SEG DVD-1000 Testbericht
ab 20,81 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
Erfahrungsbericht von andyleery
SEG DVD-2010
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Tja, das sollte ein DVD-Player nun eigentlich auch sein, schliesslich heisst es nicht umsonst so.
Für den Endverbraucher interessant ist aber auch, ob man preisgünstig an ein Gerät herankommt, und wie die Geräte in einer Kosten/Nutzen-Betrachtung ausschauen.
Der Player DVD 2011 von SEG ist ein Einsteigergerät, dass nun auch mir endlich den Genuss von tollem Sound und gestochen scharfen Bildern ermöglichen soll. Es gab ihn vor einigen Wochen bei Promarkt (REWE-Gruppe) im Bundle mit einem Gutschein über 3 Filme für 279 DM. Die Filme sind jedoch nicht frei wählbar, sondern vorgegeben (Romeo must die, Der Sturm und Blade Runner). Im Endeffekt will man also nur an die Adresse des Käufers gelangen...
Der Player ist nicht das erste Gerät von SEG , das für knapp 300 DM der Eigentümer wechselt, man scheint sich dort wohl auf das low-price-Segment zu konzentrieren.
Unterstützte Formate:
Der SEG 2011 kann mit DVDs (logischerweise), CDs, CD-Rs, CD-RWs und Video-CDs umgehen. Gerade letzter Punkt ist , so finde ich, enorm wichtig, da man so günstig Sicherheitskopien seiner Filme in zumindest guter Qualität machen kann. Zumindest solange, bis DVD-Brenner erschwinglich werden. Zu meiner Schande muss ich aber gestehen, dass ich dieses Feature noch nicht testen konnte.
Zudem kann der Player auch mit MP3-CDs umgehen. Ob das so wichtig ist, sei mal dahingestellt, da die Bedienbarkeit in diesem Fall doch sehr eingeschränkt ist ( keine Titelanzeige, keine Verzeichnisstrukturen etc). Zumindest funktioniert es und wenn jemand seinen PC nicht an die Anlage angeschlossen hat, kann er sich so recht bequem seine Musikarchive sichern und über den Player 12 Stunden nonstop geniessen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die MP3-Files laut Anleitung nicht mit 320kbit/sec oder mehr encoded sein dürfen . Naja...Neben den normale 12 cm Disks schluckt der Player übrigens auch die kleinen Geschwister mit 8 cm.
Der Spieler kann sowohl mit Pal , als auch mit NTSC umgehen, was aber wohl eher unwichtig sein dürfte...
Das Design:
'Watt, nur 280 Ocken??? Der muss ja sch.... aussehen!'
Okay, der Player ist kein Designwunder, da sehen andere , flachere Geräte doch wesentlich edler aus. Aber die sind nun mal auch wesentlich teurer. Der Player ist gottlob sehr schlicht und somit unaufdringlich und schwarz. Da er bei mir eh im Phonoschrank zwischen anderen Komponenten verschwindet, finde ich das schon okay. Wer seinen DVD-Player ins Wohnzimmer in ein Regal stellen will, der mag natürlich anders darüber denken.
Unter der Bezeichnung SEG 2010 bieter der Hersteller übrigens den gleichen Player in Champagner an. Habe ich in natura allerdings noch nicht gesehen...(War der schon ausverkauft???)
Die Bedienung/Handhabung:
Wie nicht anders zu vermuten, lässt sich der Player wie ein normaler CD-Spieler verwenden. Jedoch ist mir aufgefallen, dass die Ladezeit einer Scheibe sehr lang ist, d.h. es vergehen einige Sekunden nach dem Einlegen, bis der Player weiss, was da eigentlich in ihm steckt. Leider kann ich nicht sagen, ob das generell bei DVD-Playern so ist (ist nun mal mein erster). Der Fernseher schaltet sich automatisch um , bzw das Signal vom Player auf und los gehts.
Nun kommen leider doch einige Schwächen des Players ans Licht. Nicht, was den Ton oder das Bild betrifft, die sind beide völlig okay, soweit ich es zu beurteilen vermag, sondern an der Anzeige.
Nicht nur, dass die Farbe sehr gewöhnungsbedürftig ist, auch ist das Display zu unübersichtlich. Zusätzlich zur 'normalen' Anzeige blinkt jeweils noch die gerade aktuelle Zahl im 14er Block. Der ist meiner Meinung nach jedoch vollkommen überflüssig, da man ihn höchstens beim Programmieren von Audio-CDs braucht. Denn wohl kaum jemand wird sich die Kapitel seines Filmes in anderer Reihenfolge programmieren wollen, als es vorgegeben ist. Naja, zumindest würde das Display doch um einiges aufgeräumter erscheinen....
Daneben ist die LED, die den Standbymodus signalisiert zu gross und somit auch zu hell geraten, so dass es nachts stört. Aber okay, das kommt darauf an, wo der Player steht und eigentlich könnte man abends ja auch noch mal aufstehen und den Player am Gerät abstellen. Wenn es doch nicht so kuschelig im Bett wäre !!!!
Die Fernbedienung ist optisch eine grausame Folter und auch etwas leicht geraten, die Anordnung der Knöpfe ist jedoch sinnvoll und gerade die wichtigsten Funktionen sind problemlos auch blind zu bedienen, so dass man nicht jedesmal auf eine helle Szene warten muss, um den Pauseknopf zu finden....
Anschlüsse/Zubehör:
Neben dem Player findet sich ein Scartkabel, eine Fernbedienung (die zum Betrieb nötigen 2 Micro-Batterien fehlen!!!) und ein Chinchkabel für Audio/Video.
Der Player kann entweder über das Scartkabel, oder über den Video/S-Videoausgang an den Fernseger angeschlossen werden. Darüberhinaus gibt es einen Stereochinchausgang für den Anschluss an eine normale Anlage und sowohl einen optischen, wie auch einen koaxialen digitalen Ausgang.
Fazit:
Ich habe den Kauf des Gerätes nicht bereut . Bisher sind keine Probleme aufgetreten und die Qualität sowohl des Bildes, wie auch des Tons sind meiner Vorstellung entsprechend (und im Endeffekt auch von der Peripherie abhängig). Wobei ich dazusagen sollte, dass ich den Player via Scart und normalem Stereoausgang angeschlossen habe...
Wichtig finde ich die Unterstützung aller gängigen Formate, welches in dem Preissegment ( und auch in einigen höheren) nicht umbedingt Standard ist. Unter diesen Umständen kann man, denke ich, von den kleinen Schwächen, die ja keineswegs technischer Natur sind, sondern eher das Design betreffen, absehen.
Für den Endverbraucher interessant ist aber auch, ob man preisgünstig an ein Gerät herankommt, und wie die Geräte in einer Kosten/Nutzen-Betrachtung ausschauen.
Der Player DVD 2011 von SEG ist ein Einsteigergerät, dass nun auch mir endlich den Genuss von tollem Sound und gestochen scharfen Bildern ermöglichen soll. Es gab ihn vor einigen Wochen bei Promarkt (REWE-Gruppe) im Bundle mit einem Gutschein über 3 Filme für 279 DM. Die Filme sind jedoch nicht frei wählbar, sondern vorgegeben (Romeo must die, Der Sturm und Blade Runner). Im Endeffekt will man also nur an die Adresse des Käufers gelangen...
Der Player ist nicht das erste Gerät von SEG , das für knapp 300 DM der Eigentümer wechselt, man scheint sich dort wohl auf das low-price-Segment zu konzentrieren.
Unterstützte Formate:
Der SEG 2011 kann mit DVDs (logischerweise), CDs, CD-Rs, CD-RWs und Video-CDs umgehen. Gerade letzter Punkt ist , so finde ich, enorm wichtig, da man so günstig Sicherheitskopien seiner Filme in zumindest guter Qualität machen kann. Zumindest solange, bis DVD-Brenner erschwinglich werden. Zu meiner Schande muss ich aber gestehen, dass ich dieses Feature noch nicht testen konnte.
Zudem kann der Player auch mit MP3-CDs umgehen. Ob das so wichtig ist, sei mal dahingestellt, da die Bedienbarkeit in diesem Fall doch sehr eingeschränkt ist ( keine Titelanzeige, keine Verzeichnisstrukturen etc). Zumindest funktioniert es und wenn jemand seinen PC nicht an die Anlage angeschlossen hat, kann er sich so recht bequem seine Musikarchive sichern und über den Player 12 Stunden nonstop geniessen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die MP3-Files laut Anleitung nicht mit 320kbit/sec oder mehr encoded sein dürfen . Naja...Neben den normale 12 cm Disks schluckt der Player übrigens auch die kleinen Geschwister mit 8 cm.
Der Spieler kann sowohl mit Pal , als auch mit NTSC umgehen, was aber wohl eher unwichtig sein dürfte...
Das Design:
'Watt, nur 280 Ocken??? Der muss ja sch.... aussehen!'
Okay, der Player ist kein Designwunder, da sehen andere , flachere Geräte doch wesentlich edler aus. Aber die sind nun mal auch wesentlich teurer. Der Player ist gottlob sehr schlicht und somit unaufdringlich und schwarz. Da er bei mir eh im Phonoschrank zwischen anderen Komponenten verschwindet, finde ich das schon okay. Wer seinen DVD-Player ins Wohnzimmer in ein Regal stellen will, der mag natürlich anders darüber denken.
Unter der Bezeichnung SEG 2010 bieter der Hersteller übrigens den gleichen Player in Champagner an. Habe ich in natura allerdings noch nicht gesehen...(War der schon ausverkauft???)
Die Bedienung/Handhabung:
Wie nicht anders zu vermuten, lässt sich der Player wie ein normaler CD-Spieler verwenden. Jedoch ist mir aufgefallen, dass die Ladezeit einer Scheibe sehr lang ist, d.h. es vergehen einige Sekunden nach dem Einlegen, bis der Player weiss, was da eigentlich in ihm steckt. Leider kann ich nicht sagen, ob das generell bei DVD-Playern so ist (ist nun mal mein erster). Der Fernseher schaltet sich automatisch um , bzw das Signal vom Player auf und los gehts.
Nun kommen leider doch einige Schwächen des Players ans Licht. Nicht, was den Ton oder das Bild betrifft, die sind beide völlig okay, soweit ich es zu beurteilen vermag, sondern an der Anzeige.
Nicht nur, dass die Farbe sehr gewöhnungsbedürftig ist, auch ist das Display zu unübersichtlich. Zusätzlich zur 'normalen' Anzeige blinkt jeweils noch die gerade aktuelle Zahl im 14er Block. Der ist meiner Meinung nach jedoch vollkommen überflüssig, da man ihn höchstens beim Programmieren von Audio-CDs braucht. Denn wohl kaum jemand wird sich die Kapitel seines Filmes in anderer Reihenfolge programmieren wollen, als es vorgegeben ist. Naja, zumindest würde das Display doch um einiges aufgeräumter erscheinen....
Daneben ist die LED, die den Standbymodus signalisiert zu gross und somit auch zu hell geraten, so dass es nachts stört. Aber okay, das kommt darauf an, wo der Player steht und eigentlich könnte man abends ja auch noch mal aufstehen und den Player am Gerät abstellen. Wenn es doch nicht so kuschelig im Bett wäre !!!!
Die Fernbedienung ist optisch eine grausame Folter und auch etwas leicht geraten, die Anordnung der Knöpfe ist jedoch sinnvoll und gerade die wichtigsten Funktionen sind problemlos auch blind zu bedienen, so dass man nicht jedesmal auf eine helle Szene warten muss, um den Pauseknopf zu finden....
Anschlüsse/Zubehör:
Neben dem Player findet sich ein Scartkabel, eine Fernbedienung (die zum Betrieb nötigen 2 Micro-Batterien fehlen!!!) und ein Chinchkabel für Audio/Video.
Der Player kann entweder über das Scartkabel, oder über den Video/S-Videoausgang an den Fernseger angeschlossen werden. Darüberhinaus gibt es einen Stereochinchausgang für den Anschluss an eine normale Anlage und sowohl einen optischen, wie auch einen koaxialen digitalen Ausgang.
Fazit:
Ich habe den Kauf des Gerätes nicht bereut . Bisher sind keine Probleme aufgetreten und die Qualität sowohl des Bildes, wie auch des Tons sind meiner Vorstellung entsprechend (und im Endeffekt auch von der Peripherie abhängig). Wobei ich dazusagen sollte, dass ich den Player via Scart und normalem Stereoausgang angeschlossen habe...
Wichtig finde ich die Unterstützung aller gängigen Formate, welches in dem Preissegment ( und auch in einigen höheren) nicht umbedingt Standard ist. Unter diesen Umständen kann man, denke ich, von den kleinen Schwächen, die ja keineswegs technischer Natur sind, sondern eher das Design betreffen, absehen.
4 Bewertungen, 1 Kommentar
-
20.06.2002, 12:37 Uhr von Mallonn
Bewertung: sehr hilfreichTja, entgegen anderslautender Behauptungen kann man bei einem DVD-Player vielleicht doch den einen oder anderen Euro sparen. Ich hab selbst ein Billiggerät (Mustek) das mich auch sehr zufriedenstellt. Eins hätte ich gerne noch gewusst: Wie klappt
Bewerten / Kommentar schreiben