Der Vorleser - CDs (gebundene Ausgabe) / Bernhard Schlink Testbericht
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Erfahrungsbericht von CyberQueeny
Der Vorleser
Pro:
Thema
Kontra:
Nichts
Empfehlung:
Ja
Zu erst war ich nicht sehr begeistert. Meine Mutter hatte das Buch selber mal gelesen und war nicht sehr angetan. Da wir beide den selben Geschmack, was Bücher angeht haben, machte ich mir schon Sorgen. Am Anfang fand ich es wie viele meiner Mitschüler recht öde. Jetzt wo wir uns aber mit dem Hintergrund beschäftigen und ausführlich darüber reden, finde ich das Buch schon viel interessanter. Nun aber zur Lektüre.
Bernhard Schlink befasst sich in diesem Buch mit der Nachkriegszeit, dem Krieg selber und auch der Beziehung eines jüngeren Menschens zu einer älteren Person und wie die Gesellschaft das damals augefasst hat. Zudem setzt es sich damit auseinander wie die Menschen nach Kriegsende mit der Tatsache der KZ's etc umgegangen sind.
Das Buch selber ist in drei Teile gegliedert und aus der ich Perspektive geschildert.
Taschenbuch: 206 Seiten
Verlag: Diogenes Verlag; Auflage: 6 (Mai 1997)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3257229534
ISBN-13: 978-3257229530
Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,2 x 1,4 cm
Das Buch handelt von Michael Berg, einem 15jährigen Jungen, der nach einer längeren Krankheit wieder am Geschehen außerhalb der vier Wände teilnimmt. Auf seinem ersten Spaziergang lernt er die 20Jahre ältere Hanna kennen. Er besucht sie und verliebt sich später in sie. Sie beginnen nicht nur eine sexuelle Beziehung, sondern auch eine Beziehung die sich auf die Literatur beschränkt. Für beide werden die Treffen immer mehr zum Ritual. Waschen, Vorlesen und Sex. Im ersten Kapitel wird der weitere Velauf und das Ende der Beziehung beschrieben. Am Ende dieses Kapitels hat Hanna die Stadt verlassen. Michael gibt sich dafür die Schuld und wird nie richtig mit der Trennung fertig.
Im nächsten Teil ist Michael schon Jura-Student und begegnet Hanna bei ihrer Verhandlung wieder. In diesem Prozess geht es um den Massenmord an KZ-Sträflingen, die bei einem Transport in einer Kirche verbrannt wurden. Es gab dabei nur zwei Überlebende, wobei die Mutter in der Zwischenzeit gestorben ist.Die anderen Angeklagten wälzen die Schuld auf Hanna ab, da sie weder lesen noch schreiben kann und aus Angst, das dieses an die Öffentlichkeit gerät, nimmt sie dich Schuld auf sich, anstatt zu kämpfen. Michael, der von ihrem Analphabetismus weiß, verschweigt dies aber auch vor Gericht. Hanna wird schuldig gesprochen und kommt ins Gefängnis.
Im nächsten Kapitel wird beschrieben, wie die beiden wieder den Kontakt aufnehmen. Michael, dem wieder Schuldgefühle plagen, will Hanna die Zeit im Gefängnis versüßen. Da sie nicht lesen kann, spricht er Texte, Gedichte und Bücher auf Kassette und schickt sie ins Gefängnis. Inzwischen hat Hanna angefangen schreiben so wie lesen zu lernen und bedankt sich immer mit kleinen Briefen bei Michael. Als Hannas Freilassung näher rückt, wird er gebeten sich später um Hanna zu kümmern, doch so weit kommt es nicht. Hanna erhängt sich einen Tag vor der Freilassung in ihrer Zelle. Ihr letzter Wunsch ist, das die einzige Überlebende dieses Flammeninfernos entschädigt wird. Sie soll das Geld welches Hanna im Gefängnis verdient hat bekommt. In der Endszene wird eben beschrieben, wie Michael ihr diesen Wunsch erfüllt.
Das Buch ist wirklich sehr gut gelungen, ich habe es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen. Zwar hat dies meine Lehrerin nicht sonderlich gefreut, aber das Buch ist so geschrieben, dass wenn man anfängt, man nicht aufhören kann, bevor man es zu Ende hat.
Der Hintergrund der Geschichte, die Kriegszeit und auch der Analphabetismus, werden sehr gut beschrieben. Man kann sich alles bildlich vorstellen und wird sehr gut in das Thema eingeführt. Durch meine Mutter, weiß ich sehr viel über diesen Krieg, denn sie hat ihn miterlebt. Dadurch weiß ich, dass der Autor nichts verschönt, sondern die Wahrheit schreibt. Erschreckend finde ich aber, wie weit ein Mensch geht, um einen Fehler von sich zu verstecken.
Für Kinder ist dieses Buch nicht unbedingt geeignet, da es sehr erschreckend sein kann und sie vieles nicht verstehen könnten. Daher ist es eher ab 14 geeignet.
Eure Sarah
14 Bewertungen, 6 Kommentare
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12.12.2007, 16:50 Uhr von MarpeX
Bewertung: sehr hilfreichSehr hilfreicher Testbericht. Ich freue mich auf einige Gegenlesungen. Viele Grüße, MarpeX.
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21.11.2007, 20:32 Uhr von Miraculix1967
Bewertung: sehr hilfreichDieser Bericht hat mich bestens informiert! SH und LG Miraculix1967
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20.11.2007, 18:38 Uhr von b00n1
Bewertung: sehr hilfreichich lass mal ein SH da :) gruß b00n1
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20.11.2007, 18:36 Uhr von Clarinetta2
Bewertung: sehr hilfreichoh, man kann es tatsächlich lesen, dann werde ich es mir holen, supi Bericht
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20.11.2007, 17:06 Uhr von Eierkuchen70
Bewertung: sehr hilfreichsh ich lese bei allen die auch mich lesen lg guido
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20.11.2007, 16:18 Uhr von moniseiki
Bewertung: sehr hilfreich***-SH-***-LESEN UND GELESEN WERDEN---Liebe grüße moniseiki
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