Sony Final Fantasy X (PS2 Spiel) Testbericht



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Auf yopi.de gelistet seit 03/2008
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Summe aller Bewertungen
- Grafik:
- Sound:
- Bedienung:
- Wird langweilig:
- Suchtfaktor:
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von Sloboda
Das Beste Final Fantasy!!!
Pro:
story,spieltiefe
Kontra:
grafikfehler
Empfehlung:
Ja
Und wieder neues Final Fantasy.
Endlich kommt das erste Final Fantasy für die Playstation 2.
Es ist ein Spiel mit vielen Gegensätzlichkeiten, welches am Ende trotzdem ein gutes Final Fantasy bleibt.
Zunächst mal wäre da die Grafik. Wie schon in Teil Acht hat man auf die sonst so typischen Comic Stil verzichtet, statt dessen präsentieren sich die Charaktere in einem recht realistischen Look. Hauptcharakter ist diesmal ein junger Blitzballspieler namens Tidus. Die einen werden ihn sympathisch finden, die anderen werden ihn nicht mögen.
Genauso wie Tidus mit wenigen Überraschungen aufwartet, gibt es noch andere Charaktere. Da wären zum Beispiel die ruhige, spirituelle Beschwörerin, der wortkarge, distanzierte Einzelkämpfer, der lockere und zu Spässen aufgelegte Kumpan oder das Beast in Form eines blaugefellten Katzenmenschen. Auch in Sachen Monsterdesign bekommt man gewohnte Kost präsentiert. Was die Story angeht, kann ich nur sagen, dass ist absulute Spitze.
Aber zurück zum widersprüchlichen. Die Locations, die man im Spiel bereist, könnten von ihrer grafischen Qualität unterschiedlicher nicht sein. In einem Moment sind sie eine wahre Augenweite, im nächsten glaubt man, ein PlayStation-Spiel vor sich zu haben. Vom künstlerischen Aspekt sind die Landschaften und Innenräume absolut gelungen. Alllerdings flimmert der Bildschirm sehr stark
Die Animationen der Darsteller schwankt in ihrer Qualität ebenfalls ziemlich. Es gibt leider überhaupt keine Schatten und die Kollisionsabfrage ist auch sehr schlecht. Gezeigt wird das Spiel wie gewohnt von einem automatischen Kamerasystem, was sich zwar redlich Mühe gibt, dem Spieler Überblick zu verschaffen, aber rein von der Gewohnheit wünscht man sich nicht selten, die Kamera selbst zu steuern.l
Mit dem grösseren Medium der DVD bietet Square erstmalig Sprachausgabe in einem Final Fantasy Spiel - welche man aber leider als misslungen bezeichnen muss. Zu erst einmal wäre da die Tatsache, dass man sich nicht die Mühe gemacht hat, das Spiel für den deutschen Raum zu synchronisieren und man statt dessen mit der englischen Sprachausgabe vorlieb nehmen muss. Sonst hätte man vielleicht verhindern können, dass der englische Sprecher von Tidus diesem eine eher unpassende und irgendwie 08/15-Boygroupmässige Stimme verleiht, die ihm trotz seines Äusseren ein unpassendes Image verpasst. Die anderen Charakter sind besser ausgefallen.
Nächster Kritikpunkt ist der schlechte Sprachrhythmus. Der Charakter steht da, macht ein paar Gesten mit den Händen, leiert seinen Text ab - dann folgen ein paar Sekunden Totenstille, bis der Gesprächspartner antwortet (was dann auch so klingt als wäre es separat eingesprochen worden), worauf wieder eine völlig störende Pause folgt. Ganz zu schweigen von der fehlenden Lippensynchronisation - wenn sich die Lippen beim Sprechen denn überhaupt mal bewegen. Überhaupt kommt die ganze emotionale Tragweite der Geschichte fast gar nicht durch die Sprachausgabe rüber.
Spielerisch unterscheidet sich Final Fantasy X hauptsächlich in einer Sache von den anderen Teilen der Serie: Das Spiel ist grösstenteils linear .Man kann so gut wie gar nicht selbst entscheiden wo man hingehen will, sondern man muss immer an irgendwelche Punkte die vorgegeben sind und einem vorher gesagt werden Warum sich Square für diesen Schritt entschlossen hat, ist unklar. Wahrscheinlich hat es auch damit zu tun, dass der Aufwand, das Spiel so linear zu gestalten, wesentlich geringer ist als eine riesige, frei erkundbare Welt. Aber eines steht fest, dem Spielspaß schadet das Extrem
Ansonsten hat sich nicht allzu viel geändert. Das Gameplay besteht weiterhin darin Locations aufzusuchen, allen sprachwilligen Bewohnern Informationen zu entlocken, ab und an einfache Schalterrätsel zu lösen und natürlich hunderte von Kämpfen zu bestehen, um seine Gruppe zu Stärken. Die Kämpfe sind diesmal streng rundenbasierend, an Stelle der Summons des Vorgängers sind die sogenannten Bestia getreten, die beschworen werden und dann anstelle der Gruppe die Kämpfe übernehmen und sich genauso wie andere Partymitglieder im Laufe der Zeit weiterentwickeln.
Die Charakterentwicklung findet auf dem sogenannten Sphärobrett statt, einem 2D-Plan, auf dem jeder Charakter von einem unterschiedlichen Startpunkt aus loszieht und Feld für Feld neue Fähigkeiten erlernt und seine Werte verbessert. Für besiegte Gegner gibt es Abilitypunkte, mit denen man auf dem Sphärobrett einen Zug macht, sowie Sphäroide, die man dann auf dem neuen Feld einsetzt, um es freizuschalten. Da die Felder nicht linear sondern weit verzweigt angelegt sind und man in den meisten Fällen vorher sehen kann, was sich hinter den jeweiligen Feldern verbirgt, kann man die Charaktere recht zielgenau und individuell aufleveln.
Mein Fazit:
Dieses Spiel hat zwar einige Schwächen, aber es ist meiner Meinung nach trotzdem das beste Rollenspiel für die Playstation 2.l
tschüss
Endlich kommt das erste Final Fantasy für die Playstation 2.
Es ist ein Spiel mit vielen Gegensätzlichkeiten, welches am Ende trotzdem ein gutes Final Fantasy bleibt.
Zunächst mal wäre da die Grafik. Wie schon in Teil Acht hat man auf die sonst so typischen Comic Stil verzichtet, statt dessen präsentieren sich die Charaktere in einem recht realistischen Look. Hauptcharakter ist diesmal ein junger Blitzballspieler namens Tidus. Die einen werden ihn sympathisch finden, die anderen werden ihn nicht mögen.
Genauso wie Tidus mit wenigen Überraschungen aufwartet, gibt es noch andere Charaktere. Da wären zum Beispiel die ruhige, spirituelle Beschwörerin, der wortkarge, distanzierte Einzelkämpfer, der lockere und zu Spässen aufgelegte Kumpan oder das Beast in Form eines blaugefellten Katzenmenschen. Auch in Sachen Monsterdesign bekommt man gewohnte Kost präsentiert. Was die Story angeht, kann ich nur sagen, dass ist absulute Spitze.
Aber zurück zum widersprüchlichen. Die Locations, die man im Spiel bereist, könnten von ihrer grafischen Qualität unterschiedlicher nicht sein. In einem Moment sind sie eine wahre Augenweite, im nächsten glaubt man, ein PlayStation-Spiel vor sich zu haben. Vom künstlerischen Aspekt sind die Landschaften und Innenräume absolut gelungen. Alllerdings flimmert der Bildschirm sehr stark
Die Animationen der Darsteller schwankt in ihrer Qualität ebenfalls ziemlich. Es gibt leider überhaupt keine Schatten und die Kollisionsabfrage ist auch sehr schlecht. Gezeigt wird das Spiel wie gewohnt von einem automatischen Kamerasystem, was sich zwar redlich Mühe gibt, dem Spieler Überblick zu verschaffen, aber rein von der Gewohnheit wünscht man sich nicht selten, die Kamera selbst zu steuern.l
Mit dem grösseren Medium der DVD bietet Square erstmalig Sprachausgabe in einem Final Fantasy Spiel - welche man aber leider als misslungen bezeichnen muss. Zu erst einmal wäre da die Tatsache, dass man sich nicht die Mühe gemacht hat, das Spiel für den deutschen Raum zu synchronisieren und man statt dessen mit der englischen Sprachausgabe vorlieb nehmen muss. Sonst hätte man vielleicht verhindern können, dass der englische Sprecher von Tidus diesem eine eher unpassende und irgendwie 08/15-Boygroupmässige Stimme verleiht, die ihm trotz seines Äusseren ein unpassendes Image verpasst. Die anderen Charakter sind besser ausgefallen.
Nächster Kritikpunkt ist der schlechte Sprachrhythmus. Der Charakter steht da, macht ein paar Gesten mit den Händen, leiert seinen Text ab - dann folgen ein paar Sekunden Totenstille, bis der Gesprächspartner antwortet (was dann auch so klingt als wäre es separat eingesprochen worden), worauf wieder eine völlig störende Pause folgt. Ganz zu schweigen von der fehlenden Lippensynchronisation - wenn sich die Lippen beim Sprechen denn überhaupt mal bewegen. Überhaupt kommt die ganze emotionale Tragweite der Geschichte fast gar nicht durch die Sprachausgabe rüber.
Spielerisch unterscheidet sich Final Fantasy X hauptsächlich in einer Sache von den anderen Teilen der Serie: Das Spiel ist grösstenteils linear .Man kann so gut wie gar nicht selbst entscheiden wo man hingehen will, sondern man muss immer an irgendwelche Punkte die vorgegeben sind und einem vorher gesagt werden Warum sich Square für diesen Schritt entschlossen hat, ist unklar. Wahrscheinlich hat es auch damit zu tun, dass der Aufwand, das Spiel so linear zu gestalten, wesentlich geringer ist als eine riesige, frei erkundbare Welt. Aber eines steht fest, dem Spielspaß schadet das Extrem
Ansonsten hat sich nicht allzu viel geändert. Das Gameplay besteht weiterhin darin Locations aufzusuchen, allen sprachwilligen Bewohnern Informationen zu entlocken, ab und an einfache Schalterrätsel zu lösen und natürlich hunderte von Kämpfen zu bestehen, um seine Gruppe zu Stärken. Die Kämpfe sind diesmal streng rundenbasierend, an Stelle der Summons des Vorgängers sind die sogenannten Bestia getreten, die beschworen werden und dann anstelle der Gruppe die Kämpfe übernehmen und sich genauso wie andere Partymitglieder im Laufe der Zeit weiterentwickeln.
Die Charakterentwicklung findet auf dem sogenannten Sphärobrett statt, einem 2D-Plan, auf dem jeder Charakter von einem unterschiedlichen Startpunkt aus loszieht und Feld für Feld neue Fähigkeiten erlernt und seine Werte verbessert. Für besiegte Gegner gibt es Abilitypunkte, mit denen man auf dem Sphärobrett einen Zug macht, sowie Sphäroide, die man dann auf dem neuen Feld einsetzt, um es freizuschalten. Da die Felder nicht linear sondern weit verzweigt angelegt sind und man in den meisten Fällen vorher sehen kann, was sich hinter den jeweiligen Feldern verbirgt, kann man die Charaktere recht zielgenau und individuell aufleveln.
Mein Fazit:
Dieses Spiel hat zwar einige Schwächen, aber es ist meiner Meinung nach trotzdem das beste Rollenspiel für die Playstation 2.l
tschüss
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