Schichtsalat Testbericht

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Summe aller Bewertungen
  • Arbeits- und Zeitaufwand:  sehr niedrig
  • Kosten:  niedrig

Erfahrungsbericht von togri

Omas Bester

Pro:

auch als Hauptmahlzeit geeignet

Kontra:

schmeckt erst richtig gut wenn er mindestens einen Tag gezogen ist

Empfehlung:

Ja

Für mich ist der beste Schichtsalat der von meiner Oma. Der ist so lecker, dass man ihn nicht nur im Sommer essen kann, sondern eigentlich das ganze Jahr über. Außerdem braucht man kein Fleisch oder Brot dazu, so dass man sich einfach immer zwischendurch ein Schüsselchen nehmen kann. Leider muss der Schichtsalat immer mindestens einen Tag ziehen, weil dann erst der Lauch richtig durchgezogen ist und nicht mehr knackig ist. Nach zwei Tagen ist der Salat meistens am leckersten, weil dann alles so richtig durchgezogen ist, aber trotzdem immer noch genug Eigengeschmack hat.

Aber jetzt das Rezept:

Wie das bei Hausfrauen so ist, sie machen kaum was nach Rezept, sondern das meiste nur nach Gefühl. Meine Oma hat versucht mir die richtigen Mengen zu geben, aber die Angaben sind halt nicht ganz genau.

Für den Schichtsalat braucht man:
- 1 Stange Lauch/Suppengrün
- 1 Glas Selleriesalat (gibt’s bei Kaiser’s in roten
Gläsern von Spreewald (?), Inhalt etwa 125 ml;
wichtig ist, dass es wirklich Selleriesalat ist,
also eingelegter Sellerie)
- 1 Dose Ananas (die Angabe hilft nur mit der
Ergänzung weiter, dass meine Oma immer die
Ananasstücke von ALDI in den großen Konservendosen
nimmt)
- 1 Topf „Creme Fraiche“ mit Kräutern
- leichte Mayonnaise (Miracle Whip ist
empfehlenswert, die leichte Salatmayonnaise von
ALDI tut’s aber auch; eine Mengenangabe kann man
nicht machen, aber das werdet ihr gleich sehen)
- 6 mittelgroße Eier
- 1 Paket gekochter Schinken von ALDI (/LIDL; soweit
ich weiß, sind da 5 Scheiben drin)

Am besten kocht man als erstes die Eier (hart), weil die noch kalt werden müssen. Wenn die Eier kalt sind, schneidet man sie in Scheiben.
Den Lauch schneidet man in kleine Ringe.
Den Selleriesalat und die Ananas braucht man nur abtropfen zu lassen.
Den gekochten Schinken schneidet man in kleine Stücke (geht am einfachsten, wenn man den ganzen Batzen einfach aus der Packung nimmt und so dann längs und quer schneidet).

Wenn alles soweit vorbereitet ist, nimmt man sich eine Schüssel. Am besten keine tiefe, sondern eher eine längliche.
In der Schüssel werden die Zutaten nach einander geschichtet und zwar so lange in folgender Reihenfolge, bist nichts mehr da ist (bei uns sind es meistens nur je zwei Schichten):
Lauch – Selleriesalat – Schinken – Ei – Ananas
Die Schichten sollten nicht zu hoch werden, damit nicht schon nach einer „Runde“ Schluss ist.
Wenn alles geschichtet ist, bestreicht man den Salat zuerst mit der Creme Fraiche. Am besten mit dem ganzen Topf. Darauf wird dann die Mayonnaise gestrichen, nicht zu dick und nicht zu dünn. (Daher kann man für die Mayo auch keine Mengenangabe machen.)

Im Kühlschrank ziehen Sachen ja meistens nicht so gut, aber der Salat darf nicht warm stehen... Also ab mit der abgedeckten Schüssel in den Kühlschrank und warten. :)

Als Hauptmahlzeit reicht der Salat für 2-3 Personen und als „Salat“, also als Beilage für 4-5.


Ich kann den Salat als Hauptmahlzeit wirklich empfehlen. Gerade jetzt im Sommer ist er natürlich am leckersten, nicht nur durch die Frische der Ananas. Wir essen da wie gesagt kein Brot oder so zu, aber zum Grillen schmeckt er auch gut.

9 Bewertungen, 1 Kommentar

  • misscindy

    29.12.2005, 15:22 Uhr von misscindy
    Bewertung: sehr hilfreich

    Das hört sich ja wirklich sehr lecker an.