Schmidt Spiele Schiffe versenken Testbericht
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Summe aller Bewertungen
- Spielanleitung:
Erfahrungsbericht von letsthommes
Treffer, versenkt!!!!!!!!
Pro:
macht Spaß; dauert nicht lange; gibts mit allem Schnickschnack; kann man auch mit Papier und Stift spielen;
Kontra:
ist nicht ganz so toll wie Schach; man kann Schummeln;
Empfehlung:
Ja
Was in den Weltkriegen die Schiffsbesatzung und ihre Kanonen bewerkstelligten kann man heutzutage im Brettspiel „Schiffe versenken“ nachspielen. Dabei haben die Spiele meist ausgefallene Namen, aber das Spielprinzip bleibt gleich. Auch Nichtbesitzer dieses Spiels können es mit Stift und Papier spielen.
Zur Entstehung des Spiels:
Das Spiel basiert auf den Seeschlachten der Weltkriege, wo feindliche Schiffe sich gegenseitig mit Torpedos und Granaten beschossen. Etwas vereinfacht und in Rundenstrategie wurde das Spiel aufs Papier umgesetzt. Vorher hat man es nur mit Papier und Stift gespielt, jetzt gibt es die Brettspielvariationen mit allem Schnickschnack.
Das Spielfeld:
Das Spielfeld ist von Spiel zu Spiel unterschiedlich. Mal ist es 10 mal 10, mal 15 mal 15 Felder groß. Dementsprechend ist auch die Anzahl der Schiffe verschieden groß. Am Rand des Feldes befinden sich Koordinaten. An der Seite gehen sie von A bis kommt auf die Feldgröße an. Dabei steht ein Buchstabe der Reihe nach aus dem Alphabet für eine Reihe. Am oberen Rand befinden sich Zahlen von 1 bis kommt auf die Feldgröße an. Jede Zahl steht für eine Spalte. Auf jedem Feld befindet sich eine Halterung für die Schiffe zu positionieren. Die einzelnen Spielfelder sind meist passend zum Thema „ausgeschmückt“. Es gibt auch Spielvarianten mit Sprachausgabe, welche dann aber sehr unpassend klingt.
Die Spielfiguren:
Das sind hier die Schiffe. Diese sind zwei bis fünf Felder lang und können nur senkrecht oder waagerecht, von oben aus gesehen, platziert werden. Jedes Schiff hat der Anzahl der besetzten Felder entsprechend Löcher. In diese werden die roten Trefferstifte gesteckt, wenn es getroffen wird. Die anderen weißen Trefferstifte, werden nur dann auf die Meerfläche gesetzt, wenn der Gegner danebengeschossen hat. Jedes Schiff sieht anders aus und ist ein anderer Typ Schiff. Vom kleinen Schlachtschiff über den Zerstörer bis hin zum Flugzeugträger gibt es je nach Schiffanzahl verschiedene Schiffe. Die sind meist sehr detailliert aber dafür bleiben sie manchmal in ihren Halterungen hängen.
Das Prinzip:
Am Anfang des Spiels positionieren die Gegenspieler ihre Schiffe auf einer von Spiel zu Spiel unterschiedlichen Seekarte. Dabei sollten sie sich natürlich nicht die Positionen gegenseitig abgucken dürfen. Es wird ausgelost, wer anfängt und dieser nennt dem Gegner die Koordinaten (Buchstabe/Zahl), auf welchen er ein Schiff vermutet. Ist es ein Treffer, so steckt der Gegner auf seinem Feld auf die genannte Position einen roten Trefferstift. Ist es ein Treffer ins Wasser wird dorthin ein weißer Trefferstift gesteckt. Wenn der Gegner einmal einen Treffer gelandet hat, darf er solange Koordinaten abfragen, bis er keinen Treffer mehr landet. Die Punkte die er beim Gegner abfragt, markiert er auf einem zweiten genauso großen Feld, damit er keine Koordinate zweimal abfragt. Wenn der eine keinen Treffer mehr landet ist der andere dran. Und das ganze geht von vorn los. Wenn ein Schiff komplett mit roten Trefferstiften gefüllt ist, ist es versenkt. Gewonnen hat der, welcher logischerweise zuerst alle Schiffe seines Gegners versenkt hat. Bei Spielen mit Sprachausgabe erledigt das Sprachprogramm die Befehle und gibt Auskunft über den Erfolg des Schusses. So kann der Gegenspieler nicht mogeln, da der Computer immer die Wahrheit sagt.
Eine weitere Spielvariante:
Das Salvenspiel ist eine abgeänderte Variante von Schiffe versenken. Hier läuft nicht mehr alles im Rundenmodus ab. Zu Anfang gibt der erste Spieler so viele Zielkoordinaten an, wie er selbst Schiffe hat. Trifft er ein Schiff wird das wie üblich vermerkt. Man darf aber nicht mehr bei einem Treffer eine zweite Salve abgeben. Der nächste Spieler ist dran. Sobald ein Schiff versenkt wurde, kann der Besitzer des Pottes nur noch einen Schuss weniger bei der Salve abgeben, wie vorher. So geht das dann immer weiter bis ein Spieler keine Schiffe mehr hat. Die einzelnen Koordinaten dürfen quer übers Feld verteilt sein.
Eigene Erfahrungen und Tipps:
Ich selbst besitze erst seit kurzem ein Schiffe versenken Spiel, habe es aber schon auf dem Papier und bei Verwandten gespielt. Am meisten sollte man beachten, dass die Schiffe nicht alle auf einem Fleck stehen. Dies machen einige Spieler, aber dies haut nur hin, wenn der Gegenspieler von einer verteilten Aufstellung der Schiffe ausgeht. Somit regiert beim ersten Treffer immer der Zufall und die Chance ein Schiff zu treffen ist bei guter Verteilung und verschiedener Ausrichtung der Schiffe im waagerechten und senkrechten sehr niedrig. So kann es schon mal passieren, dass ihr Gegenspieler von Anfang an ihre Schiffe eins nach dem anderen versenkt aber das letzte nicht findet. Das kann natürlich auch daran liegen dass sie lügen, aber das sollte man natürlich nicht tun. Alle Schiffe in einer Reihe aufzustellen ist eigentlich nicht erlaubt, wäre aber auch ziemlich unfair, wenn der Gegner dann das Heck des einen Schiffes und als nächstes den Bug des anderen trifft. Als erstes wird meistens der Flugzeugträger (fünf Felder lang) getroffen und versenkt. Diesen kann man mit „nur“ 20 Koordinaten exakt ausfindig machen, indem man diese so setzt, dass in keiner Reihe und Spalte mehr als fünf Felder Platz ist. Dabei kann es auch vorkommen, dass man zufällig andere Schiffe trifft. Wenn man weis welche Schiffe des Gegners noch stehen, sollte man das Feld möglichst system mäßig und sinnvoll durchforsten und nicht Reihenweise alle Koordinaten abfragen.
Ich selbst habe bisher nur auf Feldern von 15 mal 15 oder 10 mal 10 gespielt. Dabei haben die Spiele entweder acht oder fünf Schiffe. Die Trefferchance ist bei erstem rechnerisch viel kleiner als bei zweitem. Und zuerst war ich auch enttäuscht dass meine Version nur fünf Schiffe hatte, aber somit dauert das ganze auch viel kürzer. Die klassische Variante ist für mich immer noch die beste, da die zweite eben erwähnte ein nur mittelmäßig abgewandelte Variante ist. Auf Papier kann man das ganze auch genauso gut spielen und es kostet auch kaum was. Meiner Meinung nach kann man das Spiel schon im Kindergartenalter spielen. An das wohl bekannteste Rundenspiel Schach kommt Schiffe versenken aber nicht ran, da man dort auch mit Mimik und Gestik den Spieler verunsichern kann. Bei Schiffe versenken geht es kaum, da man den Spieler nur schwer verunsichern kann.
Fazit:
Dieses Spiel ist was für Denker und Taktiker. Auch Schachfreaks sollten es mal spielen. Kaufen muss man sich solche Spiele mit allem Schnickschnack aber nicht, da das ganze auch auf Papier spielbar ist. Es geht aber nur, wenn man ehrlich spielt. Für maximal zwei Spieler.
LETSTHOMMES
Zur Entstehung des Spiels:
Das Spiel basiert auf den Seeschlachten der Weltkriege, wo feindliche Schiffe sich gegenseitig mit Torpedos und Granaten beschossen. Etwas vereinfacht und in Rundenstrategie wurde das Spiel aufs Papier umgesetzt. Vorher hat man es nur mit Papier und Stift gespielt, jetzt gibt es die Brettspielvariationen mit allem Schnickschnack.
Das Spielfeld:
Das Spielfeld ist von Spiel zu Spiel unterschiedlich. Mal ist es 10 mal 10, mal 15 mal 15 Felder groß. Dementsprechend ist auch die Anzahl der Schiffe verschieden groß. Am Rand des Feldes befinden sich Koordinaten. An der Seite gehen sie von A bis kommt auf die Feldgröße an. Dabei steht ein Buchstabe der Reihe nach aus dem Alphabet für eine Reihe. Am oberen Rand befinden sich Zahlen von 1 bis kommt auf die Feldgröße an. Jede Zahl steht für eine Spalte. Auf jedem Feld befindet sich eine Halterung für die Schiffe zu positionieren. Die einzelnen Spielfelder sind meist passend zum Thema „ausgeschmückt“. Es gibt auch Spielvarianten mit Sprachausgabe, welche dann aber sehr unpassend klingt.
Die Spielfiguren:
Das sind hier die Schiffe. Diese sind zwei bis fünf Felder lang und können nur senkrecht oder waagerecht, von oben aus gesehen, platziert werden. Jedes Schiff hat der Anzahl der besetzten Felder entsprechend Löcher. In diese werden die roten Trefferstifte gesteckt, wenn es getroffen wird. Die anderen weißen Trefferstifte, werden nur dann auf die Meerfläche gesetzt, wenn der Gegner danebengeschossen hat. Jedes Schiff sieht anders aus und ist ein anderer Typ Schiff. Vom kleinen Schlachtschiff über den Zerstörer bis hin zum Flugzeugträger gibt es je nach Schiffanzahl verschiedene Schiffe. Die sind meist sehr detailliert aber dafür bleiben sie manchmal in ihren Halterungen hängen.
Das Prinzip:
Am Anfang des Spiels positionieren die Gegenspieler ihre Schiffe auf einer von Spiel zu Spiel unterschiedlichen Seekarte. Dabei sollten sie sich natürlich nicht die Positionen gegenseitig abgucken dürfen. Es wird ausgelost, wer anfängt und dieser nennt dem Gegner die Koordinaten (Buchstabe/Zahl), auf welchen er ein Schiff vermutet. Ist es ein Treffer, so steckt der Gegner auf seinem Feld auf die genannte Position einen roten Trefferstift. Ist es ein Treffer ins Wasser wird dorthin ein weißer Trefferstift gesteckt. Wenn der Gegner einmal einen Treffer gelandet hat, darf er solange Koordinaten abfragen, bis er keinen Treffer mehr landet. Die Punkte die er beim Gegner abfragt, markiert er auf einem zweiten genauso großen Feld, damit er keine Koordinate zweimal abfragt. Wenn der eine keinen Treffer mehr landet ist der andere dran. Und das ganze geht von vorn los. Wenn ein Schiff komplett mit roten Trefferstiften gefüllt ist, ist es versenkt. Gewonnen hat der, welcher logischerweise zuerst alle Schiffe seines Gegners versenkt hat. Bei Spielen mit Sprachausgabe erledigt das Sprachprogramm die Befehle und gibt Auskunft über den Erfolg des Schusses. So kann der Gegenspieler nicht mogeln, da der Computer immer die Wahrheit sagt.
Eine weitere Spielvariante:
Das Salvenspiel ist eine abgeänderte Variante von Schiffe versenken. Hier läuft nicht mehr alles im Rundenmodus ab. Zu Anfang gibt der erste Spieler so viele Zielkoordinaten an, wie er selbst Schiffe hat. Trifft er ein Schiff wird das wie üblich vermerkt. Man darf aber nicht mehr bei einem Treffer eine zweite Salve abgeben. Der nächste Spieler ist dran. Sobald ein Schiff versenkt wurde, kann der Besitzer des Pottes nur noch einen Schuss weniger bei der Salve abgeben, wie vorher. So geht das dann immer weiter bis ein Spieler keine Schiffe mehr hat. Die einzelnen Koordinaten dürfen quer übers Feld verteilt sein.
Eigene Erfahrungen und Tipps:
Ich selbst besitze erst seit kurzem ein Schiffe versenken Spiel, habe es aber schon auf dem Papier und bei Verwandten gespielt. Am meisten sollte man beachten, dass die Schiffe nicht alle auf einem Fleck stehen. Dies machen einige Spieler, aber dies haut nur hin, wenn der Gegenspieler von einer verteilten Aufstellung der Schiffe ausgeht. Somit regiert beim ersten Treffer immer der Zufall und die Chance ein Schiff zu treffen ist bei guter Verteilung und verschiedener Ausrichtung der Schiffe im waagerechten und senkrechten sehr niedrig. So kann es schon mal passieren, dass ihr Gegenspieler von Anfang an ihre Schiffe eins nach dem anderen versenkt aber das letzte nicht findet. Das kann natürlich auch daran liegen dass sie lügen, aber das sollte man natürlich nicht tun. Alle Schiffe in einer Reihe aufzustellen ist eigentlich nicht erlaubt, wäre aber auch ziemlich unfair, wenn der Gegner dann das Heck des einen Schiffes und als nächstes den Bug des anderen trifft. Als erstes wird meistens der Flugzeugträger (fünf Felder lang) getroffen und versenkt. Diesen kann man mit „nur“ 20 Koordinaten exakt ausfindig machen, indem man diese so setzt, dass in keiner Reihe und Spalte mehr als fünf Felder Platz ist. Dabei kann es auch vorkommen, dass man zufällig andere Schiffe trifft. Wenn man weis welche Schiffe des Gegners noch stehen, sollte man das Feld möglichst system mäßig und sinnvoll durchforsten und nicht Reihenweise alle Koordinaten abfragen.
Ich selbst habe bisher nur auf Feldern von 15 mal 15 oder 10 mal 10 gespielt. Dabei haben die Spiele entweder acht oder fünf Schiffe. Die Trefferchance ist bei erstem rechnerisch viel kleiner als bei zweitem. Und zuerst war ich auch enttäuscht dass meine Version nur fünf Schiffe hatte, aber somit dauert das ganze auch viel kürzer. Die klassische Variante ist für mich immer noch die beste, da die zweite eben erwähnte ein nur mittelmäßig abgewandelte Variante ist. Auf Papier kann man das ganze auch genauso gut spielen und es kostet auch kaum was. Meiner Meinung nach kann man das Spiel schon im Kindergartenalter spielen. An das wohl bekannteste Rundenspiel Schach kommt Schiffe versenken aber nicht ran, da man dort auch mit Mimik und Gestik den Spieler verunsichern kann. Bei Schiffe versenken geht es kaum, da man den Spieler nur schwer verunsichern kann.
Fazit:
Dieses Spiel ist was für Denker und Taktiker. Auch Schachfreaks sollten es mal spielen. Kaufen muss man sich solche Spiele mit allem Schnickschnack aber nicht, da das ganze auch auf Papier spielbar ist. Es geht aber nur, wenn man ehrlich spielt. Für maximal zwei Spieler.
LETSTHOMMES
16 Bewertungen, 1 Kommentar
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27.08.2005, 15:56 Uhr von sushini
Bewertung: sehr hilfreichein sh von mir ;)
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