Schnitzel Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 09/2003
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Summe aller Bewertungen
- Arbeits- und Zeitaufwand:
- Kosten:
Erfahrungsbericht von Anonym113
Schnitzelvariationen
Pro:
lecker, leicht gemacht, bei Festen praktisch
Kontra:
leider hat es einige Kalorien
Empfehlung:
Ja
Liebe Leserinnen und Leser
Am Sonntag gab es bei uns Schnitzel und da kam mir die Idee euch ein paar Rezepte dazu aufzuschreiben. Ich habe ja schon lange kein Rezept mehr gepostet, aber ich will es euch auch nicht so schwer machen und habe ein paar leichtere Rezepte gewählt. Zuerst aber sag ich euch mal wie ich die Schnitzel paniere, wenn es ein Wiener Schnitzel, oder eins nach Wiener Art sein soll. Wiener Art heißen alle panierten Schnitzel die nicht aus Kalbfleisch bestehen. Nur das panierte Kalbsschnitzel darf Wiener Schnitzel heißen.
Wiener Schnitzel
~~~~~~~~~~~~
Für ein Schnitzel nehme ich ein Ei, aber zuerst wird das Schnitzel kurz mit kaltem Wasser abgespült. Ich entscheide je nach dicke des Fleisches ob ich es noch zusätzlich plattiere, oder nicht. Dann wende ich es in Mehl und dann erst in der Ei-Mischung. Diese besteht wie gesagt aus einem Ei, einer Prise Salz, Pfeffer und Paprika, einem Spritzer Worcester Sauce und einem Eßl. geschlagener Sahne (alternativ auch flüssigem Rahm)Anschließend wende ich es in Paniermehl und brate das Schnitzel bei mittlerer Temperatur auf jeder Seite ca. 4-5 Minuten in Butter. Ich liebe Olivenöl, aber nicht am Schnitzel. Serviert wird gerne mit viel Zitrone.
Cordon Bleu
~~~~~~~~~
Das hört sich nur so schwer an, geht aber ganz leicht. Man macht eigentlich alles wie beim „normalen“ Wiener Schnitzel, nur dass man das Fleisch etwas dicker kaufen sollte, damit man eine Tasche reinschneiden kann. Das geht in dem man eine Seite mit einem langen Messer aufschneidet. Dann gibt man eine Scheibe Kochschinken und eine Scheibe Käse (beliebt ist hier Gouda, aber wer mag kann auch anderen nehmen) rein, steckt die Seite mit Zahnstochern (vorzugsweise von Fackelmann *gg*) zusammen. Dann panieren und braten wie oben beschrieben.
So, nun habe ich hier ein paar Rezepte für den Backofen. Diese sind bei Geburtstagen, oder anderen Festivitäten gerne genommen, weil man es gut vorbereiten kann und im Ofen nicht weiter beaufsichtigen muss.
Schnitzelauflauf
~~~~~~~~~~~~
Dafür braucht man ja nach Personenzahl die entsprechende Anzahl Schnitzelfleisch, ich gehe hier mal von 4 Personen aus.
4 Schnitzel, klein schneiden, wie oben beschrieben panieren und anbraten. Aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Dann 200 g Kochschinken würfeln, oder in Streifen schneiden, 4 Zwiebeln würfeln, 1 Dose Champignons etwas zurecht schneiden, oder ganz lassen} das wird alles zusammen angedünstet.
Das Fleisch mit den anderen Zutaten in eine gefettete Auflaufform geben und in einem anderen Topf 3 Päckchen Champignoncremesuppe mit 2 Becher Rahm und der gleichen Menge Milch aufkochen. Je nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und man möge mir verzeihen Maggi abschmecken. Diese so entstandene Soße über das Fleischgemisch gießen und alles bei 180° C Ober- und Unterhitze, oder 160° C Heißluft fertig garen. Nach 20 Minuten streut man geriebenen Käse (ich nehme wieder Gouda) drüber und lässt es noch mal 10 Minuten überbacken.
Das schmeckt sehr lecker und man reicht hier gerne Pommes und Salat dazu.
Knoblauchschnitzel
~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Rezept sollte man, wenn möglich nur machen, wenn niemand am folgenden Tag zur Arbeit muss, denn hier ist wirklich Schwung drin.
Man nimmt 4 Schnitzel und wendet sie in einer Masse aus Ei, Salz, Pfeffer und gepresstem Knoblauch. Ich empfehle das sogar über Nacht zeihen zu lassen. Danach panieren und anbraten. Dann gibt man die Schnitzel mit einigen Knoblauchzehen (in Scheiben geschnitten) und einem Bund Petersilie (gehackt) in eine gefettete Auflaufform. Darüber gießt man ca. 600 ml Becher Rahm, gewürzt mit Muskat, Salz, Pfeffer, Aromat und Tabasco. Bei 200° C gart man das alles fertig. Das dauert ungefähr 20 Minuten. Wer die Soße gerne mehr dicker haben möchte, der kocht den Rahm vorher in einem separaten Topf mit den Gewürzen ein.
Das ist eine scharfe Angelegenheit, aber es schmeckt wirklich gut. Leider riecht danach alles nach Knoblauch, Wohnung und Gäste *gg* Dazu passt Brot, Pommes, oder auch Kartoffelpüree und wie immer ein Salat.
Rahmschnitzel
~~~~~~~~~~
Hierfür werden 2 Schnitzel leicht gepfeffert, angebraten und danach salzen und warm stellen.. Eine dicke Zwiebel in Würfel geschnitten andünsten, 1. Dose Mischpilze (gerne auch frische) in Scheiben schneiden und mitdünsten. Mit einem Glas Riesling ablöschen (ersatzweise auch etwas Zitronensaft), 2 Becher Rahm angießen und einkochen lassen. Abgeschmeckt wird mit 1 Tel. Paprika, Salz und Pfeffer. Je ein Eßl. Gehackte Petersilie und Kerbel dazu und das Fleisch darin wieder erwärmen.
Auch das schmeckt, wie könnte es anders sein, sehr lecker. Dazu passen die üblichen Beilagen, wie auch schon oben erwähnt. Ich habe noch eine Variante vom Rahmschnitzel, aber die gibt es später mal.
All diese Rezepte sind recht schnell zubereitet und die Kosten liegen im mittleren Bereich, je nachdem ob man Kalbfleisch, oder Schweineschnitzel nimmt. Auch mit Putenschnitzel schmecken alle Rezepte sehr gut. Kauft man die Pilze in der Dose, sind die natürlich auch billiger, als frische (es sei denn man sammelt selbst) und bei Dosenpilzen fällt dann auch noch das Putzen weg. Alles andere ist wirklich kein Aufwand.
In der Hoffnung, euch hier ein paar Anregungen zu hinterlassen, bedanke ich mich für euer Interesse, fürs Bewerten und Kommentieren.
Am Sonntag gab es bei uns Schnitzel und da kam mir die Idee euch ein paar Rezepte dazu aufzuschreiben. Ich habe ja schon lange kein Rezept mehr gepostet, aber ich will es euch auch nicht so schwer machen und habe ein paar leichtere Rezepte gewählt. Zuerst aber sag ich euch mal wie ich die Schnitzel paniere, wenn es ein Wiener Schnitzel, oder eins nach Wiener Art sein soll. Wiener Art heißen alle panierten Schnitzel die nicht aus Kalbfleisch bestehen. Nur das panierte Kalbsschnitzel darf Wiener Schnitzel heißen.
Wiener Schnitzel
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Für ein Schnitzel nehme ich ein Ei, aber zuerst wird das Schnitzel kurz mit kaltem Wasser abgespült. Ich entscheide je nach dicke des Fleisches ob ich es noch zusätzlich plattiere, oder nicht. Dann wende ich es in Mehl und dann erst in der Ei-Mischung. Diese besteht wie gesagt aus einem Ei, einer Prise Salz, Pfeffer und Paprika, einem Spritzer Worcester Sauce und einem Eßl. geschlagener Sahne (alternativ auch flüssigem Rahm)Anschließend wende ich es in Paniermehl und brate das Schnitzel bei mittlerer Temperatur auf jeder Seite ca. 4-5 Minuten in Butter. Ich liebe Olivenöl, aber nicht am Schnitzel. Serviert wird gerne mit viel Zitrone.
Cordon Bleu
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Das hört sich nur so schwer an, geht aber ganz leicht. Man macht eigentlich alles wie beim „normalen“ Wiener Schnitzel, nur dass man das Fleisch etwas dicker kaufen sollte, damit man eine Tasche reinschneiden kann. Das geht in dem man eine Seite mit einem langen Messer aufschneidet. Dann gibt man eine Scheibe Kochschinken und eine Scheibe Käse (beliebt ist hier Gouda, aber wer mag kann auch anderen nehmen) rein, steckt die Seite mit Zahnstochern (vorzugsweise von Fackelmann *gg*) zusammen. Dann panieren und braten wie oben beschrieben.
So, nun habe ich hier ein paar Rezepte für den Backofen. Diese sind bei Geburtstagen, oder anderen Festivitäten gerne genommen, weil man es gut vorbereiten kann und im Ofen nicht weiter beaufsichtigen muss.
Schnitzelauflauf
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Dafür braucht man ja nach Personenzahl die entsprechende Anzahl Schnitzelfleisch, ich gehe hier mal von 4 Personen aus.
4 Schnitzel, klein schneiden, wie oben beschrieben panieren und anbraten. Aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen. Dann 200 g Kochschinken würfeln, oder in Streifen schneiden, 4 Zwiebeln würfeln, 1 Dose Champignons etwas zurecht schneiden, oder ganz lassen} das wird alles zusammen angedünstet.
Das Fleisch mit den anderen Zutaten in eine gefettete Auflaufform geben und in einem anderen Topf 3 Päckchen Champignoncremesuppe mit 2 Becher Rahm und der gleichen Menge Milch aufkochen. Je nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und man möge mir verzeihen Maggi abschmecken. Diese so entstandene Soße über das Fleischgemisch gießen und alles bei 180° C Ober- und Unterhitze, oder 160° C Heißluft fertig garen. Nach 20 Minuten streut man geriebenen Käse (ich nehme wieder Gouda) drüber und lässt es noch mal 10 Minuten überbacken.
Das schmeckt sehr lecker und man reicht hier gerne Pommes und Salat dazu.
Knoblauchschnitzel
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Dieses Rezept sollte man, wenn möglich nur machen, wenn niemand am folgenden Tag zur Arbeit muss, denn hier ist wirklich Schwung drin.
Man nimmt 4 Schnitzel und wendet sie in einer Masse aus Ei, Salz, Pfeffer und gepresstem Knoblauch. Ich empfehle das sogar über Nacht zeihen zu lassen. Danach panieren und anbraten. Dann gibt man die Schnitzel mit einigen Knoblauchzehen (in Scheiben geschnitten) und einem Bund Petersilie (gehackt) in eine gefettete Auflaufform. Darüber gießt man ca. 600 ml Becher Rahm, gewürzt mit Muskat, Salz, Pfeffer, Aromat und Tabasco. Bei 200° C gart man das alles fertig. Das dauert ungefähr 20 Minuten. Wer die Soße gerne mehr dicker haben möchte, der kocht den Rahm vorher in einem separaten Topf mit den Gewürzen ein.
Das ist eine scharfe Angelegenheit, aber es schmeckt wirklich gut. Leider riecht danach alles nach Knoblauch, Wohnung und Gäste *gg* Dazu passt Brot, Pommes, oder auch Kartoffelpüree und wie immer ein Salat.
Rahmschnitzel
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Hierfür werden 2 Schnitzel leicht gepfeffert, angebraten und danach salzen und warm stellen.. Eine dicke Zwiebel in Würfel geschnitten andünsten, 1. Dose Mischpilze (gerne auch frische) in Scheiben schneiden und mitdünsten. Mit einem Glas Riesling ablöschen (ersatzweise auch etwas Zitronensaft), 2 Becher Rahm angießen und einkochen lassen. Abgeschmeckt wird mit 1 Tel. Paprika, Salz und Pfeffer. Je ein Eßl. Gehackte Petersilie und Kerbel dazu und das Fleisch darin wieder erwärmen.
Auch das schmeckt, wie könnte es anders sein, sehr lecker. Dazu passen die üblichen Beilagen, wie auch schon oben erwähnt. Ich habe noch eine Variante vom Rahmschnitzel, aber die gibt es später mal.
All diese Rezepte sind recht schnell zubereitet und die Kosten liegen im mittleren Bereich, je nachdem ob man Kalbfleisch, oder Schweineschnitzel nimmt. Auch mit Putenschnitzel schmecken alle Rezepte sehr gut. Kauft man die Pilze in der Dose, sind die natürlich auch billiger, als frische (es sei denn man sammelt selbst) und bei Dosenpilzen fällt dann auch noch das Putzen weg. Alles andere ist wirklich kein Aufwand.
In der Hoffnung, euch hier ein paar Anregungen zu hinterlassen, bedanke ich mich für euer Interesse, fürs Bewerten und Kommentieren.
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