Robin Hood - Legend of Sherwood (PC Strategiespiel) Testbericht

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ab 8,08
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Erfahrungsbericht von Ghostface

Der Rächer der Witwen und Waisen kämpft am PC für Gerechtigkeit

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

Geschichte:

England: König Richard ist im heiligen Krieg, begleitet von seinen besten Kriegern u.a. von Robin Hood. In der Heimat geht die Seuche um. Die Seuche nennt sich Sheriff von Notingham und Prinz John. König Richard wurde gefangengenommen und nun muss Prinz John Lösegeld zahlen um König Richard zu befreien. Nur der denkt überhaupt nicht daran, dass Lösegeld zu zahlen. Er wäre ja auch doof, wenn er die Steuern, die er gerade drastisch erhöht hat als Lösegeld zu benutzen.
Die Untertanen leiden sehr unter den hohen Steuern. Prinz John wird sich selbst zum König machen, wenn nicht jemand das Lösegeld aufbringt. Und es hat sich sogar schon einer gefunden. Robin Hood, will das Lösegeld zusammenbringen um König Richard zu befreien und Prinz John und dem Sheriff von Notingham ihre gerechten Strafen zuführen.



Spiel:

Am Anfang sind sie (Robin Hood) ganz auf sich alleine gestellt. Nacheinander müssen sie ihre Verbündeten befreien, die meistens vom Sheriff gefangen genommen worden sind. Die Bande (Robin, Stuteley, Will, Lady Marian, Little John und Bruder Tack darf natürlich auch nicht fehlen.) die im Sherwood Forest wohnt sorgt in der Umgebung für Aufsehen.

Da währe Robin, der Titelheld, er kann gut klettern, Wachen bewusstlos schlagen und perfekt mit dem Bogen umgehen. Robin muss sehr oft Verbündete befreien, z.B. seinen Neffen Will Scarlet, der vom Sheriff gefangen genommen wurde. Oft kann nur Robin Verbündete befreien, daher ist es empfehleswert Robin immer an Bord zu haben. Im offenen Kampf ist Robin nicht so gut, wenn man aber weiß wie man mit den Gegnern im Kampf umgehen muss, dann ist Robin sogar der zweitbeste Kämpfer im Team.

Dann kommt Stuteley, der sich gerne als Bettler verkleidet um sich nach Lösungswegen umzusehen. Außerdem beherrscht er das Knacken von Schlößern, kann Gegner fesseln, und für mich die beste Waffe im Spiel ist sein Netz. Er wirft sein Netz auf Gegner, die unter dem Netz begraben werden und somit ausgeschalten sind, sehr effektiv da man wenn viele Gegner gerade da sind sie auf einmal erwischen kann.

Will Scarlet ist der Neffe Robins, er ist der wohl radikalste Kämpfer in Robins Team. Er kann lautlos töten, den anderen im Team Schutz beim offenen Kampf geben und mit seiner Steinschleuder Gegner bewusstlos schießen.

Lady Marian, Robins große Liebe kann sehr gut mit dem Bogen umgehen, Heilkräuter sammeln und Verbündete damit heilen, außerdem kann sie Gegner im Umkreis (der nicht sehr klein ist) abhören.

Little John ist der beste Kämpfer im Team. Er kann mit seinem Stab ganze Gegnerhorden bewusstlos schlagen, außerdem beherrscht er den K.O-Schlag. Die reglosen Körper kann er wegschleppen damit keine Wachen die bewusstlosen oder toten Körper entdecken und Wache schlagen.

Zu guter letzt ist Bruder Tack noch da. Er ist das nutzloseste Mitglied im Team. Er kann zwar Gegner betrunken machen, außerdem liefert er Nahrung aber als Kämpfer ist er total unbrauchbar.

Das bewusstlos Schlagen eines Gegners ist sehr sinnvoll, da die Untertanen von König Richard nicht viel Tote sehen wollen. Umso weniger Tote umso mehr Leute schließen sich Robin und seinem Team an. Es gibt davon drei verschiedene Typen:
Den Bauern, den Hünen und den Soldaten. Die Fähigkeiten der drei Typen finden sie wieder in den Hauptcharakteren. Daher sind sie in den einzelnen Missionen nicht sehr effektiv, da sie doch nicht so stark sind wie die Charaktere.

Da Robin und sein Team ja keine richtige Bleibe haben und nicht wie in Commandos 2 von Mission zu Mission ziehen, haben sie sich im Sherwood Forest ein Lager errichtet. In diesem Lager kann man also produzieren was die Hauptcharaktere in den Missionen brauchen:
Pfeile, Steine (Steinschleuder), Netze, Geldsäcke, Kräuter, Äpfel uws. Die können die Leute erledigen die sich Robins Bande anschließen.



Missionen:

Es gibt eigentlich zwei Arten von den fast 40 Missionen: Da wäre einmal die Missionen in der man bestimmte Ziele wie z.B. Elimierung von einer bestimmten Person, oder einen Verbündeten retten. In diesen Missionen gibt es ein Hauptziel, wenn man nun Dorfbewohner anspricht bekommt man noch kleine Missionsziele dazu, wie Essen bringen, oder den getöteten Sohn zur Mutter bringen damit sie in begraben kann. Und die andere Missionsart ist der Hinterhalt: Robin braucht ja Geld um das Lösegeld von König Richard zusammenzubringen. Da regelmäßig Steuereintreiber durch den Sherwood Forest hindurch müssen, ist wohl offensichtlich das ein Hinterhalt von Robins Mannen geplant ist. So ein Hinterhalt kommt durchschnittlich fast jede zweite Mission dran.
Die Missionsstädte sind nur fünf, daher kommt sehr schnell Routine da man weiß wie man am besten in die Kammer muss, wo sich Prinz John mit seinen Mannen trifft, oder eben andere diverse Missionsziele.

Schwierigkeitsgrad

Wem Commandos 2 gefallen hat aber zu schwer war, der hat den richtigen Schwierigkeitsgrad gefunden. Man kann zwischen drei verschiedenen wählen. Aber leicht ist es allerdings überhaupt nicht. Wer Commandos 2 durchgespielt hat der wird im Schwierigkeitsgrad Leicht nicht mehr als Langweile empfinden.

Kampf:

Der Kampf ist in Robin Hood was ganz besonderes. Ziel ist es ja so wenig Soldaten wie möglich zu töten, damit sich möglichst viele Leute Robins Bande anschließen.
Da dies nun mal nicht immer möglich ist, gibt es im offenen Kampf ein sehr schönes Rezept Gegner auch mal mehrere gleichzeitig schnell erledigen kann. Einfach auf den Charakter klicken der gerade kämpft und die Richtung mit der Maus angeben. Wenn man jetzt gerae z.B. von 5 Wachen umgeben ist, kann man mit der Maus einen Kreis machen, und schon dreht sich der gewählte Charakter sich um einmal um die eigene Achse und erwischt so gleich alle Wachen die um ihn rumstehen.

Aber Vorsicht:

Auch eigene Leute könne so verletzt werden, die könen aber im Lager wieder geheilt werden, oder wenn der Bauer da ist oder Lady Marian auch sofort geheilt werden.


Grafik:

Da es sich um die Desperados-Engine handelt, konnte man ja wahrhaftig nicht Luftsprünge erwarten, da ja diese Engine schon paar Jahre auf dem Bugel hat. Trotzdem ist alles sehr schön detailliert, die Personen im Spiel sind sehr schön gelungen. Drehen lasst das Spielfeld sich nicht. Leider. Da geht leider die Übersichtlichkeit etwas flöten. Das Spielfeld lasst sich in zwei Stufen zoomen. Die zweite ist aber nicht empfehlenswert da das Spielfeld und die Charakter mehr mit undetaliert sind (Hab so eine Zoomfunktion bereits in Die Siedler 2 benutzt und die war besser trotz des hohen Alters.). Aber ansonsten gibt es nichts zu mekern.

Sound:

Der Sound im Spiel ist der Hammer. In keinem Spiel das derzeit auf dem Markt ist, ist der Sound so gut wie in Robin Hood.
Beispiel Lager:
Wenn man an den Bach hinzoomt hört man eindeutig das Plätschern des Wassers, beim Bienenstock das Surren der Bienen und am Lagerfeuer das Bruzeln des Schweins.

Fazit:

Ein Hit ist Robin Hood - Die Legende von Sherwood nicht geworden, aber es ist ein gutes Spiel das man sich dank des kleinen Preise von 25 € ruhigen Gewissens kaufen kann.

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