Scala SC 50 TM Testbericht

Scala-sc-50-tm
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Erfahrungsbericht von mswmsw

Smalltalk mit dem Fieberthermometer :)

Pro:

Super einfache Handhabung ~//~ ideal für Sehbehinderte und Kinder ~//~ günstig ~//~ korrekte Temperaturanzeige ~//~ lange Batterielebensdauer.

Kontra:

Nicht wasserdicht!!!

Empfehlung:

Ja

Smalltalk mit dem Fieberthermometer :)

Hallo liebe Freunde und Leser!

Ich weiß nicht was dieses Jahr los ist, aber es muß wohl an der bis heute (Ende Mai) kalten und nassen Witterung liegen, daß ich im Winter bereits zweimal und jetzt - eine Woche vor Pfingsten - zum dritten Mal erhöhte Temperatur habe. Die ersten beiden Male handelte es sich nur um fiebrige Erkältungen. Das dritte Mal hat es mich jetzt aber so richtig erwischt mit einer deftigen Magen-Darm-Grippe, die mit Schüttelfrost und Fieber einhergeht. Warum ich das jetzt erzähle, ist offensichtlich, denn nie kam das „Sprechende Fiberthermometer Scala SC 50“ öfter zum Einsatz, als in den letzten sechs Monaten. Wünsche Euch an dieser Stelle natürlich wieder viel Spaß beim Lesen meiner „fiebrigen Erfahrungen“...

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Inhalt:

1.) Erfahrungen und mehr
2.) Bedienung, Technik und Pflege
3.) Optik, Form und Design
4.) Sonstiges
5.) Fazit

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1.) Erfahrungen und mehr:

Ich denke, daß gerade ich in den letzten Monaten wirklich genug mit meinem Fieberthermometer gequasselt habe, um einen Bericht mit ausreichender Erfahrung zu verfassen. Schade nur, daß diese Unterhaltung doch immer ziemlich einseitig abgelaufen ist, aber dazu werde ich mich später noch ausführlicher äußern. Insgesamt habe ich sogar schon 4 Jahre lang Erfahrungen sammeln können, denn schon kurz nach der Jahrtausendwende wurde das „Sprechende Fieberthermometer“ groß beworben. Scheinbar haben die Abbildungen und Werbetexte mich zu der Zeit als ich noch nicht im „www“ war, angesprochen, sonst würde ich doch heute nicht darüber berichten!

Erfahrungen in dem üblichen Sinn gibt es eigentlich nicht so sehr viel, ich habe das Fieberthermometer seit dem Kauf genauso benutzt, wie ich es auch vorher mit einem Fieberthermometer gemacht habe. Allerdings ist es jetzt noch einfacher die Temperatur zu erfahren, weil sie ja angesagt wird. Ich benutze allerdings immer Messmethode, wo man unter dem Arm mißt. Das ist aber nur eine von insgesamt drei Messmethoden, aber dazu komme ich gleich noch ausführlicher. Ansonsten sind meine Erfahrungen die das Fieberthermometer betreffen, in jeder Hinsicht sehr positiv. Es ist sehr pflegeleicht und unkompliziert, selbst ein Batteriewechsel ist in den vier Jahren noch nicht nötig gewesen? Hat das Ding etwa einen Nuklearantrieb? Manchmal kommt es mir so vor, aber dann wäre es wohl ein wenig teurer gewesen!

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2.) Bedienung, Technik und Pflege:

Auch dieser Punk ist schnell abgehandelt, denn die Bedienung und Wartung ist sehr einfach, das hatte ich schon erwähnt. So fange ich hier am besten ganz vorne an, und das war die Anlieferung von der Post durch Quelle. Die In-Betriebnahme war recht einfach. Dazu - es ist ja schon 4 Jahre her - mußte ich nur eine dünne Folie aus dem Batteriefach ziehen, damit der Kontakt hergestellt wurde. Das war es dann auch schon. Eingeschaltet wird das Fieberthermometer über dem gelben flachen I/O Schalter. Das durch ein Doppelpiepsen bestätigt.

Nach dem Einschalten erscheint noch kurz die zuletzt gemessene Temperatur, danach schaltet das Thermometer in die Messbereitschaft, was durch das Erlöschen der eben angezeigten signalisiert wird. Ach ja, wer die letzte Temperatur noch einmal angesagt haben möchte, muß in der Zeit nach dem Einschalten, wo die Temperatur noch angezeigt wird, auf den halbrunden blauen Sprachausgabeknopf drücken, dann ertönt auch schon eine - meiner Meinung etwas heisere – Computerfrauenstimme, die da z.B. sagt: „Ihre Körpertemperatur beträgt 39,1 Grad!“ Diese Ansage wird von einem dreifachen Piepsen angekündigt, und direkt noch einmal wiederholt.

Nun zurück zum Messvorgang, hier gibt es 3 verschiedene Messverfahren. Ich bevorzuge aus hygienischen Gründen die Messmethode in der Achselhöhle (also unter den Armen). Außer dieser gibt es auch die Möglichkeit die Temperatur oral (im Mund), oder rektal (im Hintern) zu messen, so daß jeder Benutzer die Methode wählen kann, die ihm am meisten zusagt. Nach etwa einer Minute wird zum ersten Mal die Temperatur angesagt, läßt man das Thermometer weitermessen, wird die Temperatur noch bis zu zweimal angesagt, wenn die Temperatur sich zwischenzeitlich geändert hat. Bis zum zweiten Mal sollte man für eine genaue Messung auf jeden Fall warten, weil dieser Wert bei mir immer etwas höher liegt, beim dritten Mal bleibt es aber meistens gleich.

Angesagt bzw. angezeigt werden die Temperaturen erst ab +32° C und wer mehr als 43,9° C Fieber hat, lebt laut Fieberthermometer scheinbar sowieso nicht mehr, deswegen werden höhere Werte wohl auch nicht mehr angezeigt? Denke aber eher, daß nicht mehr Sprachdaten auf dem Chip, der mir nicht bekannt ist, gespeichert werden können!

Nun noch ein Wort zur Pflege, denn viel ist hier nicht zu machen. Nach jedem Messvorgang sollte das Fieberthermometer mit einem feuchten Tuch, oder besser mit einem mit desinfizierender Feuchtigkeit getränktem Tuch (z.B. Sagrotan o.ä.) gereinigt werden. Auf keinen Fall spülen! Das wäre dann Frauenmord! (Denn danach ist keine Stimme mehr zu erwarten, weil das Fieberthermometer nicht wasserdicht ist!)

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3.) Optik, Form und Design:

Nun gut, fange ich einfach mal mit der Optik an. Das insgesamt 12 cm lange und in der Form ovale Fieberthermometer besitzt - wie bei medizinischen Geräten üblich - eine sterile weiße Grundfarbe. Nur das Bedienfeld, in deren Mitte das winzige Display (16 mm x 6 mm) untergebracht ist, besitzt eine graue Farbe, von der sich gut der obere Sprachausgabeknopf und auch der gelbe Ein-/Ausschalter absetzt. Aber was erzähle ich hier eigentlich, schaut euch doch einfach die Produktabbildung an!

Das Design finde ich eigentlich ganz gut gelungen, weil dieses gleichzeitig recht praktisch ist. Denn die glatte ovale Form lässt sich sehr einfach reinigen, aber das habe ich ja schon erwähnt. Sehr gut auch die mitgelieferte weiße Kunststoffhülle, die einmal gut zum Gerät passt, aber zweitens den Temperaturfühler vor eventuellen Beschädigungen (was ja leicht passieren kann wenn das Thermometer auf den Boden fällt) schützt.

Alles in allem finde ich das Design, die Form und die Optik zwar recht einfach, weil das Material komplett aus Kunststoff ist, aber dafür ist hier vor allem auf Funktionalität Wert gelegt worden; und das finde ich super und gut so!

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4.) Sonstiges:

Preis:

Gekauft hatte ich das „Sprechende Fieberthermometer Scala SC 50“ wie schon erwähnt vor etwa 4 Jahren per Bestellung beim Quelleversand. Damals - noch zu DM Zeiten - schlug das Thermometer mit 17,95 DM zu Buche, was heute eben in etwa 9 € entspricht. Beim Durchschauen des Quellekatalogs habe ich es aber heute nicht gefunden, vielleicht habe ich es aber auch nur übersehen? Im Internet habe ich es aber bei www.kaufmonster.de für 9,99 € erblickt, was etwas über meinem Kaufpreis von Quelle liegt. Alles in allem denke ich, daß der Preis aber schon in Ordnung ist.

Technische Daten:

* Gerätelänge 12 cm
* 2 Funktionsknöpfe
* Displaygröße 16 mm x 6 mm, kann max. 5 Ziffern anzeigen (unbeleuchtet!)
* Messbereich: 32° C bis 43,9° C mit Sprachausgabe (Frau)
* Messgenauigkeit: 0,1° C
* Schaltet automatisch ab nach 8 min
* CE-Ausführung, zertifiziert nach den EG-Rechtsvorschriften
* Zertifizierte EMV–Prüfung
* Knopfzellen Batterien (2x LR43)(1x davon Ersatz)

Verpackung:

Die Verpackung ist außen aus einem Pappkarton mit einem ovalen Kunststofffenster bestehend. Innen ist eine durchsichtigen Kunststoffform. Letztere dient als optimaler Aufbewahrungsschutz für das Fieberthermometer und der Fieberthermometerhülle. Sonst gibt es zur der Verpackung eigentlich nicht sonderlich viel zu erzählen, außer daß sie unterschiedlich hellblau ist und gleichzeitig als Werbeträger dient, weil man durch das Fenster direkt auf das Fieberthermometer blicken kann. Das ist auch auf dem Bild 3 zu sehen.

Herstelleradresse:

SCALA ELECTRONIC GmbH
Tölzer Straße 37
D-82031 Grünwald
Tel: 089 - 641 836-0
Fax: 089 - 641 836-60

Homepage: http://scala-electronic.com

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5.) Fazit:

Aus meiner Sicht gibt es überhaupt nichts zu meckern über das „Sprechende Fiberthermometer Scala SC 50“ denn es ist supereinfach in der Bedienung, so daß man es auch in Kinderhände geben darf. Besonders vorteilhaft ist es für Sehbehinderte oder ältere Personen (die oft unter Sehschwäche leiden) geeignet. Die Temperaturansage mit Frauenstimme ist zwar etwas heiser, aber doch recht gut zu verstehen. Ein kleines Manko ist hier das doch etwas winzig geratene unbeleuchtete Display mit einer Größe von 16 mm x 6mm. Aber das ist ja nicht so wild, dafür ist ja die Ansage da, auf die hier Wert gelegt wurde.

Einfach und leicht verständlich ist auch das Fiebermessen selbst, das immer sehr genaue Messwerte liefert, was ich schon vor vier Jahren mit dem analogen Thermometer überprüft hatte. Die Art der Messmethode, ob im Mund, Po oder unter dem Arm spielt keine Rolle, der Messvorgang ist immer der gleiche, und sorgt daher nicht für Verwirrungen.

Alles in allem vergebe ich für das recht günstige (und auch sehr nützliche) „Sprechende Fieberthermometer Scala SC 50“ volle fünf Sterne, trotz des etwas klein geratenen Displays. Denn sonst ist eigentlich alles perfekt, allein wenn ich schon an die lange Batterielebensdauer denke, die jetzt schon vier Jahre beträgt. So kann ich auch eine bedenkenlose Kaufempfehlung aussprechen!

Achtung Glosse!

So, mit meinem Fazit muß ich also auch meinen Smalltalk mit dem Fieberthermometer beenden. Ich finde es ist auch an der Zeit, das bedeutet ja daß sich die Fieberwerte wieder im normalen Bereich befinden, und die „Kleine Dame“ im Thermometer erst mal Urlaub machen darf. Die Rückholung aus dem Urlaub könnte von mir aus für ewig ausbleiben; das wird aber wohl nur ein Wunschtraum bleiben, denn: Ewig grüßt das Murmeltier, die nächste Erkältung kommt bestimmt! 3€ ins Frasenschwein *stopf*

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P.S.

Die Produktfotos sind unter diesem Links einzusehen:

Foto1: http://picnic.ciao.com/de/70559.jpg
Foto2: http://picnic.ciao.com/de/70562.jpg
Foto2: http://picnic.ciao.com/de/70565.jpg

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Ich poste meine Berichte überall unter dem gleichen Usernamen: mswmsw

Bis zum nächsten mal!
Euer mswmsw.

© 09.06.2004 mswmsw

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51 Bewertungen, 4 Kommentare

  • verzaubert

    27.06.2004, 10:19 Uhr von verzaubert
    Bewertung: sehr hilfreich

    es aus aus natürlichen Produkten vorzubeugen denn ich hatte schon lange solche Krankheiten nicht mehr zeit ich meine Produkte nehme....willst du mehr wissen dann lass es mich wissen ich schicke dir gerne infos bussi uli

  • redwomen

    09.06.2004, 15:22 Uhr von redwomen
    Bewertung: sehr hilfreich

    habe garnicht gewußt, daß man "Smalltalk mit dem Fieberthermometer" machen kann. LG Maria

  • aqui

    09.06.2004, 09:59 Uhr von aqui
    Bewertung: sehr hilfreich

    aber jetzt kommt ja langsam auch der sommer und daher sollte es sich dann wohl auch erldigt habe mit weiteren erkältungen und fieberthermometereinsätzen :-) liebe grüße alex

  • AlterSchwede1966

    09.06.2004, 08:00 Uhr von AlterSchwede1966
    Bewertung: sehr hilfreich

    Gruß Brathahn:-))