Harry Potter und der Feuerkelch Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Erfahrungsbericht von ET2000
Harry die Zweite
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Harry die Zweite
Rechtzeitig zum Filmstart möchte ich es nicht versäumen hier eine Meinung über das Buch zu verfassen, auf dessen Grundlage der Film gedreht wurde.
Bereits der erste Teil der Harry Potter Reihe hatte mich begeistert. Auch wenn der Schreibstil, die Wortwahl eher auf das jüngere Publikum ausgerichtet wahren. Ich kann an dieser Stelle versichern, dass nicht nur die Hauptfigur, Harry, reifer wird, sondern dass sich auch der Schreibstil der Autorin Joanne K. Rowling mit dem Alter Harrys weiterentwickelt.
Liest man alle 4 bisher erschienen Bände, so bleibt es durchaus kein Geheimnis, dass Rowling einmal als Lehrerin gearbeitet hat. Pädagogische Erfahrungen werden im Buch mit eingearbeitet.
So fangen Harry und seine Freunde irgendwann an, typische Merkmale der Pubertät zu zeigen. Interesse am anderen Geschlecht, Eifersucht, Zickigkeit usw. . Rowling steigert sich da von Buch zu Buch. Auch die Stories werden tiefgründiger, härter.
Worum geht es im zweiten Band
Harry Potter könnte sich durchaus schönere Sommerferien vorstellen: Auf der einen Seite muss er seine tyrannische Tante Petunia und seinen Onkel Vernon Dursley ertragen, die absolut gegen Zauberei sind., andererseits vermisst er den Kontakt zu seinen Freunden Ron Weasley und Hermine Granger. Beide scheinen ihm diese Ferien aus irgend einem Grunde nicht zu schreiben.
Eines Tages taucht in Harrys Zimmer der sogenannte Haus Elf Dobby auf. Dobby, ein recht merkwürdiger Geselle, will Harry warnen. Harry solle dieses Jahr nicht nach Hogwarts in die Schule. Dort begebe er sich in grosse Gefahr und Dobby glaubt an Harrys sicheren Tod.
Dabei gibt Dobby zu, dass er die Briefe von Harry Freunden abgefanangen hat. Dobby versucht auch sonst alles, um Harry daran zu hindern nach Hogwarts zu fahren.
Doch Harry lässt sich nicht beirren. Eines Tages, es sind immer noch Ferien, taucht sein Freund Ron mit seinen Brüdern aus, um Harry für die restlichen Ferien zu sich und seiner Familie zu holen. Im Haus der Weaslys wird Harry mit offenen Armen empfangen.
Die Ferien sind vorbei. Doch der Zug zur Schule ist für Harry und Ron nicht zu erreichen. Merkwürdiger Weise verhindert etwas, dass die beiden das Gleis 9 ¾ des Howart-Expresses besteigen können. Harry und Ron greifen kurzerhand zum fliegenden Auto von Rons Eltern. Als sie mit dem Auto in der verzauberten Peitschenden Weide von Hogwarts eine Bruchlandung hinlegen, ist Professor Snape empört und fordert den Schulverweis der beiden.
Mitlerweile sind Harrys Heldentaten aus dem ersten Schuljahr das Gespräch in Hogwarts. Harry steht ungewollt im Mittelpunkt und hat sogar eine ganze Fangemeinde zu der besonders Rons kleine Schwester Ginny und der Fotograf Colin gehören.
In der Schule gibt es wieder einmal einen neuen Professor zur Abwehr der dunklen Künste. Der eitle und mächtig eingebildete Lockhart versucht auf schleimige Art mit Harry Freundschaft zu schliessen und sich im Licht des jungen Hogwarts-Helden zu sonnen.
Mehr wird jetzt nicht verraten.
Analyse
Es ist erstaunlich, wie viele Ideen die Autorin hat. Auch in den folgenden Bänden 3 und 4 wächst diese Ideenvielfalt eher an, als dass sie nachlässt. Rowling baut sich langsam und stetig eine völlig eigene Welt zusammen. Die Welt der Zauberei. Wer alle 4 Bände gelesen hat, hat so Einblick in eine völlig andere Welt. Eine Welt mit hohen Werten. Allerdings ist in dieser Welt auch nicht alles perfekt. Manche Sachen wären mit Muggel (die Menschen die nicht zaubern können) Mitteln einfacher zu lösen.
Rowling zeigt damit, dass es in einer zu unserer parallelen Welt ganz andere Probleme gibt.
Die Entwicklung der Figuren im Buch wird sensibel geschildert.
Dabei verliert sich Rowling nicht in übermässigen Details, sondern nimmt durchaus Rücksicht auf die jüngere Leserschaft.
Die Story selbst steckt voller Überraschungen und einiger Wendungen. Es wird nie langweilig, flacht nie ab. Rowling schafft es einen Spannungsbogen aufzubauen, der bis zum Schluss erhalten bleibt.
Ich verstehe es nicht, wie einige, meist kirchennahe Personen, Harry Potter für Kinder nicht geeignet halten können. Diese Personen sind meiner Meinung nach engstirnig und in Bezug auf die Entwicklung eines Kindes einfach schlecht informiert.
Rowling gibt eindrucksvoll wieder, was sie in ihrer Ausbildung zur Pädagogin gelernt hat. Da gibt es die magische Phase, die jedes Kind durchlebt und für seine Entwicklung durchleben muss. Da gibt es das Thema Pubertät. Da gibt es das Thema Verlust, mit denen sich Kinder auseinander setzen müssen. Eifersucht, Liebe usw. . Rowling wird nie ordinär und das Buch hat, genau wie die anderen Bände, eine gute Botschaft.
Harry ist ein Held, aber keiner der sich im Heldentum sult. Er bleibt bescheiden, sein Heldentum ist ihm eher peinlich. Auch das etwas, was wohl jeder Jugendliche zuhauf kennt.
Zum Buch
Mitlerweile sind die ersten vier Bände von Harry Potter als Komplettset im Taschenbuchformat erschienen. Wer bisher noch kein Band der Harry Potter Reihe besitzt, kann so eine Menge Geld sparen. Der feste Einband kostet ca. 14 EURO.
Das Buch ist in guter Qualität gebunden. Auch nach mehrmaligem Lesen und härteren Ansprüchen, fallen keine Seiten heraus.
Erstaunlicher Weise wurde bisher jeder neue Band von Harry Potter dicker. So fast der zweite Band jetzt 352 Seiten.
Der Harry Potter, der auf dem Umschlag abgebildet ist, hat mit der Filmfigur optisch nichts gemeinsam – ausser der Brille. Der Carlsen Verlag, in dem die deutsche Version erschienen ist behält nach eigenen Aussagen diesen Titel bei, da man auf den Wiedererkennungswert zukünftiger Bücher setzt.
Fazit
Die Ideen, die Story, der Aufbau des Buches, alles hat mich schwer beeindruckt. Ich warte bereits seit Monaten auf den fünften Roman. Obwohl ich mir nach dem ersten Buch vorgenommen habe mir mit den Bänden 2-4 Zeit zu lassen, habe ich sie doch alle innerhalb kurzer Zeit verschlingen müssen.
Der zweite Band setzt da an, wo der erste Band aufhört. Trotzdem finden sich auch Neulinge schnell zurecht. Um Details der Figuren vollends zu begreifen, empfehle ich allerdings alle Bände in der chronologischen Reihenfolge zu lesen.
Harry Potter hat einen neuen Fan. Mich. Keiner muss sich ab heute schämen in der Kinderabteilung zu suchen. Gerade Jugendliche sind mir begegnet, die sich krampfhaft weigern Harry Potter zu lesen. Da es doch uncool ist in der Kinder-/Jugendbuch Abteilung zu schauen. All denen und den älteren Generationen sei gesagt: Ihr werdet nicht enttäuscht.
All diejenigen, die sich ausschliesslich der sogenannten höheren Literatur begeistern können, lassen besser die Finger von dem Buch. Hier geht es nicht um die Persönlichkeitsanalyse eines Autors der sich als Hobbypseudopsychologe probiert und das wortgewandt über hunderte Seiten zerpflückt.
Rechtzeitig zum Filmstart möchte ich es nicht versäumen hier eine Meinung über das Buch zu verfassen, auf dessen Grundlage der Film gedreht wurde.
Bereits der erste Teil der Harry Potter Reihe hatte mich begeistert. Auch wenn der Schreibstil, die Wortwahl eher auf das jüngere Publikum ausgerichtet wahren. Ich kann an dieser Stelle versichern, dass nicht nur die Hauptfigur, Harry, reifer wird, sondern dass sich auch der Schreibstil der Autorin Joanne K. Rowling mit dem Alter Harrys weiterentwickelt.
Liest man alle 4 bisher erschienen Bände, so bleibt es durchaus kein Geheimnis, dass Rowling einmal als Lehrerin gearbeitet hat. Pädagogische Erfahrungen werden im Buch mit eingearbeitet.
So fangen Harry und seine Freunde irgendwann an, typische Merkmale der Pubertät zu zeigen. Interesse am anderen Geschlecht, Eifersucht, Zickigkeit usw. . Rowling steigert sich da von Buch zu Buch. Auch die Stories werden tiefgründiger, härter.
Worum geht es im zweiten Band
Harry Potter könnte sich durchaus schönere Sommerferien vorstellen: Auf der einen Seite muss er seine tyrannische Tante Petunia und seinen Onkel Vernon Dursley ertragen, die absolut gegen Zauberei sind., andererseits vermisst er den Kontakt zu seinen Freunden Ron Weasley und Hermine Granger. Beide scheinen ihm diese Ferien aus irgend einem Grunde nicht zu schreiben.
Eines Tages taucht in Harrys Zimmer der sogenannte Haus Elf Dobby auf. Dobby, ein recht merkwürdiger Geselle, will Harry warnen. Harry solle dieses Jahr nicht nach Hogwarts in die Schule. Dort begebe er sich in grosse Gefahr und Dobby glaubt an Harrys sicheren Tod.
Dabei gibt Dobby zu, dass er die Briefe von Harry Freunden abgefanangen hat. Dobby versucht auch sonst alles, um Harry daran zu hindern nach Hogwarts zu fahren.
Doch Harry lässt sich nicht beirren. Eines Tages, es sind immer noch Ferien, taucht sein Freund Ron mit seinen Brüdern aus, um Harry für die restlichen Ferien zu sich und seiner Familie zu holen. Im Haus der Weaslys wird Harry mit offenen Armen empfangen.
Die Ferien sind vorbei. Doch der Zug zur Schule ist für Harry und Ron nicht zu erreichen. Merkwürdiger Weise verhindert etwas, dass die beiden das Gleis 9 ¾ des Howart-Expresses besteigen können. Harry und Ron greifen kurzerhand zum fliegenden Auto von Rons Eltern. Als sie mit dem Auto in der verzauberten Peitschenden Weide von Hogwarts eine Bruchlandung hinlegen, ist Professor Snape empört und fordert den Schulverweis der beiden.
Mitlerweile sind Harrys Heldentaten aus dem ersten Schuljahr das Gespräch in Hogwarts. Harry steht ungewollt im Mittelpunkt und hat sogar eine ganze Fangemeinde zu der besonders Rons kleine Schwester Ginny und der Fotograf Colin gehören.
In der Schule gibt es wieder einmal einen neuen Professor zur Abwehr der dunklen Künste. Der eitle und mächtig eingebildete Lockhart versucht auf schleimige Art mit Harry Freundschaft zu schliessen und sich im Licht des jungen Hogwarts-Helden zu sonnen.
Mehr wird jetzt nicht verraten.
Analyse
Es ist erstaunlich, wie viele Ideen die Autorin hat. Auch in den folgenden Bänden 3 und 4 wächst diese Ideenvielfalt eher an, als dass sie nachlässt. Rowling baut sich langsam und stetig eine völlig eigene Welt zusammen. Die Welt der Zauberei. Wer alle 4 Bände gelesen hat, hat so Einblick in eine völlig andere Welt. Eine Welt mit hohen Werten. Allerdings ist in dieser Welt auch nicht alles perfekt. Manche Sachen wären mit Muggel (die Menschen die nicht zaubern können) Mitteln einfacher zu lösen.
Rowling zeigt damit, dass es in einer zu unserer parallelen Welt ganz andere Probleme gibt.
Die Entwicklung der Figuren im Buch wird sensibel geschildert.
Dabei verliert sich Rowling nicht in übermässigen Details, sondern nimmt durchaus Rücksicht auf die jüngere Leserschaft.
Die Story selbst steckt voller Überraschungen und einiger Wendungen. Es wird nie langweilig, flacht nie ab. Rowling schafft es einen Spannungsbogen aufzubauen, der bis zum Schluss erhalten bleibt.
Ich verstehe es nicht, wie einige, meist kirchennahe Personen, Harry Potter für Kinder nicht geeignet halten können. Diese Personen sind meiner Meinung nach engstirnig und in Bezug auf die Entwicklung eines Kindes einfach schlecht informiert.
Rowling gibt eindrucksvoll wieder, was sie in ihrer Ausbildung zur Pädagogin gelernt hat. Da gibt es die magische Phase, die jedes Kind durchlebt und für seine Entwicklung durchleben muss. Da gibt es das Thema Pubertät. Da gibt es das Thema Verlust, mit denen sich Kinder auseinander setzen müssen. Eifersucht, Liebe usw. . Rowling wird nie ordinär und das Buch hat, genau wie die anderen Bände, eine gute Botschaft.
Harry ist ein Held, aber keiner der sich im Heldentum sult. Er bleibt bescheiden, sein Heldentum ist ihm eher peinlich. Auch das etwas, was wohl jeder Jugendliche zuhauf kennt.
Zum Buch
Mitlerweile sind die ersten vier Bände von Harry Potter als Komplettset im Taschenbuchformat erschienen. Wer bisher noch kein Band der Harry Potter Reihe besitzt, kann so eine Menge Geld sparen. Der feste Einband kostet ca. 14 EURO.
Das Buch ist in guter Qualität gebunden. Auch nach mehrmaligem Lesen und härteren Ansprüchen, fallen keine Seiten heraus.
Erstaunlicher Weise wurde bisher jeder neue Band von Harry Potter dicker. So fast der zweite Band jetzt 352 Seiten.
Der Harry Potter, der auf dem Umschlag abgebildet ist, hat mit der Filmfigur optisch nichts gemeinsam – ausser der Brille. Der Carlsen Verlag, in dem die deutsche Version erschienen ist behält nach eigenen Aussagen diesen Titel bei, da man auf den Wiedererkennungswert zukünftiger Bücher setzt.
Fazit
Die Ideen, die Story, der Aufbau des Buches, alles hat mich schwer beeindruckt. Ich warte bereits seit Monaten auf den fünften Roman. Obwohl ich mir nach dem ersten Buch vorgenommen habe mir mit den Bänden 2-4 Zeit zu lassen, habe ich sie doch alle innerhalb kurzer Zeit verschlingen müssen.
Der zweite Band setzt da an, wo der erste Band aufhört. Trotzdem finden sich auch Neulinge schnell zurecht. Um Details der Figuren vollends zu begreifen, empfehle ich allerdings alle Bände in der chronologischen Reihenfolge zu lesen.
Harry Potter hat einen neuen Fan. Mich. Keiner muss sich ab heute schämen in der Kinderabteilung zu suchen. Gerade Jugendliche sind mir begegnet, die sich krampfhaft weigern Harry Potter zu lesen. Da es doch uncool ist in der Kinder-/Jugendbuch Abteilung zu schauen. All denen und den älteren Generationen sei gesagt: Ihr werdet nicht enttäuscht.
All diejenigen, die sich ausschliesslich der sogenannten höheren Literatur begeistern können, lassen besser die Finger von dem Buch. Hier geht es nicht um die Persönlichkeitsanalyse eines Autors der sich als Hobbypseudopsychologe probiert und das wortgewandt über hunderte Seiten zerpflückt.
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