Saarland Testbericht

Saarland
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Erfahrungsbericht von SAARottibaer

Im Herzen Europas

Pro:

urig und gemütlich

Kontra:

suche noch danach

Empfehlung:

Ja

Hallo liebe Leserinnen und liebe Leser,
wie mein Nickname ja vermuten lässt bin ich aus dem Saarland und genau über das will ich Euch nun berichten.

Da dieses Thema so komplex ist, beschränke ich mich in meinem Bericht nur auf allgemeines, ich sage schon jetzt, dass dieser Bericht keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Ausführlichere Aussagen findet ihr aber unter zahlreichen Internetpräsenzen. Wenn es erwünscht ist, dann bemühe ich mich auch, diesen Bericht in Fortsetzungen weiter auszubauen. Das entscheidet ihr aber letztendlich durch Eure Kommentare.


Das Saarland, neben den Stadtstaaten Hamburg und Bremen, mit 2600 km2 das kleinste Bundesland unserer Republik, hat eine ausgesprochene Grenzlage. Damit man einen Vergleich zur Größe des Saarlandes hat, sei hier angemerkt, dass im Saarland knapp eine Million Menschen auf einer Fläche in der Größenordnung der Stadt Berlin leben. Eingebettet zwischen Lothringen, Luxemburg und Rheinland-Pfalz hat sich hier mit der Zeit ein besonderes Flair entwickelt. Der Einfluss des Französischen ist unverkennbar, nicht zuletzt der bewegten und gemeinsamen Vergangenheit wegen. Das gesamte Saar-Lor-Lux-Gebiet gilt seit jeher als einheitlicher Siedlungs- und Kulturraum. Geschichtlich hat das Saarland einiges zu bieten, wechselte es insbesondere in den letzten 200 Jahren insgesamt achtmal seine Nationalität. Die geschichtlichen Zeugnisse reichen jedoch weit über diese Zeit hinaus. Spuren aus keltischer Zeit lassen sich im Norden des Landes bei Nonnweiler-Otzenhausen entdecken. Dort erstreckt sich der „Hunnenring“, ein keltischer Ringwall aus dem 5. Jahrhundert v. Chr., der als Schutz der Treverer gegen die Römer diente. Überreste der Römer können im Römermuseum in Schwarzenacker bei Homburg bestaunt werden. Stellvertretend für die vorhandenen Schätze der neueren Geschichte sei hier Saarlouis genannt, das Städtchen, welches von Ludwig XIV. (Sonnenkönig) in Auftrag gegeben wurde und noch heute seinen Namen trägt.

Was ist an dem Saarland (für mich) so besonders?
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Als waldreichstes Gebiet in der BRD, stellt sich das Saarland als ein ideales Freizeit- und Naherholungsgebiet dar. Hier findet sich für jeden etwas, egal ob Wandern und Radwandern, Schwimmen, Segeln, Surfen oder lieber nur Flora und Fauna bewundern, zahlreiche Seen und Wälder locken dazu an.
Wer es gemütlich liebt, für den bieten sich unzählige Straßencafes, Fußgängerzonen sowie gemütliche Kneipen und Bistros an. Hier lernt der Nichtsaarländer die Saarländische Gastfreundschaft kennen und schätzen, auch sollte man als Nichtsaarländer mal in den Genuss eines typisch saarländischen Schwenkabends (Grillabend) kommen. Wer als Nichtsaarländer seine Devisen gerne im Saarland loswerden möchte ist in zahlreichen Shoppingcentern gerngesehener Kunde. Wer sich lieber kulturell weiterbildet für den hat das Saarland auch zahlreiche Museen geöffnet. Für die Opern-, Operetten- und Theaterfreunde bietet sich ebenfalls ein breites Spektrum an. Nicht zu vergessen sind auch die zahlreichen Kinos, insbesondere ist hier das Cinema 2000 in Saarbrücken, mit 13 Kinos zu nennen.
Allem in allem mag ich aber besonders die saarländische Gemütlichkeit und insbesondere schätze ich die saarländische Küche.

Welche Persönlichkeiten stammen aus dem Saarland?
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Berühmteste Persönlichkeiten des Saarlandes sind wohl Oscar Lafontaine, der wohl eher unrühmliche, ehemalige DDR-Staatsratsvorsitzende Honecker und der Fußballer Stefan Kuntz, der zuerst bei VfB Borussia Neunkirchen auf sich aufmerksam machte und später neben dem FC Kaiserslautern, auch bei Bielefeld spielte. Ebenso bekannt sind auch die Schlagersängerinnen Ingrid Peters, Nicole (auch Grand Prix Gewinnerin), Schlagersänger und Produzent Frank Farian sowie das bekannte Schlagerduo Cindy & Bert.

Welche Sehenswürdigkeiten hat das Saarland zu bieten?
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Hier will ich nur meine Favoriten aufzählen, die ich jedem Besucher des Saarlandes empfehlen würde, sich mal anzusehen. Dies sind:

Saarbrücken
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Neben der Altstadt mit zahlreichen Straßencafes, Bistros und kneipen sollte man sich in Saarbrücke unbedingt das barocke Schloß mit seinem Schlossgarten, sowie die Ludwigskirche ansehen. Beides wurde von dem seinerzeit berühmten Baumeister Friedrich Joachim Stengel erbaut.

Die Altstadt von Saarlouis
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Heute größtenteils Fußgängerzone, findet man hier zahlreiche Straßencafes, Bistros sowie Restaurants und Gaststätten, die sie mit Leben erfüllen und sie zum beliebten Treffpunkt der Region macht.

Ottweiler Altstadt
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Der historische Kern der Ottweiler Altstadt beherbergt zahlreiche Gebäude aus Renaissance und Barock, darunter Fachwerkbauten aus dem 17. Jahrhundert. Auch hier hat Baumeister Friedrich Joachim Stengel seine architektonischen Spuren hinterlassen.

Kirkel
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Die Geschichte Kirkels (Saar-Pfalz-Kreis) wird von seiner Burg geprägt, deren Anfänge vermutlich im 11. Jahrhundert liegen. Erbauer war der Bliesgraf, möglicherweise Gottfried von Kirkel.
Neben der Burg findet man in Kirkel das Heimat- und Burgmuseum, welches 1988 entstanden ist.
Besonderer Freizeittipp von mir: Spaziergang auf dem Kirkeler Felsenpfad. Der Felsenpfad windet sich entlang einer Kette von bizarr geformten Felsen und ein Teil von ihm wurde 1983 auch zum geologischer Lehrpfad ausgebaut. Der Wanderer auf dem Felsenpfad, hat sofort den Eindruck mitten ins Gebirge zu klettern, auch der ortsansässige Kletterverein nutzt steilwände um sich daran zu üben, was für die Passanten natürlich eine besondere Attraktion darstellt.

Eine natürliche Sehenswürdigkeit habt ihr ja zeitweise in meinem Profil sehen können, nämlich die Saarschleife bei Mettlach.

Meine persönliche Meinung zum Saarland
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Wer das Saarland nicht kennt, hat die Welt verpennt! Ich will nicht behaupten, dass wer das Saarland nicht kennt unter einer Bildungslücke leidet, auf jeden Fall behaupte ich aber, dem ist etwas entgangen, was mit Geld nicht zu bezahlen ist. Ich kann nur jedem empfehlen sich mal das Saarland als Urlaubsdomizil auszusuchen und es zu genießen. Wer einmal die saarländische Gastfreundschaft kennen gelernt hat, weiß sie zu schätzen und sehnt sich immer wieder hierher, nicht zuletzt der Grenznähe zu den Nachbarländern Frankreich und Luxemburg wegen sowie deren kulturellem Einfluss auf das Saarland und insbesondere auf die saarländische Küche.

Abschließend wünsche ich euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest, für das kommende Jahr 2004 alles Gute, Glück und Gesundheit und bedanke mich bei Euch für das Lesen und Kommentieren meiner Berichte.

für Yopi.de
SAARottibaer, Saarland, im Januar 2004

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