Rover 214 Testbericht

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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Summe aller Bewertungen
- Fahreigenschaften:
- Fahrkomfort:
- Platzangebot:
- Zuverlässigkeit:
Erfahrungsbericht von mariokoehler
Mängel-Honda Civic im Jaguar-Pelz
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Rover war für mich schon immer ein Synonym für "teuer", jedoch wurde ich eines Besseren belehrt. Für den Preis bekommt man solchen Komfort und solche Extras nicht bei jedem Auto - eine Alarmanlage z. B. findet sich serienmäßig in fast keiner anderen Kompaktklasse. Man bremst mit ABS und kühlt sich mit der Klimaanlage ab (nachgerüstet, 1000,00EUR). Die Holzimitationen im Innenraum wirken nicht wie Plastik, sondern echt. Jedoch wissen nur die Konstrukteure selbst, warum sie eine Holzimitation auf der Beifaherseite entwickelt haben... die nützt zu nichts.
Der aus dem Honda Civic stammende 75-PS-Motor ist spritzig und nicht sehr durstig (im Durchschnitt 6,9 Liter). Im Stand könnte man schon manchmal denken, daß der Wagen aus ist - er schnurrt leise wie ein Kätzchen. Gute Kurvenlage und ordentliche Rundumsicht bestätigen nur den guten Eindruck.
Natürlich ist der Rover hervorragend verarbeitet - auf Kopfsteinpflaster hört man allerdings ein leises Klirren aus dem Motorraum, bei Seitenwind vernimmt der Fahrer leichte Pfeifgeräusche am linken Seitenfenster.
Der Tacho ist recht unübersichtlich mit dicken Strichen unterteilt, das angenehme orange im gesamten Cockpit entspannt hingegen. Positiv ist auch der Dreipunktgurt auf dem mittleren Platz im Fond und die angenehme Sitzposition.
Aber nicht nur das Auto ist spitze, sondern auch der Service. Rover Autohäuser veranstalten des öfteren sogenannte "English Days" per Brief wird man dazu eingeladen - toller Service...
Nach 4 Jahren sind allerdings auch einige Mängel aufgetreten, was bei einer Laufleistung von 5.000km pro Jahr sehr verwunderlich ist.
An einer Baustellenampel wurde der Rover zum ersten Mal ein Hindernis, da er nicht starten wollte. Vom ADAC abgeschleppt und zur Werkstatt gebracht, startete er jedoch ohne Mucken. Nicht hingegen einige Tage später: wieder mußte der Rover abgeschleppt werden - ein defektes Relais (80,00EUR) hinderte den Fahrer, sich fortzubewegen.
Nächster Mangel: verwunderlicherweise geht die Kühlflüssigkeit zur Neige, obwohl sie nicht ausläuft... die muß doch jemand trinken.
Größter Mangel (kleines Problem, hohe Kosten): Ölflecken in der Garage führten uns wieder in die Werkstatt - Ergebnis: Getriebe undicht, Motor muß ausgebaut und Getriebe abgedichtet werden: 350,00EUR.
Außerdem waren seit Anfang an die Türen um einige Millimeter versetzt, was den Dichtungsgummis zusetzte und diese zerstörte. (Jetzt Rover 25 Dichtungsgummis eingebaut).
Auch die Schlösser strotzen nicht gerade von unendlicher Langlebigkeit: bei mir verrichtet schon das dritte Beifahrerschloß (mehr oder weniger gut) seinen Dienst.
Fazit: Unauffällig wie ein Honda ist der Rover keinesfalls. Man freut sich jedes Mal, wenn einem ein gleiches Modell auf den Straßen begegnet. Verhältnismäßig viele Mängel bei einem Garagenfahrzeug mit geringer Laufleistung verwundern jedoch.
Der aus dem Honda Civic stammende 75-PS-Motor ist spritzig und nicht sehr durstig (im Durchschnitt 6,9 Liter). Im Stand könnte man schon manchmal denken, daß der Wagen aus ist - er schnurrt leise wie ein Kätzchen. Gute Kurvenlage und ordentliche Rundumsicht bestätigen nur den guten Eindruck.
Natürlich ist der Rover hervorragend verarbeitet - auf Kopfsteinpflaster hört man allerdings ein leises Klirren aus dem Motorraum, bei Seitenwind vernimmt der Fahrer leichte Pfeifgeräusche am linken Seitenfenster.
Der Tacho ist recht unübersichtlich mit dicken Strichen unterteilt, das angenehme orange im gesamten Cockpit entspannt hingegen. Positiv ist auch der Dreipunktgurt auf dem mittleren Platz im Fond und die angenehme Sitzposition.
Aber nicht nur das Auto ist spitze, sondern auch der Service. Rover Autohäuser veranstalten des öfteren sogenannte "English Days" per Brief wird man dazu eingeladen - toller Service...
Nach 4 Jahren sind allerdings auch einige Mängel aufgetreten, was bei einer Laufleistung von 5.000km pro Jahr sehr verwunderlich ist.
An einer Baustellenampel wurde der Rover zum ersten Mal ein Hindernis, da er nicht starten wollte. Vom ADAC abgeschleppt und zur Werkstatt gebracht, startete er jedoch ohne Mucken. Nicht hingegen einige Tage später: wieder mußte der Rover abgeschleppt werden - ein defektes Relais (80,00EUR) hinderte den Fahrer, sich fortzubewegen.
Nächster Mangel: verwunderlicherweise geht die Kühlflüssigkeit zur Neige, obwohl sie nicht ausläuft... die muß doch jemand trinken.
Größter Mangel (kleines Problem, hohe Kosten): Ölflecken in der Garage führten uns wieder in die Werkstatt - Ergebnis: Getriebe undicht, Motor muß ausgebaut und Getriebe abgedichtet werden: 350,00EUR.
Außerdem waren seit Anfang an die Türen um einige Millimeter versetzt, was den Dichtungsgummis zusetzte und diese zerstörte. (Jetzt Rover 25 Dichtungsgummis eingebaut).
Auch die Schlösser strotzen nicht gerade von unendlicher Langlebigkeit: bei mir verrichtet schon das dritte Beifahrerschloß (mehr oder weniger gut) seinen Dienst.
Fazit: Unauffällig wie ein Honda ist der Rover keinesfalls. Man freut sich jedes Mal, wenn einem ein gleiches Modell auf den Straßen begegnet. Verhältnismäßig viele Mängel bei einem Garagenfahrzeug mit geringer Laufleistung verwundern jedoch.
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