Roter Drache (DVD) Testbericht
D
ab 7,56 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 02/2005
Auf yopi.de gelistet seit 02/2005
Erfahrungsbericht von Prisca
Um den Ursprung des Bösen zu begreifen ...
Pro:
unerträglich spannend
Kontra:
die Verleih DVD hat leider keinerlei Extras
Empfehlung:
Ja
... muss man zunächst zu seinen Anfängen zurückkehren!
So steht es hinten auf der DVD-Verpackung des Films, den ich euch heute vorstellen möchte. Und zwar handelt es sich um den Film:
ROTER DRACHE
Dieser Film ist schon etwas ganz Besonderes, denn er wurde als dritter der „Hannibal Lector Filme“ (nach „Das Schweigen der Lämmer“ und „Hannibal“) verfilmt – obwohl die Romane von Thomas Harris eigentlich in einer anderen Reihenfolge geschrieben wurden. Dabei stellt nämlich „Roter Drache“ den Anfang dar. Außerdem wurde dieses Buch bereits einmal vor Jahren fürs Fernsehen verfilmt (gar nicht mal so schlecht, wie ich immer fand – aber natürlich war ich trotzdem neugierig darauf, wieder einmal Anthony Hopkins als Hannibal Lector zu erleben, so das die neue Verfilmung für mich schon fast Pflicht war)
Kommen wir jetzt also zu dieser neuen Verfilmung zurück – wie gesagt, mit Anthony Hopkins in der Rolle des Hannibal Lector, dazu ein genialer Edward Norten der die Hauptrolle übernimmt, nämlich die Rolle des FBI Agenten Will Graham – dazu weitere bekannte Namen wie Ralph Fiennes, Harvey Keitel, Emily Watson und Mary-Louise Parker. Eine Namensliste, die sich sehen lassen kann.
Will Graham arbeitet beim FBI immer an den kniffligsten Fällen – diesmal ist es ein Täter, der seinen Opfern Organe entnimmt, der ihm Kopfzerbrechen bereitet. Gemeinsam mit dem Psychiater Hannibal Lector untersucht er diesen Fall – und gerade als er sich auf der richtigen Fährte wähnt, muss er erkennen, das er dabei etwas Wichtiges übersehen hat: der Täter selbst arbeitet mit ihm zusammen – ist niemand anders als Hannibal Lector selbst. Diese Erkenntnis kostet Graham fast das Leben – zwar kann er Lector schließlich überwältigen und in eine Nervenheilanstalt einweisen lassen, aber dieses Erlebnis wird sein weiteres Leben prägen und der Schrecken wird ihn niemals wieder loslassen.
Er zieht sich aus dem Polizeidienst zurück – bis eines Tages erneut ein „irrer Mörder“ zuschlägt. Die Polizei ist ratlos und bittet schließlich Graham um Hilfe. Eine Hilfe, die er nicht ablehnen mag – und ehe er sich versieht, ist er erneut verstrickt in einem Fall absoluten Wahnsinns – in einen Fall, bei dem er schnell erkennt, das hier die Hilfe eines Mannes vonnöten ist: die Hilfe von Hannibal Lector, denn nur er kann sich wirklich in die kranke Psyche des Mörders hinein versetzen….
Soweit zur Geschichte des Films. Jetzt aber zu meinem Eindruck. Wirklich klasse umgesetzt, unerträglich spannend, manchmal ein wenig blutig (aber nicht wirklich unnötig brutal!). Schauspieler, denen man ihre Rollen abnimmt – allen voran mal wieder ein genialer Anthony Hopkins dicht gefolgt von Edward Norten.
Ein Film, bei es nur Kleinigkeiten auszusetzen gibt - spannend – so spannend, das der Zuschauer von der ersten Minute an am Bildschirm klebt (wobei ich einschränken muss, das diejenigen einen kleinen Vorteil haben dürfte, die die Geschichten um Hannibal Lector bereits aus den anderen Filmen kennen, denn die werden die erste Szenen besser verstehen können!). Obwohl man es nach diesen ersten Minuten kaum für möglich hält schafft der film es tatsächlich, die Spannung noch zu steigern – so weit, das man sich schließlich kaum noch zu atmen traut. Als Zuschauer erkennt man den Täter ziemlich schnell als diesen – was aber dem film absolut keinen Abbruch tut. Denn hier findet man eben keinen 08/15 Unterhaltungs – Action – Thriller. Das hier geht schon an die Substanz. Es wird sehr mit den Gefühlen der Menschen gespielt. Es ist ein Thriller, der sehr stark psychologisch angehaut ist – trotzdem würde ich ihn jetzt nicht in die Sparte Psychothriller stecken, die auch oft gut und spannend sind, aber häufig trotzdem nur die Oberfläche streifen! „Roter Drache“ aber geht bis in die Tiefen der menschlichen Seele. Und er berührt den Zuschauer stärker als die meisten anderen Thriller die ich kenne.
Jetzt noch ein paar nackte Fakten zum Film:
FSK 16 Jahre (unbedingt beachten – der Film ist wirklich nicht ganz ohne – obwohl ich ihn nicht für übertrieben gewalttätig halte. Es ist hier häufig die Grausamkeit in den Köpfen der Menschen, die den Film so brutal macht)
119 Minuten Spieldauer
Widescreen
Sprachen: deutsch und englisch – Untertitel: deutsch und englisch
Zu den Extras auf der „normalen“ DVD kann ich hier leider nichts sagen, denn wie gesagt, ich habe mir den Film aus der Videothek ausgeliehen und auf der Verleihversion sind leider keinerlei Extras zu finden (schade!). Vielleicht lohnt sich da doch der Kauf einer DVD, denn die Extras dort sollen (wie ich mir habe sagen lassen) durchaus sehenswert sein! Guckt doch mal bei Amazon, da gibt es die Doppel DVD für 22,-- Euro.
Ansonsten muss mein Fazit allerdings so ausfallen: wirklich ein empfehlenswerter Film – spannend – tolle und überzeugende Schauspieler. Als Liebhaber des Fernsehfilms war ich ein wenig skaptisch, wie diese Neuverfilmung wohl ausfallen wird - aber sie hat mich rundherum überzeugt!
Für mich ganz klar der Höhepunkt der „Hannibal -Lector -Trilogie“.
Prisca – geschrieben im November 2003 – ich veröffentliche meine Berichte bei Ciao, Yopi und Dooyoo
So steht es hinten auf der DVD-Verpackung des Films, den ich euch heute vorstellen möchte. Und zwar handelt es sich um den Film:
ROTER DRACHE
Dieser Film ist schon etwas ganz Besonderes, denn er wurde als dritter der „Hannibal Lector Filme“ (nach „Das Schweigen der Lämmer“ und „Hannibal“) verfilmt – obwohl die Romane von Thomas Harris eigentlich in einer anderen Reihenfolge geschrieben wurden. Dabei stellt nämlich „Roter Drache“ den Anfang dar. Außerdem wurde dieses Buch bereits einmal vor Jahren fürs Fernsehen verfilmt (gar nicht mal so schlecht, wie ich immer fand – aber natürlich war ich trotzdem neugierig darauf, wieder einmal Anthony Hopkins als Hannibal Lector zu erleben, so das die neue Verfilmung für mich schon fast Pflicht war)
Kommen wir jetzt also zu dieser neuen Verfilmung zurück – wie gesagt, mit Anthony Hopkins in der Rolle des Hannibal Lector, dazu ein genialer Edward Norten der die Hauptrolle übernimmt, nämlich die Rolle des FBI Agenten Will Graham – dazu weitere bekannte Namen wie Ralph Fiennes, Harvey Keitel, Emily Watson und Mary-Louise Parker. Eine Namensliste, die sich sehen lassen kann.
Will Graham arbeitet beim FBI immer an den kniffligsten Fällen – diesmal ist es ein Täter, der seinen Opfern Organe entnimmt, der ihm Kopfzerbrechen bereitet. Gemeinsam mit dem Psychiater Hannibal Lector untersucht er diesen Fall – und gerade als er sich auf der richtigen Fährte wähnt, muss er erkennen, das er dabei etwas Wichtiges übersehen hat: der Täter selbst arbeitet mit ihm zusammen – ist niemand anders als Hannibal Lector selbst. Diese Erkenntnis kostet Graham fast das Leben – zwar kann er Lector schließlich überwältigen und in eine Nervenheilanstalt einweisen lassen, aber dieses Erlebnis wird sein weiteres Leben prägen und der Schrecken wird ihn niemals wieder loslassen.
Er zieht sich aus dem Polizeidienst zurück – bis eines Tages erneut ein „irrer Mörder“ zuschlägt. Die Polizei ist ratlos und bittet schließlich Graham um Hilfe. Eine Hilfe, die er nicht ablehnen mag – und ehe er sich versieht, ist er erneut verstrickt in einem Fall absoluten Wahnsinns – in einen Fall, bei dem er schnell erkennt, das hier die Hilfe eines Mannes vonnöten ist: die Hilfe von Hannibal Lector, denn nur er kann sich wirklich in die kranke Psyche des Mörders hinein versetzen….
Soweit zur Geschichte des Films. Jetzt aber zu meinem Eindruck. Wirklich klasse umgesetzt, unerträglich spannend, manchmal ein wenig blutig (aber nicht wirklich unnötig brutal!). Schauspieler, denen man ihre Rollen abnimmt – allen voran mal wieder ein genialer Anthony Hopkins dicht gefolgt von Edward Norten.
Ein Film, bei es nur Kleinigkeiten auszusetzen gibt - spannend – so spannend, das der Zuschauer von der ersten Minute an am Bildschirm klebt (wobei ich einschränken muss, das diejenigen einen kleinen Vorteil haben dürfte, die die Geschichten um Hannibal Lector bereits aus den anderen Filmen kennen, denn die werden die erste Szenen besser verstehen können!). Obwohl man es nach diesen ersten Minuten kaum für möglich hält schafft der film es tatsächlich, die Spannung noch zu steigern – so weit, das man sich schließlich kaum noch zu atmen traut. Als Zuschauer erkennt man den Täter ziemlich schnell als diesen – was aber dem film absolut keinen Abbruch tut. Denn hier findet man eben keinen 08/15 Unterhaltungs – Action – Thriller. Das hier geht schon an die Substanz. Es wird sehr mit den Gefühlen der Menschen gespielt. Es ist ein Thriller, der sehr stark psychologisch angehaut ist – trotzdem würde ich ihn jetzt nicht in die Sparte Psychothriller stecken, die auch oft gut und spannend sind, aber häufig trotzdem nur die Oberfläche streifen! „Roter Drache“ aber geht bis in die Tiefen der menschlichen Seele. Und er berührt den Zuschauer stärker als die meisten anderen Thriller die ich kenne.
Jetzt noch ein paar nackte Fakten zum Film:
FSK 16 Jahre (unbedingt beachten – der Film ist wirklich nicht ganz ohne – obwohl ich ihn nicht für übertrieben gewalttätig halte. Es ist hier häufig die Grausamkeit in den Köpfen der Menschen, die den Film so brutal macht)
119 Minuten Spieldauer
Widescreen
Sprachen: deutsch und englisch – Untertitel: deutsch und englisch
Zu den Extras auf der „normalen“ DVD kann ich hier leider nichts sagen, denn wie gesagt, ich habe mir den Film aus der Videothek ausgeliehen und auf der Verleihversion sind leider keinerlei Extras zu finden (schade!). Vielleicht lohnt sich da doch der Kauf einer DVD, denn die Extras dort sollen (wie ich mir habe sagen lassen) durchaus sehenswert sein! Guckt doch mal bei Amazon, da gibt es die Doppel DVD für 22,-- Euro.
Ansonsten muss mein Fazit allerdings so ausfallen: wirklich ein empfehlenswerter Film – spannend – tolle und überzeugende Schauspieler. Als Liebhaber des Fernsehfilms war ich ein wenig skaptisch, wie diese Neuverfilmung wohl ausfallen wird - aber sie hat mich rundherum überzeugt!
Für mich ganz klar der Höhepunkt der „Hannibal -Lector -Trilogie“.
Prisca – geschrieben im November 2003 – ich veröffentliche meine Berichte bei Ciao, Yopi und Dooyoo
Bewerten / Kommentar schreiben