Hasbro Risiko Deluxe Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Summe aller Bewertungen
- Präsentation:
- Spaßfaktor:
- Spielanleitung:
- Wird langweilig:
Erfahrungsbericht von sunnyburst
EROBERE DIE WELT ;-)
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Oh weia, ich erinnere mich immer gern daran, wie ich bei diesem Spiel einmal fluchend die Runde verlassen habe, da Grönland nun doch von meinem Vater erobert wurde... dieses Spiel ist sicherlich nicht so bekannt wie Monopoly oder Mau-Mau, also werde ich Euch kurz die Spielregeln etwas näher bringen, damit Ihr einen Eindruck davon habt, worum es hier überhaupt geht. Eigentlich ist es ja ganz einfach. Zunächst einmal hat man ein Brett, vor sich liegen, auf dem eine Weltkarte gezeichnet ist. Die einzelnen Kontinente wurden mit verschiedenen Farben hinterlegt, da das Besitzen dieser später auch eine ziemlich wichtige Rolle spielt. Nun, zu jedem Land gibt es nun eine Karte, auf der die Bezeichnung des Landes zu finden ist, also lediglich der Name, und die Umrisse des Landes. Nun kann es losgehen, also zu zweit macht das Spiel ehrlich gesagt keinen großen Spaß, ich denke 3 oder 4 Personen sollten es mindestens schon sein, damit so eine richtig schöne Schlacht entsteht... Die Karten werden nun nacheinander ausgeben, so dass das Zufallsprinzip entscheidet, wer von Anfang an welche Staaten bekommt.
Ziel ist es hier, am Ende die ganze Welt zu besitzen, aber so weit sind wir noch nicht. Noch ist es dann auch bei uns immer so, dass jedem einzelne Länder gehören, die er zunächst erst mal mit einer Armee (einem kleinen Holzstück in der Farbe, die man sich ausgesucht hat) bestückt. Ich habe immer die Farbe Blau, keine Ahnung, ist eben so *lach*. Nagut, nun ist das Feld voll mit den 3 verschiedenen Farben (bei uns waren es drei, da wir ja auch zu dritt gespielt haben). Nun erhält jeder 5 Armeen, die er möglichst geschickt in die einzelnen Länder zu stellen hat, und 3 Würfel. Diese sind im Spiel mit enthalten. Wir haben es nach einiger Zeit allerdings so gemacht, dass jeder der Würfel hatte, also dass man sie nicht mehr weitergeben muss. Irgendjemand hält diese dann fest, das kann auf die Dauer nicht gut gehen *lach*. Okay, nun wird zunächst gewürfelt, wer die niedrigste Zahl hat, muss zuerst seine Armeen in eigene Länder auf der Karte verteilen. Gut ist es immer, wenn man als letzter setzen darf, da man ja so sofort sehen kann, wo die anderen Mitspieler ihre Armeen platziert haben. So kann man genau sehen, von welcher Seite \"Gefahr\" droht, und wo man eventuell noch verteidigen muss.
Nun kann es losgehen, wer zuerst seine Armeen ins Feld gesetzt hat, darf auch als erster anfangen, und eventuell jemand anderen angreifen. Hierbei ist zu beachten, dass man nur dann angreifen darf, wenn man mehr als eine Armee im Land stehen hat. Gehen wir mal davon aus, ich greife mit 5 Angreifer-Armeen ein Land an, welches ebenfalls 3 Armeen beinhaltet. Wenn ich mehr als 3 Armeen zum Angriff habe, so darf ich mit allen 3 Würfeln spielen. Habe ich nur 3 darf ich mit 2 Würfeln spielen, und bei 2 Armeen eben nur mit einem Würfel. Der Verteidiger darf immer mit so vielen Würfeln spielen, wie er auch Armeen hat, allerdings mit maximal 3 Würfeln. Nun würfeln Verteidiger und Angreifer gleichzeitig. Beachten müsst Ihr, dass der Wurf des Verteidigers immer mehr zählt, würfelt der Verteidiger eine 6, und der Angreifer auch, so muss der Angreifer eine Armee aus seinem Land nehmen, somit geht dieser Punkt an den Verteidiger. Eigentlich ist’s ganz einfach, aber es ist hier in Worten etwas schwer auszudrücken, Fakt ist, dass so ein Spiel entsteht, und wie der Zufall so will, hat irgendwann jeder einen Kontinent erobert.
Wenn man einen Kontinent komplett besitzt, so darf man sich zu den 5 Start-Armeen, die man vor jeder neuen Runde erhält, zusätzlich noch zwischen 2 und 7 Armeen aus der \"Kiste\" nehmen, dies ist allerdings immer von dem jeweiligen Land abhängig. Da Asien größer ist, und da es hier auch sehr schwer ist das ganze Land zu besitzen, so bekommt man hier bis zu 7 Armeen. So entsteht dann das Spiel, welches manchmal überhaupt gar kein Ende nehmen kann. Ein Spieler fühlt sich in Sicherheit, füllt die Grenzen zu den anderen Ländern mit Armeen, und schon kommt der Angreifer, hat etwas mehr Glück beim Würfeln, und schon sind die Grenzen wieder gefallen, und verschieben sich zu Gunsten des anderen Spielers. So kann dies schon wirklich sehr oft wechseln, während des Spieles, und wenn man dann nach 3 Stunden immer noch keinen Weltherrscher ermittelt hat, wird es auch nach einer Zeit langweilig, und man gibt schon von Anfang an nach, und greift in einem hoffnungslosen Fall einfach an, nur, um das Spiel \"zu retten\", damit es nicht zu langweilig wird. Dies ist bei uns auch schon einige Male vorgekommen, am Ende haben wir uns dann auf Unentschieden geeinigt. Es ist aber eigentlich ein ganz harmloses Spiel, meiner Meinung nach sollte man es allerdings nicht zu oft spielen, da es nach einiger Zeit nun wirklich nicht mehr sonderlich interessant ist.
Das Spiel ist meiner Meinung nach optisch recht gut gelungen, auch das Spielfeld ist schön übersichtlich. Die Farben sind klar erkennbar, und auch gut zu unterscheiden. Schwierig ist das Spiel nun wirklich nicht, also man hat es eigentlich relativ schnell verstanden, lediglich sollte man die Spielanleitung auch aufmerksam lesen, aber nach einigen Minuten dürfte der Sinn dieses Spiels erfasst worden sein ;-). Die Anleitung ist meiner Meinung nach verständlich aufgebaut, vielleicht ist die Schrift ein bisschen zu klein, aber dies ist auch nicht weiter tragisch. Dass das Spiel auch Aggressionen erregen kann, habe ich noch nicht erwähnt, aber dies kann wohl vorkommen, vor Allem, wenn man noch klein ist, und noch den Gedanken \"ICH WILL GEWINNEN\" verfolgt...
Und wenn man dann kurz vor der entgültigen Machtübernahme steht, und der liebe Papa dann versucht Südafrika zu erobern, da bricht einem doch der letzte Schweiß aus Ebenfalls scheint meine Mutter das Spiel nicht recht verstanden zu haben, sie mauert sich in Australien zu, sorgt dafür dass sie sämtliche Armeen im ganzen Spiel verliert, bis auf die in Australien, und überrollt dann gegen Ende des Spiels das ganze Feld, und nimmt den Gesamtsieg mit nach Hause... also wie Ihr seht, bei uns wird es auf jeden Fall nicht langweilig, aber vielleicht bleibt das Spiel nun doch besser noch etwas in der Schublade, wenn\'s zu oft ans Tageslicht kommt, wird’s, wie vorhin schon gesagt, sehr schnell langweilig, und das wäre wirklich sehr schade.
© M.M. im August 2002
Ziel ist es hier, am Ende die ganze Welt zu besitzen, aber so weit sind wir noch nicht. Noch ist es dann auch bei uns immer so, dass jedem einzelne Länder gehören, die er zunächst erst mal mit einer Armee (einem kleinen Holzstück in der Farbe, die man sich ausgesucht hat) bestückt. Ich habe immer die Farbe Blau, keine Ahnung, ist eben so *lach*. Nagut, nun ist das Feld voll mit den 3 verschiedenen Farben (bei uns waren es drei, da wir ja auch zu dritt gespielt haben). Nun erhält jeder 5 Armeen, die er möglichst geschickt in die einzelnen Länder zu stellen hat, und 3 Würfel. Diese sind im Spiel mit enthalten. Wir haben es nach einiger Zeit allerdings so gemacht, dass jeder der Würfel hatte, also dass man sie nicht mehr weitergeben muss. Irgendjemand hält diese dann fest, das kann auf die Dauer nicht gut gehen *lach*. Okay, nun wird zunächst gewürfelt, wer die niedrigste Zahl hat, muss zuerst seine Armeen in eigene Länder auf der Karte verteilen. Gut ist es immer, wenn man als letzter setzen darf, da man ja so sofort sehen kann, wo die anderen Mitspieler ihre Armeen platziert haben. So kann man genau sehen, von welcher Seite \"Gefahr\" droht, und wo man eventuell noch verteidigen muss.
Nun kann es losgehen, wer zuerst seine Armeen ins Feld gesetzt hat, darf auch als erster anfangen, und eventuell jemand anderen angreifen. Hierbei ist zu beachten, dass man nur dann angreifen darf, wenn man mehr als eine Armee im Land stehen hat. Gehen wir mal davon aus, ich greife mit 5 Angreifer-Armeen ein Land an, welches ebenfalls 3 Armeen beinhaltet. Wenn ich mehr als 3 Armeen zum Angriff habe, so darf ich mit allen 3 Würfeln spielen. Habe ich nur 3 darf ich mit 2 Würfeln spielen, und bei 2 Armeen eben nur mit einem Würfel. Der Verteidiger darf immer mit so vielen Würfeln spielen, wie er auch Armeen hat, allerdings mit maximal 3 Würfeln. Nun würfeln Verteidiger und Angreifer gleichzeitig. Beachten müsst Ihr, dass der Wurf des Verteidigers immer mehr zählt, würfelt der Verteidiger eine 6, und der Angreifer auch, so muss der Angreifer eine Armee aus seinem Land nehmen, somit geht dieser Punkt an den Verteidiger. Eigentlich ist’s ganz einfach, aber es ist hier in Worten etwas schwer auszudrücken, Fakt ist, dass so ein Spiel entsteht, und wie der Zufall so will, hat irgendwann jeder einen Kontinent erobert.
Wenn man einen Kontinent komplett besitzt, so darf man sich zu den 5 Start-Armeen, die man vor jeder neuen Runde erhält, zusätzlich noch zwischen 2 und 7 Armeen aus der \"Kiste\" nehmen, dies ist allerdings immer von dem jeweiligen Land abhängig. Da Asien größer ist, und da es hier auch sehr schwer ist das ganze Land zu besitzen, so bekommt man hier bis zu 7 Armeen. So entsteht dann das Spiel, welches manchmal überhaupt gar kein Ende nehmen kann. Ein Spieler fühlt sich in Sicherheit, füllt die Grenzen zu den anderen Ländern mit Armeen, und schon kommt der Angreifer, hat etwas mehr Glück beim Würfeln, und schon sind die Grenzen wieder gefallen, und verschieben sich zu Gunsten des anderen Spielers. So kann dies schon wirklich sehr oft wechseln, während des Spieles, und wenn man dann nach 3 Stunden immer noch keinen Weltherrscher ermittelt hat, wird es auch nach einer Zeit langweilig, und man gibt schon von Anfang an nach, und greift in einem hoffnungslosen Fall einfach an, nur, um das Spiel \"zu retten\", damit es nicht zu langweilig wird. Dies ist bei uns auch schon einige Male vorgekommen, am Ende haben wir uns dann auf Unentschieden geeinigt. Es ist aber eigentlich ein ganz harmloses Spiel, meiner Meinung nach sollte man es allerdings nicht zu oft spielen, da es nach einiger Zeit nun wirklich nicht mehr sonderlich interessant ist.
Das Spiel ist meiner Meinung nach optisch recht gut gelungen, auch das Spielfeld ist schön übersichtlich. Die Farben sind klar erkennbar, und auch gut zu unterscheiden. Schwierig ist das Spiel nun wirklich nicht, also man hat es eigentlich relativ schnell verstanden, lediglich sollte man die Spielanleitung auch aufmerksam lesen, aber nach einigen Minuten dürfte der Sinn dieses Spiels erfasst worden sein ;-). Die Anleitung ist meiner Meinung nach verständlich aufgebaut, vielleicht ist die Schrift ein bisschen zu klein, aber dies ist auch nicht weiter tragisch. Dass das Spiel auch Aggressionen erregen kann, habe ich noch nicht erwähnt, aber dies kann wohl vorkommen, vor Allem, wenn man noch klein ist, und noch den Gedanken \"ICH WILL GEWINNEN\" verfolgt...
Und wenn man dann kurz vor der entgültigen Machtübernahme steht, und der liebe Papa dann versucht Südafrika zu erobern, da bricht einem doch der letzte Schweiß aus Ebenfalls scheint meine Mutter das Spiel nicht recht verstanden zu haben, sie mauert sich in Australien zu, sorgt dafür dass sie sämtliche Armeen im ganzen Spiel verliert, bis auf die in Australien, und überrollt dann gegen Ende des Spiels das ganze Feld, und nimmt den Gesamtsieg mit nach Hause... also wie Ihr seht, bei uns wird es auf jeden Fall nicht langweilig, aber vielleicht bleibt das Spiel nun doch besser noch etwas in der Schublade, wenn\'s zu oft ans Tageslicht kommt, wird’s, wie vorhin schon gesagt, sehr schnell langweilig, und das wäre wirklich sehr schade.
© M.M. im August 2002
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