Schulnoten Testbericht
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Auf yopi.de gelistet seit 08/2003
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Erfahrungsbericht von Tinitus
Noten in der Schule ?
Pro:
-
Kontra:
-
Empfehlung:
Ja
Einziges Abwehrsystem und Druckmittel der Lehrer oder Grundlage des Lernens? \"Grundsätzlich gilt, dass mit der Leistungsbewertung Aussagen zur Lernentwicklung und zum Leistungsstand getroffen werden sollen.\"
Stärken und Schwächen werden angezeigt und es wird deutlich, ob Hilfestellungen beim Lernen nötig sind. Bei der Entscheidung über den weiteren Bildungsweg liefert die Leistungsbewertung eine wesentliche Grundlage.
Doch was sagen Noten wirklich aus? Lassen einzelne Noten auf die Fähigkeiten und die Intelligenz eines Schülers schließen oder ist es lediglich eine subjektive Einstufung der Oberflächigkeit?
Ein wichtiger Untersuchungsaspekt ist die Frage nach dem Sinn der Notengebung. Ist es denn wirklich notwendig und vor allem auch richtig, den Leistungsstand eines Schülers an einzlenen Noten festzumachen?
Meiner Meinung nach haben Noten eine viel zu starke Gewichtung, in Hinsicht auf die Bewertung eines Schülers, da die Notengebung wohl doch als sehr subjektiv betrachtet werden kann.
Denn man kann eindeutig belegen; \"es gibt keinen absoluten Maßstab für Noten\". Lehrer haben also den Freiraum, selbst Schwerpunkte, Lernziele und Inhalte festzulegen. \"Es liegt in ihrer Hand, Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten eines Einzelnen abzuleiten.\"
Prinzipiell steht es somit doch jedem Lehrer offen, so zu bewerten, wie er es für richtig hält.
Wer fragt den später, wie die Note zustande gekommen ist? Dafür interessiert sich sicher niemand. Es wird immer nur das Ergebniss betrachtet, nich aber der Weg, die Mühe und auch die Zeit. Die Lehrer sollten sich eher mal mit jedem Schüler individuell auseinandersetzten. Jeder Schüler hat sich sicherlich früher oder später schon einmal Gedanken um gewissen schulische Themen, wie Hausaufgaben, Arbeiten,... gemacht, doch wenn man als Schüler eh schon nicht verstanden wird und eigene Gedankenprozesse als nichtssagend dargestellt werden, man schlechte Noten dafür bekommt, dann lässt die Lust am Lernen und Denken schnell nach.
Mit einer Note bewertet man nicht nur einfach eine Arbeit oder den Wissenstand sondern den Schüler an sich. Mit den Noten bestimmt der Lehrer prinzipiell die Zukunft des Schülers, obwohl sicherlich auch viele Eigeninitiative gefragt ist. Wer hat schon Lust sich stundenlang abzuschuften, zu lernen und zu büffeln und letztendlich nur eine \"3\" zu kassieren, weil es anscheinend nicht nach des Lehrers Vorstellung ist?
Und wenn man dann einen Einwand hat, heißt es gleich:\" Was willst du mehr?\", immerhin, eine \"3\" bedeutetn: \"Befriedigend, die Leistung entspricht im allgemeinen den Anforderungen.\" Ist das ein Ansporn?
An dieser Stelle muss man allerdings sagen, dass man nicht die Schuld allein auf den Lehrer schieben kann, denn schließlich sind sie selbst in diesem Schulsystem gefangen und können nur das machen, was ihnen vorgeschrieben wird.
Sind Noten überhaupt noch notwendig um Leistungen einschätzen zu können? Dieses dieskusionswürdige \"Problem\" stört anscheinend kaum jemanden.
Doch letzenendlich ist der Schüler der Leidtragende. Der Schüller muss das \"ausbaden\".
Die Verfahren der Leistungsbewertung sind kein Mittel zur Disziplinierung! Schülerinnen und Schüler sollen durch Leistungsbewertung z.B. durch das Schreiben einer Kurzkontrolle, weder verunsichert noch überfordert werden. Dies führt dahin, dass aus Angst gelert und aufgepasst wird. Man macht alles, nur der guten Noten wegen, denn wie heißt es so schön: \"Mit schlechten Noten hast du keine Chancen nach Aussichten auf eine Lehrstelle!\" Sicherlich braucht jeder Schüler ein kleines Druckmittel um \"angetrieben\" zu werden.
Meiner Ansicht nach, müsste es an solcher Stelle andere \"Druckmittel\" geben, keine noten, denn Noten sind nur zu Bewertung der Leistung da. Vielleicht wäre es sinnvoll, den Schüler so weit zu bringen, dass er sich selbst unter Druck setzt, um gute Ergebnisse zu erzielen.
Es muss noch andere Möglichkeiten geben, einem Schüler die Wichtigkeit des Lernens zu verdeutlichen. Was bringt es, wenn er die ganze Schulzeit über gezwungen wird und nur lernt, weil er muss?
Dann tritt nach meiner Auffassung nämlich der Fall ein, dass man kaum etwas vom Gelernten mitnimmt, so gut wie alles vergisst. Wenn man jedoch aus einer Überzeugung lernt und es versucht, zu verstehen, dann bringt es auch etwas.
Man lernt dann nicht mehr für die guten Noten, sondern für sich selbst.
Ich bin der Ansicht, das Noten einen verunsichern und verängstigen, man quält sich tagtäglich mit ständiger Angst zur Schule, schlechte Noten zu bekommen. Gibt es denn keine andere Möglichkeit, Leistungen und Fähigkeiten eines Schülers zu bewerten?
Denn so wie es jetzt läuft werfen Noten ein sehr schlechtes Licht auf den Lernprozess an sich. Der eigentliche Sinn aber des Lernens wird vergessen.
Dieser ständige Druck von oben macht einen einfach verrückt. Und ich denke, dass man uns Schülern und all denen die es noch werden wollen, davon befreien sollte um sich auf die wirklich wichtigen Sachen zu konzentrieren.
Man sollte nicht lernen, der Noten wegen, sondern man sollte lernen um etwas zu lernen !!!!
Fazit: Meiner Meinung nach würde eine schriftliche Beurteilung der Schüler, individuell in jedem Fach, am Endjahr viel aussagekräftiger sein, als irgendwelche Zahlen, die einen einstufen und jegliche Individualität vernachlässigen und unterdrücken.
Vielen dank für euer Zuhören
lieben gruß
tini
Stärken und Schwächen werden angezeigt und es wird deutlich, ob Hilfestellungen beim Lernen nötig sind. Bei der Entscheidung über den weiteren Bildungsweg liefert die Leistungsbewertung eine wesentliche Grundlage.
Doch was sagen Noten wirklich aus? Lassen einzelne Noten auf die Fähigkeiten und die Intelligenz eines Schülers schließen oder ist es lediglich eine subjektive Einstufung der Oberflächigkeit?
Ein wichtiger Untersuchungsaspekt ist die Frage nach dem Sinn der Notengebung. Ist es denn wirklich notwendig und vor allem auch richtig, den Leistungsstand eines Schülers an einzlenen Noten festzumachen?
Meiner Meinung nach haben Noten eine viel zu starke Gewichtung, in Hinsicht auf die Bewertung eines Schülers, da die Notengebung wohl doch als sehr subjektiv betrachtet werden kann.
Denn man kann eindeutig belegen; \"es gibt keinen absoluten Maßstab für Noten\". Lehrer haben also den Freiraum, selbst Schwerpunkte, Lernziele und Inhalte festzulegen. \"Es liegt in ihrer Hand, Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten eines Einzelnen abzuleiten.\"
Prinzipiell steht es somit doch jedem Lehrer offen, so zu bewerten, wie er es für richtig hält.
Wer fragt den später, wie die Note zustande gekommen ist? Dafür interessiert sich sicher niemand. Es wird immer nur das Ergebniss betrachtet, nich aber der Weg, die Mühe und auch die Zeit. Die Lehrer sollten sich eher mal mit jedem Schüler individuell auseinandersetzten. Jeder Schüler hat sich sicherlich früher oder später schon einmal Gedanken um gewissen schulische Themen, wie Hausaufgaben, Arbeiten,... gemacht, doch wenn man als Schüler eh schon nicht verstanden wird und eigene Gedankenprozesse als nichtssagend dargestellt werden, man schlechte Noten dafür bekommt, dann lässt die Lust am Lernen und Denken schnell nach.
Mit einer Note bewertet man nicht nur einfach eine Arbeit oder den Wissenstand sondern den Schüler an sich. Mit den Noten bestimmt der Lehrer prinzipiell die Zukunft des Schülers, obwohl sicherlich auch viele Eigeninitiative gefragt ist. Wer hat schon Lust sich stundenlang abzuschuften, zu lernen und zu büffeln und letztendlich nur eine \"3\" zu kassieren, weil es anscheinend nicht nach des Lehrers Vorstellung ist?
Und wenn man dann einen Einwand hat, heißt es gleich:\" Was willst du mehr?\", immerhin, eine \"3\" bedeutetn: \"Befriedigend, die Leistung entspricht im allgemeinen den Anforderungen.\" Ist das ein Ansporn?
An dieser Stelle muss man allerdings sagen, dass man nicht die Schuld allein auf den Lehrer schieben kann, denn schließlich sind sie selbst in diesem Schulsystem gefangen und können nur das machen, was ihnen vorgeschrieben wird.
Sind Noten überhaupt noch notwendig um Leistungen einschätzen zu können? Dieses dieskusionswürdige \"Problem\" stört anscheinend kaum jemanden.
Doch letzenendlich ist der Schüler der Leidtragende. Der Schüller muss das \"ausbaden\".
Die Verfahren der Leistungsbewertung sind kein Mittel zur Disziplinierung! Schülerinnen und Schüler sollen durch Leistungsbewertung z.B. durch das Schreiben einer Kurzkontrolle, weder verunsichert noch überfordert werden. Dies führt dahin, dass aus Angst gelert und aufgepasst wird. Man macht alles, nur der guten Noten wegen, denn wie heißt es so schön: \"Mit schlechten Noten hast du keine Chancen nach Aussichten auf eine Lehrstelle!\" Sicherlich braucht jeder Schüler ein kleines Druckmittel um \"angetrieben\" zu werden.
Meiner Ansicht nach, müsste es an solcher Stelle andere \"Druckmittel\" geben, keine noten, denn Noten sind nur zu Bewertung der Leistung da. Vielleicht wäre es sinnvoll, den Schüler so weit zu bringen, dass er sich selbst unter Druck setzt, um gute Ergebnisse zu erzielen.
Es muss noch andere Möglichkeiten geben, einem Schüler die Wichtigkeit des Lernens zu verdeutlichen. Was bringt es, wenn er die ganze Schulzeit über gezwungen wird und nur lernt, weil er muss?
Dann tritt nach meiner Auffassung nämlich der Fall ein, dass man kaum etwas vom Gelernten mitnimmt, so gut wie alles vergisst. Wenn man jedoch aus einer Überzeugung lernt und es versucht, zu verstehen, dann bringt es auch etwas.
Man lernt dann nicht mehr für die guten Noten, sondern für sich selbst.
Ich bin der Ansicht, das Noten einen verunsichern und verängstigen, man quält sich tagtäglich mit ständiger Angst zur Schule, schlechte Noten zu bekommen. Gibt es denn keine andere Möglichkeit, Leistungen und Fähigkeiten eines Schülers zu bewerten?
Denn so wie es jetzt läuft werfen Noten ein sehr schlechtes Licht auf den Lernprozess an sich. Der eigentliche Sinn aber des Lernens wird vergessen.
Dieser ständige Druck von oben macht einen einfach verrückt. Und ich denke, dass man uns Schülern und all denen die es noch werden wollen, davon befreien sollte um sich auf die wirklich wichtigen Sachen zu konzentrieren.
Man sollte nicht lernen, der Noten wegen, sondern man sollte lernen um etwas zu lernen !!!!
Fazit: Meiner Meinung nach würde eine schriftliche Beurteilung der Schüler, individuell in jedem Fach, am Endjahr viel aussagekräftiger sein, als irgendwelche Zahlen, die einen einstufen und jegliche Individualität vernachlässigen und unterdrücken.
Vielen dank für euer Zuhören
lieben gruß
tini
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