Woher die kleinen Kinder kommen:: Woher die kleinen Kinder kommen Testbericht
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Erfahrungsbericht von bigmanu
Was macht der Storch mit den Babys Mama?
Pro:
guter Einstieg für die Aufklärung, kindgerechte Texte, schöne Bilder
Kontra:
einiges ist zu schwer für 4jährige
Empfehlung:
Ja
Mein 5jähriger Sohn ist extrem wissbegierig. Immer ist er am Fragen, und es fällt mir manchmal schwer, die passenden Antworten zu finden. Als ich mit seiner Schwester schwanger war, da hat er noch nicht so viel gefragt, er war ja auch erst 2 Jahre alt als sie zur Welt kam. Doch jetzt waren meine beiden Schwägerinnen schwanger, und da wollte er doch mehr Details wissen. Deshalb habe ich mir zum Geburtstag für ein Bilderbuch gewünscht, das dieses Thema behandelt.
Meine schwangere Schwägerin hat ihm wieder ein Bilderbuch aus der beliebten Wieso?Weshalb?Warum?-Reihe geschenkt, und zwar „Woher die kleinen Kinder kommen“. Wir besitzen schon fast alle Bilderbücher aus dieser Reihe, und wir sind echt alle, auch die Erwachsenen, begeistert davon. Erschienen ist dieses Buch, wie die anderen auch, im Ravensburger Buchverlag. Es hat 16 Pappseiten, kostet 12,95 Euro und hat die ISBN-Nr. 3473332658. Die Illustration und der Text sind von Doris Rübel. Diese Autorin hat auch andere Bücher dieser Reihe geschrieben und illustriert. Geeignet ist es übrigens für Kinder ab einem Alter von 4 Jahren.
Mit sehr viel Spannung haben wir uns gleich nach dem Geburtstag unseres Sohnes alle zusammen gesetzt, und dabei dieses Buch vorgelesen und angesehen. Leider konnte meine Schwägerin selber nicht mehr als lebendiges Anschauungsobjekt mitwirken, ihr Baby kam 5 Wochen zu früh (aber putzmunter und gesund) zur Welt. Doch das hat das Interesse und die Freude nicht geschmälert.
Als kleine Einführung beginnt das Buch erst einmal damit, das man vier Kinder sieht, die sich darüber unterhalten woher die Babys kommen. Außerdem erfahren die kleinen Leser hier, das man den Kindern früher erzählte, der Storch würde die Kinder bringen. Das hat meinen Sohn sehr verwirrt, wusste er doch schon immer, die Baby kommen aus dem Bauch der Mama. Jetzt galt es noch zu klären, wie sie da hineinkommen *ggg*. Auf dem Weg dorthin werden auf der nächsten Seite erst einmal die kleinen Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen gezeigt. Öffnet man eine entsprechende Klappe, bekommt man den Unterschied zu sehen. Witzig fand ich auch die Darstellung, das Mädchen im Sitzen und Jungen im Stehen pinkeln. Als mein Mann vorlas, das Jungen einen Zipfel zwischen den Beinen haben unterbrach unser Sohn ihn, und rief ganz entrüstet: „ Aber das heißt doch Schniepi“. Wir haben sehr viel gelacht an diesem Tag (Säckchen mit zwei Kugel *ggg*).
Auf den nächsten beiden Seiten wurde es dann richtig interessant. Zuerst kam einmal das Kapitel „Was ist das – miteinander schlafen?“. In einem kurzem Text erklärt die Autorin, das das Kind (hier ein kleiner Junge mit Namen Paul) entstanden ist, als Mama und Papa sich besonders lieb hatten. Dazu gibt es Bilder von den Eltern von Paul in einem Fotoalbum. Weiter geht es mit den Einzelheiten. Hier gibt es einen kurzen Text und eine große Klappe in Form einer Tür, hinter der sich die Eltern von Paul verbergen, die gerade nackt und in eindeutiger Position im Bett liegen Den Text „zum Vorlesen haben sie keine Lust. Jetzt wollen sie lieber alleine sein“ fand ich echt lustig. Meine Kinder würde das nicht abhalten, die springen mit ins Bett, ob wir nun allein sein wollen oder nicht :o)
Wie Baby dann tatsächlich entstehen, das wird auf den folgenden Seiten erklärt. Hier sieht man erst einmal die nackte Mama und den nackten Papa, wobei sich die Geschlechtsteile als Klappe öffnen lassen, um so einen Blick in das innere zu werfen. Das hat meinen Sohn ehrlich gesagt weniger interessiert. Und die Erklärung von weiblicher Eizelle und männlicher Samenzelle fand er auch noch nicht so spannend. Auch die genaue Erklärung, wie aus diesen beiden das Baby entsteht fand er nicht so spannend. Lustig dagegen ist das Rennen der Samenzellen, die alle zur Eizelle wollen. Dieses Kapitel fand ich für einen 5jährigen noch etwas schwer, obwohl alles sehr einfach beschrieben wird.
Mehr Interesse zeigten meine Kinder dann, als es um das Baby im Bauch der Mutter ging. Hier gibt es einen einfachen Text, der die Entwicklung des Babys im Bauch der Mutter beschreibt, und dazu natürlich die passenden Bilder. Anhand von verschiedenen Früchten wird beschrieben, wie groß das Baby in den verschiedenen Phasen der Schwangerschaft im Mutterleib ist. Auch hier gibt es wieder Klappen zum Öffnen, unter anderem kann man auch die Hand des Baby im Mutterleib umklappen, so das es am Daumen lutscht.
Ein kurzes Kapitel ist auch Zwillingen gewidmet, das fand mein Sohn auch sehr interessant. Er wollte natürlich gleich wissen, warum wir keine Zwillinge bekommen hätten. Als ich ihn fragte, ob er gerne seine kleine Schwester zwei mal gehabt hätte, da hat er gleich entsetzt abgewehrt. Einmal so eine Nervensäge reicht, das ist auf jeden Fall seine Meinung. Lustig ist auch das Kapitel, in dem man sieht, was ein Baby so im Bauch der Mutter macht und wie eng es mit der Zeit für das Baby im Bauch wird.
Das Kapitel Geburt ist ebenfalls sehr schön dargestellt. Man sieht eigentlich nur eine Frau in einem Gebärstuhl, und die Hebamme die das geborene Kind in der Hand hält. Etwas unheimlich war unserem Sohn die Darstellung, als die Nabelschnur durchtrennt wird. Das konnte er sich an sich selber überhaupt nicht vorstellen. Und die kurze Erklärung von Kaiserschnitt und Steißlage hat ihn überhaupt nicht interessiert. Aber wie der kleine Paul seinen kleinen Bruder dann im Arm hält, das hat ihm gut gefallen. Wir haben so ein Bild von ihm uns seiner Schwester, das mussten wir uns gleich dazu ansehen.
Eine Seite wird dann noch dem Neugeborenen gewidmet, und was sie schon alles können. Hier kann man als Klappe sogar die Windel öffnen, das fand meine Tochter echt toll. Es erinnerte sie an ihre Puppen, und sie wollte es immer wieder auf und zu machen. Und eine kleine Einführung in die Vermehrung bei Tieren gibt dann auch noch. Allerdings fand ich dieses Kapitel eher überflüssig, weil es meiner Meinung nach nicht so hinein passte. Meine Kinder fanden es aber toll, vor allem die Fledermaus die ihr Baby unter den Flügeln versteckte. Auf der vorletzten Seite erfährt man dann auch etwas über Tiere, die aus dem Ei schlüpfen. Hier wird auch ein Storchenpaar gezeigt, und Küken, die aus dem Ei schlüpfen.
Auf der letzten Seite befindet sich dann noch ein Quiz, auf dem es verschiedene Fragen zu beantworten gibt. Damit konnten meine Kinder aber noch nichts anfangen. Und das war auch schon das ganze Buch.
Alles in allem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn unsere Kinder für einige Erklärungen einfach noch zu klein sind. Doch beide sind sie sehr interessiert, vor allem an der Entstehung des Baby im Bauch, und was sie so im Bauch alles machen. Ich denke, in einem Jahr oder so wird unser Sohn noch mehr Interesse daran haben. Die Texte sind meiner Meinung nach kindgerecht gestaltet und gut zum Vorlesen geeignet. Die Bilder sind sehr schön gezeichnet und passen sehr gut zum Text. Außerdem bieten sie viele Möglichkeiten, selber zu erzählen, unabhängig vom Text der dazu gehört. Wir haben uns das Buch jetzt schon einige Male angesehen und vorgelesen, und meine Kinder entdecken immer wieder etwas, was sie erklärt haben wollen. Mit Sicherheit werden wir von diesem Buch noch einige Zeit etwas haben.
Mein Fazit:
Wenn auch nicht alles ab einem Alter von 4 Jahren geeignet ist, so ist dieses Buch doch ein guter Einstieg für die Aufklärung meiner Kinder. Es ist schön gezeichnet und mit verständlichen Texten ausgestattet. Und einige Bilder und Textstellen haben mich und meinen Mann echt zum schmunzeln gebracht, auch wenn die Kinder den Grund dafür nicht verstanden haben. Ich vergebe für „Woher die kleinen Kinder kommen“ alle fünf Sterne und empfehle es uneingeschränkt weiter.
Gruss von Eurer BigManu
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2004-06-29 09:08:53 mit dem Titel Was macht der Storch mit den Babys Mama?
Mein 6jähriger Sohn ist extrem wissbegierig. Immer ist er am Fragen, und es fällt mir manchmal schwer, die passenden Antworten zu finden. Als ich mit seiner Schwester schwanger war, da hat er noch nicht so viel gefragt, er war ja auch erst 2 Jahre alt als sie zur Welt kam. Doch jetzt waren meine beiden Schwägerinnen schwanger, und da wollte er doch mehr Details wissen. Deshalb habe ich mir zum Geburtstag für ein Bilderbuch gewünscht, das dieses Thema behandelt.
Meine schwangere Schwägerin hat ihm wieder ein Bilderbuch aus der beliebten Wieso?Weshalb?Warum?-Reihe geschenkt, und zwar „Woher die kleinen Kinder kommen“. Wir besitzen schon fast alle Bilderbücher aus dieser Reihe, und wir sind echt alle, auch die Erwachsenen, begeistert davon. Erschienen ist dieses Buch, wie die anderen auch, im Ravensburger Buchverlag. Es hat 16 Pappseiten, kostet 12,95 Euro und hat die ISBN-Nr. 3473332658. Die Illustration und der Text sind von Doris Rübel. Diese Autorin hat auch andere Bücher dieser Reihe geschrieben und illustriert. Geeignet ist es übrigens für Kinder ab einem Alter von 4 Jahren.
Mit sehr viel Spannung haben wir uns gleich nach dem Geburtstag unseres Sohnes alle zusammen gesetzt, und dabei dieses Buch vorgelesen und angesehen. Leider konnte meine Schwägerin selber nicht mehr als lebendiges Anschauungsobjekt mitwirken, ihr Baby kam 5 Wochen zu früh (aber putzmunter und gesund) zur Welt. Doch das hat das Interesse und die Freude nicht geschmälert.
Als kleine Einführung beginnt das Buch erst einmal damit, das man vier Kinder sieht, die sich darüber unterhalten woher die Babys kommen. Außerdem erfahren die kleinen Leser hier, das man den Kindern früher erzählte, der Storch würde die Kinder bringen. Das hat meinen Sohn sehr verwirrt, wusste er doch schon immer, die Baby kommen aus dem Bauch der Mama. Jetzt galt es noch zu klären, wie sie da hineinkommen *ggg*. Auf dem Weg dorthin werden auf der nächsten Seite erst einmal die kleinen Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen gezeigt. Öffnet man eine entsprechende Klappe, bekommt man den Unterschied zu sehen. Witzig fand ich auch die Darstellung, das Mädchen im Sitzen und Jungen im Stehen pinkeln. Als mein Mann vorlas, das Jungen einen Zipfel zwischen den Beinen haben unterbrach unser Sohn ihn, und rief ganz entrüstet: „ Aber das heißt doch Schniepi“. Wir haben sehr viel gelacht an diesem Tag (Säckchen mit zwei Kugel *ggg*).
Auf den nächsten beiden Seiten wurde es dann richtig interessant. Zuerst kam einmal das Kapitel „Was ist das – miteinander schlafen?“. In einem kurzem Text erklärt die Autorin, das das Kind (hier ein kleiner Junge mit Namen Paul) entstanden ist, als Mama und Papa sich besonders lieb hatten. Dazu gibt es Bilder von den Eltern von Paul in einem Fotoalbum. Weiter geht es mit den Einzelheiten. Hier gibt es einen kurzen Text und eine große Klappe in Form einer Tür, hinter der sich die Eltern von Paul verbergen, die gerade nackt und in eindeutiger Position im Bett liegen Den Text „zum Vorlesen haben sie keine Lust. Jetzt wollen sie lieber alleine sein“ fand ich echt lustig. Meine Kinder würde das nicht abhalten, die springen mit ins Bett, ob wir nun allein sein wollen oder nicht :o)
Wie Baby dann tatsächlich entstehen, das wird auf den folgenden Seiten erklärt. Hier sieht man erst einmal die nackte Mama und den nackten Papa, wobei sich die Geschlechtsteile als Klappe öffnen lassen, um so einen Blick in das innere zu werfen. Das hat meinen Sohn ehrlich gesagt weniger interessiert. Und die Erklärung von weiblicher Eizelle und männlicher Samenzelle fand er auch noch nicht so spannend. Auch die genaue Erklärung, wie aus diesen beiden das Baby entsteht fand er nicht so spannend. Lustig dagegen ist das Rennen der Samenzellen, die alle zur Eizelle wollen. Dieses Kapitel fand ich für einen 5jährigen noch etwas schwer, obwohl alles sehr einfach beschrieben wird.
Mehr Interesse zeigten meine Kinder dann, als es um das Baby im Bauch der Mutter ging. Hier gibt es einen einfachen Text, der die Entwicklung des Babys im Bauch der Mutter beschreibt, und dazu natürlich die passenden Bilder. Anhand von verschiedenen Früchten wird beschrieben, wie groß das Baby in den verschiedenen Phasen der Schwangerschaft im Mutterleib ist. Auch hier gibt es wieder Klappen zum Öffnen, unter anderem kann man auch die Hand des Baby im Mutterleib umklappen, so das es am Daumen lutscht.
Ein kurzes Kapitel ist auch Zwillingen gewidmet, das fand mein Sohn auch sehr interessant. Er wollte natürlich gleich wissen, warum wir keine Zwillinge bekommen hätten. Als ich ihn fragte, ob er gerne seine kleine Schwester zwei mal gehabt hätte, da hat er gleich entsetzt abgewehrt. Einmal so eine Nervensäge reicht, das ist auf jeden Fall seine Meinung. Lustig ist auch das Kapitel, in dem man sieht, was ein Baby so im Bauch der Mutter macht und wie eng es mit der Zeit für das Baby im Bauch wird.
Das Kapitel Geburt ist ebenfalls sehr schön dargestellt. Man sieht eigentlich nur eine Frau in einem Gebärstuhl, und die Hebamme die das geborene Kind in der Hand hält. Etwas unheimlich war unserem Sohn die Darstellung, als die Nabelschnur durchtrennt wird. Das konnte er sich an sich selber überhaupt nicht vorstellen. Und die kurze Erklärung von Kaiserschnitt und Steißlage hat ihn überhaupt nicht interessiert. Aber wie der kleine Paul seinen kleinen Bruder dann im Arm hält, das hat ihm gut gefallen. Wir haben so ein Bild von ihm uns seiner Schwester, das mussten wir uns gleich dazu ansehen.
Eine Seite wird dann noch dem Neugeborenen gewidmet, und was sie schon alles können. Hier kann man als Klappe sogar die Windel öffnen, das fand meine Tochter echt toll. Es erinnerte sie an ihre Puppen, und sie wollte es immer wieder auf und zu machen. Und eine kleine Einführung in die Vermehrung bei Tieren gibt dann auch noch. Allerdings fand ich dieses Kapitel eher überflüssig, weil es meiner Meinung nach nicht so hinein passte. Meine Kinder fanden es aber toll, vor allem die Fledermaus die ihr Baby unter den Flügeln versteckte. Auf der vorletzten Seite erfährt man dann auch etwas über Tiere, die aus dem Ei schlüpfen. Hier wird auch ein Storchenpaar gezeigt, und Küken, die aus dem Ei schlüpfen.
Auf der letzten Seite befindet sich dann noch ein Quiz, auf dem es verschiedene Fragen zu beantworten gibt. Damit konnten meine Kinder aber noch nichts anfangen. Und das war auch schon das ganze Buch.
Alles in allem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn unsere Kinder für einige Erklärungen einfach noch zu klein sind. Doch beide sind sie sehr interessiert, vor allem an der Entstehung des Baby im Bauch, und was sie so im Bauch alles machen. Ich denke, in einem Jahr oder so wird unser Sohn noch mehr Interesse daran haben. Die Texte sind meiner Meinung nach kindgerecht gestaltet und gut zum Vorlesen geeignet. Die Bilder sind sehr schön gezeichnet und passen sehr gut zum Text. Außerdem bieten sie viele Möglichkeiten, selber zu erzählen, unabhängig vom Text der dazu gehört. Wir haben uns das Buch jetzt schon einige Male angesehen und vorgelesen, und meine Kinder entdecken immer wieder etwas, was sie erklärt haben wollen. Mit Sicherheit werden wir von diesem Buch noch einige Zeit etwas haben.
Mein Fazit:
Wenn auch nicht alles ab einem Alter von 4 Jahren geeignet ist, so ist dieses Buch doch ein guter Einstieg für die Aufklärung meiner Kinder. Es ist schön gezeichnet und mit verständlichen Texten ausgestattet. Und einige Bilder und Textstellen haben mich und meinen Mann echt zum schmunzeln gebracht, auch wenn die Kinder den Grund dafür nicht verstanden haben. Ich vergebe für „Woher die kleinen Kinder kommen“ alle fünf Sterne und empfehle es uneingeschränkt weiter.
Gruss von Eurer BigManu
Meine schwangere Schwägerin hat ihm wieder ein Bilderbuch aus der beliebten Wieso?Weshalb?Warum?-Reihe geschenkt, und zwar „Woher die kleinen Kinder kommen“. Wir besitzen schon fast alle Bilderbücher aus dieser Reihe, und wir sind echt alle, auch die Erwachsenen, begeistert davon. Erschienen ist dieses Buch, wie die anderen auch, im Ravensburger Buchverlag. Es hat 16 Pappseiten, kostet 12,95 Euro und hat die ISBN-Nr. 3473332658. Die Illustration und der Text sind von Doris Rübel. Diese Autorin hat auch andere Bücher dieser Reihe geschrieben und illustriert. Geeignet ist es übrigens für Kinder ab einem Alter von 4 Jahren.
Mit sehr viel Spannung haben wir uns gleich nach dem Geburtstag unseres Sohnes alle zusammen gesetzt, und dabei dieses Buch vorgelesen und angesehen. Leider konnte meine Schwägerin selber nicht mehr als lebendiges Anschauungsobjekt mitwirken, ihr Baby kam 5 Wochen zu früh (aber putzmunter und gesund) zur Welt. Doch das hat das Interesse und die Freude nicht geschmälert.
Als kleine Einführung beginnt das Buch erst einmal damit, das man vier Kinder sieht, die sich darüber unterhalten woher die Babys kommen. Außerdem erfahren die kleinen Leser hier, das man den Kindern früher erzählte, der Storch würde die Kinder bringen. Das hat meinen Sohn sehr verwirrt, wusste er doch schon immer, die Baby kommen aus dem Bauch der Mama. Jetzt galt es noch zu klären, wie sie da hineinkommen *ggg*. Auf dem Weg dorthin werden auf der nächsten Seite erst einmal die kleinen Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen gezeigt. Öffnet man eine entsprechende Klappe, bekommt man den Unterschied zu sehen. Witzig fand ich auch die Darstellung, das Mädchen im Sitzen und Jungen im Stehen pinkeln. Als mein Mann vorlas, das Jungen einen Zipfel zwischen den Beinen haben unterbrach unser Sohn ihn, und rief ganz entrüstet: „ Aber das heißt doch Schniepi“. Wir haben sehr viel gelacht an diesem Tag (Säckchen mit zwei Kugel *ggg*).
Auf den nächsten beiden Seiten wurde es dann richtig interessant. Zuerst kam einmal das Kapitel „Was ist das – miteinander schlafen?“. In einem kurzem Text erklärt die Autorin, das das Kind (hier ein kleiner Junge mit Namen Paul) entstanden ist, als Mama und Papa sich besonders lieb hatten. Dazu gibt es Bilder von den Eltern von Paul in einem Fotoalbum. Weiter geht es mit den Einzelheiten. Hier gibt es einen kurzen Text und eine große Klappe in Form einer Tür, hinter der sich die Eltern von Paul verbergen, die gerade nackt und in eindeutiger Position im Bett liegen Den Text „zum Vorlesen haben sie keine Lust. Jetzt wollen sie lieber alleine sein“ fand ich echt lustig. Meine Kinder würde das nicht abhalten, die springen mit ins Bett, ob wir nun allein sein wollen oder nicht :o)
Wie Baby dann tatsächlich entstehen, das wird auf den folgenden Seiten erklärt. Hier sieht man erst einmal die nackte Mama und den nackten Papa, wobei sich die Geschlechtsteile als Klappe öffnen lassen, um so einen Blick in das innere zu werfen. Das hat meinen Sohn ehrlich gesagt weniger interessiert. Und die Erklärung von weiblicher Eizelle und männlicher Samenzelle fand er auch noch nicht so spannend. Auch die genaue Erklärung, wie aus diesen beiden das Baby entsteht fand er nicht so spannend. Lustig dagegen ist das Rennen der Samenzellen, die alle zur Eizelle wollen. Dieses Kapitel fand ich für einen 5jährigen noch etwas schwer, obwohl alles sehr einfach beschrieben wird.
Mehr Interesse zeigten meine Kinder dann, als es um das Baby im Bauch der Mutter ging. Hier gibt es einen einfachen Text, der die Entwicklung des Babys im Bauch der Mutter beschreibt, und dazu natürlich die passenden Bilder. Anhand von verschiedenen Früchten wird beschrieben, wie groß das Baby in den verschiedenen Phasen der Schwangerschaft im Mutterleib ist. Auch hier gibt es wieder Klappen zum Öffnen, unter anderem kann man auch die Hand des Baby im Mutterleib umklappen, so das es am Daumen lutscht.
Ein kurzes Kapitel ist auch Zwillingen gewidmet, das fand mein Sohn auch sehr interessant. Er wollte natürlich gleich wissen, warum wir keine Zwillinge bekommen hätten. Als ich ihn fragte, ob er gerne seine kleine Schwester zwei mal gehabt hätte, da hat er gleich entsetzt abgewehrt. Einmal so eine Nervensäge reicht, das ist auf jeden Fall seine Meinung. Lustig ist auch das Kapitel, in dem man sieht, was ein Baby so im Bauch der Mutter macht und wie eng es mit der Zeit für das Baby im Bauch wird.
Das Kapitel Geburt ist ebenfalls sehr schön dargestellt. Man sieht eigentlich nur eine Frau in einem Gebärstuhl, und die Hebamme die das geborene Kind in der Hand hält. Etwas unheimlich war unserem Sohn die Darstellung, als die Nabelschnur durchtrennt wird. Das konnte er sich an sich selber überhaupt nicht vorstellen. Und die kurze Erklärung von Kaiserschnitt und Steißlage hat ihn überhaupt nicht interessiert. Aber wie der kleine Paul seinen kleinen Bruder dann im Arm hält, das hat ihm gut gefallen. Wir haben so ein Bild von ihm uns seiner Schwester, das mussten wir uns gleich dazu ansehen.
Eine Seite wird dann noch dem Neugeborenen gewidmet, und was sie schon alles können. Hier kann man als Klappe sogar die Windel öffnen, das fand meine Tochter echt toll. Es erinnerte sie an ihre Puppen, und sie wollte es immer wieder auf und zu machen. Und eine kleine Einführung in die Vermehrung bei Tieren gibt dann auch noch. Allerdings fand ich dieses Kapitel eher überflüssig, weil es meiner Meinung nach nicht so hinein passte. Meine Kinder fanden es aber toll, vor allem die Fledermaus die ihr Baby unter den Flügeln versteckte. Auf der vorletzten Seite erfährt man dann auch etwas über Tiere, die aus dem Ei schlüpfen. Hier wird auch ein Storchenpaar gezeigt, und Küken, die aus dem Ei schlüpfen.
Auf der letzten Seite befindet sich dann noch ein Quiz, auf dem es verschiedene Fragen zu beantworten gibt. Damit konnten meine Kinder aber noch nichts anfangen. Und das war auch schon das ganze Buch.
Alles in allem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn unsere Kinder für einige Erklärungen einfach noch zu klein sind. Doch beide sind sie sehr interessiert, vor allem an der Entstehung des Baby im Bauch, und was sie so im Bauch alles machen. Ich denke, in einem Jahr oder so wird unser Sohn noch mehr Interesse daran haben. Die Texte sind meiner Meinung nach kindgerecht gestaltet und gut zum Vorlesen geeignet. Die Bilder sind sehr schön gezeichnet und passen sehr gut zum Text. Außerdem bieten sie viele Möglichkeiten, selber zu erzählen, unabhängig vom Text der dazu gehört. Wir haben uns das Buch jetzt schon einige Male angesehen und vorgelesen, und meine Kinder entdecken immer wieder etwas, was sie erklärt haben wollen. Mit Sicherheit werden wir von diesem Buch noch einige Zeit etwas haben.
Mein Fazit:
Wenn auch nicht alles ab einem Alter von 4 Jahren geeignet ist, so ist dieses Buch doch ein guter Einstieg für die Aufklärung meiner Kinder. Es ist schön gezeichnet und mit verständlichen Texten ausgestattet. Und einige Bilder und Textstellen haben mich und meinen Mann echt zum schmunzeln gebracht, auch wenn die Kinder den Grund dafür nicht verstanden haben. Ich vergebe für „Woher die kleinen Kinder kommen“ alle fünf Sterne und empfehle es uneingeschränkt weiter.
Gruss von Eurer BigManu
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2004-06-29 09:08:53 mit dem Titel Was macht der Storch mit den Babys Mama?
Mein 6jähriger Sohn ist extrem wissbegierig. Immer ist er am Fragen, und es fällt mir manchmal schwer, die passenden Antworten zu finden. Als ich mit seiner Schwester schwanger war, da hat er noch nicht so viel gefragt, er war ja auch erst 2 Jahre alt als sie zur Welt kam. Doch jetzt waren meine beiden Schwägerinnen schwanger, und da wollte er doch mehr Details wissen. Deshalb habe ich mir zum Geburtstag für ein Bilderbuch gewünscht, das dieses Thema behandelt.
Meine schwangere Schwägerin hat ihm wieder ein Bilderbuch aus der beliebten Wieso?Weshalb?Warum?-Reihe geschenkt, und zwar „Woher die kleinen Kinder kommen“. Wir besitzen schon fast alle Bilderbücher aus dieser Reihe, und wir sind echt alle, auch die Erwachsenen, begeistert davon. Erschienen ist dieses Buch, wie die anderen auch, im Ravensburger Buchverlag. Es hat 16 Pappseiten, kostet 12,95 Euro und hat die ISBN-Nr. 3473332658. Die Illustration und der Text sind von Doris Rübel. Diese Autorin hat auch andere Bücher dieser Reihe geschrieben und illustriert. Geeignet ist es übrigens für Kinder ab einem Alter von 4 Jahren.
Mit sehr viel Spannung haben wir uns gleich nach dem Geburtstag unseres Sohnes alle zusammen gesetzt, und dabei dieses Buch vorgelesen und angesehen. Leider konnte meine Schwägerin selber nicht mehr als lebendiges Anschauungsobjekt mitwirken, ihr Baby kam 5 Wochen zu früh (aber putzmunter und gesund) zur Welt. Doch das hat das Interesse und die Freude nicht geschmälert.
Als kleine Einführung beginnt das Buch erst einmal damit, das man vier Kinder sieht, die sich darüber unterhalten woher die Babys kommen. Außerdem erfahren die kleinen Leser hier, das man den Kindern früher erzählte, der Storch würde die Kinder bringen. Das hat meinen Sohn sehr verwirrt, wusste er doch schon immer, die Baby kommen aus dem Bauch der Mama. Jetzt galt es noch zu klären, wie sie da hineinkommen *ggg*. Auf dem Weg dorthin werden auf der nächsten Seite erst einmal die kleinen Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen gezeigt. Öffnet man eine entsprechende Klappe, bekommt man den Unterschied zu sehen. Witzig fand ich auch die Darstellung, das Mädchen im Sitzen und Jungen im Stehen pinkeln. Als mein Mann vorlas, das Jungen einen Zipfel zwischen den Beinen haben unterbrach unser Sohn ihn, und rief ganz entrüstet: „ Aber das heißt doch Schniepi“. Wir haben sehr viel gelacht an diesem Tag (Säckchen mit zwei Kugel *ggg*).
Auf den nächsten beiden Seiten wurde es dann richtig interessant. Zuerst kam einmal das Kapitel „Was ist das – miteinander schlafen?“. In einem kurzem Text erklärt die Autorin, das das Kind (hier ein kleiner Junge mit Namen Paul) entstanden ist, als Mama und Papa sich besonders lieb hatten. Dazu gibt es Bilder von den Eltern von Paul in einem Fotoalbum. Weiter geht es mit den Einzelheiten. Hier gibt es einen kurzen Text und eine große Klappe in Form einer Tür, hinter der sich die Eltern von Paul verbergen, die gerade nackt und in eindeutiger Position im Bett liegen Den Text „zum Vorlesen haben sie keine Lust. Jetzt wollen sie lieber alleine sein“ fand ich echt lustig. Meine Kinder würde das nicht abhalten, die springen mit ins Bett, ob wir nun allein sein wollen oder nicht :o)
Wie Baby dann tatsächlich entstehen, das wird auf den folgenden Seiten erklärt. Hier sieht man erst einmal die nackte Mama und den nackten Papa, wobei sich die Geschlechtsteile als Klappe öffnen lassen, um so einen Blick in das innere zu werfen. Das hat meinen Sohn ehrlich gesagt weniger interessiert. Und die Erklärung von weiblicher Eizelle und männlicher Samenzelle fand er auch noch nicht so spannend. Auch die genaue Erklärung, wie aus diesen beiden das Baby entsteht fand er nicht so spannend. Lustig dagegen ist das Rennen der Samenzellen, die alle zur Eizelle wollen. Dieses Kapitel fand ich für einen 5jährigen noch etwas schwer, obwohl alles sehr einfach beschrieben wird.
Mehr Interesse zeigten meine Kinder dann, als es um das Baby im Bauch der Mutter ging. Hier gibt es einen einfachen Text, der die Entwicklung des Babys im Bauch der Mutter beschreibt, und dazu natürlich die passenden Bilder. Anhand von verschiedenen Früchten wird beschrieben, wie groß das Baby in den verschiedenen Phasen der Schwangerschaft im Mutterleib ist. Auch hier gibt es wieder Klappen zum Öffnen, unter anderem kann man auch die Hand des Baby im Mutterleib umklappen, so das es am Daumen lutscht.
Ein kurzes Kapitel ist auch Zwillingen gewidmet, das fand mein Sohn auch sehr interessant. Er wollte natürlich gleich wissen, warum wir keine Zwillinge bekommen hätten. Als ich ihn fragte, ob er gerne seine kleine Schwester zwei mal gehabt hätte, da hat er gleich entsetzt abgewehrt. Einmal so eine Nervensäge reicht, das ist auf jeden Fall seine Meinung. Lustig ist auch das Kapitel, in dem man sieht, was ein Baby so im Bauch der Mutter macht und wie eng es mit der Zeit für das Baby im Bauch wird.
Das Kapitel Geburt ist ebenfalls sehr schön dargestellt. Man sieht eigentlich nur eine Frau in einem Gebärstuhl, und die Hebamme die das geborene Kind in der Hand hält. Etwas unheimlich war unserem Sohn die Darstellung, als die Nabelschnur durchtrennt wird. Das konnte er sich an sich selber überhaupt nicht vorstellen. Und die kurze Erklärung von Kaiserschnitt und Steißlage hat ihn überhaupt nicht interessiert. Aber wie der kleine Paul seinen kleinen Bruder dann im Arm hält, das hat ihm gut gefallen. Wir haben so ein Bild von ihm uns seiner Schwester, das mussten wir uns gleich dazu ansehen.
Eine Seite wird dann noch dem Neugeborenen gewidmet, und was sie schon alles können. Hier kann man als Klappe sogar die Windel öffnen, das fand meine Tochter echt toll. Es erinnerte sie an ihre Puppen, und sie wollte es immer wieder auf und zu machen. Und eine kleine Einführung in die Vermehrung bei Tieren gibt dann auch noch. Allerdings fand ich dieses Kapitel eher überflüssig, weil es meiner Meinung nach nicht so hinein passte. Meine Kinder fanden es aber toll, vor allem die Fledermaus die ihr Baby unter den Flügeln versteckte. Auf der vorletzten Seite erfährt man dann auch etwas über Tiere, die aus dem Ei schlüpfen. Hier wird auch ein Storchenpaar gezeigt, und Küken, die aus dem Ei schlüpfen.
Auf der letzten Seite befindet sich dann noch ein Quiz, auf dem es verschiedene Fragen zu beantworten gibt. Damit konnten meine Kinder aber noch nichts anfangen. Und das war auch schon das ganze Buch.
Alles in allem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn unsere Kinder für einige Erklärungen einfach noch zu klein sind. Doch beide sind sie sehr interessiert, vor allem an der Entstehung des Baby im Bauch, und was sie so im Bauch alles machen. Ich denke, in einem Jahr oder so wird unser Sohn noch mehr Interesse daran haben. Die Texte sind meiner Meinung nach kindgerecht gestaltet und gut zum Vorlesen geeignet. Die Bilder sind sehr schön gezeichnet und passen sehr gut zum Text. Außerdem bieten sie viele Möglichkeiten, selber zu erzählen, unabhängig vom Text der dazu gehört. Wir haben uns das Buch jetzt schon einige Male angesehen und vorgelesen, und meine Kinder entdecken immer wieder etwas, was sie erklärt haben wollen. Mit Sicherheit werden wir von diesem Buch noch einige Zeit etwas haben.
Mein Fazit:
Wenn auch nicht alles ab einem Alter von 4 Jahren geeignet ist, so ist dieses Buch doch ein guter Einstieg für die Aufklärung meiner Kinder. Es ist schön gezeichnet und mit verständlichen Texten ausgestattet. Und einige Bilder und Textstellen haben mich und meinen Mann echt zum schmunzeln gebracht, auch wenn die Kinder den Grund dafür nicht verstanden haben. Ich vergebe für „Woher die kleinen Kinder kommen“ alle fünf Sterne und empfehle es uneingeschränkt weiter.
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