Rota-Viren (Kinderkrankheiten) Testbericht

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Erfahrungsbericht von schmiddi

Das kleine Leid ist ein großes Leid

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Nein

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Vorwort
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Seit meinem 6. Lebensjahr spiele ich Fußball. Es ist für mich die Sportart überhaupt, lebe aktiv sowie passiv als Fußballfan dafür. Sicherlich gibt es sehr schwere Verletzungen, welche die ein oder anderen Fußballspieler hin und wieder einmal durchstehen müssen. Doch natürlich dürfen die kleinen Verletzungen bzw. Wunden nicht fehlen, wie zum Beispiel die Schürfwunden. Klar, diese können auch in jeder anderen Lebenssituation auftreten, doch gerade wegen dem aktiven Fußball kann ich ein Lied davon singen.
Für mich ist es seit einiger Zeit klar - auch wenn ich von manchen dafür für verrückt gehalten werde. Aber wer am Ende des Spiels keine Schürfwunden davon trägt, hat meiner Meinung nach nicht alles gegeben, was er konnte.
Wie ich auf diese Schlussfolgerung komme ? Seitdem ich mich in einem Spiel total reinhänge, habe ich jedes Mal diese Wunden davon getragen. Deshalb ist es logisch, dass ich inzwischen genügend Erfahrungen gesammelt habe, was die Versorgung dieser Wunden angeht.

Häufig ist es so, dass ich vor einem Spiel immer noch die Schürfwunden inklusive Krusten der vorigen Woche mit in dieses nehme. Daraus ergibt sich, dass die noch nicht ausgeheilten Wunden wieder aufgehen. Hierauf möchte ich ebenfalls noch in dieser Meinung zu sprechen kommen, da sich die nochmalige Verletzung an der selben Stelle zum größten Übel herausstellt.

Klar dürfte sein, dass es die Sorte der Wehleidigen und weniger leidenswerten Personen gibt. Ich stufe mich selbst in die der weniger leidenswerten ein, da eine Schürfwunde für mich zwar nicht gerade angenehm, jedoch auch nicht abschreckend ist. Damit muss ein Fußballspieler nun einmal leben, wenn er dies nicht möchte, sollte er die Sportart wechseln.

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Was ist eine Schürfwunde ?
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Hierbei wird durch eine nicht sehr angenehme Reibung der Haut mit einer anderen Materie diese einfach aufgeschürft. Man könnte sich das ganze bildlich so vorstellen, als wenn man mit der Hobel über ein Holzstück fährt.
Normalerweise brennen diese Wunden am Anfang sehr stark. Da ich bei einem Spiel jedoch sehr konzentriert bin, fällt mir die mehr oder weniger starke Schürfverletzung erst in der Halbzeitpause oder am Ende des Spiels auf.

Dabei gilt es allerdings zu unterscheiden zwischen blutenden und nicht blutenden Schürfwunden. Logischerweise brennen die nicht blutenden auch weniger stark, da hier nicht viele Bakterien hereingelangen können. Blutende Wunden dagegen brennen sehr stark. Natürlich ist es gut, wenn eine Wunde blutet, da somit sichergestellt wird, dass die Bakterien aus dieser herausgespült werden.

Fakt ist jedoch, dass bei einer solchen Wunde die einzelnen Schichten der Haut über eine bestimmte Fläche sozusagen abgehobelt werden. Natürlich gilt dies für die kleinen, wie auch für die großen Ausmaße solcher Wunden.

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Die Behandelung einer Schürfwunde
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Viele Leute lassen sich ihre Schürfwunden, sollten sie ein größeres Ausmaß angenommen haben, von ihrem Hausarzt versorgen. Auch wenn dies der beste und zugleich vernünftigste Weg ist, lehne ich es strikt ab wegen einer solchen Verletzung zum Arzt zu rennen. Diesen nehme ich nur in Anspruch, wenn ich einer wirklichen Krankheit verfallen bin oder meine alljährliche Vorsorgeuntersuchung plane.

Kurz gesagt - da muss man einfach durch. Kleine wie auch große Wunden behandele ich immer wieder nach dem selben Schema, wobei ich in fast allen Fällen immer die größeren davontrage. Hierbei sieht es häufig so aus, dass meine beiden Knie nur noch aus tiefen Fleischwunden bestehen. Das Blut tropft dabei das ganze Knie bis in die Schienbeinschoner herunter, nach dem Spiel, wenn die Anspannung und Konzentration nachgelassen hat macht sich immer wieder ein stechender Schmerz in diesen Wunden breit. Dies ist jedoch kein Grund Trübsal zu blasen.

Erst einmal sollte man die Wunde mit klarem Wasser ausspülen. Im ersten Moment brennt diese Methode fürchterlich, lässt nach einigen Sekunden jedoch bedeutend nach. Dies geschieht bei mir immer unter der benötigten Dusche nach dem Spiel, wobei eventuell auftretender Schmutz ebenfalls entfernt werden sollte. Hat man dies letztendlich erledigt sieht die Wunde zwar immer noch nicht sehr gut aus, jedoch bedeutend beruhigender als davor, da das getrocknete Blut, welches sich um die Wunden ansammelt nun wieder abgespült ist.
Schaut man sich die Wunden nun an, sieht man diese im Licht ein wenig leuchten. Häufig sind dies die ersten Anzeichen dafür, dass der Körper langsam in die Ausspülphase übergeht, sprich ein bestimmtes Sekret bildet.

Zu Hause angekommen stehe ich immer wieder eine etwas brennende Behandlung durch. Auf einen Wattebausch gibt man ein wenig hochprozentigen, klaren Schnaps und tupft diesen auf die Wunde.
Nun schwöre ich auf ein altbewährtes, jedoch sehr einfaches Heilungsmittel - die Luft, welche uns die Natur geschenkt hat. Wenn ein wenig kühler Wind gegen die Wunde bläßt, heilt diese auch bzw. trocknet sie auch schneller.

Ist die Wunde nun einmal getrocknet beginnt der eigene Organismus auch langsam damit, diese Wunde zu verschließen. Meistens kann man nach wenigen Stunden schon eine kleine Krustenschicht feststellen. Diese Krusten sind bei mir meistens immer sehr dick und fest, resultierend durch die oft großen und tiefen Wunden. Nach einem Tag hat sich die Kruste meist ganz gebildet. Diese bröckelt langsam erst nach einer guten Woche ab.
Bei kleineren Schürfwunden bildet sich die Kruste umso schneller, dementsprechend löst sich die Verkrustung auch einige Tage früher, als es bei einer dicken Fleischwunde der Fall ist.

Früher schwörte ich zur Unterstützung der Heilung immer auf die Bepanthen Wund- und Heilsalbe. Da ich jedoch feststellen musste, dass ich gegen den darin enthaltenen Wirkstoff allergisch reagiere, kann ich diese Wundersalbe inzwischen nicht mehr benutzen. Sie unterstützt den Aufbau der Zellen und die schnelle Heilung der Wunde. Für kleine Schürfwunden ist sie somit bestens geeignet, da man auch nicht sehr viel davon benötigt. Ebenfalls konnten mich Heilsalben, basierend auf Ringelblume, überzeugen.

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Nach der Behandlung
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Hat sich die Kruste abgelöst sieht die Haut am Anfang ein wenig rosa aus. Auffällig ist dabei, dass bei einer neuen Verletzung diese Hautfläche eher anfällig ist, wie die völlig gesunde und unversehrte. Damit will ich noch einmal auf den Anfang meines Berichtes zurück kommen. Häufig ist es mir schon passiert, dass eine verkrustete Wunde durch das nächste Fußballspiel wieder aufgegangen ist. Dabei schürft man sich die Kruste und die unterliegenden Hautschichten abermals auf. Positiv an der Sache ist jedoch, dass diese Wunde wiederum schneller verheilt, als eine neu auftretende. Hier hat sich der Körper schon an den Aufbau gewöhnt, bei einer neuen Stelle muss er sich erst einmal wieder den Anfang der langen Heilungsprozedur suchen.

Außerdem möchte ich noch ganz gerne ansprechen, dass sich Wasser auf der Kruste nicht gerade positiv auswirkt. Denn sie weicht gerne unter dieser Flüssigkeit auf, zumindest dann, wenn sie noch sehr frisch ist. Danach sieht die Kruste ein wenig wie aufgegangene Hefe aus, da sie sich mit Wasser gefüllt hat.
Hier hilft es nur sie wieder trocknen zu lassen.

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Narben
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Narben bleiben bei kleineren Wunden fast nie zurück. Einmal dürft ihr allerdings raten, wie es bei den größeren damit aussieht ? Genau, hier ist es wohl häufig Gang und Gebe, dass eine Narbe zurück bleibt. Bei mir sind die Knie komplett mit Narben gekennzeichnet, die ich mein Leben lang behalten werde. Komplett lösen sich diese wohl nie wieder auf. Zu oft hatte ich tiefe Schürfwunden, die gar nicht mehr aufhören wollten zu bluten.

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Fazit
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Schürfwunden sind keine schöne Sache, jedoch gibt es wirklich schlimmere Verletzungen, welche man als Mensch davontragen kann. Vor allem, was die Sportart Fußball betrifft sind Schürfwunden die kleinsten Übel, welche durch ihre Hartnäckigkeit jedoch gerne als das große Übel bezeichnet werden.

25 Bewertungen, 4 Kommentare

  • traxdata

    23.04.2002, 15:39 Uhr von traxdata
    Bewertung: sehr hilfreich

    ui klasse ....

  • anonym

    23.04.2002, 00:49 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    klasse Bericht

  • Lachesis

    23.04.2002, 00:34 Uhr von Lachesis
    Bewertung: sehr hilfreich

    Auf der Fußoberseite sind Schürfwunden nervig, die nässen oft wochenlang.

  • TheGreatMaster

    22.04.2002, 19:44 Uhr von TheGreatMaster
    Bewertung: sehr hilfreich

    Man sieht der Schmiddi hat mal wieder alles gegeben in jeder Hinsicht! Eine tolle Meinung. Gruß TheGreatMaster.