Harry Potter und der Feuerkelch Testbericht
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Erfahrungsbericht von Gering
Geeigneter Lesestoff für die Kleinen???
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
HINWEIS:
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
1.Da sich diese Meinung als Auswahlhilfe zu allen vier Bänden der Potterreihe versteht, ich aber der Meinung bin, dass eine extra _ Kategorie dafür dann doch leicht daneben wäre, stelle ich sie unter hier ins Netz. Steinigt mich bitte nicht, der erste Band wird auch berücksichtigt.!!!!
2. Die Bewertung in den einzelnen Rubriken ist für die KLEINEN Leser gedacht!!
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
Die Potter - Manie scheint auch lange nach Erscheinen des vierten Bandes nicht abzuflauen, immer noch sind die einzelnen Bände in der Bestseller – Liste des Spiegels ganz weit oben zu finden – wie in den letzten Monaten also.
Ungeachtet der Gerüchte, wem denn nun der Potterstoff eingefallen sein mag, geht von den Büchern für die jungen und die etwas älteren Leser eine scheinbar phänomenale Anziehungskraft aus. Ich selbst, ein passionierter Viel – und Gerne – Leser, finde, dass die Bände allesamt auch etwas haben, was erwachsene Leser fesselt. Unbeschwertheit der Handlung, Spannung, Kindheitserinnerungen und –träumereien? Was es ist, ganz sicher und genau kann ich es nicht sagen, aber die Bände lesen sich ungemein schnell und gut.
Und: Ganz entgegen der sonstigen Lesegepflogenheiten (wer möchte, kann sich ja mal die anderen Genres anschauen, aus denen ich Bücher bewertet habe). Weder Blutorgien nach historischer Stoff – die POTTER – Bände entsprechen eigentlich so gar nicht meinem sonstigen Lesegeschmack.
Na, aber was soll’s, ich hab´ sie gerne gelesen.
Zum Potter - Stoff
Harry Potter ist ein Junge, der bei Onkel und Tante Dursley aufwächst, Verwandte, wie man sie sich schrecklicher und gemeiner nicht vorstellen kann. Harry wird von beiden und deren unheimlich fetten und gemeinen Sohn Dudley regelrecht geknechtet. Harry leidet sehr unter der Fuchtel der drei, doch sein Los lässt sich scheinbar nicht ändern, denn Harrys Eltern sind tot. Die genauen Umstände des Todes der Eltern – beide wurden von einem schwarzen Magier getötet, als Harry selbst noch ein Säugling war - . erfährt Harry erst viel später. Erst seine Berufung an die Zauberschule nach Hogwarts, von dem Harry nun überhaupt nicht weiß, was das bedeuten soll bzw.. was oder wo diese ist, bringt seinem Leben einen tiefgreifenden Wandel.
Harry tritt in das erste Schuljahr für Zauberer ein und lernt Ron und Hermine kennen, die beide zu seinen dicksten Freunden werden. Mit beiden zusammen steht Harry die schlimmsten Abenteuer gemeinsam durch und trifft mehr als nur einmal auf den schwarzen Magier Voldemort, dem schon früher nicht gelungen war, Harry zu töten (Harry trägt von dem Versuch eine Narbe auf der Stirn) und der durch den fehlgeschlagenen Versuch auch für einige Zeit sämtliche magische Kraft verloren hatte.
Doch Voldemort kehrt jeweils zurück und will sich als Zeichen seiner neu erstandenen Kraft zunächst an Potter für seine Schmach rächen und das tut er auf die eine oder andere Weise, wobei er selbst vor Mord nicht zurückschreckt.
(wie immer: wer es genauer wissen möchte, der lese selber nach! Und : Kaufen sollt ihr die Bücher auch, CIAO ist schließlich eine VERBRACUHERSEITE).
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Was ist ein Basilisk? ( Das muss ich los werden!!!)
In der KAMMER DES SCHRECKENS erscheint ein merkwürdiges Fabelwesen, das die meisten von uns in gewisser Art und Weise immer in der Küche haben. Dort steht nämlich das BASILIKUM, eine von zwei möglichen Arten, sich eines Basilisken zu erwehren (der Sage nach, also man keine voreilige Panik!!!). Basilisken kommen / kamen (???) in Sagen aus Ostdeutschland (Schlesien etc.) vor und sollen angeblich ähnlich ausgesehen haben, wie in POTTER 2 beschrieben. Basilisken werden als schlangenähnliche Wesen beschrieben, die durch ihren Blick in der Lage sind, Menschen zu töten. Zwei Möglichkeiten, einen Basilisken zu töten, gibt es der Überlieferung nach: 1. das Basilikum, das scheinbar vom Geruch her schon tödlich sein soll(!!!) und 2. ein Spiegel, denn der eigene Anblick soll bei dem Basilisken dieselbe Wirkung haben /gehabt haben(?) wie bei menschlichen Opfern – nämlich den Exitus.
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FÜR WEN SIND DIE BÄNDE EMPFEHLENSWERT (ALTER DER LESERSCHAFT)
Wer die einzelnen Bände gelesen hat, der wird mir sicher folgen, wen ich meine, dass diese Bücher nicht allesamt schon für kleine Kinder geeignet sind. Schwierig wird es da natürlich mit Altersangaben, die wenig darüber aussagen, welchen Fähigkeiten derjenige haben sollte, der die Bücher liest. Klar aber ist, dass bei vielen Kinder einige beschriebene Szenen mit Sicherheit schlaflose Nächte zur Folge haben dürfte oder aber Alpträume, denn Realität und Fiktion unterscheiden zu können, das können die Kleinen eben noch nicht.
Nehmen wir die „KAMMER DES SCHRECKENS“, die Beschreibung des Basilisken, die Beschreibung der Tötung von Zauberern durch Voldemort und seine Anhänger. Da verwundert mich manchmal der Enthusiasmus von Eltern, von denen ich weiß, dass sie im Grunde jede Form von Gewaltdarstellung ablehnen, die aber den Sprösslingen aus der zweiten Klasse das Buch aufs Auge drücken, weil sie da meinen, sie könnten den Kindern nur Gutes tun.
Ohnehin glaube ich, dass die ganze „POTTERMANIE“ um die Bücher nicht von den Kindern, sondern von den Eltern kommt, die überhaupt wenig darauf Acht geben, ob ihrer Kinder die dicken Schinken lesen wollen, oder aber ob das Ganze für die Kinder schon sinnvoll ist!!:
Wichtig ist, dass, wenn ihr Kind ohnehin sehr sensibel z.B. auf bestimmte Fernsehsendungen reagiert, aufgedreht ist etc., die Bücher wohl er nicht ohne Hilfe lesen sollte oder aber erst später die Lektüre zu empfehlen ist.
Einige der im STOFF genanten Punkte werden so detailliert beschrieben, dass sie Kinder nicht unbedingt verarbeiten können: Wenn da von abgerissenen Gliedmaßen die Rede ist (Bd. 2), von Verbrennungen, den Eltern bzw. der Mutter Harrys, die um ihr Leben fleht und die dennoch getötet wird – ob das alles so einfach von kleinen Kindern gelesen werden kann, da können doch durchaus Zweifel angebracht sein.
Kleine Ergänzung:
Letzte Woche wurde ich Zeuge eines Gespräches zwischen der Verkäufern in einem Buchladen und einer Kundin, deren Sprössling in der 2. Klasse ist. Die Nachfragen der Mutter machten deutlich, dass sie die Einwende der Verkäufern, die Potter – Bücher seien für Kinder, die schon lesen können, absolut zu empfehlen, widersprochen hatte. Scheinbar wollte die Kundin als Rücksicherung nachmals die Bestätigung der Verkäufern. Diese meinte freilich, dass Kinder generell in der zweiten Klasse mit der Schriftgröße, der Dicke der Bücher und auch wegen des Inhaltes sicher kaum allgemein zu empfehlen seien.
Die Kundin jedoch meinte, das würden doch alle lesen, mein Kind“ kann das auch“. Stellt sich hier also die Frage, was Eltern dazu bringt, Leseanfängern Lektüre auszusuchen. Der Gruppendruck scheinbar, mehr nicht.
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TIPPS FÜR ELTERN KINDER ZUM LESEN ZU BEWEGEN
Freiwilligkeit sollte Grundlage für jedes Lesen des Kindes sein. Möchte das Kind ein Buch gerne lesen. dann ist das grundsätzlich kein Problem, wobei darauf zu achten ist, ob das Buch das Kind nicht vor zu schwere Hürden stellt und für die Zukunft das Lesen immer verbunden wird mit Überanstrengung, Langeweile etc.
Dem Kind die Potter -Bücher vorzusetzen nach dem Motto „das Lesen jetzt alle, das musst du auch wissen, das bringt dich doch auch in der Schule weiter“ mag bei einem 20 jährigen ratsam sein (eventuell), dem Schüler / der Schülerin der zweiten Klasse freilich vergrault es als Leser auch für die Zukunft.
Stellen sie ihre eigenen Bildungsansichten hinten an und lassen sie dem Kind die Möglichkeit zu wählen. Wird in ihrem Haushalt ohnehin gelesen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Kind später das Lesen als lustvoll und schön entdeckt ohnehin sehr hoch.
In kleinen Schritten anleiten und fördern ist besser als zu zwingen.
Begleiten sie ihr Kind während des Lesens, am Besten ist, sie lesen parallel mit dem Kind und sprechen darüber, was sie gerade gelesen haben. Das Kind fühlt sich und sein Lesen ernstgenommen, das Lesen selbst wird als etwas Wichtiges vermittelt, das zu Fördern ist.
Auch kann so der Anreiz geschaffen werden, dass das Kind lesend auf Entdeckungsreise geht.
Grundsätzlich: Möchte ihr Kind die Harry Potter Bücher lesen, dann sollten sie dem Kind die Möglichkeit geben, egal, aus welchem grund zunächst die Bücher lesen möchte ( es findet die Inhalt spannend, von dem es gehört hat; der Freund oder die Freundin lesen das doch auch usw....).
Wenn ihr Kind das Buch nicht weiterlesen möchte, dann sollten sie dies respektieren, denn grundsätzlich zeichnet es einen kompetenten Leser aus, auch die Entscheidung treffen zu können, dass die gewählte Lektüre (noch) nicht passend ist. Sprechen sie mit dem Kind darüber – offen, ohne Erwartungsdruck von wegen „ ... wenn du das schon nicht schaffst, was wird dann aus dem „Einführungskurs Allgemeinmedizin für Vorschulkinder“!?!?!?
Michael
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1.Da sich diese Meinung als Auswahlhilfe zu allen vier Bänden der Potterreihe versteht, ich aber der Meinung bin, dass eine extra _ Kategorie dafür dann doch leicht daneben wäre, stelle ich sie unter hier ins Netz. Steinigt mich bitte nicht, der erste Band wird auch berücksichtigt.!!!!
2. Die Bewertung in den einzelnen Rubriken ist für die KLEINEN Leser gedacht!!
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Die Potter - Manie scheint auch lange nach Erscheinen des vierten Bandes nicht abzuflauen, immer noch sind die einzelnen Bände in der Bestseller – Liste des Spiegels ganz weit oben zu finden – wie in den letzten Monaten also.
Ungeachtet der Gerüchte, wem denn nun der Potterstoff eingefallen sein mag, geht von den Büchern für die jungen und die etwas älteren Leser eine scheinbar phänomenale Anziehungskraft aus. Ich selbst, ein passionierter Viel – und Gerne – Leser, finde, dass die Bände allesamt auch etwas haben, was erwachsene Leser fesselt. Unbeschwertheit der Handlung, Spannung, Kindheitserinnerungen und –träumereien? Was es ist, ganz sicher und genau kann ich es nicht sagen, aber die Bände lesen sich ungemein schnell und gut.
Und: Ganz entgegen der sonstigen Lesegepflogenheiten (wer möchte, kann sich ja mal die anderen Genres anschauen, aus denen ich Bücher bewertet habe). Weder Blutorgien nach historischer Stoff – die POTTER – Bände entsprechen eigentlich so gar nicht meinem sonstigen Lesegeschmack.
Na, aber was soll’s, ich hab´ sie gerne gelesen.
Zum Potter - Stoff
Harry Potter ist ein Junge, der bei Onkel und Tante Dursley aufwächst, Verwandte, wie man sie sich schrecklicher und gemeiner nicht vorstellen kann. Harry wird von beiden und deren unheimlich fetten und gemeinen Sohn Dudley regelrecht geknechtet. Harry leidet sehr unter der Fuchtel der drei, doch sein Los lässt sich scheinbar nicht ändern, denn Harrys Eltern sind tot. Die genauen Umstände des Todes der Eltern – beide wurden von einem schwarzen Magier getötet, als Harry selbst noch ein Säugling war - . erfährt Harry erst viel später. Erst seine Berufung an die Zauberschule nach Hogwarts, von dem Harry nun überhaupt nicht weiß, was das bedeuten soll bzw.. was oder wo diese ist, bringt seinem Leben einen tiefgreifenden Wandel.
Harry tritt in das erste Schuljahr für Zauberer ein und lernt Ron und Hermine kennen, die beide zu seinen dicksten Freunden werden. Mit beiden zusammen steht Harry die schlimmsten Abenteuer gemeinsam durch und trifft mehr als nur einmal auf den schwarzen Magier Voldemort, dem schon früher nicht gelungen war, Harry zu töten (Harry trägt von dem Versuch eine Narbe auf der Stirn) und der durch den fehlgeschlagenen Versuch auch für einige Zeit sämtliche magische Kraft verloren hatte.
Doch Voldemort kehrt jeweils zurück und will sich als Zeichen seiner neu erstandenen Kraft zunächst an Potter für seine Schmach rächen und das tut er auf die eine oder andere Weise, wobei er selbst vor Mord nicht zurückschreckt.
(wie immer: wer es genauer wissen möchte, der lese selber nach! Und : Kaufen sollt ihr die Bücher auch, CIAO ist schließlich eine VERBRACUHERSEITE).
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Was ist ein Basilisk? ( Das muss ich los werden!!!)
In der KAMMER DES SCHRECKENS erscheint ein merkwürdiges Fabelwesen, das die meisten von uns in gewisser Art und Weise immer in der Küche haben. Dort steht nämlich das BASILIKUM, eine von zwei möglichen Arten, sich eines Basilisken zu erwehren (der Sage nach, also man keine voreilige Panik!!!). Basilisken kommen / kamen (???) in Sagen aus Ostdeutschland (Schlesien etc.) vor und sollen angeblich ähnlich ausgesehen haben, wie in POTTER 2 beschrieben. Basilisken werden als schlangenähnliche Wesen beschrieben, die durch ihren Blick in der Lage sind, Menschen zu töten. Zwei Möglichkeiten, einen Basilisken zu töten, gibt es der Überlieferung nach: 1. das Basilikum, das scheinbar vom Geruch her schon tödlich sein soll(!!!) und 2. ein Spiegel, denn der eigene Anblick soll bei dem Basilisken dieselbe Wirkung haben /gehabt haben(?) wie bei menschlichen Opfern – nämlich den Exitus.
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FÜR WEN SIND DIE BÄNDE EMPFEHLENSWERT (ALTER DER LESERSCHAFT)
Wer die einzelnen Bände gelesen hat, der wird mir sicher folgen, wen ich meine, dass diese Bücher nicht allesamt schon für kleine Kinder geeignet sind. Schwierig wird es da natürlich mit Altersangaben, die wenig darüber aussagen, welchen Fähigkeiten derjenige haben sollte, der die Bücher liest. Klar aber ist, dass bei vielen Kinder einige beschriebene Szenen mit Sicherheit schlaflose Nächte zur Folge haben dürfte oder aber Alpträume, denn Realität und Fiktion unterscheiden zu können, das können die Kleinen eben noch nicht.
Nehmen wir die „KAMMER DES SCHRECKENS“, die Beschreibung des Basilisken, die Beschreibung der Tötung von Zauberern durch Voldemort und seine Anhänger. Da verwundert mich manchmal der Enthusiasmus von Eltern, von denen ich weiß, dass sie im Grunde jede Form von Gewaltdarstellung ablehnen, die aber den Sprösslingen aus der zweiten Klasse das Buch aufs Auge drücken, weil sie da meinen, sie könnten den Kindern nur Gutes tun.
Ohnehin glaube ich, dass die ganze „POTTERMANIE“ um die Bücher nicht von den Kindern, sondern von den Eltern kommt, die überhaupt wenig darauf Acht geben, ob ihrer Kinder die dicken Schinken lesen wollen, oder aber ob das Ganze für die Kinder schon sinnvoll ist!!:
Wichtig ist, dass, wenn ihr Kind ohnehin sehr sensibel z.B. auf bestimmte Fernsehsendungen reagiert, aufgedreht ist etc., die Bücher wohl er nicht ohne Hilfe lesen sollte oder aber erst später die Lektüre zu empfehlen ist.
Einige der im STOFF genanten Punkte werden so detailliert beschrieben, dass sie Kinder nicht unbedingt verarbeiten können: Wenn da von abgerissenen Gliedmaßen die Rede ist (Bd. 2), von Verbrennungen, den Eltern bzw. der Mutter Harrys, die um ihr Leben fleht und die dennoch getötet wird – ob das alles so einfach von kleinen Kindern gelesen werden kann, da können doch durchaus Zweifel angebracht sein.
Kleine Ergänzung:
Letzte Woche wurde ich Zeuge eines Gespräches zwischen der Verkäufern in einem Buchladen und einer Kundin, deren Sprössling in der 2. Klasse ist. Die Nachfragen der Mutter machten deutlich, dass sie die Einwende der Verkäufern, die Potter – Bücher seien für Kinder, die schon lesen können, absolut zu empfehlen, widersprochen hatte. Scheinbar wollte die Kundin als Rücksicherung nachmals die Bestätigung der Verkäufern. Diese meinte freilich, dass Kinder generell in der zweiten Klasse mit der Schriftgröße, der Dicke der Bücher und auch wegen des Inhaltes sicher kaum allgemein zu empfehlen seien.
Die Kundin jedoch meinte, das würden doch alle lesen, mein Kind“ kann das auch“. Stellt sich hier also die Frage, was Eltern dazu bringt, Leseanfängern Lektüre auszusuchen. Der Gruppendruck scheinbar, mehr nicht.
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TIPPS FÜR ELTERN KINDER ZUM LESEN ZU BEWEGEN
Freiwilligkeit sollte Grundlage für jedes Lesen des Kindes sein. Möchte das Kind ein Buch gerne lesen. dann ist das grundsätzlich kein Problem, wobei darauf zu achten ist, ob das Buch das Kind nicht vor zu schwere Hürden stellt und für die Zukunft das Lesen immer verbunden wird mit Überanstrengung, Langeweile etc.
Dem Kind die Potter -Bücher vorzusetzen nach dem Motto „das Lesen jetzt alle, das musst du auch wissen, das bringt dich doch auch in der Schule weiter“ mag bei einem 20 jährigen ratsam sein (eventuell), dem Schüler / der Schülerin der zweiten Klasse freilich vergrault es als Leser auch für die Zukunft.
Stellen sie ihre eigenen Bildungsansichten hinten an und lassen sie dem Kind die Möglichkeit zu wählen. Wird in ihrem Haushalt ohnehin gelesen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr Kind später das Lesen als lustvoll und schön entdeckt ohnehin sehr hoch.
In kleinen Schritten anleiten und fördern ist besser als zu zwingen.
Begleiten sie ihr Kind während des Lesens, am Besten ist, sie lesen parallel mit dem Kind und sprechen darüber, was sie gerade gelesen haben. Das Kind fühlt sich und sein Lesen ernstgenommen, das Lesen selbst wird als etwas Wichtiges vermittelt, das zu Fördern ist.
Auch kann so der Anreiz geschaffen werden, dass das Kind lesend auf Entdeckungsreise geht.
Grundsätzlich: Möchte ihr Kind die Harry Potter Bücher lesen, dann sollten sie dem Kind die Möglichkeit geben, egal, aus welchem grund zunächst die Bücher lesen möchte ( es findet die Inhalt spannend, von dem es gehört hat; der Freund oder die Freundin lesen das doch auch usw....).
Wenn ihr Kind das Buch nicht weiterlesen möchte, dann sollten sie dies respektieren, denn grundsätzlich zeichnet es einen kompetenten Leser aus, auch die Entscheidung treffen zu können, dass die gewählte Lektüre (noch) nicht passend ist. Sprechen sie mit dem Kind darüber – offen, ohne Erwartungsdruck von wegen „ ... wenn du das schon nicht schaffst, was wird dann aus dem „Einführungskurs Allgemeinmedizin für Vorschulkinder“!?!?!?
Michael
11 Bewertungen, 2 Kommentare
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28.03.2002, 21:35 Uhr von Zarah24
Bewertung: sehr hilfreichKlasse daß Du Dir so viele Gedanken gemacht hast. P.S. Würde das "CIAO" entfernen ;-)
-
28.03.2002, 21:34 Uhr von 2nd_Starlight
Bewertung: sehr hilfreichDa erkennt man den Ciaoaner! Der schreibt erst für Ciao und stellt die Berichte dann woanders zusätzlich ein und vergisst, die 'Spuren' zu verwischen....pst: mitten im Text steht CIAO...solltest das evtl. zu YOPI umändern...*gg*
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