Zu Besuch beim Kinderarzt Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 12/2006
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Erfahrungsbericht von bigmanu
Zu diesem Arzt würden wir auch gerne gehen;o)
Pro:
sehr schön illustriert, kindgerechte Texte, informativ
Kontra:
nichts
Empfehlung:
Ja
Wenn es etwas gibt, was ich mit meinen Kindern wirklich nicht gerne mache, dann ist das ein Besuch beim Kinderarzt. Auch wenn wir einen Termin haben, eine Stunde Wartezeit ist Minimum. Und ist man dann endlich bis ins Sprechzimmer vorgedrungen, dann darf man dort auch noch warten. Wir haben schon einmal eine ganze Stunde im Sprechzimmer gewartet, bis der Arzt endlich auftauchte. Nur mit Mühe konnten wir unsere Kinder daran hindern, das Zimmer auseinander zu nehmen. Ganz anders dagegen sieht es in dem Buch aus, das meine Tochter zum Geburtstag bekommen hat. Bei diesem Kinderarzt würde ich auch gerne mal vorstellig werden :o)
Bei dem Buch handelt es sich wieder um eines aus der beliebten Wieso?Weshalb?Warum?-Reihe. Wir haben schon einige davon, und auch dieses hat uns sehr gut gefallen. Gekauft habe ich es für 12,95 Euro bei amazon.de, wo man es unter der ISBN-Nr.347333278X bestellen kann. Der Text und die Illustration ist von Doris Rübel, und es ist im Ravensburger Buchverlag erschienen. Wie auch die anderen Bücher dieser Reihe verfügt es über 16 Seiten, die aus stabiler Pappe sind. Vom Alter her soll es für Kindergartenkinder geeignet sein, doch auch meine 3jährige Tochter hat schon viel Freude daran.
Angst haben meine Kinder nicht gerade vor unserem Kinderarzt, es sei den es geht ans Impfen oder es muss einmal Blut abgenommen werden. Doch das Buch finde ich trotzdem sehr nützlich, vor allem da meine Tochter selber gerne Doktor spielt und ihre Puppen verarztet. Auch in diesem Buch gibt es übrigens wieder viel Klappen zu öffnen, hinter den sich interessant Sachen befinden.
Los geht es erst einmal mit einem Bild vom Wartezimmer, das sehr freundlich und kindgerecht eingeräumt ist. So eine schöne Spielecke gibt es bei unserem Kinderarzt nicht, und auch die Patienten sehen nicht so freundlich und gutgelaunt aus. Der Text zu diesem Bild erklärt erst einmal, warum ein Kind zum Kinderarzt muss, und das sehr verständlich und einleuchtend für Kinder. Auf der Seite gegenüber sieht man dann eine freundliche Sprechstundenhilfe an der Rezeption. Meinem Sohn ist natürlich gleich aufgefallen, das sie keinen weißen Kittel trägt. Auch der Arzt in diesem Buch trägt übrigens keinen. Auf dieser Seite sind auch die ersten Klappen zum Öffnen, und zwar eine Tür, die in ein extra Wartezimmer für ansteckende Patienten führt, eine Schublade mit allerlei interessantem Inhalt und ein Faxgerät. Es gibt wirklich viel zu entdecken auf dieser Seite.
Auf den nächsten beiden Seiten sind wir dann endlich bis ins Behandlungszimmer bzw. Sprechzimmer des Arztes vorgedrungen. Der Arzt sieht wirklich nett aus, und ähnelt sogar etwas unserem Kinderarzt. Die Kinder erfahren hier, das der Arzt den kleinen Jungen auf dem Bild schon behandelt hat, als er noch ein Baby war. Und auf einer Klappe kann man sich das auch noch näher ansehen. Die Seite gegenüber zeigt dann das Behandlungszimmer etwas näher. Hier kann man die Türen der Schränke als Klappen öffnen, und den Inhalt näher betrachten. Außerdem sieht man, wie der kleine Nico, der Patient, sich gerade auszieht. Das kennen meine Kinder ja, und meine Tochter muss sich beim Ansehen dieser Seite oft selber ausziehen *ggg*. Wenn sie das nur auch so bereitwillig beim Arzt machen würde.
Sehr hilfreich empfinde ich die Beschreibung einer Vorsorgeuntersuchung, die auf den nächsten beiden Seiten dargestellt ist. Die Kinder sehen hier, wie der kleine Nico abgehört wird, gemessen und gewogen wird und abgetastet wird. Da bei unserem Sohn im August die U9 ansteht, ist das natürlich besonders interessant für uns.
Auch auf den nächsten beiden Seiten geht es weiter mit der Darstellung einer Vorsorgeuntersuchung. Da werden die Augen beleuchtet, in die Ohren geschaut und ein Hörtest gemacht. Mein Sohn fragte dann auch gleich, ob der Arzt dem kleinen Nico auch die Bohnen aus den Ohren holt. Das ist nämlich ein beliebter Spruch von uns wenn mein Sohn nicht hören kann. Der Doktor müsse ihm wohl mal die Bohnen aus den Ohren holen, sagen wir ihm dann. Auch die Entnahme einer Urinprobe und das Hüpfen auf einer Bein und erkennen von Formen bekommen wir hier zu sehen. Das haben wir alles schon bei der U8 mitgemacht.
Wie der Kinderarzt eine richtige Krankheit behandelt, das sehen wir dann auf den nächsten beiden Seiten. Erst einmal werden verschiedene Medikamente gezeigt, und ein kleiner kranker Junge, der sehr krank aussieht. Auch wie Blut abgenommen wird, können die Kinder hier sehen. Das fanden meine beiden dann nicht so lustig. Toll dagegen fanden sie die Darstellung des Labors, wo die kleine Patientin sogar sehen darf, wie ihr eigenes Blut aussieht. Soviel Zeit hat unser Kinderarzt leider nie. Hier gibt es auch wieder einige Klappen zum Öffnen.
Sehr interessant fand mein Sohn die Darstellung einer Untersuchung mit Ultraschall, die es auf der nächsten Seite zu sehen gibt. Das hat er nämlich auch schon mitgemacht. Auch die Funktion des Röntgenraume wird anhand eines gebrochenes Armes erklärt. Für uns Gott sei Dank nicht aktuell ist die Darstellung von Allergien, die es auf der Seite daneben gibt. Aber mein Sohn wusste gleich zu berichten, das sein bester Freund sehr viele Allergien hat, und sehr oft deswegen untersucht wird.
Die Lieblingsseiten meiner Tochter sind dann die beiden folgenden. Hier wird einmal der Besuch beim Augenarzt und dann auch beim Zahnarzt dargestellt. Beide Ärzte suchen wir auch regelmäßig einmal im Jahr bzw. den Zahnarzt zweimal im Jahr auf. Meine Tochter findet beim Augenarzt die vielen verschieden großen Katzen so toll, welche die kleine Patientin erkennen soll. Da ich selber Brillenträgerin bin, gehe ich einmal im Jahr selber und mit den Kindern zur Kontrolle zum Augenarzt. Auch ein Zahnarztbesuch ist den beiden nicht fremd. Und meine Tochter war ganz stolz, das sie einige Sachen auf dem Bild schon erkannt hat.
Die letzten beiden Seiten sind dann so etwas wie ein Quiz. Erst einmal werden auch einer Seite viele Instrumente aus der Arztpraxis gezeigt und mit Namen benannt. Meine Kinder kennen sie jetzt schon alle auswendig. Auf der letzten Seite gibt es dann einen richtigen Test, bei dem Fragen gestellt werden, und die Kinder sich für eine der Antworten entscheiden müssen. Damit kann meine 3jährige Tochter natürlich noch nicht viel anfangen, unser 5jähriger Sohn dagegen schon mehr. Und dann ist das Buch auch leider schon am Ende angelangt.
Es macht mir und meinem Mann sehr viel Freude, mit den Kindern dieses Buch anzusehen. Es gibt immer wieder etwas neues zu entdecken, und vor allem mein Sohn stellt schon sehr viele Fragen zu Inhalt. Meine Tochter ist noch mehr an den wirklich sehr ansprechenden Bildern interessiert, obwohl sie auch schon einige Textstellen kennt. Der Text ist kindgerecht geschrieben und erklärt die Bilder kurz aber für Kinder ausreichend. Außerdem lässt er viel Platz für eigene Erklärungen. Und die Klappen zum Öffnen sind ja sowieso der Hit. Meine Tochter hat auch eben entdeckt, das ich mir ihr Buch geschnappt habe, und jetzt werde ich gedrängt, daraus vorzulesen. Weshalb ich jetzt auch zum Ende meines Berichtes kommen muss :o)
Mein Fazit:
Der Preis von 12,95 Euro ist wirklich nicht zu viel, für solch ein wirklich schönes und informatives Bilderbuch. Es erklärt sehr schön, was bei einem Besuch beim Kinderarzt so abläuft. Evtl. kann es auch die Angst vor dem Arztbesuch nehmen. Doch das kann ich selber nicht beurteilen, da meine Kinder vor ihrem Kinderarzt keine Angst haben. Übrigens auch nicht vor anderen Ärzten. Von mir bekommt „Zu Besuch beim Kinderarzt“ von Doris Rübel auf jeden Fall eine hundertprozentige Weiterempfehlung und alle fünf Sterne. Wieder ein Buch aus dieser Reihe, das uns sehr gut gefallen hat. Und jetzt werde ich mal dem Drängen meiner Kinder nachgeben und vorlesen :o)))
Gruss von Eurer BigManu
Bei dem Buch handelt es sich wieder um eines aus der beliebten Wieso?Weshalb?Warum?-Reihe. Wir haben schon einige davon, und auch dieses hat uns sehr gut gefallen. Gekauft habe ich es für 12,95 Euro bei amazon.de, wo man es unter der ISBN-Nr.347333278X bestellen kann. Der Text und die Illustration ist von Doris Rübel, und es ist im Ravensburger Buchverlag erschienen. Wie auch die anderen Bücher dieser Reihe verfügt es über 16 Seiten, die aus stabiler Pappe sind. Vom Alter her soll es für Kindergartenkinder geeignet sein, doch auch meine 3jährige Tochter hat schon viel Freude daran.
Angst haben meine Kinder nicht gerade vor unserem Kinderarzt, es sei den es geht ans Impfen oder es muss einmal Blut abgenommen werden. Doch das Buch finde ich trotzdem sehr nützlich, vor allem da meine Tochter selber gerne Doktor spielt und ihre Puppen verarztet. Auch in diesem Buch gibt es übrigens wieder viel Klappen zu öffnen, hinter den sich interessant Sachen befinden.
Los geht es erst einmal mit einem Bild vom Wartezimmer, das sehr freundlich und kindgerecht eingeräumt ist. So eine schöne Spielecke gibt es bei unserem Kinderarzt nicht, und auch die Patienten sehen nicht so freundlich und gutgelaunt aus. Der Text zu diesem Bild erklärt erst einmal, warum ein Kind zum Kinderarzt muss, und das sehr verständlich und einleuchtend für Kinder. Auf der Seite gegenüber sieht man dann eine freundliche Sprechstundenhilfe an der Rezeption. Meinem Sohn ist natürlich gleich aufgefallen, das sie keinen weißen Kittel trägt. Auch der Arzt in diesem Buch trägt übrigens keinen. Auf dieser Seite sind auch die ersten Klappen zum Öffnen, und zwar eine Tür, die in ein extra Wartezimmer für ansteckende Patienten führt, eine Schublade mit allerlei interessantem Inhalt und ein Faxgerät. Es gibt wirklich viel zu entdecken auf dieser Seite.
Auf den nächsten beiden Seiten sind wir dann endlich bis ins Behandlungszimmer bzw. Sprechzimmer des Arztes vorgedrungen. Der Arzt sieht wirklich nett aus, und ähnelt sogar etwas unserem Kinderarzt. Die Kinder erfahren hier, das der Arzt den kleinen Jungen auf dem Bild schon behandelt hat, als er noch ein Baby war. Und auf einer Klappe kann man sich das auch noch näher ansehen. Die Seite gegenüber zeigt dann das Behandlungszimmer etwas näher. Hier kann man die Türen der Schränke als Klappen öffnen, und den Inhalt näher betrachten. Außerdem sieht man, wie der kleine Nico, der Patient, sich gerade auszieht. Das kennen meine Kinder ja, und meine Tochter muss sich beim Ansehen dieser Seite oft selber ausziehen *ggg*. Wenn sie das nur auch so bereitwillig beim Arzt machen würde.
Sehr hilfreich empfinde ich die Beschreibung einer Vorsorgeuntersuchung, die auf den nächsten beiden Seiten dargestellt ist. Die Kinder sehen hier, wie der kleine Nico abgehört wird, gemessen und gewogen wird und abgetastet wird. Da bei unserem Sohn im August die U9 ansteht, ist das natürlich besonders interessant für uns.
Auch auf den nächsten beiden Seiten geht es weiter mit der Darstellung einer Vorsorgeuntersuchung. Da werden die Augen beleuchtet, in die Ohren geschaut und ein Hörtest gemacht. Mein Sohn fragte dann auch gleich, ob der Arzt dem kleinen Nico auch die Bohnen aus den Ohren holt. Das ist nämlich ein beliebter Spruch von uns wenn mein Sohn nicht hören kann. Der Doktor müsse ihm wohl mal die Bohnen aus den Ohren holen, sagen wir ihm dann. Auch die Entnahme einer Urinprobe und das Hüpfen auf einer Bein und erkennen von Formen bekommen wir hier zu sehen. Das haben wir alles schon bei der U8 mitgemacht.
Wie der Kinderarzt eine richtige Krankheit behandelt, das sehen wir dann auf den nächsten beiden Seiten. Erst einmal werden verschiedene Medikamente gezeigt, und ein kleiner kranker Junge, der sehr krank aussieht. Auch wie Blut abgenommen wird, können die Kinder hier sehen. Das fanden meine beiden dann nicht so lustig. Toll dagegen fanden sie die Darstellung des Labors, wo die kleine Patientin sogar sehen darf, wie ihr eigenes Blut aussieht. Soviel Zeit hat unser Kinderarzt leider nie. Hier gibt es auch wieder einige Klappen zum Öffnen.
Sehr interessant fand mein Sohn die Darstellung einer Untersuchung mit Ultraschall, die es auf der nächsten Seite zu sehen gibt. Das hat er nämlich auch schon mitgemacht. Auch die Funktion des Röntgenraume wird anhand eines gebrochenes Armes erklärt. Für uns Gott sei Dank nicht aktuell ist die Darstellung von Allergien, die es auf der Seite daneben gibt. Aber mein Sohn wusste gleich zu berichten, das sein bester Freund sehr viele Allergien hat, und sehr oft deswegen untersucht wird.
Die Lieblingsseiten meiner Tochter sind dann die beiden folgenden. Hier wird einmal der Besuch beim Augenarzt und dann auch beim Zahnarzt dargestellt. Beide Ärzte suchen wir auch regelmäßig einmal im Jahr bzw. den Zahnarzt zweimal im Jahr auf. Meine Tochter findet beim Augenarzt die vielen verschieden großen Katzen so toll, welche die kleine Patientin erkennen soll. Da ich selber Brillenträgerin bin, gehe ich einmal im Jahr selber und mit den Kindern zur Kontrolle zum Augenarzt. Auch ein Zahnarztbesuch ist den beiden nicht fremd. Und meine Tochter war ganz stolz, das sie einige Sachen auf dem Bild schon erkannt hat.
Die letzten beiden Seiten sind dann so etwas wie ein Quiz. Erst einmal werden auch einer Seite viele Instrumente aus der Arztpraxis gezeigt und mit Namen benannt. Meine Kinder kennen sie jetzt schon alle auswendig. Auf der letzten Seite gibt es dann einen richtigen Test, bei dem Fragen gestellt werden, und die Kinder sich für eine der Antworten entscheiden müssen. Damit kann meine 3jährige Tochter natürlich noch nicht viel anfangen, unser 5jähriger Sohn dagegen schon mehr. Und dann ist das Buch auch leider schon am Ende angelangt.
Es macht mir und meinem Mann sehr viel Freude, mit den Kindern dieses Buch anzusehen. Es gibt immer wieder etwas neues zu entdecken, und vor allem mein Sohn stellt schon sehr viele Fragen zu Inhalt. Meine Tochter ist noch mehr an den wirklich sehr ansprechenden Bildern interessiert, obwohl sie auch schon einige Textstellen kennt. Der Text ist kindgerecht geschrieben und erklärt die Bilder kurz aber für Kinder ausreichend. Außerdem lässt er viel Platz für eigene Erklärungen. Und die Klappen zum Öffnen sind ja sowieso der Hit. Meine Tochter hat auch eben entdeckt, das ich mir ihr Buch geschnappt habe, und jetzt werde ich gedrängt, daraus vorzulesen. Weshalb ich jetzt auch zum Ende meines Berichtes kommen muss :o)
Mein Fazit:
Der Preis von 12,95 Euro ist wirklich nicht zu viel, für solch ein wirklich schönes und informatives Bilderbuch. Es erklärt sehr schön, was bei einem Besuch beim Kinderarzt so abläuft. Evtl. kann es auch die Angst vor dem Arztbesuch nehmen. Doch das kann ich selber nicht beurteilen, da meine Kinder vor ihrem Kinderarzt keine Angst haben. Übrigens auch nicht vor anderen Ärzten. Von mir bekommt „Zu Besuch beim Kinderarzt“ von Doris Rübel auf jeden Fall eine hundertprozentige Weiterempfehlung und alle fünf Sterne. Wieder ein Buch aus dieser Reihe, das uns sehr gut gefallen hat. Und jetzt werde ich mal dem Drängen meiner Kinder nachgeben und vorlesen :o)))
Gruss von Eurer BigManu
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