Globus Dei (Taschenbuch) / Helge Schneider Testbericht
ab 7,45 €
Billiger bei eBay?
Bei Amazon bestellen
Paid Ads from eBay.de & Amazon.de
Auf yopi.de gelistet seit 02/2005
Auf yopi.de gelistet seit 02/2005
Erfahrungsbericht von Noraf
Globus Dei - Vom Nordpol bis Patagonien - Ein Expedisionsroman
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Obwohl ich kein Fan von Helge Schneider bin, habe ich mir das Buch gekauft, weil ich interessiert war, wie Helge Schneider schreibt und ich war wirklich positiv überrascht.
Das Buch ist relativ kurz, es hat 124 Seiten, die in 16 Kapitel eingeteilt sind. Es liest sich sehr schnell, weil es zum einen leicht zu lesen ist und auch nie langweilig wird.
Das Buch hat sehr viele kurze Sätze die aus 3 oder noch weniger Wörtern bestehen.. Verständnisprobleme, wegen zu langer, verknüpfter Sätze gibt es daher so gut wie nie.
Preis: 6,90€
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Inhalt:
Wie der Titel schon sagt, handelt es von einer Reise von Helge Schneider. So wie die Reise im Buch niedergeschrieben ist, hat sie sich wahrscheinlich nur in Gedanken abgespielt..
Helge stürzt mit seinem Heißluftballon am Nordpol ab. Er erlebt viele unglaubliche Abenteuer, wie z.B. den Kampf mit einem Eisbären.
ein kleiner Auszug aus dem ersten Kapitel:
"Weiß, weiß, weiß, wo das Auge hinblickt. Und das im Sommer. Ich war der Einzige, der es bis dahin geschafft hatte. Die zerissenen Seidenfetzen des geplatzten Heißluftballons lagen zerstreut auf der Eisplatte, die sich bis zum Horizont erstreckte. Der Korb, in dem ich vor ein paar Minuten noch gestanden hatte und verzweifelt der Flamme zugefächert hatte, stand schräg neben mir, einen halben Meter tief im Eis versenkt. Jetzt war der Ausgangspunkt meiner Reise gekommen. Hier sollte meine Reise um den Globus beginnen. 18 Monate hatte ich daran gearbeitet, Tag und Nacht, um zielgenau am Pol zu landen. Der Rechenschieber war abgenutzt, meine Vorstellungskraft hatte mir in den letzten Tagen vor dem Abflug immer und immer wieder vorgegaukelt, wie es denn hier so aussieht.(..)
Ein Polarfuchs hatte sich über meinen Rucksack hergemacht und zog mit seinen triefenden Lefzen an meinem Ersatzpullover, riß ihn aus dem Sack und haute, als er mich erblickte damit ab. Verflucht! Ich stolperte mehr als ich rannte, hinter dem Viehzeug her. Erwischte ihn an den Hinterläufen und warf ihn zur Seite. Er heulte auf und versuchte, sich aus meinem stahlharten Griff zu entwinden. (..)..Mir konnte er nichts vormachen, er war eine Heulsuse. Lächerlicher Eisfuchs. (..)"
Das Buch hat zusätzlich einige schwarz-weiß Bilder, die aber oft nicht so richtig im Zusammenhang mit dem Text stehen.. :)
Helges etwas konfusen Gedankengänge sind lustig zu lesen. Oft fragte ich mich, wie man solch eine Fantasie haben kann.. Aber es macht Spaß mal ein Buch zu lesen, welches nicht dem üblichen Schema entspricht.
Fazit:
Wenn man einen "richtigen" Reisebericht lesen möchte, dann sollte man von diesem Expeditionsroman eher die Finger lassen. Man bekommt keine wirklichen Informationen über ein Gebiet und wenn doch, dann weiß man nicht so genau, ob sie der Realität entsprechen.
Auch wer die etwas schräge Art von Helge Schneider nicht mag oder lieber etwas "ernstes" Lesen will, sollte sich das Buch nicht kaufen.
Möchte man aber bei einem Buch auch mal lachen und köstlich amüsiert werden, dann sollte man das Buch auf jeden Fall lesen!
Ich kann nur sagen, dass mir Helge Schneider durch das Buch sehr sympathisch geworden ist und ich kann es nur weiterempfehlen!
Das Buch ist relativ kurz, es hat 124 Seiten, die in 16 Kapitel eingeteilt sind. Es liest sich sehr schnell, weil es zum einen leicht zu lesen ist und auch nie langweilig wird.
Das Buch hat sehr viele kurze Sätze die aus 3 oder noch weniger Wörtern bestehen.. Verständnisprobleme, wegen zu langer, verknüpfter Sätze gibt es daher so gut wie nie.
Preis: 6,90€
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
Inhalt:
Wie der Titel schon sagt, handelt es von einer Reise von Helge Schneider. So wie die Reise im Buch niedergeschrieben ist, hat sie sich wahrscheinlich nur in Gedanken abgespielt..
Helge stürzt mit seinem Heißluftballon am Nordpol ab. Er erlebt viele unglaubliche Abenteuer, wie z.B. den Kampf mit einem Eisbären.
ein kleiner Auszug aus dem ersten Kapitel:
"Weiß, weiß, weiß, wo das Auge hinblickt. Und das im Sommer. Ich war der Einzige, der es bis dahin geschafft hatte. Die zerissenen Seidenfetzen des geplatzten Heißluftballons lagen zerstreut auf der Eisplatte, die sich bis zum Horizont erstreckte. Der Korb, in dem ich vor ein paar Minuten noch gestanden hatte und verzweifelt der Flamme zugefächert hatte, stand schräg neben mir, einen halben Meter tief im Eis versenkt. Jetzt war der Ausgangspunkt meiner Reise gekommen. Hier sollte meine Reise um den Globus beginnen. 18 Monate hatte ich daran gearbeitet, Tag und Nacht, um zielgenau am Pol zu landen. Der Rechenschieber war abgenutzt, meine Vorstellungskraft hatte mir in den letzten Tagen vor dem Abflug immer und immer wieder vorgegaukelt, wie es denn hier so aussieht.(..)
Ein Polarfuchs hatte sich über meinen Rucksack hergemacht und zog mit seinen triefenden Lefzen an meinem Ersatzpullover, riß ihn aus dem Sack und haute, als er mich erblickte damit ab. Verflucht! Ich stolperte mehr als ich rannte, hinter dem Viehzeug her. Erwischte ihn an den Hinterläufen und warf ihn zur Seite. Er heulte auf und versuchte, sich aus meinem stahlharten Griff zu entwinden. (..)..Mir konnte er nichts vormachen, er war eine Heulsuse. Lächerlicher Eisfuchs. (..)"
Das Buch hat zusätzlich einige schwarz-weiß Bilder, die aber oft nicht so richtig im Zusammenhang mit dem Text stehen.. :)
Helges etwas konfusen Gedankengänge sind lustig zu lesen. Oft fragte ich mich, wie man solch eine Fantasie haben kann.. Aber es macht Spaß mal ein Buch zu lesen, welches nicht dem üblichen Schema entspricht.
Fazit:
Wenn man einen "richtigen" Reisebericht lesen möchte, dann sollte man von diesem Expeditionsroman eher die Finger lassen. Man bekommt keine wirklichen Informationen über ein Gebiet und wenn doch, dann weiß man nicht so genau, ob sie der Realität entsprechen.
Auch wer die etwas schräge Art von Helge Schneider nicht mag oder lieber etwas "ernstes" Lesen will, sollte sich das Buch nicht kaufen.
Möchte man aber bei einem Buch auch mal lachen und köstlich amüsiert werden, dann sollte man das Buch auf jeden Fall lesen!
Ich kann nur sagen, dass mir Helge Schneider durch das Buch sehr sympathisch geworden ist und ich kann es nur weiterempfehlen!
17 Bewertungen, 1 Kommentar
-
26.07.2005, 03:09 Uhr von mami_online
Bewertung: sehr hilfreichleider fehlt mir doch ein bisschen mehr zu dem Buch, zumindest doch eine Leseprobe, wenn du schon nicht mehr zum erzählten Inhalt preisgeben willst. ... Wenn du etwas ändern solltest, gib mir bitte Bescheid wegen einer Umbewertung.. Liebe Gr&u
Bewerten / Kommentar schreiben