RollerCoaster Tycoon 2 (Management PC Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von nicostumpf
Gute Fortsetzung mit einigen Macken...
Pro:
viele neue Attraktionen & Parks
Kontra:
veraltete Grafik, eher ein Add-on daher Preis zu hoch!
Empfehlung:
Ja
Inhaltsverzeichnis:
- Systemvoraussetzungen
- Installation
- Neuerungen
- Bedienung
- Grafik und Sound
- Attraktionen
- Fazit
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Systemvoraussetzungen:
Die minimalen Systemvoraussetzungen, um dieses Spiel flüssig spielen zu können sind:
- Windows 98/ME/2000 oder XP
- Pentium II 300 MHz
- 64 MB RAM Arbeitsspeicher
- 120 MB freier Festplattenspeicher
- CD-Romlaufwerk 16-fach
- Windows 98/ME/2000/XP kompatible Grafik- (4MB) und Soundkarte
- DirectX 8.1 oder höher
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Installation:
Nach dem einlegen erscheint automatisch ein Menü, in dem man auf „installieren“ klickt. Anschließend wählt man das Verzeichnis seiner Festplatte, in das man die Spieldateien kopieren will aus und der Computer erledigt den Rest.
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Neuerungen:
Da mich auch schon der erste Teil der Aufbausimulation „RollerCoaster Tycoon“ (RCT) fasziniert hat, kaufte ich mir den zweiten Teil sofort als er raus kam.
Vom Spielprinzip her hat sich im Gegensatz zum ersten Teil überhaupt nichts verändert. Man baut wie gewohnt einen kleiner oder großen Freizeitpark auf und versucht mit Hilfe von tollen Attraktionen und Werbung möglichst viele Besucher anzulocken.
Grundlegend geändert hat sich jedoch die Auswahl und Masse an Szenarien. Es gibt 20 neue Szenarien, die man, im Gegensatz zu RCT direkt von Anfang an auswählen kann und die in verschiedene Kategorien („Anfängerparks“, „Fortgeschrittenenparks“, „Expertenparks“, „Echte Parks“ und „Andere Parks“) eingeteilt sind. Somit können auch Profis, die RCT schon Hunderte von Stunden gespielt haben einsteigen, ohne sich zu langweilen.
Ausserdem haben sich noch die Anzahl der Attraktionen und Stände vergrößert. Hinzu kommen noch einige nette Kleinigkeiten, wie „Warteschlangen-TV“. Mehr dazu unter „Attraktionen“.
Ausserdem kann man nicht mehr einen Eintrittspreis für den Parkeingang und die Attraktionen bekommen. In jedem Szenario wurde voreingestellt, ob man Parkeintritt oder Attraktioneneintritt nehmen kann. Dabei erweist es sich als sinnvoller, Eintritt für Attraktionen zu nehmen, da man die Preise einer beliebten Achterbahn schon mal auf 12 – 15 € einstellen kann, ohne dass einem die Besucher davonlaufen. Somit verdient man sich viel leichter viel Geld, als mit Parkeintritt, obwohl man diesen auf 50 € setzten kann. Da die Besucher diesen aber nur einmalig zahlen, bringt dies nicht so viel Ertrag.
In Sachen Grafik sind die Producer anscheinend in der Steinzeit geblieben. Wenn man vor 4 Jahren die Grafik des Vorgängers noch mit gut oder sogar sehr gut bewertete, heißt das noch lange nicht, dass dies heute auch noch so ist. Mehr dazu unter „Grafik und Sound“.
Hinzugefügt wurden ausserdem noch einige nützliche Tools, wie der Szenario-Editor und der Achterbahndesigner. Bei ersterem kann man mit unbegrenzten Geldmitteln ein eigenes Szenario und bei letzterem (wie der Name schon sagt) mit unbegrenzten Geldmitteln eigen Achterbahnen entwerfen.
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Bedienung:
Die Bedienung erfolgt, wie auch im ersten Teil per Maus. Durch einfaches anklicken der (vielen) Buttons in der Navigationsleiste am oberen Bildschirmrand, öffnet man neue Menüs, in denen man anwählen kann, welche Attraktion man bauen will oder das Gelände verändern kann. Anfänger werden sich Anfangs noch relativ schwer damit tun, da man nur kleine Bildchen sieht und eine Beschreibung für die Buttons vorhanden ist. Nach einiger Zeit sollte das aber sehr gut funktionieren ;-)
Die Tastatur wird kaum benötigt. Allerdings ist es sinnvoll, bestimmte Hotkeys zu benutzen, um zum Beispiel mehrere Fenster auf einmal schließen zu können, da es sehr Nerven- und Zeitraubend ist, jedes einzelne Fenster mit der Maus zu schließen.
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Grafik und Sound:
In Sachen Grafik hätte ich von RCT 2 schon viel mehr erwartet, wo wir doch im Zeitalter von Grafikhämmern wie UT 2003 oder Mafia nicht genug von realistisch und gut aussehender Grafik bekommen können. Gut, ich erwarte von einem Aufbauspiel keine göttliche und die Grafikkarte voll ausreizende Grafik, und man sollte auch nicht zu viele grafische Details ins Spiel bringen, sodass man nichts mehr erkennen kann, jedoch finde ich, dass es nicht sein kann, dass zwei Spiele, deren Erscheinungstermin fast 4 Jahre auseinander liegt, sich in Sachen Grafik überhaupt nicht unterscheiden, zumal sich dieses Element der Spiele in den letzten Jahren doch grundlegend geändert hat.
Das einzige, was sich noch ein bisschen geändert hat, sind die Landschaftstexturen, die (für ein Aufbauspiel) auf den neuesten Stand gebracht wurden.
Der Sound des Spiels gefällt mir sehr gut. Die Geräusche wurden an den richtigen Stellen eingesetzt und man hat wirklich das Gefühl, in einem Freizeitpark zu sein. So hört man in der Nähe einer Achterbahn, den Lärm des fahrenden Zuges, das Gekreische der Leute im Zug und die Jubelschreie, wenn ihnen die Bahn gefällt.
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Attraktionen:
Hinzugefügt wurden eine Vielzahl neuer Achterbahnen, Fressbuden und Extras, wie Warteschlangen-TV.
Insgesamt gibt es in RCT 2 25 neue Achterbahntypen, von denen es jeweils noch mal ca. drei modifizierte Bahnen, die dann rückwärts fahren usw., gibt. Man wird also selten, oder besser gesagt nie, zwei Bahnen, die sich in ihrer Art sehr ähneln in einem Park bauen.
Die Baufunktion der Achterbahnen ist gleich der im ersten Teil. Entweder, man wählt eine der vorgegebenen Bahnen und baut sie als Ganzes auf, oder man versucht sich mit dem meiner Meinung nach etwas umständlichen Tool zum bauen der Bahnen. Man kann dort Meter für Meter beliebige Stücke auswählen und zu einem ganzen zusammenfügen.
Das wichtigste in einem funktionierenden Freizeitpark sind natürlich die Fressbuden. In RCT 2 kamen noch einmal ca. 30 hingegen Teil 1 hinzu. So baut man nicht nur einen einfachen Getränkestand, sondern kann auswählen zwischen Kaffeeladen, Limonadenstand oder zum Beispiel Kakaostand. Dies bringt mehr Abwechslung in die Versorgung der Besucher.
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Fazit:
Ich empfehle RCT 2 mindestens genauso sehr, wie ich RCT empfohlen hätte, auch wenn mich die etwas sehr veraltete Grafik am Anfang doch ziemlich gestört hat. Durch lang anhaltenden Spielspass, erstklassigen Sound und viele neue Attraktionen wird dies allerdings klar wieder wettgemacht.
Das einzige Manko: Der hohe Preis von 45 €, für ein Spiel, das für mich eher ein Add-on, als ein komplett neues Spiel ist, finde ich Abzocke der Entwickler. Zum Vergleich: früher bezahlte man für neue Spiele, wie Diablo 2 nur 30 DM, ja DM!!! Heute bezahle ich für ein Spiel, das man auch als Add-on hätte verkaufen können mal eben das 3-fache!
-> für Spieler des ersten Teils nicht unbedingt, für Neueinsteiger auf jeden Fall ein Pflichtkauf!
© nicostumpf für yopi.de und ciao.com
- Systemvoraussetzungen
- Installation
- Neuerungen
- Bedienung
- Grafik und Sound
- Attraktionen
- Fazit
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Systemvoraussetzungen:
Die minimalen Systemvoraussetzungen, um dieses Spiel flüssig spielen zu können sind:
- Windows 98/ME/2000 oder XP
- Pentium II 300 MHz
- 64 MB RAM Arbeitsspeicher
- 120 MB freier Festplattenspeicher
- CD-Romlaufwerk 16-fach
- Windows 98/ME/2000/XP kompatible Grafik- (4MB) und Soundkarte
- DirectX 8.1 oder höher
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Installation:
Nach dem einlegen erscheint automatisch ein Menü, in dem man auf „installieren“ klickt. Anschließend wählt man das Verzeichnis seiner Festplatte, in das man die Spieldateien kopieren will aus und der Computer erledigt den Rest.
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Neuerungen:
Da mich auch schon der erste Teil der Aufbausimulation „RollerCoaster Tycoon“ (RCT) fasziniert hat, kaufte ich mir den zweiten Teil sofort als er raus kam.
Vom Spielprinzip her hat sich im Gegensatz zum ersten Teil überhaupt nichts verändert. Man baut wie gewohnt einen kleiner oder großen Freizeitpark auf und versucht mit Hilfe von tollen Attraktionen und Werbung möglichst viele Besucher anzulocken.
Grundlegend geändert hat sich jedoch die Auswahl und Masse an Szenarien. Es gibt 20 neue Szenarien, die man, im Gegensatz zu RCT direkt von Anfang an auswählen kann und die in verschiedene Kategorien („Anfängerparks“, „Fortgeschrittenenparks“, „Expertenparks“, „Echte Parks“ und „Andere Parks“) eingeteilt sind. Somit können auch Profis, die RCT schon Hunderte von Stunden gespielt haben einsteigen, ohne sich zu langweilen.
Ausserdem haben sich noch die Anzahl der Attraktionen und Stände vergrößert. Hinzu kommen noch einige nette Kleinigkeiten, wie „Warteschlangen-TV“. Mehr dazu unter „Attraktionen“.
Ausserdem kann man nicht mehr einen Eintrittspreis für den Parkeingang und die Attraktionen bekommen. In jedem Szenario wurde voreingestellt, ob man Parkeintritt oder Attraktioneneintritt nehmen kann. Dabei erweist es sich als sinnvoller, Eintritt für Attraktionen zu nehmen, da man die Preise einer beliebten Achterbahn schon mal auf 12 – 15 € einstellen kann, ohne dass einem die Besucher davonlaufen. Somit verdient man sich viel leichter viel Geld, als mit Parkeintritt, obwohl man diesen auf 50 € setzten kann. Da die Besucher diesen aber nur einmalig zahlen, bringt dies nicht so viel Ertrag.
In Sachen Grafik sind die Producer anscheinend in der Steinzeit geblieben. Wenn man vor 4 Jahren die Grafik des Vorgängers noch mit gut oder sogar sehr gut bewertete, heißt das noch lange nicht, dass dies heute auch noch so ist. Mehr dazu unter „Grafik und Sound“.
Hinzugefügt wurden ausserdem noch einige nützliche Tools, wie der Szenario-Editor und der Achterbahndesigner. Bei ersterem kann man mit unbegrenzten Geldmitteln ein eigenes Szenario und bei letzterem (wie der Name schon sagt) mit unbegrenzten Geldmitteln eigen Achterbahnen entwerfen.
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Bedienung:
Die Bedienung erfolgt, wie auch im ersten Teil per Maus. Durch einfaches anklicken der (vielen) Buttons in der Navigationsleiste am oberen Bildschirmrand, öffnet man neue Menüs, in denen man anwählen kann, welche Attraktion man bauen will oder das Gelände verändern kann. Anfänger werden sich Anfangs noch relativ schwer damit tun, da man nur kleine Bildchen sieht und eine Beschreibung für die Buttons vorhanden ist. Nach einiger Zeit sollte das aber sehr gut funktionieren ;-)
Die Tastatur wird kaum benötigt. Allerdings ist es sinnvoll, bestimmte Hotkeys zu benutzen, um zum Beispiel mehrere Fenster auf einmal schließen zu können, da es sehr Nerven- und Zeitraubend ist, jedes einzelne Fenster mit der Maus zu schließen.
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Grafik und Sound:
In Sachen Grafik hätte ich von RCT 2 schon viel mehr erwartet, wo wir doch im Zeitalter von Grafikhämmern wie UT 2003 oder Mafia nicht genug von realistisch und gut aussehender Grafik bekommen können. Gut, ich erwarte von einem Aufbauspiel keine göttliche und die Grafikkarte voll ausreizende Grafik, und man sollte auch nicht zu viele grafische Details ins Spiel bringen, sodass man nichts mehr erkennen kann, jedoch finde ich, dass es nicht sein kann, dass zwei Spiele, deren Erscheinungstermin fast 4 Jahre auseinander liegt, sich in Sachen Grafik überhaupt nicht unterscheiden, zumal sich dieses Element der Spiele in den letzten Jahren doch grundlegend geändert hat.
Das einzige, was sich noch ein bisschen geändert hat, sind die Landschaftstexturen, die (für ein Aufbauspiel) auf den neuesten Stand gebracht wurden.
Der Sound des Spiels gefällt mir sehr gut. Die Geräusche wurden an den richtigen Stellen eingesetzt und man hat wirklich das Gefühl, in einem Freizeitpark zu sein. So hört man in der Nähe einer Achterbahn, den Lärm des fahrenden Zuges, das Gekreische der Leute im Zug und die Jubelschreie, wenn ihnen die Bahn gefällt.
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Attraktionen:
Hinzugefügt wurden eine Vielzahl neuer Achterbahnen, Fressbuden und Extras, wie Warteschlangen-TV.
Insgesamt gibt es in RCT 2 25 neue Achterbahntypen, von denen es jeweils noch mal ca. drei modifizierte Bahnen, die dann rückwärts fahren usw., gibt. Man wird also selten, oder besser gesagt nie, zwei Bahnen, die sich in ihrer Art sehr ähneln in einem Park bauen.
Die Baufunktion der Achterbahnen ist gleich der im ersten Teil. Entweder, man wählt eine der vorgegebenen Bahnen und baut sie als Ganzes auf, oder man versucht sich mit dem meiner Meinung nach etwas umständlichen Tool zum bauen der Bahnen. Man kann dort Meter für Meter beliebige Stücke auswählen und zu einem ganzen zusammenfügen.
Das wichtigste in einem funktionierenden Freizeitpark sind natürlich die Fressbuden. In RCT 2 kamen noch einmal ca. 30 hingegen Teil 1 hinzu. So baut man nicht nur einen einfachen Getränkestand, sondern kann auswählen zwischen Kaffeeladen, Limonadenstand oder zum Beispiel Kakaostand. Dies bringt mehr Abwechslung in die Versorgung der Besucher.
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Fazit:
Ich empfehle RCT 2 mindestens genauso sehr, wie ich RCT empfohlen hätte, auch wenn mich die etwas sehr veraltete Grafik am Anfang doch ziemlich gestört hat. Durch lang anhaltenden Spielspass, erstklassigen Sound und viele neue Attraktionen wird dies allerdings klar wieder wettgemacht.
Das einzige Manko: Der hohe Preis von 45 €, für ein Spiel, das für mich eher ein Add-on, als ein komplett neues Spiel ist, finde ich Abzocke der Entwickler. Zum Vergleich: früher bezahlte man für neue Spiele, wie Diablo 2 nur 30 DM, ja DM!!! Heute bezahle ich für ein Spiel, das man auch als Add-on hätte verkaufen können mal eben das 3-fache!
-> für Spieler des ersten Teils nicht unbedingt, für Neueinsteiger auf jeden Fall ein Pflichtkauf!
© nicostumpf für yopi.de und ciao.com
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