
einem jüdischen und einem nicht-jüdischen Jungen und dabei besonders um die Probleme von Friedrich Schneider, dem jüdischen Jungen, die er beim Aufwachsen im Nationalsozialismus hat. Beide Jungen werden im Jahre 1925 geboren und wohnen mit ihren Eltern in einem Mehrfamilienhaus, das dem auch im Haus lebenden Hausbesitzer Herrn Resch gehört. In welcher Stadt das Haus steht, kann wegen fehlender Angaben im Buch nicht ermittelt werden, anscheinend handelt es sich also um eine „x -beliebige“ deutsche Stadt. Die Lebenssituation Friedrichs und des namentlich nicht erwähnten nicht-jüdischen Jungen ist deshalb bis auf die Tatsache sehr ähnlich, dass die jüdische Familie Schneider weitaus wohlhabender als die eher als mittellos beschriebenen Eltern des nicht-jüdischen Kindes sind, weil beide Jungen Einzelkinder sind und später in dieselbe Schulklasse kommen. Nachdem sie sich im Alter von vier Jahren kennen lernen, verbringen sie viel Zeit miteinander. Wegen ihrer unterschiedlichen Konfessionen und den politischen Realitäten im
Nationalsozialismus nehmen ihre Lebensläufe jedoch unterschiedliche Wege. Beispielsweise wird Friedrich schon mit vier Jahren im Jahre 1929 vom faschistischen Hausbesitzer Resch als „Judenbengel“ beschimpft und muss auch in der Folgezeit häufig Diskriminierungen über sich ergehen lassen. Zwar werden im Roman auch schöne Momente im Leben beider Jungen beschrieben, Beispielsweise wenn davon berichtet wird, wie sie eingeschult werden und danach mit ihren Eltern auf den Rummelplatz gehen oder wie Friedrich feierlich in die jüdische Gemeinde aufgenommen wird, jedoch überwiegen eher solche Momente, in denen die antisemitisch geprägte Lebenssituation, in der sich Familie Schneider befindet, dargestellt wird. Wegen des Nationalsozialismus erleben die Jungen das Zeitgeschehen auf verschiedene Weise: Im Gegensatz zum nicht-jüdischen Freund bemerkt Friedrich in einer bestimmten Situation recht schnell, dass er bei den „Pimpfen“ nicht gut aufgehoben ist, weiterhin muss er 1934 die Schule verlassen, sein Vater verliert seine Arbeit bei der Post, Familie Schneider wird die Wohnung gekündigt, Frau Schneider stirbt im Zusammenhang mit der Reichspogromnacht, im Jahre 1941 müssen Friedrich und sein Vater ihre Kleidung mit Judensternen versehen
und schließlich wird auch Herr Schneider von der Polizei verhaftet und abgeführt. Gleichzeitig geht es dem nicht-jüdischen Jungen und seinen Eltern immer besser, da der Vater nach sehr langer Zeit wegen seines Eintritts in die NSDAP wieder eine Arbeit bekommt und dadurch auch das Ansehen der Familie wieder steigt. Daneben wird in mehreren Episoden berichtet, wie die beiden Jungen zusammen große historische Ereignisse erleben, unter anderem den Judenboykott und die „Reichspogromnacht“ und aber auch kleinere Problemsituationen, bspw. als sie ins Kino gehen wollen oder nachdem sie im Schwimmbad waren. Zwischen den beiden Jungen werden im Verlaufe der Jahre also äußere Mauern aufgebaut, die schließlich im Jahre 1942 über Friedrich zusammenstürzen, als er bei einem alliierten Bombenangriff deshalb umkommt, weil der Hausbesitzer Resch ihm den sicheren Unterschlupf im Luftschutzkeller verwehrt, womit auch
der Roman endet.
5.) Was will uns der Autor sagen?
Wir erleben in diesem Buch, wie die Bevölkerung langsam gegen die Juden aufgehetzt wird. Die Juden werden verleumdet und schlecht gemacht. Selbst Richter und Lehrer, die diese Entwicklung zu stoppen versuchten, schafften es nur anfangs sich diesem Unrechtsdenken entgegenzusetzen. Schließlich wurde das Leben der Juden in der Öffentlichkeit immer mehr erschwert. Sie durften nicht einmal ins Kino, ins Schwimmbad und mussten sich sogar einen Stern an den Mantel heften und auf anderen Bänken sitzen. Zum Schluss wurden sie unter nichtigen Vorwänden ins KZ (Konzentrationslager) gebracht und ermordet.
Fazit:
Kaufen, kaufen, kaufen
So ich hoffe die Infos haben euch weitergeholfen und der ein paar von euch besorgen sch das Buch auch, also viel Spaß beim lesen und natürlich auch beim bewerten.
kusnojo
es war wieder Zeit für einen neuen Bericht, und da ich viel lese wird mein Bericht über ein weiteres Buch handeln. Vor ca. 1 1/2 Jahren habe ich das Buch „Damals war es Friedrich“ gelesen, was ich persönlich sehr gut fand, es handelt um einen Juden namens Friedrich, der durch die Zeit der Judenvernichtung immer mehr zugrunde geht.
Inhaltsverzeichnis:
1.) Einige Infos, die beim Kauf des Buches wichtig sein könnten
2.) Inhalt des Buches
3.) Informationen über den Autor und zum Buch
4.) Inhaltsangabe zum Buch
5.) Was will uns der Autor sagen?
6.) Fazit
1.) Infos zum Buch:
Produktart: Taschenbuch (Buch)
ISBN: 3-423-07800-6
Verlag/Hersteller: dtv
Herstellungsland: Deutschland
Auflage: 50. Auflage August 2003
Buchseiten: 172
Preis: 5.50€
2.) Inhalt des Buches:
Vorgeschicht(1925) 9
Reibekuchen (1929) 11
Schnee (1929) 15
Großvater (1930) 22 Freitagabend(1930) 26
Schulanfang (1931) 29
Schulweg (1933)
36
Die Schlaufe (1933) 43
Der Ball (1933) 50
Treppengespräch (1933) 54
Herr Schneider (1933) 57
Die Verhandlung (1933) 62
Im Kaufhaus (1933) 69
Der Lehrer (1934) 73
Die Reinemachefrau (1935)
79
Gründe (1936) 83
Im Schwimmbad (1938) 90
Das Fest (1938) 95
Begegnung (1938)
102
Der Pogrom (1938)
106
Der Tod (1938) 113
Lampen (1939)
119
Der Film (1940) 122
Bänke (1940) 128
Der Rabbi (1941)
133
Sterne (1941)
137
Salomon
140
Besuch (1941) 144
Fledderer (1941)
146
Das Bild (1942) 149
Im Keller (1942) 153
Ende (1942) 157
Anhang 160
Zeittafel 168
3.) Informationen über den Autor und zum Buch:
Dr. Hans Peter Richter wurde 1926 in Köln geboren. Er arbeitet vorwiegend wissenschaftlich. Daneben hat er zahlreiche Bücher für Erwachsene, Jugendliche und Kinder geschrieben und herausgegeben. Zweimal erhielt er für seine Arbeiten ein Stipendium an der Cité Internationale des Arts in Paris.
Hans Peter Richter starb im November 1993.
„Damals war es Friedrich“ wurde mit dem Mildred- Batchelder- Award der American Library Association für das beste in Amerika veröffentlichte Jugendbuch eines nichtamerikanischen Autors ausgezeichnet, dem Sebaldus- Jugendbuchpreis und dem Woodward- School- Book- Award . Das Buch stand außerdem in der Auswahlliste zum Deutschen Jugendliteraturpreis. Das Buch wurde 1974 von Hans Peter Richter geschrieben. Das Buch gibt es in 14 Sprachen: Dänisch, Englisch, Französisch, Friesisch, Hebräisch, Italienisch, Japanisch, Katalanisch, Niederländisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch
Spanisch (Kastilisch) und natürlich Deutsch.
4.) Inhaltsangabe zum Buch:
Inhaltlich geht es bei „Damals war es Friedrich“ um die Freundschaft zwischen
einem jüdischen und einem nicht-jüdischen Jungen und dabei besonders um die Probleme von Friedrich Schneider, dem jüdischen Jungen, die er beim Aufwachsen im Nationalsozialismus hat. Beide Jungen werden im Jahre 1925 geboren und wohnen mit ihren Eltern in einem Mehrfamilienhaus, das dem auch im Haus lebenden Hausbesitzer Herrn Resch gehört. In welcher Stadt das Haus steht, kann wegen fehlender Angaben im Buch nicht ermittelt werden, anscheinend handelt es sich also um eine „x -beliebige“ deutsche Stadt. Die Lebenssituation Friedrichs und des namentlich nicht erwähnten nicht-jüdischen Jungen ist deshalb bis auf die Tatsache sehr ähnlich, dass die jüdische Familie Schneider weitaus wohlhabender als die eher als mittellos beschriebenen Eltern des nicht-jüdischen Kindes sind, weil beide Jungen Einzelkinder sind und später in dieselbe Schulklasse kommen. Nachdem sie sich im Alter von vier Jahren kennen lernen, verbringen sie viel Zeit miteinander. Wegen ihrer unterschiedlichen Konfessionen und den politischen Realitäten im
Nationalsozialismus nehmen ihre Lebensläufe jedoch unterschiedliche Wege. Beispielsweise wird Friedrich schon mit vier Jahren im Jahre 1929 vom faschistischen Hausbesitzer Resch als „Judenbengel“ beschimpft und muss auch in der Folgezeit häufig Diskriminierungen über sich ergehen lassen. Zwar werden im Roman auch schöne Momente im Leben beider Jungen beschrieben, Beispielsweise wenn davon berichtet wird, wie sie eingeschult werden und danach mit ihren Eltern auf den Rummelplatz gehen oder wie Friedrich feierlich in die jüdische Gemeinde aufgenommen wird, jedoch überwiegen eher solche Momente, in denen die antisemitisch geprägte Lebenssituation, in der sich Familie Schneider befindet, dargestellt wird. Wegen des Nationalsozialismus erleben die Jungen das Zeitgeschehen auf verschiedene Weise: Im Gegensatz zum nicht-jüdischen Freund bemerkt Friedrich in einer bestimmten Situation recht schnell, dass er bei den „Pimpfen“ nicht gut aufgehoben ist, weiterhin muss er 1934 die Schule verlassen, sein Vater verliert seine Arbeit bei der Post, Familie Schneider wird die Wohnung gekündigt, Frau Schneider stirbt im Zusammenhang mit der Reichspogromnacht, im Jahre 1941 müssen Friedrich und sein Vater ihre Kleidung mit Judensternen versehen
und schließlich wird auch Herr Schneider von der Polizei verhaftet und abgeführt. Gleichzeitig geht es dem nicht-jüdischen Jungen und seinen Eltern immer besser, da der Vater nach sehr langer Zeit wegen seines Eintritts in die NSDAP wieder eine Arbeit bekommt und dadurch auch das Ansehen der Familie wieder steigt. Daneben wird in mehreren Episoden berichtet, wie die beiden Jungen zusammen große historische Ereignisse erleben, unter anderem den Judenboykott und die „Reichspogromnacht“ und aber auch kleinere Problemsituationen, bspw. als sie ins Kino gehen wollen oder nachdem sie im Schwimmbad waren. Zwischen den beiden Jungen werden im Verlaufe der Jahre also äußere Mauern aufgebaut, die schließlich im Jahre 1942 über Friedrich zusammenstürzen, als er bei einem alliierten Bombenangriff deshalb umkommt, weil der Hausbesitzer Resch ihm den sicheren Unterschlupf im Luftschutzkeller verwehrt, womit auch
der Roman endet.
5.) Was will uns der Autor sagen?
Wir erleben in diesem Buch, wie die Bevölkerung langsam gegen die Juden aufgehetzt wird. Die Juden werden verleumdet und schlecht gemacht. Selbst Richter und Lehrer, die diese Entwicklung zu stoppen versuchten, schafften es nur anfangs sich diesem Unrechtsdenken entgegenzusetzen. Schließlich wurde das Leben der Juden in der Öffentlichkeit immer mehr erschwert. Sie durften nicht einmal ins Kino, ins Schwimmbad und mussten sich sogar einen Stern an den Mantel heften und auf anderen Bänken sitzen. Zum Schluss wurden sie unter nichtigen Vorwänden ins KZ (Konzentrationslager) gebracht und ermordet.
Fazit:
Kaufen, kaufen, kaufen
So ich hoffe die Infos haben euch weitergeholfen und der ein paar von euch besorgen sch das Buch auch, also viel Spaß beim lesen und natürlich auch beim bewerten.
kusnojo
32 Bewertungen, 4 Kommentare
-
02.07.2007, 22:16 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichDer Bericht an sich ist schon gut, aber die eigene Meinung kommt etwas abhanden. ->hilfreich Gruß, Karin
-
12.03.2007, 15:34 Uhr von TexanGal2000
Bewertung: sehr hilfreichsh lg :)
-
14.08.2005, 15:43 Uhr von anonym
Bewertung: sehr hilfreichdas war auch meine schullektüre. fand sie ganz in ordnung.
-
10.08.2005, 23:04 Uhr von dieanke
Bewertung: sehr hilfreichSinn hat es, das Inhaltsverzeichnis abzuschreiben, wenn du den Inhalt eh wiedergibst? Platz füllen???
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