SK Rapid Wien Testbericht
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Erfahrungsbericht von Herthaner
Rapied Wien die Österreicher
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Sie tanzen gern mal aus der Reihe,die Österreicher.Gerade im Fußball.Dort gelten sie gemeinhin als zweite Kraft und beweisen mit raffinesse und Hingabe immer mal wieder das gegenteil.Aber Rapid Wien,geanannt Die Rapid,ist ganz was besonderes.Das Außergewöhnliche trug sich schon 1930 zu.Es ging um den Mitropa-Cup,ein schüchterner Vorläufer des späteren Europapokals.Den holte sich Rapid Wien.In zwei Etappen.Die Finalspielen gegen Sparta Prag gewannen die Wiener mit 2:0 und 3:2.Dann aht die Dame mit den starken Fußballern noch zwei Titel aufzuweisen,zu denen sie unter ganz unfreulichen Umständen gezwungen worden ist.Nach dem Anschluß Österreichs ans Großdeutsche Reich wurde Rapid Wien 1938 deutscher Pokalsieger.Das war den Nazionalsolistscihen peinlich genug.Aber Rapid ging noch weiter.1941 lagen die Wiener gegen Schalke 04 schon 0:3 zurück,bis Franz Bimbo Binder zuschlug,einen Hattrick erzielte und Rapid noch mit 4:3 gewann.Wien war deutscher Meister.Rapid,sagte einst Ernst Happel,ist ein Stück Österreich.Happel,das Fußball Hirn der Alpenrepublik und zu lebzeiten einer der besten Fußballtrainer der welt,gehörte zur erfolgreichen Mannschaft,die zwischen 1951 und 1960 sechs von zehn möglichen Titeln gewann.In dieser Mannschaft verteidigte auch ein gewisser Max Merkel,der später als Trainer mit dem 1.FC Nürnberg Deutscher Meister werden sollte und heute als Lästermaul der Branche noch weitgehend gefürchtet ist.In dieser Mannschaft spielte auch Gerhard Hanappi,der später das neue Rapid-Stadion entwarf,das 1977 eingeweiht wurde und seinen Namen trägt.
Natürlich war auch Hans Krankl einer von Rapid.Nein,wir wollen die 78er Geschichte von Cordoba nicht wieder aufwärmen.Krankl schießt keine Tore mehr gegen deutsche Mannschaften.Rapid Wien ist eben immer a bisserl anders.Und sportlich a bisserl besser.Daß es in Europa noch nie zu einem Titel gereicht hat,lag wohl in erster Linie am Geld.der Arbeiter-Sportklub ist finanziell nciht immer auf Rosen gebettet gewesen.So darf der Verkauf von Andreas Herzog an Werder Bremen für rund 3 Millionen Mark getrost als konstruktive Nachbarschaftshilfe bezeichnet werden.Bremen brauchte einen Klassespieler,Wien braucht Geld.
Sonst wäre vieleicht vieles anders gelaufen.1985 sah alles rosig aus.Da kämpfte sich Rapid bis ins Europapokalfinale der Pokalsieger druch-und unterlag dann in Rotterdam dem FC Everton mit 3:1.1987 holte Rapid in Österreich das Double,1988 nocheinmal die Meisterschaft.Aber dann riß der Faden.Irgendwann wurden nicht mal die gehälter pünktlich überwiesen.Es roch nach Pleite.Nicht gerade die beste Motivation für eine erfolgreiche Torjagd.Aber Rapid erholte sich wieder und verpflichtete mit Ernst Dokupil eine Trainer,der aus den Gegebenheiten das Beste machte.Er setzte auf die Jugend.In der Saison 1994/95 stürmte Rapid munter drauf los,erzielte mit 63 Tor mehr Treffer als alle anderen Kluns und belegte in der Meiterschaft rang drei.Durch einen 1:0 Sieg über den Zweitligisten Leoben im Finale sicherte sich Rapid den österreichischen Pokal.Der erste Titel nach sieben Jahren.Bemerkenswerter als der Erfolg im Finale war jedoch das Halbfinale.Dort schaltete Rapid den späteren Meister Salzburg mit 2:0 aus.Beide Treffer erzielte der junge stürmer Markus Pürk,der mit 13 Treffern bester Rapid Torschütze der Saison wurde.Der Aufschwung hielt an.Rapid verstärkte sich mit Nationalspieler Peter Stöger aus Innsbruck und mit dem Bulgaren Trifon Ivanov.Der antionalspieler aus Sofia ist ein beinharter Verteidiger mit einer gewaltigen Schusskraft.Die Mischung stimmte.Im Europapokal der Pokalsieger wurden die Wiener erst im Finale aufgehalten.Paris St. Germain gewann mit 1:0.in Österreich stoppt Rapid niemand.Wien wurde Meister.Die Erfolgsgeschichte des etwas anderen Klubs geht weiter.Rapid wurde 1899 gegründet.
Daten und Fakten:
Landesmeister:1912,1913,1916,1917,1919,1920,1921,1923,1929,1930,1935,1938,1940,1941,1946,1948,1951,1952,1954,1956,1957,1960,1964,1967,1968,1982,1983,1987,1988 und 1996
Pokalsieger:1919,1920,1827,1946,1961,1968,1969,1972,1976,1983,1984,1985,1987 und 1995
Natürlich war auch Hans Krankl einer von Rapid.Nein,wir wollen die 78er Geschichte von Cordoba nicht wieder aufwärmen.Krankl schießt keine Tore mehr gegen deutsche Mannschaften.Rapid Wien ist eben immer a bisserl anders.Und sportlich a bisserl besser.Daß es in Europa noch nie zu einem Titel gereicht hat,lag wohl in erster Linie am Geld.der Arbeiter-Sportklub ist finanziell nciht immer auf Rosen gebettet gewesen.So darf der Verkauf von Andreas Herzog an Werder Bremen für rund 3 Millionen Mark getrost als konstruktive Nachbarschaftshilfe bezeichnet werden.Bremen brauchte einen Klassespieler,Wien braucht Geld.
Sonst wäre vieleicht vieles anders gelaufen.1985 sah alles rosig aus.Da kämpfte sich Rapid bis ins Europapokalfinale der Pokalsieger druch-und unterlag dann in Rotterdam dem FC Everton mit 3:1.1987 holte Rapid in Österreich das Double,1988 nocheinmal die Meisterschaft.Aber dann riß der Faden.Irgendwann wurden nicht mal die gehälter pünktlich überwiesen.Es roch nach Pleite.Nicht gerade die beste Motivation für eine erfolgreiche Torjagd.Aber Rapid erholte sich wieder und verpflichtete mit Ernst Dokupil eine Trainer,der aus den Gegebenheiten das Beste machte.Er setzte auf die Jugend.In der Saison 1994/95 stürmte Rapid munter drauf los,erzielte mit 63 Tor mehr Treffer als alle anderen Kluns und belegte in der Meiterschaft rang drei.Durch einen 1:0 Sieg über den Zweitligisten Leoben im Finale sicherte sich Rapid den österreichischen Pokal.Der erste Titel nach sieben Jahren.Bemerkenswerter als der Erfolg im Finale war jedoch das Halbfinale.Dort schaltete Rapid den späteren Meister Salzburg mit 2:0 aus.Beide Treffer erzielte der junge stürmer Markus Pürk,der mit 13 Treffern bester Rapid Torschütze der Saison wurde.Der Aufschwung hielt an.Rapid verstärkte sich mit Nationalspieler Peter Stöger aus Innsbruck und mit dem Bulgaren Trifon Ivanov.Der antionalspieler aus Sofia ist ein beinharter Verteidiger mit einer gewaltigen Schusskraft.Die Mischung stimmte.Im Europapokal der Pokalsieger wurden die Wiener erst im Finale aufgehalten.Paris St. Germain gewann mit 1:0.in Österreich stoppt Rapid niemand.Wien wurde Meister.Die Erfolgsgeschichte des etwas anderen Klubs geht weiter.Rapid wurde 1899 gegründet.
Daten und Fakten:
Landesmeister:1912,1913,1916,1917,1919,1920,1921,1923,1929,1930,1935,1938,1940,1941,1946,1948,1951,1952,1954,1956,1957,1960,1964,1967,1968,1982,1983,1987,1988 und 1996
Pokalsieger:1919,1920,1827,1946,1961,1968,1969,1972,1976,1983,1984,1985,1987 und 1995
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