RollerCoaster Tycoon 2 (Management PC Spiel) Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Erfahrungsbericht von Seneca_X1
Und wieder schlaflose Nächte...
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
...wer Chris Sawyer und meine Vorliebe für seine Spiele kennt (siehe gaaanz alte Berichte!), wird verstehen können, dass ich das Release Date von RCT2 nicht verstreichen lassen konnte, ohne das Spiel praktisch verzögerungsfrei auf meine Festplatte zu beamen. Der Kaufpreis von knapp EUR 50,-- zeugt von Selbstbewusstsein, das auch gerechtfertigt ist, denn der Vorgänger Rollercoaster Tycoon mit seinen zwei Add-ons zählt zu den meistverkauften PC-Spielen überhaupt. Was vor knapp zehn Jahren mit Transport Tycoon begann, hat Mitte Oktober 2002 einen meiner Meinung nach würdigen Nachfolger gefunden.
Worum geht es im Spiel? - Aufbau und Management von Vergnüngungsparks ist Ziel der Simulation. Was sich nach trockener WiSim anhört, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als kurzweilige Unterhaltung, die gleichermassen aktives Gestalten erfordert, aber auch passives Geniessen erlaubt. Der Sinn von RCT2 besteht darin, vorgegebene Szenarien mit Leben zu erfüllen oder auch bereits bestehende Vergnügungsparks auszubauen und/oder zu verbessern. Zu diesem Zweck stehen dem Spieler eine grosse Zahl unterschiedlicher Attraktionen zur Verfügung, die sich grob in kleine und vorgefertigte Fahrgeschäfte wie Karussels oder Autoscooter, grosse Fahrgeschäfte in Form diverser Achterbahnen sowie Verkaufsbuden für Lebensmittel und Souvenirs einteilen lassen. Dazu kommen Gestaltungsmittel wie Wege mit diversem Belag, Geländeplatten aus Erde, Gras, Eis und eine beinahe erschlagende Anzahl von Bäumen und Sträuchern. Ein ganzer Batzen an Themengegenständen aus Bereichen wie Helloween, das alte Ägypten, Dinosaurier oder anderen stehen am Beginn des Spiels zur Verfügung oder werden im Laufe der Zeit \"erfunden\". Letzteres gilt auch für Fahrgeschäfte und Buden, so dass im Verlauf des Spiels immer wieder Neuerungen hinzukommen. Die überall gepriesene Kooperation mit der Parkkette \"SixFlags\" scheint eher ein Marketing-Gag zu sein, denn spielerisch bringt das keinerlei Änderung oder Beeinflussung. Angeblich sind einige der Parks realitätsnah im Spiel umgesetzt worden. Dies kann ich nicht beurteilen, da ich keinen der Parks aus eigener Anschauung kenne.
Der Spielverlauf ist in jedem Falle eines, nämlich zeitintensiv! Stunden vergehen in Windeseile, wenn man in dieses Spiel vertieft ist. Auf keinen Fall sollte an einem verregneten Sonntag Vormittag das Notebook ins Bett geholt und das Spiel gestartet werden, da der Tag dann möglicherweise gegessen ist und aus dem geplanten Frühstück im Bett eher ein Kaffeetrinken am Nachmittag wird...das gilt übrigens auch für zwei Personen, wenn DIE eine für die Landschaftsgestaltung und DER andere für die Konstruktion von Achterbahnen zuständig ist...verrückt, oder?
Was macht nun die Faszination dieses Spiels aus? Wenn ich ein Spiel kenne, das einen Suchtfaktor besitzt, dann ist es RCT2 gefolgt von RCT1 und Transport Tycoon. Aufbausimulationen haben generell den Reiz, als Spieler sehen zu wollen, wie es weitergeht bzw. gespannt zu beobachten, ob die Aufbauarbeiten sich lohnen oder nicht. In Verbindung mit einem Notebook steigt die Suchtgefahr noch, da hier neben dem erwähnten Doppelbett auch das Sofa oder der bequeme Sessel genutzt werden können. Die detailverliebte Grafik in Verbindung mit einer atmosphärisch dichten Soundkulisse tragen ihren Teil zum Gelingen bei, und Chris Sawyer hat gut daran getan, die Grafik gegenüber dem Vorgänger nicht zu verändern, sondern lediglich die Performance zu verbessern und dem Prinzip Evolution statt Revolution zu folgen.
Technisch gesehen stellt RCT2 keine hohen Anforderungen an die Ausstattung des Computers. Bereits mit einem PII/300 und 64MB RAM und einem beliebigen Windows ab 98 aufwärts steht dem Spielspass nichts im Wege. Auf langsamen PCs ist bei niedriger Auflösung kein Problem mit der Performance zu befürchten. Dies eröffnet einer viel grösseren Zahl an PC-Besitzern die Möglichkeit, ein aktuelles Spiel zu betreiben als die leistungshungrigen Shooter und Simulationen, die einen 3D-Beschleuniger als praktisch gottgegeben betrachten. Einziger Tribut an die \"Neuzeit\" ist DirectX 8.1 - diese Version befindet sich auf der CD.
Fazit: für Fans von Rollercoaster Tycoon (1) und der Add-ons findet sich in RCT2 ein ganzer Haufen neues Futter und somit reichlich Spielspass ohne Einarbeitung, da sich an der Bedienung nichts geändert hat. Es ist möglich, ohne einmal ins Handbuch zu schauen, loszulegen. Allen Einsteigern steht nach kurzer Eingewöhnung dank Tutorials und leidlich umfangreichem Handbuch eine herrlich intuitive Spielwelt zur Verfügung. Kostensparern sei \"Totally Rollercoaster Tycoon\" empfohlen. Für knapp EUR 35,-- sind in diesem Paket RCT1 sowie die beiden Add-ons enthalten, die praktisch denselben Spielspass bieten - darüberhinaus ist die Anzahl der Szenarien höher.
In RCT2 ist allerdings ein Szenarien-Editor enthalten, der ebenso neu ist wie der Achterbahn-Editor, der praktisch offline die Konstruktion von Achterbahnen erlaubt. Im Internet existieren eine ganze Reihe von Webseiten, auf denen Bahnen zum Download angeboten werden. Die Eingabe von \"RCT2\" in einer Suchmaschine dürfte reichlich Resultate erbringen. RCT1-Szenarien können in RCT2 nicht verwendet werden.
Ich möchte RCT2 uneingeschränkt empfehlen, da es über die obengenannten Punkte hinaus relativ bugfrei zu sein scheint - das ist leider selten geworden...
Worum geht es im Spiel? - Aufbau und Management von Vergnüngungsparks ist Ziel der Simulation. Was sich nach trockener WiSim anhört, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als kurzweilige Unterhaltung, die gleichermassen aktives Gestalten erfordert, aber auch passives Geniessen erlaubt. Der Sinn von RCT2 besteht darin, vorgegebene Szenarien mit Leben zu erfüllen oder auch bereits bestehende Vergnügungsparks auszubauen und/oder zu verbessern. Zu diesem Zweck stehen dem Spieler eine grosse Zahl unterschiedlicher Attraktionen zur Verfügung, die sich grob in kleine und vorgefertigte Fahrgeschäfte wie Karussels oder Autoscooter, grosse Fahrgeschäfte in Form diverser Achterbahnen sowie Verkaufsbuden für Lebensmittel und Souvenirs einteilen lassen. Dazu kommen Gestaltungsmittel wie Wege mit diversem Belag, Geländeplatten aus Erde, Gras, Eis und eine beinahe erschlagende Anzahl von Bäumen und Sträuchern. Ein ganzer Batzen an Themengegenständen aus Bereichen wie Helloween, das alte Ägypten, Dinosaurier oder anderen stehen am Beginn des Spiels zur Verfügung oder werden im Laufe der Zeit \"erfunden\". Letzteres gilt auch für Fahrgeschäfte und Buden, so dass im Verlauf des Spiels immer wieder Neuerungen hinzukommen. Die überall gepriesene Kooperation mit der Parkkette \"SixFlags\" scheint eher ein Marketing-Gag zu sein, denn spielerisch bringt das keinerlei Änderung oder Beeinflussung. Angeblich sind einige der Parks realitätsnah im Spiel umgesetzt worden. Dies kann ich nicht beurteilen, da ich keinen der Parks aus eigener Anschauung kenne.
Der Spielverlauf ist in jedem Falle eines, nämlich zeitintensiv! Stunden vergehen in Windeseile, wenn man in dieses Spiel vertieft ist. Auf keinen Fall sollte an einem verregneten Sonntag Vormittag das Notebook ins Bett geholt und das Spiel gestartet werden, da der Tag dann möglicherweise gegessen ist und aus dem geplanten Frühstück im Bett eher ein Kaffeetrinken am Nachmittag wird...das gilt übrigens auch für zwei Personen, wenn DIE eine für die Landschaftsgestaltung und DER andere für die Konstruktion von Achterbahnen zuständig ist...verrückt, oder?
Was macht nun die Faszination dieses Spiels aus? Wenn ich ein Spiel kenne, das einen Suchtfaktor besitzt, dann ist es RCT2 gefolgt von RCT1 und Transport Tycoon. Aufbausimulationen haben generell den Reiz, als Spieler sehen zu wollen, wie es weitergeht bzw. gespannt zu beobachten, ob die Aufbauarbeiten sich lohnen oder nicht. In Verbindung mit einem Notebook steigt die Suchtgefahr noch, da hier neben dem erwähnten Doppelbett auch das Sofa oder der bequeme Sessel genutzt werden können. Die detailverliebte Grafik in Verbindung mit einer atmosphärisch dichten Soundkulisse tragen ihren Teil zum Gelingen bei, und Chris Sawyer hat gut daran getan, die Grafik gegenüber dem Vorgänger nicht zu verändern, sondern lediglich die Performance zu verbessern und dem Prinzip Evolution statt Revolution zu folgen.
Technisch gesehen stellt RCT2 keine hohen Anforderungen an die Ausstattung des Computers. Bereits mit einem PII/300 und 64MB RAM und einem beliebigen Windows ab 98 aufwärts steht dem Spielspass nichts im Wege. Auf langsamen PCs ist bei niedriger Auflösung kein Problem mit der Performance zu befürchten. Dies eröffnet einer viel grösseren Zahl an PC-Besitzern die Möglichkeit, ein aktuelles Spiel zu betreiben als die leistungshungrigen Shooter und Simulationen, die einen 3D-Beschleuniger als praktisch gottgegeben betrachten. Einziger Tribut an die \"Neuzeit\" ist DirectX 8.1 - diese Version befindet sich auf der CD.
Fazit: für Fans von Rollercoaster Tycoon (1) und der Add-ons findet sich in RCT2 ein ganzer Haufen neues Futter und somit reichlich Spielspass ohne Einarbeitung, da sich an der Bedienung nichts geändert hat. Es ist möglich, ohne einmal ins Handbuch zu schauen, loszulegen. Allen Einsteigern steht nach kurzer Eingewöhnung dank Tutorials und leidlich umfangreichem Handbuch eine herrlich intuitive Spielwelt zur Verfügung. Kostensparern sei \"Totally Rollercoaster Tycoon\" empfohlen. Für knapp EUR 35,-- sind in diesem Paket RCT1 sowie die beiden Add-ons enthalten, die praktisch denselben Spielspass bieten - darüberhinaus ist die Anzahl der Szenarien höher.
In RCT2 ist allerdings ein Szenarien-Editor enthalten, der ebenso neu ist wie der Achterbahn-Editor, der praktisch offline die Konstruktion von Achterbahnen erlaubt. Im Internet existieren eine ganze Reihe von Webseiten, auf denen Bahnen zum Download angeboten werden. Die Eingabe von \"RCT2\" in einer Suchmaschine dürfte reichlich Resultate erbringen. RCT1-Szenarien können in RCT2 nicht verwendet werden.
Ich möchte RCT2 uneingeschränkt empfehlen, da es über die obengenannten Punkte hinaus relativ bugfrei zu sein scheint - das ist leider selten geworden...
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