Samsung SV-6553X silber Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Ausstattung:
- Bedienkomfort:
- Bildqualität:
Erfahrungsbericht von dorny
SAMSUNG Videorecorder SV-6553X
Pro:
STEREO-HIFI Auto-Tracking automatische Bildverbesserung durch Videokopfjustierung Schnellspuler SHOW-VIEW VPS-fähig
Kontra:
Lautstärke (durch kompaptes Design) Bedienungsanleitung nur für erfahrene Nutzer gedacht
Empfehlung:
Ja
Wenn man ein Produkt beurteilen soll, kommt es wohl am meisten auf das eigenen Level an, in dem man sich bewegt.
Zum Vergleich:
Wer einen BMW fährt, der wird wohl bei der Beurteilung eines SKODA nicht gerade vor Begeisterung aus allen Nähten platzen...
Also mein Videorecorder-Level lag bei einem PANASONIC, mit dem ich bis zu seinem Crash sehr zufrieden war und ich muss gestehen, dass der \"Notkauf\" sich geradezu als Glückstreffer entpuppte.
Immer etwas skeptisch mit koreanischen Produkten war die erste Erfahrung, dass es technisch keine Probleme gab.
Antenne durchschlaufen, Fernseher per SCART-Kabel verbinden und ab geht die Post mit der Display-Frage, ob ich DEUTSCH bin. Ich denke schon...
Über einen zweiten SCART-Anschluss war es sogar möglich meinen DVD-Player anzuschließen, was eine bessere Bildqualität nach sich zog.
Das Gerät besitzt eine automatische Zeitabstimmung und einen Suchlauf, der sich alle empfangbaren Sender selbst erst einmal einsammelt.
Schwieriger war es dann schon wieder diese in eine eigene Reihenfolge zu bringen. Teurere Geräte besitzen da die \"SMART-LINK\" -Funktion, die die Reihenfolge der im Fernsehgeräteingestellten Senderreihenfolge übernimmt.
Auch die Aufnahmequalität lässt keinen Zweifel offen: Der „SV-6553x“ kann sich sehen lassen. Stereo; Automatische Bildverbesserung und Videokopfjustierung sorgen für Videogenuss.
Nimmt man mehrere Filme auf, markiert der „SV-6553x“ die entstehenden Pausen per Index-Signal und die „VISS“- Suche findet dies wieder und das auch bei den Kassetten, die noch vom PANASONIC übrig und bespielt waren.
Die Programmierung der Aufnahmen ist manuell oder per Show-View ohne Schwierigkeiten möglich. Wer sich nicht entscheiden kann, ob er die Sendungen im LONGPLAY oder normal aufnehmen will, kann diese Entscheidung getrost dem Gerät überlassen: AUTO-LONGPLAY kontrolliert die Restlänge des Bandes und stellt das Verfahren selbstständig um. Auch kam das Gerät mit älteren Longplay-Kassetten zurecht, was ja nicht unbedingt gewährleistet zu sein scheint.
Nur bei der Erstprogrammierung einer Aufnahme, im Zusammenhang mit einem neuen Sender muss dem Gerät erklärt werden, auf welchen Speicherplatz sich jener befindet. Das ist etwas merkwürdig, aber nach der zweiten verpassten Sendung hatte auch ich den Passus der Betriebsanleitung verstanden.
Und nun wären wir auch schon bei den Nachteilen des Gerätes:
Wenn man in Korea jemanden braucht, der Gebrauchsanleitungen ins Deutsche übersetzt, scheint man den Kandidaten nach Oberbayern zum Bäume fällen zu exportieren. Nach drei Jahren stiller Einsamkeit, wird er zurück in die Heimat gelassen und kann Deutsch… So liest sich die Gebrauchsanweisung. Technisch unbeholfene oder gar ängstliche Mitbürger sollten die Erstprogrammierung des Gerätes nur unter Beisein ihrer Kinder, Kindeskinder oder Nachbarn vornehmen. Wenn man von der Materie keine Ahnung hat, liest sich die Gebrauchsanweisung als kurz und knapp und nicht idiotensicher.
Ein weiterer Nachteil des Gerätes: Auf Grund seiner minimalen, geografischen Ausdehnung (B x H x T: 37 x 9 x 24 cm) entsteht beim Aufnehmen und Abspielen ein relativ lautes Betriebsgeräusch, welches ich von meinem PANASONIC nicht gewohnt war und dass sich beim Schnellspulen (und hier wird sehr schnell gepult!) als Zahnarztbohrer zu verwandeln scheint. Aber die Kassetten halten es aus und Freunde, die keinen PANASONIC besitzen halten das Geräusch für völlig normal.
Da sind wir wieder beim „Level“…
Der bei SATURN bezahlte Preis 139,00 Euro ist also gerechtfertigt und wer einen preiswerten Videorecorder sucht, der STEREO-HIFI und ein paar der oben genannten Extras beherrschen soll, macht mit dem SAMSUNG „SV-6553x“ einen guten Griff.
Zum Vergleich:
Wer einen BMW fährt, der wird wohl bei der Beurteilung eines SKODA nicht gerade vor Begeisterung aus allen Nähten platzen...
Also mein Videorecorder-Level lag bei einem PANASONIC, mit dem ich bis zu seinem Crash sehr zufrieden war und ich muss gestehen, dass der \"Notkauf\" sich geradezu als Glückstreffer entpuppte.
Immer etwas skeptisch mit koreanischen Produkten war die erste Erfahrung, dass es technisch keine Probleme gab.
Antenne durchschlaufen, Fernseher per SCART-Kabel verbinden und ab geht die Post mit der Display-Frage, ob ich DEUTSCH bin. Ich denke schon...
Über einen zweiten SCART-Anschluss war es sogar möglich meinen DVD-Player anzuschließen, was eine bessere Bildqualität nach sich zog.
Das Gerät besitzt eine automatische Zeitabstimmung und einen Suchlauf, der sich alle empfangbaren Sender selbst erst einmal einsammelt.
Schwieriger war es dann schon wieder diese in eine eigene Reihenfolge zu bringen. Teurere Geräte besitzen da die \"SMART-LINK\" -Funktion, die die Reihenfolge der im Fernsehgeräteingestellten Senderreihenfolge übernimmt.
Auch die Aufnahmequalität lässt keinen Zweifel offen: Der „SV-6553x“ kann sich sehen lassen. Stereo; Automatische Bildverbesserung und Videokopfjustierung sorgen für Videogenuss.
Nimmt man mehrere Filme auf, markiert der „SV-6553x“ die entstehenden Pausen per Index-Signal und die „VISS“- Suche findet dies wieder und das auch bei den Kassetten, die noch vom PANASONIC übrig und bespielt waren.
Die Programmierung der Aufnahmen ist manuell oder per Show-View ohne Schwierigkeiten möglich. Wer sich nicht entscheiden kann, ob er die Sendungen im LONGPLAY oder normal aufnehmen will, kann diese Entscheidung getrost dem Gerät überlassen: AUTO-LONGPLAY kontrolliert die Restlänge des Bandes und stellt das Verfahren selbstständig um. Auch kam das Gerät mit älteren Longplay-Kassetten zurecht, was ja nicht unbedingt gewährleistet zu sein scheint.
Nur bei der Erstprogrammierung einer Aufnahme, im Zusammenhang mit einem neuen Sender muss dem Gerät erklärt werden, auf welchen Speicherplatz sich jener befindet. Das ist etwas merkwürdig, aber nach der zweiten verpassten Sendung hatte auch ich den Passus der Betriebsanleitung verstanden.
Und nun wären wir auch schon bei den Nachteilen des Gerätes:
Wenn man in Korea jemanden braucht, der Gebrauchsanleitungen ins Deutsche übersetzt, scheint man den Kandidaten nach Oberbayern zum Bäume fällen zu exportieren. Nach drei Jahren stiller Einsamkeit, wird er zurück in die Heimat gelassen und kann Deutsch… So liest sich die Gebrauchsanweisung. Technisch unbeholfene oder gar ängstliche Mitbürger sollten die Erstprogrammierung des Gerätes nur unter Beisein ihrer Kinder, Kindeskinder oder Nachbarn vornehmen. Wenn man von der Materie keine Ahnung hat, liest sich die Gebrauchsanweisung als kurz und knapp und nicht idiotensicher.
Ein weiterer Nachteil des Gerätes: Auf Grund seiner minimalen, geografischen Ausdehnung (B x H x T: 37 x 9 x 24 cm) entsteht beim Aufnehmen und Abspielen ein relativ lautes Betriebsgeräusch, welches ich von meinem PANASONIC nicht gewohnt war und dass sich beim Schnellspulen (und hier wird sehr schnell gepult!) als Zahnarztbohrer zu verwandeln scheint. Aber die Kassetten halten es aus und Freunde, die keinen PANASONIC besitzen halten das Geräusch für völlig normal.
Da sind wir wieder beim „Level“…
Der bei SATURN bezahlte Preis 139,00 Euro ist also gerechtfertigt und wer einen preiswerten Videorecorder sucht, der STEREO-HIFI und ein paar der oben genannten Extras beherrschen soll, macht mit dem SAMSUNG „SV-6553x“ einen guten Griff.
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