Ruisinger JR Farm Bananen-Chips - 150 g Testbericht

Ruisinger-jr-farm-bananen-chips-150-g
ab 6,67
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Erfahrungsbericht von LilithIbi

Orale Freuden mit einer Banane....!?

Pro:

-

Kontra:

-

Empfehlung:

Ja

...was wäre ich für eine Tiermutter (oder einfach nur Frau), wenn ich beim Kauf von einem Futtermittel belassen würde. Nichts da ~ denn wenn ich selbst mich mit viel zu vielen Luxusgütern eindecke, dessen Kauf sich nicht wirklich als "klug" erwiesen hat, so wollte ich neben dem "Kräutergarten" der Marke JR eben auch ein paar Knabbereien kaufen.

Für die Abnutzung der Zähne kann es gar nicht hart genug sein, und auch wenn meine Plüschgesellen hartes Brot und eben ihre Knabberstangen lieben, wollte ich ihnen doch mal etwas anderes bieten.



//DAS PRODUKT AN SICH//

schimpft sich völlig unspektakulär "Bananen Chips" und hatte es mir bereits auf dem ersten Blick angetan, eben weil ich selbst gerne Bananenchips esse. Ich würde jetzt nicht unbedingt so weit gehen zu behaupten, dass ich im Zweifelsfalle die Chips einfach selbst verdrücken würde, wenn meine beiden sich weigern ~ aber getreu dem Motto "was ich Mops lecker finde, können die beiden Möppel nicht schlecht finden" nahm ich das Tütchen genauer in Augenscheinnahme.

Yep, Tütchen ~ denn auch dieses Produkt wurde in der von mir geliebt-verhassten "Folien"Verpackung dargeboten. Geliebt zum einen, weil man so ohne weiteres das Futter begutachten kann ohne sich der Versuchung erwehren zu müssen, mal eine geschlossene Verpackung im Zoogeschäft zu öffnen; und verhasst deswegen, weil es quasi so gut wie unmöglich ist, diese Folie "vernünftig" zu öffnen. Denn auch mit zurhilfename einer Schere reißt die Folie wenig später in alle möglichen Richtungen ein, so dass man am besten den gesamten Inhalt kurzerhand in die wiederverschließbare Hauptfuttertrommel kippt ~ sofern man so etwas besitzt.

Der genauere Blick auf die Packungsaufschrift verrät nebenbei, dass es sich auch hier um ein naturbelassenes Produkt handelt; was genauer gesagt bedeutet, dass auf chemische Pancherei verzichtet wurde und die getrockneten Bananenstücke lediglich mit einem Hauch Honig beträufelt wurden.

Somit könnte sich das Produkt dann also doch auch für mich eignen....

Da 150 Gramm für 1,55 EUR noch konform gingen, ließ ich zu guter letzt also so ein Beutelchen mitgehen. Im Sinne von "bezahlen und mit nach hause nehmen", wohlgemerkt!


//DER TEST (der Vierbeiner) //

Das erste mal dass ich es bislang beobachten konnte blieben die beiden erstmal skeptisch. Rohe Bananen hatten sie bei der "ersten Begegnung" in ähnlicher Art und Weise ignoriert, so dass ich den frohen Mut nicht verlor.

Ich kam nicht umhin wahrlich mal an dem Chip zu riechen.
Und ja, verdammt, ich hab auch mal dran geleckt.
Ich sag ja, ich bin derzeitig nicht wirklich zurechnungsfähig. Jedenfalls roch es recht apettitlich; und geschmeckt hat es nicht wirklich süßlich. Was ich auch nur gut heiße, denn Zucker im Zusatz-Tierfutter muss ja nu echt nicht sein. Es reicht, wenn manche Hauptfutterhersteller nicht auf diese Dreingabe verzichten....

Warum in aller Welt aber nun Meerschweinchen und Kaninchen unbedingt mit Honig konfrontiert werden müssen, will zwar auch nicht so recht in meinen Kopf; aber sobald mir jemand erklären konnte, wer eigentlich anno tobak auf die Idee kam, das, was dem Huhn aus dem vermeintlichen Hinterteil kommt in die Pfanne zu werfen werde ich mich diesem Gedankengang widmen.

Wie dem aber auch sei ~ nachdem Casimir und Lucille die Bananenchips nicht nur verschmäht, sondern kurzerhand aus dem Napf befördert hatten dachte ich schon, hier einer Art "Fehlinvestion" ausgeliefert gewesen zu sein.

Doch am Morgen danach war keine Spur mehr von den Chips zu sehen. Somit wagte ich, meinem kurzsichtigen Augenmerk zu vertrauen und füllte nochmal eine kleine Handvoll Chips in den Napf ~ und zack, die Meersau stürzte sich drauf.

Entscheidet sich am morgen danach nicht ohnehin immer alles....? ~ Offensichtlich, den Casimir ließ dem Karnickel überhaupt keine Chance, selbst im Futternapf zu wühlen. Fürsorglich wie ich bin, hielt ich dem Rammler also einen Chip unter die Nase. Und Lucille zog von dannen. Ohne Chip.


//RESÜMEE//

Anfänglich ignoriert, nun von einem geliebt, von anderem jedoch verschmäht. Nun, es ist nicht sonderlich überraschend das auch bei Tiere die Geschmäcker unterschiedlich sind.

Was mich in diesem Fall zwar doch ein wenig wundert, eben weil Lucille die Honigknabberstangen genauso "abgrast" wie die Fruchtstangen... aber vielleicht liegts einfach an der Kombi, ich weiß es nicht.

Fakt ist jedenfalls somit, dass sich die Chips nicht als Fehlkauf entpuppten, eben weil das Meerferkel sie genauso verdrückt wie eigentlich alles andere auch. Vom "Geräuschpegel" her kann ich zudem darauf schließen, dass das Produkt seinen "Auftrag" wohlweislich erfüllt. Lucille hingegen dient es mehr als Ausübung einer Akrobatiknummer ~ er pflückt sie aus dem Napf und schleudert sie mit einer adretten Kopfbewegung quer durch den Käfig. Frühsport mal anders....

Für mich persönlich kann ich nur beschließen, dieses Futter jedoch eher selten zu kaufen; eben weil es zum Zähneabwetzen sicherlich noch genug Alternativen gibt (die dann auch von beiden Viechern gemocht werden); und ich es obendrein mit der "Honigverfütterung" auch nicht übertreiben will.

11 Bewertungen, 3 Kommentare

  • morla

    28.09.2006, 23:52 Uhr von morla
    Bewertung: sehr hilfreich

    sehr hilfreich

  • anonym

    28.09.2006, 20:00 Uhr von anonym
    Bewertung: sehr hilfreich

    sh :o)

  • swissflyer

    28.09.2006, 20:00 Uhr von swissflyer
    Bewertung: sehr hilfreich

    Also orale Freuden??? *lach* Der Titel ist einfach geilöööö ;o) Und der Bericht dazu ist mir ein SH wert. Gruss Patrik