Rote Rüben Testbericht

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Erfahrungsbericht von Anonym113

Davon hab ich immer einen Vorrat im Keller

Pro:

Es lohnt sich

Kontra:

Macht rote Finger

Empfehlung:

Ja

Liebe Leserinnen und Leser

Nach dem Gurken-Bericht schiebe ich noch gleich mein Rezept für Rote Bete hinterher. Normalerweise verrät man ja seine Tricks nicht so gerne, aber bei euch mache ich da gerne eine Ausnahme. Ob euch das auch schmecken wird weiß ich nicht. Jedenfalls sind meine Rote Bete sehr beliebt. Uuups, war das jetzt Eigenlob? Macht es einfach nach und schreibt mir wie ihr darüber denkt.

Zuerst braucht ihr mal Rote Bete (Rote Rüben). Diese gibt es zum einen in Folie verschweißt schon fertig gekocht und geschält, sozusagen die Faulenzervariante. Ich finde sie aber, dass die sehr teuer sind und greife stattdessen zu denen aus dem Garten. In meinem Garten habe ich sie zwar mittlerweile nicht mehr, aber meine Tante deckt mich einmal im Jahr ordentlich damit ein. Wenn ihr keinen Garten habt und keine Tante, dann bekommt ihr die Rote Beete auch im rohen Zustand zu kaufen.
Wenn ihr euch dennoch für die teueren fertigen entschieden habt, könnt ihr den ersten Abschnitt überspringen.


1.) Rote Beete kochen und schälen

Ich gebe die Rote Bete in einem wirklich großen Topf und fülle mit Wasser auf. Dann bringe ich sie zum Kochen. Das muss so lange geschehen, bis sich die Schale löst. Das merkt man, indem man mit den Fingern probiert ob die Schale sich abreiben lässt.
Ist es soweit, dann gieße ich sie ab und schäle sie. Wie gesagt, die Schale läst sich dann abreiben. Danach werden sie in ca. 3 mm dicke Scheiben geschnitten. Hab ich schon gesagt, dass man davon ziemlich rote Hände bekommt? Wenn ihr also noch ein Date haben solltet, nehmt Einweghandschuhe, sonst geht es auch mit einem Bimsstein weg.


2.) Das Marinieren

Die in Scheiben geschnittenen Rote Bete befinden sich jetzt in einer riesigen Schüssel und ich bedecke sie vollkommen mit Wasser. Ebenfalls dazu kommen drei in Ringe geschnittene dicke Zwiebeln. Und eine kleine Zwiebel brauche ich gleich für die Nelken.
Jetzt geht es ans Marinieren.
Ich nehme 6 Nelken, von denen ich die Köpfe entferne, damit diese nachher nicht so vorschmecken und stecke die Nelken in die kleine Zwiebel. So kann ich sie später schnell wiederfinden und rausnehmen. Wenn ihr ein Teeei habt, oder einen Gewürzball, dann könnt ihr die Nelken auch da rein tun.
Ich gebe 5 Lorbeerblätter dazu
ca. 18 Eßlöffel braune 25 %ige Essig-Essenz
ca. 5 Eßlöffel Zucker
ca. 3 Eßlöffel Salz

Das muss gut vermengt werden und mindestens 4 Stunden ziehen. Danach beginne ich mit dem entgültigen Abschmecken des Sudes. Das macht ihr dann auch so wie es euch am besten schmeckt. Der eine hat es gerne etwas saurer, der andere etwas süßer. Wenn ich dann mit dem Geschmack zufrieden bin, fülle ich alles in Einmachglaser, oder Schraubgläser die ich das ganze Jahr gesammelt habe und verschließe diese gut. Dann stelle ich die Gläser in den Einkochapparat, fülle halb hoch mit Wasser auf und dann koche ich sie bei 80° C 10 Minuten. Das reicht, weil die Rote Beete ja in dünne Scheiben geschnitten sind und schon etwas vorgekocht waren. Einen leichten Biss sollten sie ja schon noch haben, Brei und Schnabeltasse kriegen wir doch früh genug. Danach lasse ich sie abkühlen, trockne die Gläser ab und bewahre sie im Vorratskeller, oder in der Speisekammer auf. Auch die Rote Bete ist in diesem Zustand ein paar Jahre haltbar.

Sollte jemand keinen Einkochapparat besitzen, dann kann er das auch im Backofen tun. Man braucht dazu nur ein Blech mit einem etwas höheren Rand, denn es muss Wasser auf dem Blech sein, wobei aber zwei Finger hoch schon ausreichend sind.

Für all die Arbeit, die wie ich finde kaum der Rede wert ist, wird man mit jedem Bissen dieser köstlichen Rote Bete belohnt. Dabei schmeckt der Sud am besten und Kalorien sind auch kaum welche zu finden.



Vielen Dank für euer Interesse, fürs Bewerten und Kommentieren.

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